Mittwoch, 12. Juni 2013

Aufgeben oder erfüllen – Leere oder Fülle


Tägliche Meditationen - 12. Juni 2013

Mittwoch der zehnten Woche im Jahreskreis

P. Shawn Aaron LC

Mt 5,1719
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

Einführendes Gebet:  Himmlischer Vater, du Quelle aller Gnaden, du hast mich mein ganzes Leben lang begleitet, und du führst mich auch jetzt noch. Ich danke dir für deine väterliche Fürsorge. Jesus, du Sohn Gottes, du bist für mich am Kreuz gestorben, um für meine Sünden die Schuld zu bezahlen und mir deine bedingungslose Liebe zu zeigen. Ich danke dir, dass du mir den Weg heim zum Vater zeigst. Heiliger Geist, du süßer Gast meiner Seele, du heilst und stärkst mich und du entfachst die innersten Tiefen meiner Seele mit deinem Feuer. Ich danke dir für deine liebende Gegenwart in mir.

Bitte: Jesus, hilf mir, wahre Freiheit in Einheit mit deinem Willen zu leben.

1.  Ganz erfüllen. Gott hat sein Volk durch das Gesetz und die Propheten für das Heil vorbereitet. In Christus ist dieses Heil nah: Jesus, das Fleisch gewordene Wort, wird das Gesetz und die Propheten erfüllen und sie richtig auslegen. Das Gesetz wird von den Steintafeln in die Herzen der Menschen geschrieben, wie wir in den Seligpreisungen sehen konnten. Jesus kam besonders deshalb, um die tiefe Sehnsucht des menschlichen Herzens nach Glück zu erfüllen, welches letztlich im ewigen Leben bei Gott seine höchste Erfüllung findet. „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen” (Gal 4,45).

2. Das Brechen der Regeln. „Regeln sind dazu da, dass sie gebrochen werden“, so lautet das „Credo der Jugend“. Wenn wir erwachsen werden, können wir die Erfahrung machen, dass äußere Schranken unserem subjektiven Glück im Wege stehen. Wir nennen sie Gesetze. Wenn nun der Wunsch, unseren eigenen Willen durchzusetzen, größer wird, wiegt das Gewicht dieser Gesetze immer schwerer – „Tu dies, tu das nicht.“ Autoritätspersonen können dann als wachsendes Hindernis unserer persönlichen Erfüllung im Wege stehen. Wir ziehen die falsche Schlussfolgerung, dass sich Gesetze und Glück wie Öl und Wasser nicht miteinander vereinbaren lassen. Und so lassen wir zu, dass sich Sündenmuster entwickeln und wir nicht das tun, was uns unser Gewissen sagt, und unbewusst erhaschen wir einen Blick auf die Methodik, die der Teufel anwendet, um uns seine Kriterien einzuflüstern. Wenn wir nicht aufpassen, können sich in uns Haltungen tief verwurzeln, die uns gegen Gott und seine Kriterien – die Zehn Gebote, die Seligpreisungen, das Kreuz und die Lehre der Kirche - kämpfen lassen.

3. Der richtige Gebrauch der Freiheit. „Das Sittengsetz kommt von Gott und findet immer in ihm seine Quelle“ (Papst Johannes Paul II., Veritatis splendor, Nr. 40).„Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet?“ (Mt 7,910). Jesus stellt diese Frage, weil er seinen Vater kennt. Selbst wenn wir Eltern kennen würden, welche ihr Kind nicht liebten, so kann Gott der Vater unmöglich das nicht wünschen, was wirklich das Beste für uns ist. Gott ist und wird immer die Liebe sein.

Gespräch mit Christus: Herr, die Sünde klopft immer an meine Tür, aber du hast versprochen, dass wir immer deine Gnade erlangen können. Hilf mir, die Gnaden, die du mir gibst, um in Einheit mit deinem ewigen Gesetz zu leben, zu nützen. Reinste Mutter, bewahre mein Herz allein für Jesus.

Vorsatz:  Heute will ich einige Augenblicke über die Zehn Gebote oder meine Standespflichten nachdenken.


