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Mittwoch, 4. Oktober 2006

Kardinal Georg Sterzinsky


Erzbischof von Berlin

Kardinal SterzinskyDie katholische Presseagentur Zenit befragte deutschsprachige Bischöfe zu Ihrer Berufung:

Eine persönlichere Frage: Könnten Sie uns etwas über Ihre Entscheidung zum Priestertum und allgemein Ihren Glaubensweg erzählen? Wer oder was hat Sie begleitet?

Die Frage nach meiner persönlichen Berufung wurde sehr früh geweckt, und zwar als ich erlebte, wie in den schweren Nöten der Kriegs– und Nachkriegszeit Menschen im Glauben Halt fanden und auffallenderweise bei allen Gefährdungen und beim harten Kampf ums tägliche Brot insbesondere darunter litten, dass ihnen in der neuen Umgebung die Diasporaseelsorge war noch zu organisieren die Teilnahme am kirchlichen Leben nicht möglich war.

Ich hörte als Kind oft Klagen: Das Existenzminimum für Leib und Seele werden wir uns schon beschaffen; aber wer wird uns das Evangelium verkünden, mit uns die Heilige Messe feiern, uns die Sakramente spenden, wenn es keine Priester gibt? Diese Sehnsucht nach dem Priester ließ mich ahnen: Die wertvollsten Güter und die höchsten Werte kommen aus dem pastoralen und priesterlichen Dienst der Kirche.

Eine spätere, gute Glaubensunterweisung, die religiöse Praxis in der eigenen Familie und das Mitleben in einem kirchlichen Haus bestätigten mir diese Ahnung. So war es folgerichtig, dass ich zum priesterlichen Leben und Dienst bereit war.

http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=95905


Kardinal Georg Sterzinsky

Kardinal Georg Sterzinsky

Kardinal SterzinskyDie katholische Presseagentur Zenit befragte deutschsprachige Bischöfe zu Ihrer Berufung:

Eine persönlichere Frage: Könnten Sie uns etwas über Ihre Entscheidung zum Priestertum und allgemein Ihren Glaubensweg erzählen? Wer oder was hat Sie begleitet?

Die Frage nach meiner persönlichen Berufung wurde sehr früh geweckt, und zwar als ich erlebte, wie in den schweren Nöten der Kriegs– und Nachkriegszeit Menschen im Glauben Halt fanden und auffallenderweise bei allen Gefährdungen und beim harten Kampf ums tägliche Brot insbesondere darunter litten, dass ihnen in der neuen Umgebung die Diasporaseelsorge war noch zu organisieren die Teilnahme am kirchlichen Leben nicht möglich war.

Ich hörte als Kind oft Klagen: Das Existenzminimum für Leib und Seele werden wir uns schon beschaffen; aber wer wird uns das Evangelium verkünden, mit uns die Heilige Messe feiern, uns die Sakramente spenden, wenn es keine Priester gibt? Diese Sehnsucht nach dem Priester ließ mich ahnen: Die wertvollsten Güter und die höchsten Werte kommen aus dem pastoralen und priesterlichen Dienst der Kirche.

Eine spätere, gute Glaubensunterweisung, die religiöse Praxis in der eigenen Familie und das Mitleben in einem kirchlichen Haus bestätigten mir diese Ahnung. So war es folgerichtig, dass ich zum priesterlichen Leben und Dienst bereit war.

http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=95905

 

Erzbischof von Berlin

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Mittwoch, 3. Oktober 2006

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