Dienstag, 30. April 2013

Die Gefahr, versklavt zu werden


Tägliche Meditationen - 30. April 2013

Dienstag der fünften Woche in der Osterzeit
Pauline von Mallinckrodt, SCC

P. Patrick Langan LC

Joh 14,27-31a
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat.

Einführendes Gebet:  Herr, danke, dass du mir die Zeit gibst, bei dir zu sein. Es gibt Dinge im Leben, Herr, zu denen ich mich auch hingezogen fühle, aber du ziehst mich viel mehr an. Ich hoffe auf dich, und ich liebe dich. Vielleicht verstehe ich nicht richtig, was es bedeutet zu lieben, und vielleicht liebe ich nicht so, wie ich sollte, aber ich liebe dich wirklich.

Bitte: Herr, hilf mir, mich immer daran zu erinnern, wer ich bin, woher ich komme und wohin ich gehe.

1.  Aktivismus. In der heutigen Kultur glauben viele, dass das, was sie tun, sie zu jemandem macht. Sie glauben, dass vom Handeln das Sein kommt, weil sie sich durch ihre Aktivitäten definieren. Dadurch werden sie leicht ausgebeutet. Im Amerika des 19. Jahrhunderts wurde einem Sklaven häufig dessen Geburtstag nicht genannt, damit er nie wirklich wusste, wer er war. Er war nur für die Arbeit geschaffen. Dieselbe Versuchung besteht heute. Viele Menschen arbeiten so lange: manche, um den Schwierigkeiten oder der Verantwortung zuhause zu entkommen; andere wegen der Genugtuung, die es ihnen gibt, eine Aufgabe erledigt zu sehen; wieder andere, nur um mehr Geld zu verdienen und sich ein bequemeres Leben leisten zu können. Aber im Grunde sind das alles Ausdrucksformen einer modernen Sklaverei.

2. Meine wahre Identität. Durch sein Beispiel erweist uns Christus aber eine andere Art zu leben, eine Art, die in die entgegengesetzte Richtung geht. Zuerst einmal muss ich sein. Dann wird das Tun aus meinem Sein kommen. Christus sagt es wieder und wieder: Ich bin der Sohn meines Vaters. Also werde ich auch so handeln. Als Moses Gott im brennenden Dornbusch fragte, wer er sei, antwortete er: „Ich BIN der „ich BIN.“ Wer bin ich? Was mich definiert, ist meine Beziehung zu Gott. Stellen wir uns das vor: Ich habe das Privileg, ein Kind Gottes zu sein! Gott hat mich so sehr geliebt, dass er mich als sein Kind angenommen hat! Dies ist aller Mühe wert. Das ist es, was ich wirklich bin, und ich sollte entsprechend handeln, wie Christus mich gelehrt hat.

3. Wahrer Frieden. Christi großer Frieden kommt aus dem Betrachten darüber, wer ich wirklich bin, und so dann wirklich zu leben. Wenn ich Gottes Wort betrachte, entdecke ich, dass ich Gottes Geschöpf bin. Plötzlich finde ich die Stärke, mich der Wirklichkeit zu stellen. Andere werden mich nicht ausnutzen können, und ich werde aufhören, andere auszunutzen, weil ich – wie sie – ein Kind Gottes bin. Meine Würde kommt von dieser grundlegenden Wahrheit: Ich bin nach Gottes Bild geschaffen worden. Ich komme von Gott, und er lädt mich ein, zu ihm zurückzukommen und mit ihm in alle Ewigkeit glücklich zu sein.

Gespräch mit Christus: Herr, ich habe die schlechte Angewohnheit, mich allein auf mein Handeln zu konzentrieren. Deshalb bin ich immer besorgt. Ich möchte sein wie du, Herr, und zunächst sehen, wer ich bin und mein Tun daraus resultieren lassen. Dies wird mir Frieden bringen. Doch ich brauche deine Gnade. Hilf mir, als ein wahrer Sohn oder eine wahre Tochter zu leben.

Vorsatz:  Heute werde ich für jemanden etwas Gutes tun, der in Not ist, um ihm zu helfen, Gottes Liebe zu ihm zu erfahren.


