Donnerstag, 4. April 2013

Ihr seid Zeugen dieser Dinge


Tägliche Meditationen - 4. April 2013

Donnerstag der ersten Osterwoche

P. Robert Presutti LC

Lk 24,3548
Die Jünger Jesu erzählten, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.

Einführendes Gebet:  Herr, du bist die Quelle allen Lebens, denn du bist das Leben selbst. Deine Auferstehung gibt mir Hoffnung, dass auch ich eines Tages auferweckt werde und für immer bei dir im Himmel sein kann. Ich muss immer wieder das Gute betrachten, das du für uns getan hast und an die Verheißungen denken, die du denen gemacht hast, die dir vertrauen. Danke, Jesus, dass du wieder lebst und uns den Weg zum Himmel führst. Ich liebe dich, Herr, und ich will dir von ganzem Herzen folgen. Ich will dir dabei helfen, viele andere Menschen zu dir zu führen.

Bitte: Jesus, unser Herr, bring mir deinen Osterfrieden. Lass mich deinen Sieg über die Sünde und den Tod teilen. Lass mich nur für dich leben.

1.  Die verschiedenen Reaktionen der Jünger auf die Auferstehung. Die Erzählungen der Evangelien zeigen die unstete Situation der Jünger. Sie wollen glauben, haben aber kein Vertrauen. Sie erfahren aufrechte Freude, Christus auferstanden zu sehen, aber sie haben ihren vorsichtigen Unglauben noch nicht vollständig überwunden. Die Emmausjünger erzählen von ihrer Begegnung, und Christus selbst erscheint ihnen. Doch auch als er genau vor ihnen steht, zögern sie, zu glauben. Die geduldige, akzeptierende Haltung unseres Herrn ist ermutigend. Er kam nicht, um zu essen, aber nimmt ein Stück Fisch, um ihnen zum Glauben zu verhelfen. Wir alle haben unsere Momente des Lichts und der Hochherzigkeit, und unsere Momente der Trägheit und des inneren Widerstands. Ich möchte glauben, aber weil es bedeutet, meine falschen Sicherheiten fallenzulassen, brauche ich Loslösung und Reinigung. Christus hilft mir in meiner Schwachheit durch seine Nähe.

2. Ich bin es selbst. Christus ist kein Geist. Er ist keine Einbildung meiner Fantasie, auch kein Ergebnis meines Wunschdenkens – etwas, das zu gut ist, um wahr zu sein. Christus ist realer als meine Ängste; seine Gnade ist stärker als meine Schwachheit, mächtiger als die Sünde und der Tod selbst. Weil die Jünger gemischte Reaktionen auf seine Gegenwart zeigen, lädt er sie ein, sich selbst in den Griff zu bekommen und im Glauben nachzudenken. Reflektion und Kontemplation im Glauben führen immer zur Wahrheit Christi. Lebe ich in einer Fantasiewelt, die ich mir selbst gemacht habe, weil ich nicht im Glauben über die Realitäten und Erfahrungen meines Lebens reflektiere? Mit Glauben und Vertrauen in Christus kann ich meinen Unglauben überwinden.

3. So steht es geschrieben. Das Kreuz war kein Fehler. Christus sieht es nicht als notwendiges Übel. Es musste so geschehen, denn es stand so in der Heiligen Schrift. Mit anderen Worten, es hätte nicht anders sein können. Ohne das Kreuz keine Auferstehung. Ohne die Auferstehung keine Erfahrung der Fülle des Lebens, keine Hoffnung auf kommende Dinge. Mein Leben hat auch seine eigene Erfahrung des Kreuzes Christi. Was für mich eine unerwartete Wendung, ein Hindernis oder ein Problem sein könnte, ist für Christus ein Mittel, mein Herz zu reinigen und mich zur Auferstehung zu führen.

Gespräch mit Christus: Herr, dein Plan und dein Wille übersteigen meine Vorstellungskraft so sehr, dass ich manchmal Schwierigkeiten habe, mein eigenes Wunschdenken oder falsche Hoffnungen von deinem Willen und deinem Ruf zu unterscheiden. Hilf mir, in dir die einzige Quelle meiner Hoffnung zu finden, und den Einen, der mich nie im Stich lassen wird.

Vorsatz:  Heute werde ich über die Auferstehung Christi sprechen und über die Hoffnung, die er uns bringt.


