Freitag, 19. April 2013

Streben nach einem erfüllten Herzen


Tägliche Meditationen - 19. April 2013

Freitag der dritten Woche in der Osterzeit
Hl. Marcel Callo, Märtyrer

P. James Swanson LC

Joh 6,5259
Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du gegenwärtig bist, wenn ich jetzt zu dir bete. Ich vertraue auf dich und weiß, dass du mir alle Gnaden schenken willst, die ich heute brauche. Ich danke dir für deine Liebe, für deine unendliche Großzügigkeit mir gegenüber. Dafür will ich dir mein Leben und meine Liebe als Antwort geben.

Bitte: Herr, hilf mir, Herausforderungen zu meistern und dir im Glauben zu folgen.

1.  Was suche ich eigentlich?  Die Juden haben einen kritischen Punkt erreicht. Sie sind Jesus bis zu diesem Punkt gefolgt, weil er am vorangegangenen Tag die Brote und Fische vermehrte, um die Menge zu speisen. Sie erkennen, dass es hier um etwas Außergewöhnliches geht, dass Jesus der Messias sein könnte, oder zumindest ein Prophet. Sie sind so neugierig geworden, dass sie ihm weiter folgen und Fragen stellen. Alles was er gesagt hat, hat ihnen gefallen – bis jetzt. Manches haben sie nicht ganz oder nicht richtig verstanden, aber es erinnerte sie an das, was sie zu hören gewohnt waren, so dass es ihnen keine großen Schwierigkeiten bereitete, zu verstehen. Sie fahren fort, Fragen zu stellen, suchen zu verstehen, besonders ein Verstehen, mit dem sie gut leben können. Welche Haltung nehme ich ein, wenn ich wegen bestimmter Ereignisse oder Herausforderungen in meinem Leben an unserem Herrn zweifle? Bemühe ich mich, Gottes Plan besser zu verstehen, oder hängt mein Handeln davon ab, wie viel ich davon begreife?

2. Unseren Horizont erweitern. Jetzt hat Jesus wirklich etwas Erschreckendes gesagt. Er möchte, dass sie sein Fleisch essen und sein Blut trinken! Bis dahin waren die meisten von ihnen bereit, ihn als einen „Brot-Versorger“ zu akzeptieren. Er gab ihnen gestern zu essen; vielleicht wird er es wieder tun, wenn sie nur lange genug herumhängen. Ihre Vorstellungen vom Messias sind zu materialistisch und nur auf die Wiederherstellung des Reiches Davids auf Kosten der Römer ausgerichtet. Jesus hingegen möchte sie auf eine neue Ebene heben. Er möchte sie in das Geheimnis der liebenden Großzügigkeit Gottes einführen. So gut das Manna in der Wüste auch war, er möchte etwas viel Besseres geben. So wundervoll Davids Königreich war, er möchte ein viel großartigeres Königreich aufbauen. Das geht so weit über das hinaus, was sie suchen, dass sie nicht im Stande sind zu verstehen, was er anbietet. Es muss im Glauben angenommen werden.

3. Große Geschenke kommen in kleinen Paketen. Wir können vieles verstehen, auch viele geistige Dinge. In seiner Güte hat Gott uns so viel Verstand gegeben, dass wir einige Wahrheiten über ihn begreifen können. Aber diese sind die einfacheren Wahrheiten, die nicht die volle Herrlichkeit Gottes offenbaren. Sie sind nicht so vollkommen wie die wichtigeren Wahrheiten über ihn. Jesus möchte uns sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken geben. Er offenbart dies den Menschen, aber sie verstehen ihn nicht, da sie keinen Glauben haben. Manche streifen umher, um einen anderen „Wundertäter“ zu finden. Wieder Andere suchen zu verstehen und ziehen herum, um nach einem „Lehrer“ zu suchen, den sie verstehen. Einige suchen auch voller Hoffnung nach der Offenbarung des Geheimnisses Gottes, dem größten Geschenk, das Gott geben kann. Sie wollen nicht ihren Bauch oder ihren Kopf füllen. Sie suchen nach etwas, das ihre Herzen erfüllt. Das ist die Art von Geschenken, die Jesus uns in Fülle geben möchte.

Gespräch mit Christus: Herr, so häufig erbitte ich materielle Geschenke von dir. Hilf mir zu erkennen, dass die größten Geschenke, die du gibst, mein Verstehen übersteigen. Wenn ich aber bereit bin, sie im Glauben anzunehmen, werden sie mein Herz erfüllen. Vielleicht werde ich mit der Zeit davon etwas verstehen, aber die Größe des Glaubens liegt darin, dir zu vertrauen.

Vorsatz:  Welches spirituelle Geschenk brauche ich am dringendsten? Glaube? Nächstenliebe? Demut? Etwas anderes? Heute werde ich mir Zeit nehmen, Gott im Gebet darum zu bitten, mir dieses Geschenk zu gewähren.


