Dienstag, 23. April 2013

Niemand kann uns Christus entreißen


Tägliche Meditationen - 23. April 2013

Dienstag der vierten Woche in der Osterzeit
Hl. Georg, Märtyrer

P. Alfonse Nazzaro LC

Joh 10,2230
Um diese Zeit fand in Jerusalem das Tempelweihfest statt. Es war Winter, und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos auf und ab. Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange noch willst du uns hinhalten? Wenn du der Messias bist, sag es uns offen! Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.

Einführendes Gebet:  Jesus, ich glaube, dass du wirklich der Sohn Gottes bist. Ich danke dir, dass du mir dieses Geschenk des Glaubens gewährst. Du bist gekommen, um uns, die verlorenen Schafe, zu suchen und heimzubringen. Ich danke dir. Durch dich dürfen wir erkennen, wer wir sind und was wir wert sind.

Bitte: Herr, hilf mir, deine Stimme zu hören, wenn du in der Nacht rufst.

1.  Ein freudiges Gespanntsein bewahren. Unschlüssigkeit ist ein Zustand oder ein Zeichen der Unentschiedenheit oder des Zweifels. Wie oft sind wir unschlüssig gewesen, und haben darauf gewartet, dass Christus große Dinge in unserem Leben vollbringt, oder haben daran gezweifelt, dass er so schwache Sünder wie uns retten könnte. Können wir uns nicht dazu entscheiden, an Christus zu glauben? Er hat uns schon gesagt und durch seine Werke gezeigt, wer und was er ist. Er will, dass wir so auf ihn hören, wie Schafe auf die Stimme ihres Hirten hören und ihm folgen. Dann können wir das ewige Leben erwarten. Unschlüssigkeit kann auch eine freudige Erregung beinhalten, wenn wir zum Beispiel auf eine Entscheidung oder den Ausgang eines Ereignisses gespannt sind. Was ist der Sinn des Lebens? Es ist wahre Erlösung und ewiges Leben beim himmlischen Vater. Heute wie an jedem Tag sollten wir eine „freudige Erregung“ bei der Erwartung unseres ewigen Lebens verspüren. Wenn wir heute zu Bett gehen, wollen wir auf Christus schauen und sagen: „Wieder ein Tag näher zum Himmel.“

2. Geistig blind. Christus steht immer dicht neben uns. Was macht uns blind, dass wir ihn nicht sehen? Im irdischen Bereich erkennen wir die Dinge durch unsere Sinne. Um den Herrn zu sehen, brauchen wir jedoch eine geistige Verbindung mit ihm: der Geist tritt an die Stelle des menschlichen Sehvermögens. Ist diese Beziehung erst einmal hergestellt, sehen wir Gott überall: im Mitmenschen, in den Werken der Nächstenliebe und in der Schönheit der Natur. Schließlich sehen wir ihn auch in uns selbst. Wenn wir Christus in uns sehen, erlangen wir die Sicherheit und den Frieden, der uns befähigt, in reichem Übermaß zu erkennen.

3. Die Ernte im Blick haben. Der Friede Christi kommt zu uns, wenn wir offen sind und beginnen, den Weg zur Erlösung zu betrachten. Denken wir darüber nach, wie im Frühjahr das Wasser Leben hervorbringt und eine gute Ernte liefert. Wir glauben an das lebendige Wasser. Dieses lebendige Wasser gibt uns Frieden und Harmonie mit Christus. Es erfüllt uns und bewirkt, dass wir in Ruhe erfolgreich arbeiten. An Christus zu glauben und in ihm zu bleiben bringt uns den großen Erfolg und eine reiche Ernte. So wollen wir, getränkt mit dem lebendigen Wasser, auf Gott vertrauen und reiche Frucht im Namen Christi tragen. Komm Herr Jesus!

Gespräch mit Christus: Herr, viele Male hast du mich gerufen. Oft habe ich mich taub gestellt, weil ich nicht glaubte, dass du meine Last tragen könntest. Hilf mir heute, Herr, an dich zu glauben. Hilf mir, Herr, dich zu bezeugen; hilf mir, inmitten deiner Schafe zu sein, um dir folgen zu können. Wenn ich manchmal denke, dass es zu viel für mich ist, hilf mir, dich im Gebet zu suchen und zu erkennen, was du mir zu glauben gesagt hast, damit ich das ewige Leben in dir und durch dich erlangen kann.

Vorsatz:  Heute will ich mit wenigstens einem Menschen über Gottes unendliche Liebe und Barmherzigkeit sprechen.


