Dienstag, 16. April 2013

Das unerträgliche Zeichen


Tägliche Meditationen - 16. April 2013

Dienstag der dritten Woche in der Osterzeit
Hl. Bernadette Soubirous

P. Daniel Ray LC

Joh 6,3035
Die Menge entgegnete Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du gegenwärtig bist, wenn ich jetzt zu dir bete. Ich vertraue auf dich und weiß, dass du mir alle Gnaden geben willst, die ich heute brauche. Ich danke dir für deine Liebe, für deine unendliche Großzügigkeit mir gegenüber. Dafür will ich dir mein Leben und meine Liebe als Antwort schenken.

Bitte: Herr, vermehre meinen Glauben an dich und deine Gegenwart in der Eucharistie.

1.  Gott deckt den Tisch. Für die Israeliten war das Manna vom Himmel in der Zeit des Auszugs aus Ägypten ein rettendes Geschenk. Täglich kam es vom Himmel herab, so dass sie nicht auf ihrer Reise verhungern mussten, sondern erhalten und gestärkt wurden, um das verheißene Land zu erreichen. Der Zug durch die Wüste war beschwerlich und lang, aber es gab jeden Morgen ausreichend Manna zum Aufsammeln, das genügte, um ihren Hunger den Tag hindurch zu stillen. Das wahre Brot vom Himmel, das der Vater uns gibt – Christus in der Eucharistie – bewirkt dasselbe in unserer Seele: Es nährt uns, damit wir hier, wo die geistliche Nahrung so knapp ist, nicht verhungern müssen. Sie erhält und stärkt uns, damit wir das verheißene Land in der Ewigkeit erreichen können.

2. In der Kirche werden wir wahrhaft ernährt. Jene, die nicht nach Brot hungern, bitten auch nicht darum. Jene, die hungrig sind, backen sich Brot oder kaufen es. Und doch hungert jeder Mensch in seiner Seele nach einem Brot, das er nicht selber herstellen kann und das auch sonst kein Mensch für ihn produzieren kann. Die einzige Möglichkeit, um diese Nahrung zu erhalten, ist die demütige Hinwendung zu jenem, der allein diese Nahrung geben kann; er muss vor den Herrn hintreten mit offenen Händen und einem offenen Herzen. „Herr, gib uns immer dieses Brot.“ Es ist ein Brot, das zugleich aus der Ewigkeit kommt und zur Ewigkeit hinführt. Es sättigt unseren tiefsten Hunger. Aber das „Brot vom Himmel“ ist kein von Menschenhand gemachtes Brot. Christus kann sich selbst nur denen geben, die darum wissen, dass sie ihn brauchen und die deshalb bitten: „Herr, gib uns immer dieses Brot.“

3. Das übertrifft unsere kühnsten Träume. Wer hätte davon träumen können, dass Gott zu uns als Mensch hinabsteigen würde? Und wer hätte sich vorstellen können, dass er weiterhin zu uns hinabsteigen würde, um für uns Brot zu sein? Gibt es noch irgendetwas, das er nicht für uns tun würde? Um das unvorstellbare Geschenk seines Brotes zu empfangen, müssen wir zwei Dinge beachten: „Wer zu mir kommt…“ und „Wer an mich glaubt…“. Zu Christus zu kommen verlangt von uns, dass wir uns in Bewegung setzen – von dort aufzustehen, wo wir sind, und dort hinzugehen, wo er ist, und alles loszulassen, was unsere Hände festhalten, damit wir sie zu ihm erheben und seine Gaben darin empfangen können. An Christus zu glauben bedeutet, unseren Glauben und unser Vertrauen auf ihn zu setzen. Wir müssen ihn beim Wort nehmen und voll Staunen die Wahrheit seiner Realpräsenz in der Eucharistie annehmen.

Gespräch mit Christus: Herr, deine Realpräsenz in der Eucharistie ist etwas, das mein Verstehen übersteigt, das ich mit gläubigem Herzen annehmen kann. Ich glaube, dass ich mit deinem Brot nie mehr hungrig sein werde und dass ich, wenn ich an dich glaube, nie mehr durstig sein werde. Hilf mir, im Glauben an deine wirkliche Anwesenheit in der Eucharistie zu wachsen, denn so werde ich dich durch die kostbare Gabe deiner selbst auch immer mehr lieben können.

Vorsatz:  Ich will für ein paar Minuten in eine katholische Kirche gehen, um mit Christus in der Eucharistie zu sprechen und ihn um einen festeren Glauben zu bitten.