Streben nach einem erfüllten Herzen

Streben nach einem erfüllten Herzen

Freitag der dritten Woche in der Osterzeit
Hl. Marcel Callo, Märtyrer

P. James Swanson LC

Joh 6,5259
Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du gegenwärtig bist, wenn ich jetzt zu dir bete. Ich vertraue auf dich und weiß, dass du mir alle Gnaden schenken willst, die ich heute brauche. Ich danke dir für deine Liebe, für deine unendliche Großzügigkeit mir gegenüber. Dafür will ich dir mein Leben und meine Liebe als Antwort geben.

Bitte: Herr, hilf mir, Herausforderungen zu meistern und dir im Glauben zu folgen.

1.  Was suche ich eigentlich?  Die Juden haben einen kritischen Punkt erreicht. Sie sind Jesus bis zu diesem Punkt gefolgt, weil er am vorangegangenen Tag die Brote und Fische vermehrte, um die Menge zu speisen. Sie erkennen, dass es hier um etwas Außergewöhnliches geht, dass Jesus der Messias sein könnte, oder zumindest ein Prophet. Sie sind so neugierig geworden, dass sie ihm weiter folgen und Fragen stellen. Alles was er gesagt hat, hat ihnen gefallen – bis jetzt. Manches haben sie nicht ganz oder nicht richtig verstanden, aber es erinnerte sie an das, was sie zu hören gewohnt waren, so dass es ihnen keine großen Schwierigkeiten bereitete, zu verstehen. Sie fahren fort, Fragen zu stellen, suchen zu verstehen, besonders ein Verstehen, mit dem sie gut leben können. Welche Haltung nehme ich ein, wenn ich wegen bestimmter Ereignisse oder Herausforderungen in meinem Leben an unserem Herrn zweifle? Bemühe ich mich, Gottes Plan besser zu verstehen, oder hängt mein Handeln davon ab, wie viel ich davon begreife?

2. Unseren Horizont erweitern. Jetzt hat Jesus wirklich etwas Erschreckendes gesagt. Er möchte, dass sie sein Fleisch essen und sein Blut trinken! Bis dahin waren die meisten von ihnen bereit, ihn als einen „Brot-Versorger“ zu akzeptieren. Er gab ihnen gestern zu essen; vielleicht wird er es wieder tun, wenn sie nur lange genug herumhängen. Ihre Vorstellungen vom Messias sind zu materialistisch und nur auf die Wiederherstellung des Reiches Davids auf Kosten der Römer ausgerichtet. Jesus hingegen möchte sie auf eine neue Ebene heben. Er möchte sie in das Geheimnis der liebenden Großzügigkeit Gottes einführen. So gut das Manna in der Wüste auch war, er möchte etwas viel Besseres geben. So wundervoll Davids Königreich war, er möchte ein viel großartigeres Königreich aufbauen. Das geht so weit über das hinaus, was sie suchen, dass sie nicht im Stande sind zu verstehen, was er anbietet. Es muss im Glauben angenommen werden.

3. Große Geschenke kommen in kleinen Paketen. Wir können vieles verstehen, auch viele geistige Dinge. In seiner Güte hat Gott uns so viel Verstand gegeben, dass wir einige Wahrheiten über ihn begreifen können. Aber diese sind die einfacheren Wahrheiten, die nicht die volle Herrlichkeit Gottes offenbaren. Sie sind nicht so vollkommen wie die wichtigeren Wahrheiten über ihn. Jesus möchte uns sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken geben. Er offenbart dies den Menschen, aber sie verstehen ihn nicht, da sie keinen Glauben haben. Manche streifen umher, um einen anderen „Wundertäter“ zu finden. Wieder Andere suchen zu verstehen und ziehen herum, um nach einem „Lehrer“ zu suchen, den sie verstehen. Einige suchen auch voller Hoffnung nach der Offenbarung des Geheimnisses Gottes, dem größten Geschenk, das Gott geben kann. Sie wollen nicht ihren Bauch oder ihren Kopf füllen. Sie suchen nach etwas, das ihre Herzen erfüllt. Das ist die Art von Geschenken, die Jesus uns in Fülle geben möchte.

Gespräch mit Christus: Herr, so häufig erbitte ich materielle Geschenke von dir. Hilf mir zu erkennen, dass die größten Geschenke, die du gibst, mein Verstehen übersteigen. Wenn ich aber bereit bin, sie im Glauben anzunehmen, werden sie mein Herz erfüllen. Vielleicht werde ich mit der Zeit davon etwas verstehen, aber die Größe des Glaubens liegt darin, dir zu vertrauen.

Vorsatz:  Welches spirituelle Geschenk brauche ich am dringendsten? Glaube? Nächstenliebe? Demut? Etwas anderes? Heute werde ich mir Zeit nehmen, Gott im Gebet darum zu bitten, mir dieses Geschenk zu gewähren.

 

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