Freitag, 5. Juli 2013

Es war ein großes Abenteuer”


Der Student Lukas Christa über seine Erfahrungen im Coworker-Jahr mit den Legionären Christi und Regnum Christi in den USA.

Lukas Christa bei einem Treffen mit anderen CoworkernLukas Christa ist 19 Jahre alt und Student der Betriebswirtschaftslehre. Er stammt aus Hallstadt bei Bamberg. Nach seinem  Abitur hat er mit den Legionären Christi in den USA ein Coworker-Jahr absolviert, das Ende Mai zu Ende gegangen ist. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen in diesem Jahr.

Warum wolltest Du Coworker werden?

2011 habe ich beim Weltjugendtag in Madrid die Legionäre Christi kennengelernt, ich habe mich damals einer Reisegruppe vom Regnum Christi angeschlossen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich 2012 an einem Skicamp in Österreich teilgenommen habe. Über andere Teilnehmer habe ich dann auch von der Möglichkeit eines Coworker-Jahres erfahren.

Einige hatten an einem Coworker-Jahr in den USA teilgenommen und erzählten ganz begeistert davon. Nach dem Abitur 2012 habe ich mich dann für ein solches Jahr in den USA beworben.

Was war die interessanteste Erfahrung in diesem Jahr?

Lukas hier in Nicaragua bei der Betreuung von Jugendlichen.Wir waren zweimal in diesem Jahr auf Missionsreisen. Einmal mit 15 Leuten in Jamaika und dann mit 40 Leuten jeweils eine gute Woche in Nicaragua. In Jamaika haben wir mit geistig und körperlich Behinderten gearbeitet, es gab Zentren für Frauen und Männer mit Aids. Den Kindern haben wir zum Beispiel Essen zubereitet. In Nicaragua, wo noch drei andere Coworker aus New York dabei waren, haben wir ein Klassenzimmer gebaut.

Was hat Deine Familie dazu gesagt, dass Du ein ganzes Jahr unterwegs warst?

Meine Mutter hat schon etwas überrascht reagiert, sie war wohl etwas besorgt und wohl auch traurig, dass ich ein Jahr lang weg sein sollte, mein Vater aber war sofort einverstanden. Eine meiner Schwestern hat jetzt Abitur gemacht und will bei Franziskanern in Peru einen Freiwilligendienst absolvieren.

Was waren Deine Aufgaben als Coworker?

In New York, wo ich die meiste Zeit verbrachte, haben wir uns beispielsweise mit uns Jugendlichen zu „Friday night live“ getroffen. Da kamen jedesmal zwischen 5 und 50 Jugendliche. Wir hatten einen Spieleraum, haben Geländespiele mit ihnen gemacht. Manch haben uns auch ihre Nöten und Sorgen anvertraut. Abends hatten wir eine halbe Stunde Anbetung.

Regelmäßig haben wir Einkehrtage organisiert, auf denen auch die vier Coworker Vorträge hielten. Wir bereiteten sogar Jugendliche auf die Firmung vor. Die beiden Patres der Legionäre Christi, Jason Smith und Juan Hernandes, sowie Bruder Ryan Harkins begleiteten uns die ganze Zeit über. Wir waren viel unterwegs, einmal sind wir bis nach Kanada gekommen und haben in Schulen über unser Coworker-Jahr gesprochen. In Cornwall organisierten wir ein Camp mit Jugendlichen organisiert, es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

Was war für Dich das Wichtigste in diesem Jahr?

Das Wichtigste war für mich, eine eigenständige Beziehung zu Gott aufzubauen. Ich habe gespürt, dass Gott in dieser Gemeinschaft präsent ist. An einem Wochenende sind wir nach Washington, DC zu einer Demonstration „Marsch für das Leben“ gefahren.

Welche Erfahrungen nimmst Du nun mit in Dein weiteres Leben? Was hat Dir dieses Jahr für Deine Zukunft gebracht?

Bei unserer Reise nach Nicaragua schliefen wir in einem Missionshaus direkt am Meer gewohnt und in Hängematten geschlafen, wegen der Skorpione, die es dort überall gab. Bei 35 Grad im Schatten war das schon sehr abenteuerlich. Die Erfahrungen des Coworker-Jahres haben mir sehr geholfen, eine größere Eigenständigkeit zu entwickeln. In unserer materiell gut gestellten Gesellschaft hat man das Gefühl, Gott kommt immer weniger vor, in Jamaika und Nicaragua, wo die Menschen fast gar nix haben, machen sie einen glücklicheren Eindruck und sie sind meist sehr fromm und religiös, der Glaube an Gott ist in ihrem Leben tief verwurzelt.