Ihr seid Zeugen dieser Dinge

Ihr seid Zeugen dieser Dinge

Donnerstag der ersten Osterwoche

P. Robert Presutti LC

Lk 24,3548
Die Jünger Jesu erzählten, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.

Einführendes Gebet:  Herr, du bist die Quelle allen Lebens, denn du bist das Leben selbst. Deine Auferstehung gibt mir Hoffnung, dass auch ich eines Tages auferweckt werde und für immer bei dir im Himmel sein kann. Ich muss immer wieder das Gute betrachten, das du für uns getan hast und an die Verheißungen denken, die du denen gemacht hast, die dir vertrauen. Danke, Jesus, dass du wieder lebst und uns den Weg zum Himmel führst. Ich liebe dich, Herr, und ich will dir von ganzem Herzen folgen. Ich will dir dabei helfen, viele andere Menschen zu dir zu führen.

Bitte: Jesus, unser Herr, bring mir deinen Osterfrieden. Lass mich deinen Sieg über die Sünde und den Tod teilen. Lass mich nur für dich leben.

1.  Die verschiedenen Reaktionen der Jünger auf die Auferstehung. Die Erzählungen der Evangelien zeigen die unstete Situation der Jünger. Sie wollen glauben, haben aber kein Vertrauen. Sie erfahren aufrechte Freude, Christus auferstanden zu sehen, aber sie haben ihren vorsichtigen Unglauben noch nicht vollständig überwunden. Die Emmausjünger erzählen von ihrer Begegnung, und Christus selbst erscheint ihnen. Doch auch als er genau vor ihnen steht, zögern sie, zu glauben. Die geduldige, akzeptierende Haltung unseres Herrn ist ermutigend. Er kam nicht, um zu essen, aber nimmt ein Stück Fisch, um ihnen zum Glauben zu verhelfen. Wir alle haben unsere Momente des Lichts und der Hochherzigkeit, und unsere Momente der Trägheit und des inneren Widerstands. Ich möchte glauben, aber weil es bedeutet, meine falschen Sicherheiten fallenzulassen, brauche ich Loslösung und Reinigung. Christus hilft mir in meiner Schwachheit durch seine Nähe.

2. Ich bin es selbst. Christus ist kein Geist. Er ist keine Einbildung meiner Fantasie, auch kein Ergebnis meines Wunschdenkens – etwas, das zu gut ist, um wahr zu sein. Christus ist realer als meine Ängste; seine Gnade ist stärker als meine Schwachheit, mächtiger als die Sünde und der Tod selbst. Weil die Jünger gemischte Reaktionen auf seine Gegenwart zeigen, lädt er sie ein, sich selbst in den Griff zu bekommen und im Glauben nachzudenken. Reflektion und Kontemplation im Glauben führen immer zur Wahrheit Christi. Lebe ich in einer Fantasiewelt, die ich mir selbst gemacht habe, weil ich nicht im Glauben über die Realitäten und Erfahrungen meines Lebens reflektiere? Mit Glauben und Vertrauen in Christus kann ich meinen Unglauben überwinden.

3. So steht es geschrieben. Das Kreuz war kein Fehler. Christus sieht es nicht als notwendiges Übel. Es musste so geschehen, denn es stand so in der Heiligen Schrift. Mit anderen Worten, es hätte nicht anders sein können. Ohne das Kreuz keine Auferstehung. Ohne die Auferstehung keine Erfahrung der Fülle des Lebens, keine Hoffnung auf kommende Dinge. Mein Leben hat auch seine eigene Erfahrung des Kreuzes Christi. Was für mich eine unerwartete Wendung, ein Hindernis oder ein Problem sein könnte, ist für Christus ein Mittel, mein Herz zu reinigen und mich zur Auferstehung zu führen.

Gespräch mit Christus: Herr, dein Plan und dein Wille übersteigen meine Vorstellungskraft so sehr, dass ich manchmal Schwierigkeiten habe, mein eigenes Wunschdenken oder falsche Hoffnungen von deinem Willen und deinem Ruf zu unterscheiden. Hilf mir, in dir die einzige Quelle meiner Hoffnung zu finden, und den Einen, der mich nie im Stich lassen wird.

Vorsatz:  Heute werde ich über die Auferstehung Christi sprechen und über die Hoffnung, die er uns bringt.

 

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Donnerstag, 3. April 2013

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