Niemand kann uns Christus entreißen

Niemand kann uns Christus entreißen

Dienstag der vierten Woche in der Osterzeit
Hl. Georg, Märtyrer

P. Alfonse Nazzaro LC

Joh 10,2230
Um diese Zeit fand in Jerusalem das Tempelweihfest statt. Es war Winter, und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos auf und ab. Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange noch willst du uns hinhalten? Wenn du der Messias bist, sag es uns offen! Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.

Einführendes Gebet:  Jesus, ich glaube, dass du wirklich der Sohn Gottes bist. Ich danke dir, dass du mir dieses Geschenk des Glaubens gewährst. Du bist gekommen, um uns, die verlorenen Schafe, zu suchen und heimzubringen. Ich danke dir. Durch dich dürfen wir erkennen, wer wir sind und was wir wert sind.

Bitte: Herr, hilf mir, deine Stimme zu hören, wenn du in der Nacht rufst.

1.  Ein freudiges Gespanntsein bewahren. Unschlüssigkeit ist ein Zustand oder ein Zeichen der Unentschiedenheit oder des Zweifels. Wie oft sind wir unschlüssig gewesen, und haben darauf gewartet, dass Christus große Dinge in unserem Leben vollbringt, oder haben daran gezweifelt, dass er so schwache Sünder wie uns retten könnte. Können wir uns nicht dazu entscheiden, an Christus zu glauben? Er hat uns schon gesagt und durch seine Werke gezeigt, wer und was er ist. Er will, dass wir so auf ihn hören, wie Schafe auf die Stimme ihres Hirten hören und ihm folgen. Dann können wir das ewige Leben erwarten. Unschlüssigkeit kann auch eine freudige Erregung beinhalten, wenn wir zum Beispiel auf eine Entscheidung oder den Ausgang eines Ereignisses gespannt sind. Was ist der Sinn des Lebens? Es ist wahre Erlösung und ewiges Leben beim himmlischen Vater. Heute wie an jedem Tag sollten wir eine „freudige Erregung“ bei der Erwartung unseres ewigen Lebens verspüren. Wenn wir heute zu Bett gehen, wollen wir auf Christus schauen und sagen: „Wieder ein Tag näher zum Himmel.“

2. Geistig blind. Christus steht immer dicht neben uns. Was macht uns blind, dass wir ihn nicht sehen? Im irdischen Bereich erkennen wir die Dinge durch unsere Sinne. Um den Herrn zu sehen, brauchen wir jedoch eine geistige Verbindung mit ihm: der Geist tritt an die Stelle des menschlichen Sehvermögens. Ist diese Beziehung erst einmal hergestellt, sehen wir Gott überall: im Mitmenschen, in den Werken der Nächstenliebe und in der Schönheit der Natur. Schließlich sehen wir ihn auch in uns selbst. Wenn wir Christus in uns sehen, erlangen wir die Sicherheit und den Frieden, der uns befähigt, in reichem Übermaß zu erkennen.

3. Die Ernte im Blick haben. Der Friede Christi kommt zu uns, wenn wir offen sind und beginnen, den Weg zur Erlösung zu betrachten. Denken wir darüber nach, wie im Frühjahr das Wasser Leben hervorbringt und eine gute Ernte liefert. Wir glauben an das lebendige Wasser. Dieses lebendige Wasser gibt uns Frieden und Harmonie mit Christus. Es erfüllt uns und bewirkt, dass wir in Ruhe erfolgreich arbeiten. An Christus zu glauben und in ihm zu bleiben bringt uns den großen Erfolg und eine reiche Ernte. So wollen wir, getränkt mit dem lebendigen Wasser, auf Gott vertrauen und reiche Frucht im Namen Christi tragen. Komm Herr Jesus!

Gespräch mit Christus: Herr, viele Male hast du mich gerufen. Oft habe ich mich taub gestellt, weil ich nicht glaubte, dass du meine Last tragen könntest. Hilf mir heute, Herr, an dich zu glauben. Hilf mir, Herr, dich zu bezeugen; hilf mir, inmitten deiner Schafe zu sein, um dir folgen zu können. Wenn ich manchmal denke, dass es zu viel für mich ist, hilf mir, dich im Gebet zu suchen und zu erkennen, was du mir zu glauben gesagt hast, damit ich das ewige Leben in dir und durch dich erlangen kann.

Vorsatz:  Heute will ich mit wenigstens einem Menschen über Gottes unendliche Liebe und Barmherzigkeit sprechen.

 

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