Freitag, 7. Juni 2013

Das liebende Herz eines Hirten


Tägliche Meditationen - 7. Juni 2013

Freitag der neunten Woche im Jahreskreis
Herz-Jesu-Fest

P. Timothy Mulcahey LC

Lk 15,37
Jesus erzählte ihnen ein Gleichnis und sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir; ich habe mein Schaf wieder gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren.

Einführendes Gebet:  Lieber Herr Jesus, du wolltest mich mit einer menschlichen Liebe lieben. Du hast kein Opfer gescheut, um mich zu lieben. Auch wenn ich dich abgelehnt habe, hast du mich gesucht, um mich wieder zurück zu deiner Herde zu bringen. Gib mir ein liebendes Herz wie deines. Erfülle mich mit Eifer und brennender Liebe zu dir, zu allen Seelen und für alles, was du von mir willst. Hilf mir zu verstehen, dass du mir mein Leben geschenkt hast, um es für dich und die Seelen einzusetzen und dich zu lieben.

Bitte: Jesus, sanftmütig und demütig von Herzen, bilde unsere Herzen nach deinem Herzen!

1.  Das Herz eines wahren Hirten. Aus dem Herzen Jesu entströmt Liebe zu uns. Er kam in diese Welt, um uns so zu lieben, wie kein anderer es jemals könnte. Er geht uns weite Strecken hinterher, um uns zurück zu holen. Christus vergleicht sich mit einem Hirten, einem einfachen Arbeiter, der viele Opfer bringt und sich in den Dienst der Herde stellt. Ein Hirte kann das Leben seiner Herde wichtiger nehmen als sein eigenes. Christus, der gute Hirte, gibt sein Leben für seine Schafe. Keine Herde, egal wie groß und wertvoll sie auch sei, könnte jemals wertvoller als ein Hirte sein. Der Vater will aber, dass die Schafe in Sicherheit sind, dass es ihnen gut geht, dass sie wachsen und kräftig werden. Christus stirbt, um uns das Leben zu geben. Nichts macht den Hirten glücklicher, als sein Leben für die Schafe zu geben.

2. Er hat sein Zelt unter uns aufgeschlagen. Wir feiern heute unseren Hirten und seine Liebe zu uns. Er hat uns mit ewiger Liebe geliebt, die aus einem göttlichen Herzen, aber auch aus einem menschlichen Herzen wie dem unseren, fließt. Christus ist uns nahe wie ein Hirte. Er ist nicht fern und unnahbar geblieben, sondern er kam hinab in unsere „Wüste“, um uns zu retten, als wir verloren waren. Er hat nicht darauf bestanden, im Wohlstand zu leben, sondern er hat sein Zelt mitten unter der Herde aufgeschlagen und war damit zufrieden, als einer von uns zu leben. Das Fest des Heiligsten Herzen feiert diese göttliche Liebe, die Mensch geworden ist, um uns ganz nahe zu sein. Er ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Er ist unser Bruder geworden.

3. Eine Verehrung der Liebe. Christus möchte jeden von uns auf seine Schulter nehmen und zurück zum Vater bringen. Er zwingt uns das nicht auf, aber er folgt uns, bis wir bereit sind, uns ihm zu überlassen. Unsere Verehrung des Heiligsten Herzen ist eine Verehrung der Liebe. Wir betrachten ein Herz, das die Welt so sehr geliebt hat, während es so wenig Liebe als Antwort bekommen hat, und wir möchten uns ihm immer mehr schenken. Wir sind traurig über die kalte und herzlose Antwort, die er für seine opferbereite Liebe erhält – am traurigsten aber über die schwache halbherzige Liebe jener, die dazu berufen sind, sich in Liebe ihm zu weihen. Christus lädt uns ein, ihm zu helfen, die verlorenen Schafe zurück zu bringen. Wir können sie rufen und sie wissen lassen, dass er auf der Suche nach ihnen ist. Vor allem können wir ihn trösten, indem wir ihm unsere Liebe schenken.

Gespräch mit Christus: Herr, du hast dein Herz für mich am Kreuz durchbohren lassen als ein Zeichen der Fülle deiner bedingungslosen Liebe. Hilf mir, niemals zuzulassen, dass dieses Opfer umsonst gewesen sei. Gieße meiner Seele eine tiefe und brennende Liebe ein, die es nicht zulässt, dass irgendeine Untreue oder Sünde meine Liebe zu dir schwächt. Erlaube mir, dir bei deiner Sendung zu helfen, die verlorenen Schafe zurück zu bringen. Mach mich zu einem Botschafter deiner Gnade und deiner Barmherzigkeit. Mögen andere deine Liebe kennenlernen, indem ich diese deine Liebe durch mich durchscheinen lasse.

Vorsatz:  Ich will ein verlorenes Schaf suchen und ihm Mut machen, zurück zu Christus zu kommen. Ich will wie Christus sein und die Geduld nicht verlieren, sondern dieser Seele liebevoll dabei helfen, den Weg zurück zur Herde zu finden.


