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Freitag, 1. September 2006

Priester für Christus ausbilden


Christoph Scholten

Christoph ScholtenWie habe ich meine Berufung zum Priestertum entdeckt und was / wer hat mir dabei geholfen?

Zunächst meine Familie und meine Heimatgemeinde. Ich wurde 1971 in Xanten geboren und getauft. Die ersten Zeugen des Glaubens waren meine Eltern sie haben mit uns Kindern gebetet, aus der Kinderbibel vorgelesen, uns zum Gottesdienst mitgenommen. Ich habe von Kindesbeinen an erfahren, dass Glauben und Leben zusammengehören. Meine Mutter hat uns als Katechetin auf die Erstbeichte, die Erstkommunion und später auf die Firmung vorbereitet.

Der Wunsch, Priester zu werden, kam auf, als ich Messdiener geworden war. Ich spürte allmählich, wie mich die Mitfeier der hl. Messe anzog nicht nur sonntags, sondern auch werktags.

Ich erlebte unsere Priester - und dass drei Xantener nach Münster gingen, um Priester zu werden, darunter mein bisheriger Messdienergruppenleiter! Ihr Vorbild und das Gebet um Priester– und Ordensberufungen hat mich herausgefordert, Gott im Gebet zu fragen, was meine Berufung ist.

Ich nahm mir als 18-Jähriger vor, jeden Tag ein Kapitel der Bibel zu lesen und den Rosenkranz zu beten.

Außer bei den Messdienern (Altardienst, Gruppenstunden, Sommerlager) engagierte ich mich im Pfarrgemeinderat, im Jugendliturgiekreis und in der Eine-Welt-Gruppe. Als Domführer beschäftigte ich mich intensiv mit Karl Leisner, der in der Märtyrerkrypta des Xantener Domes begraben liegt.

Während meines Zivildienstes in der Altenpflege entschied ich mich dann: Ja, ich werde Priester! Ich habe in Münster und in Freiburg i. Br. Theologie studiert. Den seligen Karl Leisner wählte ich als Fürsprecher. Auf seinen Spuren entdeckte ich den Schönstatt-Priesterbund als meine geistliche Heimat. Dies und die jährlichen Exerzitien, das Studium und mein praktisches Mittun in der Kapellengemeinde Raestrup bestärkten mich.

Meinem Studium folgten ein halbjähriges Volontariat in einem Heim für schwerstmehrfach behinderte Kinder und Jugendliche in Ain Karem bei Jerusalem, das Gemeindejahr und das Diakonat in Schöppingen sowie das Priesterseminar.

Bischof Dr. Reinhard Lettmann weihte Pfingsten 2002 neun Mitbrüder und mich zu Priestern. Bis August 2006 war ich Kaplan in Straelen, Auwel-Holt und Broekhuysen. Im September 2006 kam ich als Domvikar und Subregens des Priesterseminars wieder nach Münster.

Was ist mir in meinem priesterlichen Dienst besonders wichtig?

Als Mitte meines priesterlichen Dienstes ist mir die tägliche Feier der hl. Messe sehr wichtig. Nur wenn ich selbst geistlich lebe, kann ich anderen Menschen das Evangelium verkünden bei der Begleitung der Priesteramtskandidaten ebenso wie in der Pfarrseelsorge. Vieles von dem, was mir wichtig geworden ist, kann ich weitergeben.

Grundsätzlich gilt es, Gottes Liebe zu mir zu entdecken und darauf mit meiner Leidenschaft für Christus und der Bereitschaft zur Hingabe zu antworten in der Liturgie wie durch tätige Nächstenliebe.

Seit einigen Jahren sind unsere Anfänger für fünf Wochen zur Bibelschule im Heiligen Land. Geht es im späteren Studium an der Katholisch-Theologischen Fakultät um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung, so steht hier die Begegnung mit dem lebendigen Wort Gottes im Vordergrund. In der Heimat Jesu und der Apostel dürfen wir Priester und Priesteramtskandidaten uns je neu senden lassen, seine Zeugen [zu] sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde (Apg 1,8).