Das Interview führte Markus Schüppen


„Es war ein großes Abenteuer”

Es war ein großes Abenteuer”

Lukas Christa bei einem Treffen mit anderen CoworkernLukas Christa ist 19 Jahre alt und Student der Betriebswirtschaftslehre. Er stammt aus Hallstadt bei Bamberg. Nach seinem  Abitur hat er mit den Legionären Christi in den USA ein Coworker-Jahr absolviert, das Ende Mai zu Ende gegangen ist. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen in diesem Jahr.

Warum wolltest Du Coworker werden?

2011 habe ich beim Weltjugendtag in Madrid die Legionäre Christi kennengelernt, ich habe mich damals einer Reisegruppe vom Regnum Christi angeschlossen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich 2012 an einem Skicamp in Österreich teilgenommen habe. Über andere Teilnehmer habe ich dann auch von der Möglichkeit eines Coworker-Jahres erfahren.

Einige hatten an einem Coworker-Jahr in den USA teilgenommen und erzählten ganz begeistert davon. Nach dem Abitur 2012 habe ich mich dann für ein solches Jahr in den USA beworben.

Was war die interessanteste Erfahrung in diesem Jahr?

Lukas hier in Nicaragua bei der Betreuung von Jugendlichen.Wir waren zweimal in diesem Jahr auf Missionsreisen. Einmal mit 15 Leuten in Jamaika und dann mit 40 Leuten jeweils eine gute Woche in Nicaragua. In Jamaika haben wir mit geistig und körperlich Behinderten gearbeitet, es gab Zentren für Frauen und Männer mit Aids. Den Kindern haben wir zum Beispiel Essen zubereitet. In Nicaragua, wo noch drei andere Coworker aus New York dabei waren, haben wir ein Klassenzimmer gebaut.

Was hat Deine Familie dazu gesagt, dass Du ein ganzes Jahr unterwegs warst?

Meine Mutter hat schon etwas überrascht reagiert, sie war wohl etwas besorgt und wohl auch traurig, dass ich ein Jahr lang weg sein sollte, mein Vater aber war sofort einverstanden. Eine meiner Schwestern hat jetzt Abitur gemacht und will bei Franziskanern in Peru einen Freiwilligendienst absolvieren.

Was waren Deine Aufgaben als Coworker?

In New York, wo ich die meiste Zeit verbrachte, haben wir uns beispielsweise mit uns Jugendlichen zu „Friday night live“ getroffen. Da kamen jedesmal zwischen 5 und 50 Jugendliche. Wir hatten einen Spieleraum, haben Geländespiele mit ihnen gemacht. Manch haben uns auch ihre Nöten und Sorgen anvertraut. Abends hatten wir eine halbe Stunde Anbetung.

Regelmäßig haben wir Einkehrtage organisiert, auf denen auch die vier Coworker Vorträge hielten. Wir bereiteten sogar Jugendliche auf die Firmung vor. Die beiden Patres der Legionäre Christi, Jason Smith und Juan Hernandes, sowie Bruder Ryan Harkins begleiteten uns die ganze Zeit über. Wir waren viel unterwegs, einmal sind wir bis nach Kanada gekommen und haben in Schulen über unser Coworker-Jahr gesprochen. In Cornwall organisierten wir ein Camp mit Jugendlichen organisiert, es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

Was war für Dich das Wichtigste in diesem Jahr?

Das Wichtigste war für mich, eine eigenständige Beziehung zu Gott aufzubauen. Ich habe gespürt, dass Gott in dieser Gemeinschaft präsent ist. An einem Wochenende sind wir nach Washington, DC zu einer Demonstration „Marsch für das Leben“ gefahren.

Welche Erfahrungen nimmst Du nun mit in Dein weiteres Leben? Was hat Dir dieses Jahr für Deine Zukunft gebracht?

Bei unserer Reise nach Nicaragua schliefen wir in einem Missionshaus direkt am Meer gewohnt und in Hängematten geschlafen, wegen der Skorpione, die es dort überall gab. Bei 35 Grad im Schatten war das schon sehr abenteuerlich. Die Erfahrungen des Coworker-Jahres haben mir sehr geholfen, eine größere Eigenständigkeit zu entwickeln. In unserer materiell gut gestellten Gesellschaft hat man das Gefühl, Gott kommt immer weniger vor, in Jamaika und Nicaragua, wo die Menschen fast gar nix haben, machen sie einen glücklicheren Eindruck und sie sind meist sehr fromm und religiös, der Glaube an Gott ist in ihrem Leben tief verwurzelt.

Das Interview führte Markus Schüppen

 

Der Student Lukas Christa über seine Erfahrungen im Coworker-Jahr mit den Legionären Christi und Regnum Christi in den USA.

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