Die Gefahr, versklavt zu werden

Die Gefahr, versklavt zu werden

Dienstag der fünften Woche in der Osterzeit
Pauline von Mallinckrodt, SCC

P. Patrick Langan LC

Joh 14,27-31a
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat.

Einführendes Gebet:  Herr, danke, dass du mir die Zeit gibst, bei dir zu sein. Es gibt Dinge im Leben, Herr, zu denen ich mich auch hingezogen fühle, aber du ziehst mich viel mehr an. Ich hoffe auf dich, und ich liebe dich. Vielleicht verstehe ich nicht richtig, was es bedeutet zu lieben, und vielleicht liebe ich nicht so, wie ich sollte, aber ich liebe dich wirklich.

Bitte: Herr, hilf mir, mich immer daran zu erinnern, wer ich bin, woher ich komme und wohin ich gehe.

1.  Aktivismus. In der heutigen Kultur glauben viele, dass das, was sie tun, sie zu jemandem macht. Sie glauben, dass vom Handeln das Sein kommt, weil sie sich durch ihre Aktivitäten definieren. Dadurch werden sie leicht ausgebeutet. Im Amerika des 19. Jahrhunderts wurde einem Sklaven häufig dessen Geburtstag nicht genannt, damit er nie wirklich wusste, wer er war. Er war nur für die Arbeit geschaffen. Dieselbe Versuchung besteht heute. Viele Menschen arbeiten so lange: manche, um den Schwierigkeiten oder der Verantwortung zuhause zu entkommen; andere wegen der Genugtuung, die es ihnen gibt, eine Aufgabe erledigt zu sehen; wieder andere, nur um mehr Geld zu verdienen und sich ein bequemeres Leben leisten zu können. Aber im Grunde sind das alles Ausdrucksformen einer modernen Sklaverei.

2. Meine wahre Identität. Durch sein Beispiel erweist uns Christus aber eine andere Art zu leben, eine Art, die in die entgegengesetzte Richtung geht. Zuerst einmal muss ich sein. Dann wird das Tun aus meinem Sein kommen. Christus sagt es wieder und wieder: Ich bin der Sohn meines Vaters. Also werde ich auch so handeln. Als Moses Gott im brennenden Dornbusch fragte, wer er sei, antwortete er: „Ich BIN der „ich BIN.“ Wer bin ich? Was mich definiert, ist meine Beziehung zu Gott. Stellen wir uns das vor: Ich habe das Privileg, ein Kind Gottes zu sein! Gott hat mich so sehr geliebt, dass er mich als sein Kind angenommen hat! Dies ist aller Mühe wert. Das ist es, was ich wirklich bin, und ich sollte entsprechend handeln, wie Christus mich gelehrt hat.

3. Wahrer Frieden. Christi großer Frieden kommt aus dem Betrachten darüber, wer ich wirklich bin, und so dann wirklich zu leben. Wenn ich Gottes Wort betrachte, entdecke ich, dass ich Gottes Geschöpf bin. Plötzlich finde ich die Stärke, mich der Wirklichkeit zu stellen. Andere werden mich nicht ausnutzen können, und ich werde aufhören, andere auszunutzen, weil ich – wie sie – ein Kind Gottes bin. Meine Würde kommt von dieser grundlegenden Wahrheit: Ich bin nach Gottes Bild geschaffen worden. Ich komme von Gott, und er lädt mich ein, zu ihm zurückzukommen und mit ihm in alle Ewigkeit glücklich zu sein.

Gespräch mit Christus: Herr, ich habe die schlechte Angewohnheit, mich allein auf mein Handeln zu konzentrieren. Deshalb bin ich immer besorgt. Ich möchte sein wie du, Herr, und zunächst sehen, wer ich bin und mein Tun daraus resultieren lassen. Dies wird mir Frieden bringen. Doch ich brauche deine Gnade. Hilf mir, als ein wahrer Sohn oder eine wahre Tochter zu leben.

Vorsatz:  Heute werde ich für jemanden etwas Gutes tun, der in Not ist, um ihm zu helfen, Gottes Liebe zu ihm zu erfahren.

 

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Dienstag, 29. April 2013

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