Dienstag, 9. April 2013

Aus dem Geist geboren


Tägliche Meditationen - 9. April 2013

Dienstag der zweiten Woche in der Osterzeit
Hl. Waltraud, Äbtissin

P. Steven Reilly LC

Joh 3,715
Jesus sagte zu Nikodemus: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen? Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche? Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.

Einführendes Gebet:  Herr, du kennst meine Bedürfnisse besser als ich. Dein Geist möge mir eingeben, worum ich in diesem Gebet bitten soll. Ich möchte erfüllen, was du für mich in meinem Leben willst. Ich liebe dich, Herr, und ich setze meine ganze Hoffnung in dich.

Bitte: Herr, vermehre meinen Glauben!

1.  Du bist der Lehrer Israels. Nikodemus war einer der führenden Lehrer, und doch hatte er Fragen an Jesus. Als Glaubenslehrer kannte er sich gut aus mit den Regeln und Vorschriften, aber da gab es noch eine Lücke in seinem Wissen. Er wusste nichts vom Heiligen Geist und der neuen Existenz, die wir erhalten, wenn wir aus „Wasser und Geist“ geboren werden. Eigentlich kann man ihm keinen Vorwurf machen, denn Jesus hatte es noch nicht offenbart, aber wir sehen daraus, wie unabdingbar Glaubenswissen für einen Lehrer des geistlichen Lebens ist, wenn er glaubwürdig sein will. Als bekennende Katholiken müssen wir andere zu einem tieferen Glauben führen. Aber kennen wir unseren Glauben dafür gut genug und leben ihn in unserem Herzen?

2. Aus dem Geist geboren. Sind wir praktische Materialisten? Manchmal nimmt uns der Alltag so sehr in Beschlag, dass wir keinen Gedanken mehr übrig haben für die geistige Welt, die so viel größer ist als die materielle, die unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Durch die Taufe sind wir für die himmlischen Dinge bestimmt. Wir tragen auf unserer Seele das unauslöschliche Zeichen, das dem ganzen Universum verkündet, dass wir Kinder Gottes sind. Immer wenn wir geistig Luft holen und unsere Augen himmelwärts richten, erneuern wir diese Geburt aus dem Geist, durch die der Herr uns zu seinem Eigentum gemacht hat.

3. Zeugnis geben. Jesus spricht hier über das Zeugnis. Er möchte, dass auch wir Zeugen sind. Wir sollen die Wahrheit der „himmlischen Dinge“, die er offenbart hat, an die Welt weitergeben. Das beste Zeugnis ist sicher ein Leben in der Freude des auferstandenen Herrn und ein Leben der Nächstenliebe. Fröhliche, liebevolle Katholiken geben durch ihr Verhalten zu erkennen, dass ihr Glaube authentisch ist. Bevor wir ärgerlich, wütend oder kritisierend werden, wollen wir uns fragen: „Ist das das Zeugnis eines Lebens, das vom Heiligen Geist erfüllt ist?“

Gespräch mit Christus: Herr, ich danke dir für die Gabe des Heiligen Geistes in meinem Leben. Manchmal lebe ich nicht im Einklang mit dem großen Segen, den du über mich ausgegossen hast, aber ich weiß, dass deine Geduld und Barmherzigkeit mir immer eine neue Chance geben. Hilf mir, meine Mitmenschen zu lieben und ihnen durch meine Nächstenliebe den Himmel einen Spalt weit zu öffnen.

Vorsatz:  Ich will heute im Gespräch mit anderen versuchen, durch meine Worte einen geistigen Samen in ihren Herzen zu säen.


Aus dem Geist geboren

Aus dem Geist geboren

Dienstag der zweiten Woche in der Osterzeit
Hl. Waltraud, Äbtissin

P. Steven Reilly LC

Joh 3,715
Jesus sagte zu Nikodemus: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen? Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche? Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.

Einführendes Gebet:  Herr, du kennst meine Bedürfnisse besser als ich. Dein Geist möge mir eingeben, worum ich in diesem Gebet bitten soll. Ich möchte erfüllen, was du für mich in meinem Leben willst. Ich liebe dich, Herr, und ich setze meine ganze Hoffnung in dich.

Bitte: Herr, vermehre meinen Glauben!

1.  Du bist der Lehrer Israels. Nikodemus war einer der führenden Lehrer, und doch hatte er Fragen an Jesus. Als Glaubenslehrer kannte er sich gut aus mit den Regeln und Vorschriften, aber da gab es noch eine Lücke in seinem Wissen. Er wusste nichts vom Heiligen Geist und der neuen Existenz, die wir erhalten, wenn wir aus „Wasser und Geist“ geboren werden. Eigentlich kann man ihm keinen Vorwurf machen, denn Jesus hatte es noch nicht offenbart, aber wir sehen daraus, wie unabdingbar Glaubenswissen für einen Lehrer des geistlichen Lebens ist, wenn er glaubwürdig sein will. Als bekennende Katholiken müssen wir andere zu einem tieferen Glauben führen. Aber kennen wir unseren Glauben dafür gut genug und leben ihn in unserem Herzen?

2. Aus dem Geist geboren. Sind wir praktische Materialisten? Manchmal nimmt uns der Alltag so sehr in Beschlag, dass wir keinen Gedanken mehr übrig haben für die geistige Welt, die so viel größer ist als die materielle, die unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Durch die Taufe sind wir für die himmlischen Dinge bestimmt. Wir tragen auf unserer Seele das unauslöschliche Zeichen, das dem ganzen Universum verkündet, dass wir Kinder Gottes sind. Immer wenn wir geistig Luft holen und unsere Augen himmelwärts richten, erneuern wir diese Geburt aus dem Geist, durch die der Herr uns zu seinem Eigentum gemacht hat.

3. Zeugnis geben. Jesus spricht hier über das Zeugnis. Er möchte, dass auch wir Zeugen sind. Wir sollen die Wahrheit der „himmlischen Dinge“, die er offenbart hat, an die Welt weitergeben. Das beste Zeugnis ist sicher ein Leben in der Freude des auferstandenen Herrn und ein Leben der Nächstenliebe. Fröhliche, liebevolle Katholiken geben durch ihr Verhalten zu erkennen, dass ihr Glaube authentisch ist. Bevor wir ärgerlich, wütend oder kritisierend werden, wollen wir uns fragen: „Ist das das Zeugnis eines Lebens, das vom Heiligen Geist erfüllt ist?“

Gespräch mit Christus: Herr, ich danke dir für die Gabe des Heiligen Geistes in meinem Leben. Manchmal lebe ich nicht im Einklang mit dem großen Segen, den du über mich ausgegossen hast, aber ich weiß, dass deine Geduld und Barmherzigkeit mir immer eine neue Chance geben. Hilf mir, meine Mitmenschen zu lieben und ihnen durch meine Nächstenliebe den Himmel einen Spalt weit zu öffnen.

Vorsatz:  Ich will heute im Gespräch mit anderen versuchen, durch meine Worte einen geistigen Samen in ihren Herzen zu säen.

 

Tägliche Meditationen - 9. April 2013

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Dienstag, 8. April 2013

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