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Freitag, 1. April 2005

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Die Berufungsgeschichte von Martin Ribas LC

Martin Ribas LCMartin Ribas wurde in Madrid geboren und ist auch dort aufgewachsen. Seine Mutter kommt aus München, sein Vater aus Mallorca. Nachdem er durch die Familie im Glauben wachsen durfte, weckten während der Jugend vor allem Sport und Freunde sein Interesse. Aber bald wurde klar: Jemand anderes lädt ihn zur Nachfolge ein.

Vor allem habe ich es meiner Familie zu verdanken, dass Gott zu mir ins Herz gekommen ist. Ich bin das jüngste von fünf Kindern. Zu Hause war es üblich, am Abend gemeinsam zu beten. Jeder durfte dem Alter nach frei zu Wort kommen, um Gott etwas zu sagen. Vor allem stärkte das gute Beispiel der Eltern unseren Glauben, die uns im Gebet und auch in der Beichte vorangingen.

Bezüglich meiner ersten Kommunion erinnere ich mich, dass ich nicht wusste, was man Christus beim Empfang der Kommunion sagen sollte. Eine meiner drei Schwestern, Anna, die ihr Leben Gott im Regnum Christi geweiht hat, hat es mir damals liebevoll erklärt. Die Beichte vor meiner Erstkommunion fiel mir sehr schwer, doch wurde sie zu einem meiner glücklichsten Augenblicke, an die ich mich erinnere: Nach der Beichte sind wir alle jubelnd auf den Schulhof gerannt.

Als Kind begeisterten mich Fußball und Judo. In der 11. Klasse stellte ich den Schulrekord im Zehnkampf auf und entdeckte meinen Lieblingssport: das Rennradfahren. Auch der Erfolg blieb nicht aus: Ich gewann mehrere Rennen auf schulischer und regionaler Ebene. Wenn mir auch der Sport viel Freude bereitete, wollte ich mein Leben doch etwas Anderem widmen.

Gegen Ende der Schulzeit fand ich das Leben schön und interessant. Auf verschiedenen Reisen begegnete mir aber auch viel materielles und geistiges Elend. Daraus weckte der Herr langsam in mir den Drang, etwas für den Nächsten zu tun. So begann ich, ab und zu mit einigen Freunden etwas für Arme, Alte und Kranke zu organisieren. Eigentlich wollte ich aber Jura studieren, um später vielleicht Rechtsanwalt, Politiker oder Diplomat zu werden. Ich spürte, dass Gott mich zu etwas Großem und Guten ruft, ahnte aber nicht, dass er mich einlud, ihm als Priester nachzufolgen. Ich wollte nämlich heiraten, hatte schon an jemanden gedacht und einte, dass dies der Weg Gottes wäre. Doch Gott hatte andere Pläne!

Eines Tages vor dem Schulabschluss sagte mir unser Kaplan: Martin, ich könnte mir gut vorstellen, dass Gott dich zum Priestertum beruft. Die Worte des Priesters blieben zwar nicht ohne Wirkung, dennoch wollte ich zunächst nichts davon wissen. Ich wollte wohl ein wenig Theologie als Nebenfach studieren, um meinen Glauben zu stärken, aber mehr nicht. Ein zweiter Ruf kam durch meine Schwester Anna, die mich in Kontakt mit P. Ignacio brachte, den sie bei einem Einkehrtag des Regnum Christi kennen gelernt hatte. Ich war zunächst gar nicht begeistert. Während des Sommers besuchte ich einige Tage das spanische Noviziat der Legionäre Christi in Salamanca. Das Zeugnis der Patres und Brüder beeindruckte mich sehr, aber den Ruf spürte ich noch nicht.

Am Ende des Sommers, kurz vor Beginn meines Studiums kehrte ich jedoch noch einmal nach Salamanca zurück, um an den Exerzitien teilzunehmen. Da ließ mich ein Gedanke nicht mehr los: Vielleicht ruft mich Gott doch, bei den Legionären Priester zu werden? Ich wollte das zunächst nicht wahrhaben, weil ich schon meine eigenen Pläne hatte. Dann hörte ich aber ganz klar in meinen Herzen die Stimme des Herrn, der mich aufforderte: Folge mir jetzt bei den Legionären Christi nach und lasse alles zurück. Ich brauche dich, um die Menschen in den Himmel zu führen. Es lohnt sich, alles dafür einzusetzen. Mach dir keine Sorgen, das Leben ist doch so kurz. Ich werde dich dafür belohnen. Auf einmal bekam ich Mut und Kraft, alles zu verlassen und den Schritt zu gehen. Gott hat mich nicht enttäuscht! Jetzt darf ich wirklich etwas Großes für die Menschen tun!

