Sonntag, 5. Mai 2013

Ein heiliger Tempel Gottes


Tägliche Meditationen - 5. Mai 2013

Fünfter Sonntag in der Osterzeit

P. Alex Yeung LC

Joh 14,2329
Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.

Einführendes Gebet:  Herr, zu Beginn dieses Gebets gebe ich mich ganz dir hin: meine Gedanken, Wünsche, Entscheidungen, Handlungen, Hoffnungen, Ängste, Schwächen, mein Versagen und die kleinen Erfolge. Ich öffne dir mein ganzes Sein und bin mir bewusst, dass du schon alles weißt. Ich weiß, dass du mir dein Erbarmen schenkst und dass dein von Liebe erfüllter Blick die Macht hat, mich zu heilen.

Bitte: Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, wohne du in mir!

1.  Ein kaltes Herz aus Stein. Wir besitzen keine Schriften unseres Herrn. Das einzige Mal, wo wir ihn etwas schreiben sehen, ist da, als er mit seinem Finger etwas in den Sand schreibt (s. Joh 8,6). Als aber sein Finger in den Sand schrieb, hinterließ er auch Spuren in den verhärteten Herzen der ihn Umstehenden. Sie ließen die Steine fallen, mit denen sie die Ehebrecherin töten wollten. Irgendwie symbolisieren diese Steine die Härte ihrer Herzen. Sie ließen die Steine fallen, weil ihre Herzen weich geworden waren. Im Alten Testament sehen wir, wie Moses mit einer Steintafel, die das Gesetz Gottes, die Zehn Gebote enthalten, vom Berg heruntersteigt. Christus ist gekommen, um unsere Herzen aus Stein aufzubrechen und das Gesetz der Liebe in sie zu schreiben. Christus will, dass wir ihm ein unbeschriebenes Blatt hinhalten, damit er in unsere Herzen schreiben kann, was er will.

2. Das Versprechen Christi. Es macht uns Angst, wenn wir erfahren, dass ein geliebter Mensch für unbestimmte Zeit von uns geht. Denken wir an die Soldaten, die in den Krieg ziehen. Wie schwer muss es für die Frau und die Kinder sein, mit der Einsamkeit und der Ungewissheit zu leben. Ein guter Soldat wird ihnen aber versichern, dass er wieder kommen wird, und er ist zuversichtlich, dass sie stark sein werden und ein rechtschaffenes Leben führen werden. Wie schwer muss es für die Apostel gewesen sein, als Christus ihnen sagte, dass er sie verlassen werde. Sie hatten alles hinter sich gelassen, um ihm nachzufolgen, und jetzt schien es so, dass sie allein zurückbleiben würden. Christus wusste, welcher Druck auf ihren Herzen lastete und so versicherte er ihnen, dass er sie verlassen muss, damit er und der Vater den Heiligen Geist in ihre Herzen senden können. Der Heilige Geist erleuchtet auch unsere Herzen, so wie er die Herzen der Apostel erleuchtet hat.

3. Eine traurige Heimkehr? Christus ist der Prinz des Friedens. Er wollte den Aposteln neuen Mut machen, die durch Angst und Traurigkeit niedergeschlagen waren. Christus sagt ihnen, und er sagt es auch uns, dass sie sich freuen sollen, dass er heimkehrt. Christus will, dass wir uns nicht nur über seine Heimkehr zum Vater freuen sollen, sondern auch darüber, dass er und der Vater in uns wohnen werden, wenn wir seine Worte bewahren werden. Sie werden in unseren Herzen Wohnung nehmen. Er will, dass wir dem Heiligen Geist vertrauen, der unser Denken erleuchten wird und uns die Kraft geben wird, die Lehren Christi wahrhaft zu leben. Wie offen bin ich für das Wirken des Heiligen Geistes in meiner Seele? Was hindert mich daran, ihn in meiner Seele zu bemerken? Muss ich mich mehr von den Dingen dieses Lebens loslösen, damit meine Freundschaft mit meinem Herrn und Schöpfer wachsen kann?

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich will auf dein Wort vertrauen – auf das Wirken des Heiligen Geistes in meinem Herzen. Hilf mir, alle Angst fallen zu lassen, die meine Gedanken und Handlungen nur lähmt. Ich öffne mein Herz, damit du, Heiligste Dreifaltigkeit, in mir wohnen kannst. Das verleiht mir übernatürliche Freude, eine Freude, die die Welt weder geben noch wegnehmen kann.

Vorsatz:  Ich will heute jemandem helfen, der einsam ist und ihm oder ihr die Zuversicht vermitteln, dass du immer bei uns bleiben wirst.


