Mittwoch, 17. April 2013

Christus hört niemals auf, an uns zu glauben


Tägliche Meditationen - 17. April 2013

Mittwoch der dritten Woche in der Osterzeit
Hl. Katharina
Hl. Eberhard

P. Daniel Ray LC

Joh 6,3540
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen und doch glaubt ihr nicht. Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen; denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du gegenwärtig bist, wenn ich jetzt zu dir bete. Ich vertraue auf dich und weiß, dass du mir alle Gnaden geben willst, die ich heute brauche. Ich danke dir für deine Liebe, für deine unendliche Großzügigkeit mir gegenüber. Dafür will ich dir mein Leben und meine Liebe als Antwort schenken.

Bitte: Herr, hilf mir, tiefer auf dich zu vertrauen.

1.  Ein leeres Loch, so groß wie Christus. „Es war, als ob ich ein großes Loch in meinem Herzen hatte, und ich konnte es mit nichts füllen.“ So drückte sich eine Person aus, die erst kürzlich nach vielen Jahren wieder den Weg zu den Sakramenten gefunden hat. Sie hungerte und dürstete nach Christus, und dankbarerweise hatte Christus es nicht zugelassen, dass irgendetwas anderes den Platz, der allein ihm gehörte, füllen konnte. Als sie Christus wiederfand – seine Barmherzigkeit in der Beichte, seine Nahrung spendende Gnade in der Kommunion – konnte sie all das Gute erfahren, das Christus selbst versprochen hatte: „Wer zu mir kommt, den werde ich niemals abweisen.“ Jeder von uns wird ständig in seinem Herzen Löcher entdecken können, kleine oder große. Christus allein kann sie ausfüllen. Um Christus von neuem in unseren Herzen begrüßen zu können, müssen wir zuerst sein Erbarmen und seine aufrichtende Gnade erflehen.

2. Warum zögern wir noch? Wenn das, was wir brauchen und wonach wir uns im tiefsten sehnen, Christus ist, warum gehen wir dann nicht sogleich zu ihm? Manchmal hindert uns unser Stolz daran, oder Trägheit in den spirituellen Dingen, oder vielleicht auch Oberflächlichkeit in unserem spirituellen Leben. Aber hinter all diesen Gründen steckt oft die Furcht, dass wir, wenn wir uns Christus öffnen, etwas verlieren könnten. Benedikt XVI. sprach über diese Furcht in seiner ersten Predigt als Papst: „Habt keine Angst vor Christus! Er nimmt nichts, und er gibt alles. Wer sich ihm gibt, der erhält alles hundertfach zurück. Ja, aprite, spalancate le porte per Cristo – dann findet ihr das wirkliche Leben“ (Hl. Messe zu Beginn des Pontifikats am 24. April 2005).

3. Wo ist das Fundbüro? Diese Frage hat Christus niemals gestellt – noch wird er sie jemals stellen. Es ist der Wille des Vaters, dass Christus keinen von denen verliert, die ihm anvertraut sind. Christus scheitert niemals in seiner Sendung. Er verspricht vielmehr im heutigen Evangelium: „Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.“ Diese Garantie haben wir, dass wir niemals verlassen und ohne seine Gnaden gelassen werden, die uns stützen. Es wird niemals eine Schwierigkeit, ein Hindernis oder eine Versuchung für ihn zu groß sein, dass er uns nicht dabei helfen könnte, sie zu überwinden.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich vertraue auf dich. Trotz aller realen Kämpfe und Hindernisse auf meinem Weg weiß ich, dass du mich zu dir führen wirst. Du bist der Einzige, der die Tiefen meines Herzens füllen kann. Irgendwie sind alle diese Prüfungen auf geheimnisvolle Weise der Weg, auf dem das zur Wirklichkeit wird.

Vorsatz:  Wenn ich heute irgendeinem Hindernis gegenüberstehe – und sei es auch noch so klein – dann werde ich ein kurzes Gebet sprechen, bei dem ich meine Situation Christus anempfehlen werde.


