Montag, 20. Mai 2013

Kinder des Lichtes


Tägliche Meditationen - 20. Mai 2013

Montag der sechsten Woche im Jahreskreis
Pfingstmontag

P.Steven Reilly LC

Joh 3,1621
Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.

Einführendes Gebet:  Herr, du kennst meine Bedürfnisse besser als ich selbst. Ich wende mich deinem Geist zu, damit er mich lehrt, um was ich in diesem Gebet bitten soll. Ich möchte deinen heiligen Willen für mein Leben erfüllen. Ich liebe dich, Herr, und ich setze all meine Hoffnung auf dich.

Bitte: Herr, vergrößere meinen Glauben an die Macht der Auferstehung.

1.  Gott liebt die Welt. Der Tsunami, der die Länder des Indischen Ozeans 2004 getroffen hat, das Erdbeben in Haiti 2010 oder das Seebeben und der Tsunami in Japan vor zwei Jahren hat viele Menschen an Gottes Güte zweifeln lassen. Wie könnte er eine solche Katastrophe erlaubt haben, wenn er gut ist? Aber was lehrt uns unser Glaube? Dass Gott die Welt liebt, so sehr, dass er seinen einzigen Sohn gesandt hat. Das Böse in der Welt ist real und gegenwärtig, und auch große Naturkatastrophen zeigen, dass die Natur selbst mit der Macht des Todes zusammenwirken kann. Der erste zerbrechende Schlag auf die Kette, die die Welt gefangen hält, war Christi Tod am Kreuz. Die Hinrichtung unseres Herrn war das Verwerflichste, was die Geschichte je gesehen hat, aber durch Gottes Macht ist sie zu einer Quelle ewigen Lebens für uns alle geworden, wie wir jetzt in dieser Osterzeit feiern. Durch die Macht der Auferstehung bewegen wir uns alle auf den letzten Sieg über Leiden und Tod zu.

2. Die Sünde ist das schlimmste Übel. Wenn auch die zerstörerischen Folgen, die durch Naturkatastrophen herbeigeführt werden, grausam sind, sie kommen von außen. Aber die Sünde ist etwas, das uns von Innen her zersetzen kann. Das heutige Evangelium erinnert uns an Seelen, die sich bewusst für das Böse entscheiden. Die Ironie besteht darin, dass die Menschen sich in einer Suche nach einer Form der Selbsterfüllung frei dafür entscheiden. Statt Erfüllung begegnen sie der Leere eines Lebens, das die Last der selbstauferlegten Verdammnis mit sich bringt. Wenn wir jemanden kennen würden, der sich freiwillig dazu entscheiden würde, in einer dunklen Höhle zu leben, würden wir diese Person für verrückt halten. Aber wo sind die dunklen Wege in unserem eigenen Leben?

3. Christus führt uns zum Licht. Der physische Körper Christi war durch die bösen Entscheidungen und die Grausamkeit der Menschen zerstört worden. Als der auferstandene Herr den Aposteln im Obergemach erschien, deutete sein verherrlichtes Leben in eine neue Richtung, in die auch sie gehen sollten. Durch unser Leben in der Kirche richten wir uns auf die Erneuerung aller Dinge in Christus hin, in der es keinen Tod mehr geben wird, und wo jede Träne getrocknet wird. Die Folgen von Naturkatastrophen und das moralische Übel der Sünde wollen unseren Glauben herausfordern. Aber sie sind der letzte Atemzug unseres besiegten Feindes. Wir wollen also von neuem Mut fassen! Wir gehen auf das Licht zu, wo Christus der König und der Herr der ganzen Schöpfung ist.

Gespräch mit Christus: Herr, ich sehne mich danach, im Licht zu leben. Vertreib alle Dunkelheit der Sünde und des Unglaubens aus meiner Seele. Manchmal kämpfe ich damit, das Muster deines göttlichen Plans zu erkennen. Aber durch meinen Glauben weiß ich, dass du die Liebe und Barmherzigkeit bist, und dass du mich in ein Licht führst, das niemals abnehmen wird.

Vorsatz:  Ich werde meine geistige Sicht der Welt erneuern, indem ich mein Herz im Laufe des Tages häufig auf Gott richte.