Martin Ribas LC

aus: L, Vierteljährliches Magazin der Legionäre Christi, 2005 04


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Martin Ribas LCMartin Ribas wurde in Madrid geboren und ist auch dort aufgewachsen. Seine Mutter kommt aus München, sein Vater aus Mallorca. Nachdem er durch die Familie im Glauben wachsen durfte, weckten während der Jugend vor allem Sport und Freunde sein Interesse. Aber bald wurde klar: Jemand anderes lädt ihn zur Nachfolge ein.

Vor allem habe ich es meiner Familie zu verdanken, dass Gott zu mir ins Herz gekommen ist. Ich bin das jüngste von fünf Kindern. Zu Hause war es üblich, am Abend gemeinsam zu beten. Jeder durfte dem Alter nach frei zu Wort kommen, um Gott etwas zu sagen. Vor allem stärkte das gute Beispiel der Eltern unseren Glauben, die uns im Gebet und auch in der Beichte vorangingen.

Bezüglich meiner ersten Kommunion erinnere ich mich, dass ich nicht wusste, was man Christus beim Empfang der Kommunion sagen sollte. Eine meiner drei Schwestern, Anna, die ihr Leben Gott im Regnum Christi geweiht hat, hat es mir damals liebevoll erklärt. Die Beichte vor meiner Erstkommunion fiel mir sehr schwer, doch wurde sie zu einem meiner glücklichsten Augenblicke, an die ich mich erinnere: Nach der Beichte sind wir alle jubelnd auf den Schulhof gerannt.

Als Kind begeisterten mich Fußball und Judo. In der 11. Klasse stellte ich den Schulrekord im Zehnkampf auf und entdeckte meinen Lieblingssport: das Rennradfahren. Auch der Erfolg blieb nicht aus: Ich gewann mehrere Rennen auf schulischer und regionaler Ebene. Wenn mir auch der Sport viel Freude bereitete, wollte ich mein Leben doch etwas Anderem widmen.

Gegen Ende der Schulzeit fand ich das Leben schön und interessant. Auf verschiedenen Reisen begegnete mir aber auch viel materielles und geistiges Elend. Daraus weckte der Herr langsam in mir den Drang, etwas für den Nächsten zu tun. So begann ich, ab und zu mit einigen Freunden etwas für Arme, Alte und Kranke zu organisieren. Eigentlich wollte ich aber Jura studieren, um später vielleicht Rechtsanwalt, Politiker oder Diplomat zu werden. Ich spürte, dass Gott mich zu etwas Großem und Guten ruft, ahnte aber nicht, dass er mich einlud, ihm als Priester nachzufolgen. Ich wollte nämlich heiraten, hatte schon an jemanden gedacht und einte, dass dies der Weg Gottes wäre. Doch Gott hatte andere Pläne!

Eines Tages vor dem Schulabschluss sagte mir unser Kaplan: Martin, ich könnte mir gut vorstellen, dass Gott dich zum Priestertum beruft. Die Worte des Priesters blieben zwar nicht ohne Wirkung, dennoch wollte ich zunächst nichts davon wissen. Ich wollte wohl ein wenig Theologie als Nebenfach studieren, um meinen Glauben zu stärken, aber mehr nicht. Ein zweiter Ruf kam durch meine Schwester Anna, die mich in Kontakt mit P. Ignacio brachte, den sie bei einem Einkehrtag des Regnum Christi kennen gelernt hatte. Ich war zunächst gar nicht begeistert. Während des Sommers besuchte ich einige Tage das spanische Noviziat der Legionäre Christi in Salamanca. Das Zeugnis der Patres und Brüder beeindruckte mich sehr, aber den Ruf spürte ich noch nicht.

Am Ende des Sommers, kurz vor Beginn meines Studiums kehrte ich jedoch noch einmal nach Salamanca zurück, um an den Exerzitien teilzunehmen. Da ließ mich ein Gedanke nicht mehr los: Vielleicht ruft mich Gott doch, bei den Legionären Priester zu werden? Ich wollte das zunächst nicht wahrhaben, weil ich schon meine eigenen Pläne hatte. Dann hörte ich aber ganz klar in meinen Herzen die Stimme des Herrn, der mich aufforderte: Folge mir jetzt bei den Legionären Christi nach und lasse alles zurück. Ich brauche dich, um die Menschen in den Himmel zu führen. Es lohnt sich, alles dafür einzusetzen. Mach dir keine Sorgen, das Leben ist doch so kurz. Ich werde dich dafür belohnen. Auf einmal bekam ich Mut und Kraft, alles zu verlassen und den Schritt zu gehen. Gott hat mich nicht enttäuscht! Jetzt darf ich wirklich etwas Großes für die Menschen tun!

Martin Ribas LC

aus: L, Vierteljährliches Magazin der Legionäre Christi, 2005 04

 

Die Berufungsgeschichte von Martin Ribas LC

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Freitag, 31. April 2005

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