Donnerstag, 11. April 2013

Zeugen des Glaubens sein


Ordensleute der Legionäre Christi und über 50 Jugendliche des Regnum Christi boten im Bistum Regensburg Pfarrmissionen an

Die engagierten Jugendlichen  der PfarrmissionenVielen älteren Pfarrmitgliedern sind die sogenannten Volksmissionen aus ihrer Jugend noch geläufig. In ihnen zogen oft Ordenspriester insbesondere mit Vorträgen und Predigten durch die Pfarreien und riefen zur Glaubenserneuerung auf. Der heilige Alfons Maria von Ligouri hatte die Volksmissionen im 18. Jahrhundert „erfunden“  und zu ihrer Verbreitung einen eigenen Orden ins Leben gerufen: die Redemptoristen. Aber auch die Jesuiten und beispielsweise die „Hünfelder“ Oblaten waren und sind mancherorts sehr aktiv in solchen Missionen. Heute haben die Volksmissionen ein ganz neues Gesicht und neuen Charakter bekommen und sie heißen heute auch anders: Pfarrmissionen. Geblieben ist das Engagement und der Versuch durch geistliche Angebote, das Glaubenswissen zu vertiefen und die Glaubenspraxis zu beleben.

Vom 27. bis 31. März boten dazu Ordensleute der Legionäre Christi und Jugendliche des Regnum Christi in den Ortschaften Haarbach, Gaindorf, Seyboldsdorf, Dietelskirchen und Helmsdorf im Bistum Regensburg zahlreiche Angebote und Impulse für das Pfarrleben an. Träger der Pfarrmission waren die unterschiedlichen Kirchengemeinden selbst unter Leitung von Pfarrer Cyril Kochuvillayil. Unterstützt wurde die Mission u.a. auch durch Oberstufenschüler der „Apostolischen Schule“ in Bad Münstereifel.
Insgesamt waren sechs Patres, einige Ordensbrüder und mehr als 50 Jugendliche zur Mission anwesend. Rund 50 einzelne Angebote zählte der Gesamtplan. Einige Veranstaltungen wurden mehrfach in den unterschiedlichen Pfarreien angeboten, andere wurden als Gemeinschaftstreff angeboten. Eine große Gemeinschaftsveranstaltung mit 50 Kindern und Jugendlichen war ein Gaudifußballturnier in der Vilsbiburger Vilstalhalle, wo die Kinder und Jugendlichen aller drei Pfarreien die Möglichkeit bekamen, sich gegeneinander im gemeinschaftlichen Spiel zu messen. In allen drei Pfarreien schloss die festliche Ostersonntagsmesse die Tage der Mission.

Bei verschiedenen Vorbereitungstreffen wurde das Programm für die Mission gemeinsam erarbeitet, viele Gemeindemitglieder engagierten sich im Vorfeld schon ehrenamtlich, die örtlichen Vereine und Gruppen waren zur Mitgestaltung eingeladen. So konnten sich die Akteure der Missionen über die gastfreundliche Aufnahme in Familien sowie auf die Begegnungen bei den verschiedenen Veranstaltungen freuen.

Pater Bennet Tierney hatte ein aufmerksames PublikumBei einem abendlichen Impulsabend in einem Gasthaus in Gaindorf erzählte Pater Bennet Tierney, der aus Irland stammt, dass er als Spätberufener einen langen Prozess durchgemacht habe, bis er zum Glauben fand. „Man soll nicht fragen: ist die Kirche glaubwürdig, sondern sind wir es, die wir doch den Glauben täglich leben sollen und ihn damit präsent machen.” Zu oft scheue man zurück, Zeugnis abzulegen, dass man Christ sei. Zeitgleich trafen sich die Jugendlichen mit Pater Joachim. Thema des Jugendabends war Liebe, Partnerschaft und Sexualität.

Am Donnerstagnachmittag (28. März) fand eine Kinderrallye im Pfarrhof statt. Man sah dort nur fröhliche Gesichter unter den vielen Kindern. Beim Abendmahlgottesdienst predigte Pater Joachim Richter, dass das Christentum die einzige Religion ist, bei der nicht die Menschen zu Gott hinaufsteigen, sondern Gott zu uns hernieder kommt, um mit uns zu sein. Darauf können wir immer bauen. Bei der anschließenden Fußwaschung wurde erneut hervorgehoben, dass Jesus gekommen ist, um zu dienen.

Pfarrer Cyril Kochuvillayil In Seyboldsdorf beeindruckte insbesondere der Karfreitag. Nach der Feier der Liturgie in der Kirche über das Leiden und Sterben Jesu Christi, begann mit Einbruch der Dunkelheit ein Fackelkreuzweg durch das Dorf mit den nachgestellten Kreuzwegszenen. Einen imposanten Schluss bot das Ende in der Kirche, das den mehr als 100 Beteiligten mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Am Karsamstag beteiligten sich über 30 Kinder und Jugendliche an einer Dorfrallye mit großer Begeisterung, bevor mit der Auferstehung die feierliche Osternacht in der Kirche gefeiert wurde. In der Predigt ermunterte Pater Martin Baranowski die Zuhörer, dass man als Christ nicht nur Zuschauer, sondern Teilnehmer sein soll. Die Glaubenswoche habe zwar viel Arbeit gemacht, aber neue Freude am Glauben geschenkt, meinte zum Abschluss die Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Pickal.