Kinder des Lichtes

Kinder des Lichtes

Montag der sechsten Woche im Jahreskreis
Pfingstmontag

P.Steven Reilly LC

Joh 3,1621
Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.

Einführendes Gebet:  Herr, du kennst meine Bedürfnisse besser als ich selbst. Ich wende mich deinem Geist zu, damit er mich lehrt, um was ich in diesem Gebet bitten soll. Ich möchte deinen heiligen Willen für mein Leben erfüllen. Ich liebe dich, Herr, und ich setze all meine Hoffnung auf dich.

Bitte: Herr, vergrößere meinen Glauben an die Macht der Auferstehung.

1.  Gott liebt die Welt. Der Tsunami, der die Länder des Indischen Ozeans 2004 getroffen hat, das Erdbeben in Haiti 2010 oder das Seebeben und der Tsunami in Japan vor zwei Jahren hat viele Menschen an Gottes Güte zweifeln lassen. Wie könnte er eine solche Katastrophe erlaubt haben, wenn er gut ist? Aber was lehrt uns unser Glaube? Dass Gott die Welt liebt, so sehr, dass er seinen einzigen Sohn gesandt hat. Das Böse in der Welt ist real und gegenwärtig, und auch große Naturkatastrophen zeigen, dass die Natur selbst mit der Macht des Todes zusammenwirken kann. Der erste zerbrechende Schlag auf die Kette, die die Welt gefangen hält, war Christi Tod am Kreuz. Die Hinrichtung unseres Herrn war das Verwerflichste, was die Geschichte je gesehen hat, aber durch Gottes Macht ist sie zu einer Quelle ewigen Lebens für uns alle geworden, wie wir jetzt in dieser Osterzeit feiern. Durch die Macht der Auferstehung bewegen wir uns alle auf den letzten Sieg über Leiden und Tod zu.

2. Die Sünde ist das schlimmste Übel. Wenn auch die zerstörerischen Folgen, die durch Naturkatastrophen herbeigeführt werden, grausam sind, sie kommen von außen. Aber die Sünde ist etwas, das uns von Innen her zersetzen kann. Das heutige Evangelium erinnert uns an Seelen, die sich bewusst für das Böse entscheiden. Die Ironie besteht darin, dass die Menschen sich in einer Suche nach einer Form der Selbsterfüllung frei dafür entscheiden. Statt Erfüllung begegnen sie der Leere eines Lebens, das die Last der selbstauferlegten Verdammnis mit sich bringt. Wenn wir jemanden kennen würden, der sich freiwillig dazu entscheiden würde, in einer dunklen Höhle zu leben, würden wir diese Person für verrückt halten. Aber wo sind die dunklen Wege in unserem eigenen Leben?

3. Christus führt uns zum Licht. Der physische Körper Christi war durch die bösen Entscheidungen und die Grausamkeit der Menschen zerstört worden. Als der auferstandene Herr den Aposteln im Obergemach erschien, deutete sein verherrlichtes Leben in eine neue Richtung, in die auch sie gehen sollten. Durch unser Leben in der Kirche richten wir uns auf die Erneuerung aller Dinge in Christus hin, in der es keinen Tod mehr geben wird, und wo jede Träne getrocknet wird. Die Folgen von Naturkatastrophen und das moralische Übel der Sünde wollen unseren Glauben herausfordern. Aber sie sind der letzte Atemzug unseres besiegten Feindes. Wir wollen also von neuem Mut fassen! Wir gehen auf das Licht zu, wo Christus der König und der Herr der ganzen Schöpfung ist.

Gespräch mit Christus: Herr, ich sehne mich danach, im Licht zu leben. Vertreib alle Dunkelheit der Sünde und des Unglaubens aus meiner Seele. Manchmal kämpfe ich damit, das Muster deines göttlichen Plans zu erkennen. Aber durch meinen Glauben weiß ich, dass du die Liebe und Barmherzigkeit bist, und dass du mich in ein Licht führst, das niemals abnehmen wird.

Vorsatz:  Ich werde meine geistige Sicht der Welt erneuern, indem ich mein Herz im Laufe des Tages häufig auf Gott richte.

 

Tägliche Meditationen - 20. Mai 2013

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Montag, 19. Mai 2013

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