Quelle: www.Berufe-der-Kirche-muenster.de


Priester für Christus ausbilden

Priester für Christus ausbilden

Christoph ScholtenWie habe ich meine Berufung zum Priestertum entdeckt und was / wer hat mir dabei geholfen?

Zunächst meine Familie und meine Heimatgemeinde. Ich wurde 1971 in Xanten geboren und getauft. Die ersten Zeugen des Glaubens waren meine Eltern sie haben mit uns Kindern gebetet, aus der Kinderbibel vorgelesen, uns zum Gottesdienst mitgenommen. Ich habe von Kindesbeinen an erfahren, dass Glauben und Leben zusammengehören. Meine Mutter hat uns als Katechetin auf die Erstbeichte, die Erstkommunion und später auf die Firmung vorbereitet.

Der Wunsch, Priester zu werden, kam auf, als ich Messdiener geworden war. Ich spürte allmählich, wie mich die Mitfeier der hl. Messe anzog nicht nur sonntags, sondern auch werktags.

Ich erlebte unsere Priester - und dass drei Xantener nach Münster gingen, um Priester zu werden, darunter mein bisheriger Messdienergruppenleiter! Ihr Vorbild und das Gebet um Priester– und Ordensberufungen hat mich herausgefordert, Gott im Gebet zu fragen, was meine Berufung ist.

Ich nahm mir als 18-Jähriger vor, jeden Tag ein Kapitel der Bibel zu lesen und den Rosenkranz zu beten.

Außer bei den Messdienern (Altardienst, Gruppenstunden, Sommerlager) engagierte ich mich im Pfarrgemeinderat, im Jugendliturgiekreis und in der Eine-Welt-Gruppe. Als Domführer beschäftigte ich mich intensiv mit Karl Leisner, der in der Märtyrerkrypta des Xantener Domes begraben liegt.

Während meines Zivildienstes in der Altenpflege entschied ich mich dann: Ja, ich werde Priester! Ich habe in Münster und in Freiburg i. Br. Theologie studiert. Den seligen Karl Leisner wählte ich als Fürsprecher. Auf seinen Spuren entdeckte ich den Schönstatt-Priesterbund als meine geistliche Heimat. Dies und die jährlichen Exerzitien, das Studium und mein praktisches Mittun in der Kapellengemeinde Raestrup bestärkten mich.

Meinem Studium folgten ein halbjähriges Volontariat in einem Heim für schwerstmehrfach behinderte Kinder und Jugendliche in Ain Karem bei Jerusalem, das Gemeindejahr und das Diakonat in Schöppingen sowie das Priesterseminar.

Bischof Dr. Reinhard Lettmann weihte Pfingsten 2002 neun Mitbrüder und mich zu Priestern. Bis August 2006 war ich Kaplan in Straelen, Auwel-Holt und Broekhuysen. Im September 2006 kam ich als Domvikar und Subregens des Priesterseminars wieder nach Münster.

Was ist mir in meinem priesterlichen Dienst besonders wichtig?

Als Mitte meines priesterlichen Dienstes ist mir die tägliche Feier der hl. Messe sehr wichtig. Nur wenn ich selbst geistlich lebe, kann ich anderen Menschen das Evangelium verkünden bei der Begleitung der Priesteramtskandidaten ebenso wie in der Pfarrseelsorge. Vieles von dem, was mir wichtig geworden ist, kann ich weitergeben.

Grundsätzlich gilt es, Gottes Liebe zu mir zu entdecken und darauf mit meiner Leidenschaft für Christus und der Bereitschaft zur Hingabe zu antworten in der Liturgie wie durch tätige Nächstenliebe.

Seit einigen Jahren sind unsere Anfänger für fünf Wochen zur Bibelschule im Heiligen Land. Geht es im späteren Studium an der Katholisch-Theologischen Fakultät um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung, so steht hier die Begegnung mit dem lebendigen Wort Gottes im Vordergrund. In der Heimat Jesu und der Apostel dürfen wir Priester und Priesteramtskandidaten uns je neu senden lassen, seine Zeugen [zu] sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde (Apg 1,8).

Quelle: www.Berufe-der-Kirche-muenster.de

 

Christoph Scholten

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Freitag, 31. September 2006

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