Ein heiliger Tempel Gottes

Ein heiliger Tempel Gottes

Fünfter Sonntag in der Osterzeit

P. Alex Yeung LC

Joh 14,2329
Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.

Einführendes Gebet:  Herr, zu Beginn dieses Gebets gebe ich mich ganz dir hin: meine Gedanken, Wünsche, Entscheidungen, Handlungen, Hoffnungen, Ängste, Schwächen, mein Versagen und die kleinen Erfolge. Ich öffne dir mein ganzes Sein und bin mir bewusst, dass du schon alles weißt. Ich weiß, dass du mir dein Erbarmen schenkst und dass dein von Liebe erfüllter Blick die Macht hat, mich zu heilen.

Bitte: Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, wohne du in mir!

1.  Ein kaltes Herz aus Stein. Wir besitzen keine Schriften unseres Herrn. Das einzige Mal, wo wir ihn etwas schreiben sehen, ist da, als er mit seinem Finger etwas in den Sand schreibt (s. Joh 8,6). Als aber sein Finger in den Sand schrieb, hinterließ er auch Spuren in den verhärteten Herzen der ihn Umstehenden. Sie ließen die Steine fallen, mit denen sie die Ehebrecherin töten wollten. Irgendwie symbolisieren diese Steine die Härte ihrer Herzen. Sie ließen die Steine fallen, weil ihre Herzen weich geworden waren. Im Alten Testament sehen wir, wie Moses mit einer Steintafel, die das Gesetz Gottes, die Zehn Gebote enthalten, vom Berg heruntersteigt. Christus ist gekommen, um unsere Herzen aus Stein aufzubrechen und das Gesetz der Liebe in sie zu schreiben. Christus will, dass wir ihm ein unbeschriebenes Blatt hinhalten, damit er in unsere Herzen schreiben kann, was er will.

2. Das Versprechen Christi. Es macht uns Angst, wenn wir erfahren, dass ein geliebter Mensch für unbestimmte Zeit von uns geht. Denken wir an die Soldaten, die in den Krieg ziehen. Wie schwer muss es für die Frau und die Kinder sein, mit der Einsamkeit und der Ungewissheit zu leben. Ein guter Soldat wird ihnen aber versichern, dass er wieder kommen wird, und er ist zuversichtlich, dass sie stark sein werden und ein rechtschaffenes Leben führen werden. Wie schwer muss es für die Apostel gewesen sein, als Christus ihnen sagte, dass er sie verlassen werde. Sie hatten alles hinter sich gelassen, um ihm nachzufolgen, und jetzt schien es so, dass sie allein zurückbleiben würden. Christus wusste, welcher Druck auf ihren Herzen lastete und so versicherte er ihnen, dass er sie verlassen muss, damit er und der Vater den Heiligen Geist in ihre Herzen senden können. Der Heilige Geist erleuchtet auch unsere Herzen, so wie er die Herzen der Apostel erleuchtet hat.

3. Eine traurige Heimkehr? Christus ist der Prinz des Friedens. Er wollte den Aposteln neuen Mut machen, die durch Angst und Traurigkeit niedergeschlagen waren. Christus sagt ihnen, und er sagt es auch uns, dass sie sich freuen sollen, dass er heimkehrt. Christus will, dass wir uns nicht nur über seine Heimkehr zum Vater freuen sollen, sondern auch darüber, dass er und der Vater in uns wohnen werden, wenn wir seine Worte bewahren werden. Sie werden in unseren Herzen Wohnung nehmen. Er will, dass wir dem Heiligen Geist vertrauen, der unser Denken erleuchten wird und uns die Kraft geben wird, die Lehren Christi wahrhaft zu leben. Wie offen bin ich für das Wirken des Heiligen Geistes in meiner Seele? Was hindert mich daran, ihn in meiner Seele zu bemerken? Muss ich mich mehr von den Dingen dieses Lebens loslösen, damit meine Freundschaft mit meinem Herrn und Schöpfer wachsen kann?

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich will auf dein Wort vertrauen – auf das Wirken des Heiligen Geistes in meinem Herzen. Hilf mir, alle Angst fallen zu lassen, die meine Gedanken und Handlungen nur lähmt. Ich öffne mein Herz, damit du, Heiligste Dreifaltigkeit, in mir wohnen kannst. Das verleiht mir übernatürliche Freude, eine Freude, die die Welt weder geben noch wegnehmen kann.

Vorsatz:  Ich will heute jemandem helfen, der einsam ist und ihm oder ihr die Zuversicht vermitteln, dass du immer bei uns bleiben wirst.

 

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Sonntag, 4. Mai 2013

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