Das unerträgliche Zeichen

Das unerträgliche Zeichen

Dienstag der dritten Woche in der Osterzeit
Hl. Bernadette Soubirous

P. Daniel Ray LC

Joh 6,3035
Die Menge entgegnete Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du gegenwärtig bist, wenn ich jetzt zu dir bete. Ich vertraue auf dich und weiß, dass du mir alle Gnaden geben willst, die ich heute brauche. Ich danke dir für deine Liebe, für deine unendliche Großzügigkeit mir gegenüber. Dafür will ich dir mein Leben und meine Liebe als Antwort schenken.

Bitte: Herr, vermehre meinen Glauben an dich und deine Gegenwart in der Eucharistie.

1.  Gott deckt den Tisch. Für die Israeliten war das Manna vom Himmel in der Zeit des Auszugs aus Ägypten ein rettendes Geschenk. Täglich kam es vom Himmel herab, so dass sie nicht auf ihrer Reise verhungern mussten, sondern erhalten und gestärkt wurden, um das verheißene Land zu erreichen. Der Zug durch die Wüste war beschwerlich und lang, aber es gab jeden Morgen ausreichend Manna zum Aufsammeln, das genügte, um ihren Hunger den Tag hindurch zu stillen. Das wahre Brot vom Himmel, das der Vater uns gibt – Christus in der Eucharistie – bewirkt dasselbe in unserer Seele: Es nährt uns, damit wir hier, wo die geistliche Nahrung so knapp ist, nicht verhungern müssen. Sie erhält und stärkt uns, damit wir das verheißene Land in der Ewigkeit erreichen können.

2. In der Kirche werden wir wahrhaft ernährt. Jene, die nicht nach Brot hungern, bitten auch nicht darum. Jene, die hungrig sind, backen sich Brot oder kaufen es. Und doch hungert jeder Mensch in seiner Seele nach einem Brot, das er nicht selber herstellen kann und das auch sonst kein Mensch für ihn produzieren kann. Die einzige Möglichkeit, um diese Nahrung zu erhalten, ist die demütige Hinwendung zu jenem, der allein diese Nahrung geben kann; er muss vor den Herrn hintreten mit offenen Händen und einem offenen Herzen. „Herr, gib uns immer dieses Brot.“ Es ist ein Brot, das zugleich aus der Ewigkeit kommt und zur Ewigkeit hinführt. Es sättigt unseren tiefsten Hunger. Aber das „Brot vom Himmel“ ist kein von Menschenhand gemachtes Brot. Christus kann sich selbst nur denen geben, die darum wissen, dass sie ihn brauchen und die deshalb bitten: „Herr, gib uns immer dieses Brot.“

3. Das übertrifft unsere kühnsten Träume. Wer hätte davon träumen können, dass Gott zu uns als Mensch hinabsteigen würde? Und wer hätte sich vorstellen können, dass er weiterhin zu uns hinabsteigen würde, um für uns Brot zu sein? Gibt es noch irgendetwas, das er nicht für uns tun würde? Um das unvorstellbare Geschenk seines Brotes zu empfangen, müssen wir zwei Dinge beachten: „Wer zu mir kommt…“ und „Wer an mich glaubt…“. Zu Christus zu kommen verlangt von uns, dass wir uns in Bewegung setzen – von dort aufzustehen, wo wir sind, und dort hinzugehen, wo er ist, und alles loszulassen, was unsere Hände festhalten, damit wir sie zu ihm erheben und seine Gaben darin empfangen können. An Christus zu glauben bedeutet, unseren Glauben und unser Vertrauen auf ihn zu setzen. Wir müssen ihn beim Wort nehmen und voll Staunen die Wahrheit seiner Realpräsenz in der Eucharistie annehmen.

Gespräch mit Christus: Herr, deine Realpräsenz in der Eucharistie ist etwas, das mein Verstehen übersteigt, das ich mit gläubigem Herzen annehmen kann. Ich glaube, dass ich mit deinem Brot nie mehr hungrig sein werde und dass ich, wenn ich an dich glaube, nie mehr durstig sein werde. Hilf mir, im Glauben an deine wirkliche Anwesenheit in der Eucharistie zu wachsen, denn so werde ich dich durch die kostbare Gabe deiner selbst auch immer mehr lieben können.

Vorsatz:  Ich will für ein paar Minuten in eine katholische Kirche gehen, um mit Christus in der Eucharistie zu sprechen und ihn um einen festeren Glauben zu bitten.

 

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