Das liebende Herz eines Hirten

Das liebende Herz eines Hirten

Freitag der neunten Woche im Jahreskreis
Herz-Jesu-Fest

P. Timothy Mulcahey LC

Lk 15,37
Jesus erzählte ihnen ein Gleichnis und sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir; ich habe mein Schaf wieder gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren.

Einführendes Gebet:  Lieber Herr Jesus, du wolltest mich mit einer menschlichen Liebe lieben. Du hast kein Opfer gescheut, um mich zu lieben. Auch wenn ich dich abgelehnt habe, hast du mich gesucht, um mich wieder zurück zu deiner Herde zu bringen. Gib mir ein liebendes Herz wie deines. Erfülle mich mit Eifer und brennender Liebe zu dir, zu allen Seelen und für alles, was du von mir willst. Hilf mir zu verstehen, dass du mir mein Leben geschenkt hast, um es für dich und die Seelen einzusetzen und dich zu lieben.

Bitte: Jesus, sanftmütig und demütig von Herzen, bilde unsere Herzen nach deinem Herzen!

1.  Das Herz eines wahren Hirten. Aus dem Herzen Jesu entströmt Liebe zu uns. Er kam in diese Welt, um uns so zu lieben, wie kein anderer es jemals könnte. Er geht uns weite Strecken hinterher, um uns zurück zu holen. Christus vergleicht sich mit einem Hirten, einem einfachen Arbeiter, der viele Opfer bringt und sich in den Dienst der Herde stellt. Ein Hirte kann das Leben seiner Herde wichtiger nehmen als sein eigenes. Christus, der gute Hirte, gibt sein Leben für seine Schafe. Keine Herde, egal wie groß und wertvoll sie auch sei, könnte jemals wertvoller als ein Hirte sein. Der Vater will aber, dass die Schafe in Sicherheit sind, dass es ihnen gut geht, dass sie wachsen und kräftig werden. Christus stirbt, um uns das Leben zu geben. Nichts macht den Hirten glücklicher, als sein Leben für die Schafe zu geben.

2. Er hat sein Zelt unter uns aufgeschlagen. Wir feiern heute unseren Hirten und seine Liebe zu uns. Er hat uns mit ewiger Liebe geliebt, die aus einem göttlichen Herzen, aber auch aus einem menschlichen Herzen wie dem unseren, fließt. Christus ist uns nahe wie ein Hirte. Er ist nicht fern und unnahbar geblieben, sondern er kam hinab in unsere „Wüste“, um uns zu retten, als wir verloren waren. Er hat nicht darauf bestanden, im Wohlstand zu leben, sondern er hat sein Zelt mitten unter der Herde aufgeschlagen und war damit zufrieden, als einer von uns zu leben. Das Fest des Heiligsten Herzen feiert diese göttliche Liebe, die Mensch geworden ist, um uns ganz nahe zu sein. Er ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Er ist unser Bruder geworden.

3. Eine Verehrung der Liebe. Christus möchte jeden von uns auf seine Schulter nehmen und zurück zum Vater bringen. Er zwingt uns das nicht auf, aber er folgt uns, bis wir bereit sind, uns ihm zu überlassen. Unsere Verehrung des Heiligsten Herzen ist eine Verehrung der Liebe. Wir betrachten ein Herz, das die Welt so sehr geliebt hat, während es so wenig Liebe als Antwort bekommen hat, und wir möchten uns ihm immer mehr schenken. Wir sind traurig über die kalte und herzlose Antwort, die er für seine opferbereite Liebe erhält – am traurigsten aber über die schwache halbherzige Liebe jener, die dazu berufen sind, sich in Liebe ihm zu weihen. Christus lädt uns ein, ihm zu helfen, die verlorenen Schafe zurück zu bringen. Wir können sie rufen und sie wissen lassen, dass er auf der Suche nach ihnen ist. Vor allem können wir ihn trösten, indem wir ihm unsere Liebe schenken.

Gespräch mit Christus: Herr, du hast dein Herz für mich am Kreuz durchbohren lassen als ein Zeichen der Fülle deiner bedingungslosen Liebe. Hilf mir, niemals zuzulassen, dass dieses Opfer umsonst gewesen sei. Gieße meiner Seele eine tiefe und brennende Liebe ein, die es nicht zulässt, dass irgendeine Untreue oder Sünde meine Liebe zu dir schwächt. Erlaube mir, dir bei deiner Sendung zu helfen, die verlorenen Schafe zurück zu bringen. Mach mich zu einem Botschafter deiner Gnade und deiner Barmherzigkeit. Mögen andere deine Liebe kennenlernen, indem ich diese deine Liebe durch mich durchscheinen lasse.

Vorsatz:  Ich will ein verlorenes Schaf suchen und ihm Mut machen, zurück zu Christus zu kommen. Ich will wie Christus sein und die Geduld nicht verlieren, sondern dieser Seele liebevoll dabei helfen, den Weg zurück zur Herde zu finden.

 

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