Aufgeben oder erfüllen – Leere oder Fülle

Aufgeben oder erfüllen – Leere oder Fülle

Mittwoch der zehnten Woche im Jahreskreis

P. Shawn Aaron LC

Mt 5,1719
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

Einführendes Gebet:  Himmlischer Vater, du Quelle aller Gnaden, du hast mich mein ganzes Leben lang begleitet, und du führst mich auch jetzt noch. Ich danke dir für deine väterliche Fürsorge. Jesus, du Sohn Gottes, du bist für mich am Kreuz gestorben, um für meine Sünden die Schuld zu bezahlen und mir deine bedingungslose Liebe zu zeigen. Ich danke dir, dass du mir den Weg heim zum Vater zeigst. Heiliger Geist, du süßer Gast meiner Seele, du heilst und stärkst mich und du entfachst die innersten Tiefen meiner Seele mit deinem Feuer. Ich danke dir für deine liebende Gegenwart in mir.

Bitte: Jesus, hilf mir, wahre Freiheit in Einheit mit deinem Willen zu leben.

1.  Ganz erfüllen. Gott hat sein Volk durch das Gesetz und die Propheten für das Heil vorbereitet. In Christus ist dieses Heil nah: Jesus, das Fleisch gewordene Wort, wird das Gesetz und die Propheten erfüllen und sie richtig auslegen. Das Gesetz wird von den Steintafeln in die Herzen der Menschen geschrieben, wie wir in den Seligpreisungen sehen konnten. Jesus kam besonders deshalb, um die tiefe Sehnsucht des menschlichen Herzens nach Glück zu erfüllen, welches letztlich im ewigen Leben bei Gott seine höchste Erfüllung findet. „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen” (Gal 4,45).

2. Das Brechen der Regeln. „Regeln sind dazu da, dass sie gebrochen werden“, so lautet das „Credo der Jugend“. Wenn wir erwachsen werden, können wir die Erfahrung machen, dass äußere Schranken unserem subjektiven Glück im Wege stehen. Wir nennen sie Gesetze. Wenn nun der Wunsch, unseren eigenen Willen durchzusetzen, größer wird, wiegt das Gewicht dieser Gesetze immer schwerer – „Tu dies, tu das nicht.“ Autoritätspersonen können dann als wachsendes Hindernis unserer persönlichen Erfüllung im Wege stehen. Wir ziehen die falsche Schlussfolgerung, dass sich Gesetze und Glück wie Öl und Wasser nicht miteinander vereinbaren lassen. Und so lassen wir zu, dass sich Sündenmuster entwickeln und wir nicht das tun, was uns unser Gewissen sagt, und unbewusst erhaschen wir einen Blick auf die Methodik, die der Teufel anwendet, um uns seine Kriterien einzuflüstern. Wenn wir nicht aufpassen, können sich in uns Haltungen tief verwurzeln, die uns gegen Gott und seine Kriterien – die Zehn Gebote, die Seligpreisungen, das Kreuz und die Lehre der Kirche - kämpfen lassen.

3. Der richtige Gebrauch der Freiheit. „Das Sittengsetz kommt von Gott und findet immer in ihm seine Quelle“ (Papst Johannes Paul II., Veritatis splendor, Nr. 40).„Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet?“ (Mt 7,910). Jesus stellt diese Frage, weil er seinen Vater kennt. Selbst wenn wir Eltern kennen würden, welche ihr Kind nicht liebten, so kann Gott der Vater unmöglich das nicht wünschen, was wirklich das Beste für uns ist. Gott ist und wird immer die Liebe sein.

Gespräch mit Christus: Herr, die Sünde klopft immer an meine Tür, aber du hast versprochen, dass wir immer deine Gnade erlangen können. Hilf mir, die Gnaden, die du mir gibst, um in Einheit mit deinem ewigen Gesetz zu leben, zu nützen. Reinste Mutter, bewahre mein Herz allein für Jesus.

Vorsatz:  Heute will ich einige Augenblicke über die Zehn Gebote oder meine Standespflichten nachdenken.

 

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Mittwoch, 11. Juni 2013

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