Christus hört niemals auf, an uns zu glauben

Christus hört niemals auf, an uns zu glauben

Mittwoch der dritten Woche in der Osterzeit
Hl. Katharina
Hl. Eberhard

P. Daniel Ray LC

Joh 6,3540
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen und doch glaubt ihr nicht. Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen; denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du gegenwärtig bist, wenn ich jetzt zu dir bete. Ich vertraue auf dich und weiß, dass du mir alle Gnaden geben willst, die ich heute brauche. Ich danke dir für deine Liebe, für deine unendliche Großzügigkeit mir gegenüber. Dafür will ich dir mein Leben und meine Liebe als Antwort schenken.

Bitte: Herr, hilf mir, tiefer auf dich zu vertrauen.

1.  Ein leeres Loch, so groß wie Christus. „Es war, als ob ich ein großes Loch in meinem Herzen hatte, und ich konnte es mit nichts füllen.“ So drückte sich eine Person aus, die erst kürzlich nach vielen Jahren wieder den Weg zu den Sakramenten gefunden hat. Sie hungerte und dürstete nach Christus, und dankbarerweise hatte Christus es nicht zugelassen, dass irgendetwas anderes den Platz, der allein ihm gehörte, füllen konnte. Als sie Christus wiederfand – seine Barmherzigkeit in der Beichte, seine Nahrung spendende Gnade in der Kommunion – konnte sie all das Gute erfahren, das Christus selbst versprochen hatte: „Wer zu mir kommt, den werde ich niemals abweisen.“ Jeder von uns wird ständig in seinem Herzen Löcher entdecken können, kleine oder große. Christus allein kann sie ausfüllen. Um Christus von neuem in unseren Herzen begrüßen zu können, müssen wir zuerst sein Erbarmen und seine aufrichtende Gnade erflehen.

2. Warum zögern wir noch? Wenn das, was wir brauchen und wonach wir uns im tiefsten sehnen, Christus ist, warum gehen wir dann nicht sogleich zu ihm? Manchmal hindert uns unser Stolz daran, oder Trägheit in den spirituellen Dingen, oder vielleicht auch Oberflächlichkeit in unserem spirituellen Leben. Aber hinter all diesen Gründen steckt oft die Furcht, dass wir, wenn wir uns Christus öffnen, etwas verlieren könnten. Benedikt XVI. sprach über diese Furcht in seiner ersten Predigt als Papst: „Habt keine Angst vor Christus! Er nimmt nichts, und er gibt alles. Wer sich ihm gibt, der erhält alles hundertfach zurück. Ja, aprite, spalancate le porte per Cristo – dann findet ihr das wirkliche Leben“ (Hl. Messe zu Beginn des Pontifikats am 24. April 2005).

3. Wo ist das Fundbüro? Diese Frage hat Christus niemals gestellt – noch wird er sie jemals stellen. Es ist der Wille des Vaters, dass Christus keinen von denen verliert, die ihm anvertraut sind. Christus scheitert niemals in seiner Sendung. Er verspricht vielmehr im heutigen Evangelium: „Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.“ Diese Garantie haben wir, dass wir niemals verlassen und ohne seine Gnaden gelassen werden, die uns stützen. Es wird niemals eine Schwierigkeit, ein Hindernis oder eine Versuchung für ihn zu groß sein, dass er uns nicht dabei helfen könnte, sie zu überwinden.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich vertraue auf dich. Trotz aller realen Kämpfe und Hindernisse auf meinem Weg weiß ich, dass du mich zu dir führen wirst. Du bist der Einzige, der die Tiefen meines Herzens füllen kann. Irgendwie sind alle diese Prüfungen auf geheimnisvolle Weise der Weg, auf dem das zur Wirklichkeit wird.

Vorsatz:  Wenn ich heute irgendeinem Hindernis gegenüberstehe – und sei es auch noch so klein – dann werde ich ein kurzes Gebet sprechen, bei dem ich meine Situation Christus anempfehlen werde.

 

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