Zeugen des Glaubens sein

Zeugen des Glaubens sein

Die engagierten Jugendlichen  der PfarrmissionenVielen älteren Pfarrmitgliedern sind die sogenannten Volksmissionen aus ihrer Jugend noch geläufig. In ihnen zogen oft Ordenspriester insbesondere mit Vorträgen und Predigten durch die Pfarreien und riefen zur Glaubenserneuerung auf. Der heilige Alfons Maria von Ligouri hatte die Volksmissionen im 18. Jahrhundert „erfunden“  und zu ihrer Verbreitung einen eigenen Orden ins Leben gerufen: die Redemptoristen. Aber auch die Jesuiten und beispielsweise die „Hünfelder“ Oblaten waren und sind mancherorts sehr aktiv in solchen Missionen. Heute haben die Volksmissionen ein ganz neues Gesicht und neuen Charakter bekommen und sie heißen heute auch anders: Pfarrmissionen. Geblieben ist das Engagement und der Versuch durch geistliche Angebote, das Glaubenswissen zu vertiefen und die Glaubenspraxis zu beleben.

Vom 27. bis 31. März boten dazu Ordensleute der Legionäre Christi und Jugendliche des Regnum Christi in den Ortschaften Haarbach, Gaindorf, Seyboldsdorf, Dietelskirchen und Helmsdorf im Bistum Regensburg zahlreiche Angebote und Impulse für das Pfarrleben an. Träger der Pfarrmission waren die unterschiedlichen Kirchengemeinden selbst unter Leitung von Pfarrer Cyril Kochuvillayil. Unterstützt wurde die Mission u.a. auch durch Oberstufenschüler der „Apostolischen Schule“ in Bad Münstereifel.
Insgesamt waren sechs Patres, einige Ordensbrüder und mehr als 50 Jugendliche zur Mission anwesend. Rund 50 einzelne Angebote zählte der Gesamtplan. Einige Veranstaltungen wurden mehrfach in den unterschiedlichen Pfarreien angeboten, andere wurden als Gemeinschaftstreff angeboten. Eine große Gemeinschaftsveranstaltung mit 50 Kindern und Jugendlichen war ein Gaudifußballturnier in der Vilsbiburger Vilstalhalle, wo die Kinder und Jugendlichen aller drei Pfarreien die Möglichkeit bekamen, sich gegeneinander im gemeinschaftlichen Spiel zu messen. In allen drei Pfarreien schloss die festliche Ostersonntagsmesse die Tage der Mission.

Bei verschiedenen Vorbereitungstreffen wurde das Programm für die Mission gemeinsam erarbeitet, viele Gemeindemitglieder engagierten sich im Vorfeld schon ehrenamtlich, die örtlichen Vereine und Gruppen waren zur Mitgestaltung eingeladen. So konnten sich die Akteure der Missionen über die gastfreundliche Aufnahme in Familien sowie auf die Begegnungen bei den verschiedenen Veranstaltungen freuen.

Pater Bennet Tierney hatte ein aufmerksames PublikumBei einem abendlichen Impulsabend in einem Gasthaus in Gaindorf erzählte Pater Bennet Tierney, der aus Irland stammt, dass er als Spätberufener einen langen Prozess durchgemacht habe, bis er zum Glauben fand. „Man soll nicht fragen: ist die Kirche glaubwürdig, sondern sind wir es, die wir doch den Glauben täglich leben sollen und ihn damit präsent machen.” Zu oft scheue man zurück, Zeugnis abzulegen, dass man Christ sei. Zeitgleich trafen sich die Jugendlichen mit Pater Joachim. Thema des Jugendabends war Liebe, Partnerschaft und Sexualität.

Am Donnerstagnachmittag (28. März) fand eine Kinderrallye im Pfarrhof statt. Man sah dort nur fröhliche Gesichter unter den vielen Kindern. Beim Abendmahlgottesdienst predigte Pater Joachim Richter, dass das Christentum die einzige Religion ist, bei der nicht die Menschen zu Gott hinaufsteigen, sondern Gott zu uns hernieder kommt, um mit uns zu sein. Darauf können wir immer bauen. Bei der anschließenden Fußwaschung wurde erneut hervorgehoben, dass Jesus gekommen ist, um zu dienen.

Pfarrer Cyril Kochuvillayil In Seyboldsdorf beeindruckte insbesondere der Karfreitag. Nach der Feier der Liturgie in der Kirche über das Leiden und Sterben Jesu Christi, begann mit Einbruch der Dunkelheit ein Fackelkreuzweg durch das Dorf mit den nachgestellten Kreuzwegszenen. Einen imposanten Schluss bot das Ende in der Kirche, das den mehr als 100 Beteiligten mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Am Karsamstag beteiligten sich über 30 Kinder und Jugendliche an einer Dorfrallye mit großer Begeisterung, bevor mit der Auferstehung die feierliche Osternacht in der Kirche gefeiert wurde. In der Predigt ermunterte Pater Martin Baranowski die Zuhörer, dass man als Christ nicht nur Zuschauer, sondern Teilnehmer sein soll. Die Glaubenswoche habe zwar viel Arbeit gemacht, aber neue Freude am Glauben geschenkt, meinte zum Abschluss die Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Pickal.

 

Ordensleute der Legionäre Christi und über 50 Jugendliche des Regnum Christi boten im Bistum Regensburg Pfarrmissionen an

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