Montag, 15. Juli 2013

Den Glauben im Weitergeben stärken


20 Jahre Jugend und Familienmissionen des Regnum Christi

In seiner Enzyklika „Redemptoris Missio“ (1990) hat Johannes Paul II. an die immerwährende Aktualität der Weisung Christi zur Mission erinnert: „Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“ (1 Kor 9,16). Die Jugend und Familienmissionen des Regnum Christi sind eine Antwort auf diesen Ruf.

Foto von der ersten Mission 1993Im Jahr des Glaubens feiern wir den 20. Jahrestag dieses Apostolates. Aus diesem Anlass informieren Pater Fernando Fabó LC und die gottgeweihten Frauen des Regnum Christi Maricarmen Rodríguez und Cristina Danel über den Ursprung und die Entwicklung des Apostolates.

Vor 20 Jahren – Wie alles begann

P. Fernando Fabó LC (rechts) zusammen mit einem Ehepaar auf Mission in MexikoPater Fernando Fabó LC erinnert sich an die Ursprünge des Apostolates und erzählt von den ersten Schritten: 1986 arbeitete ich in der Territorialdirektion in Mexiko. An den Wochenenden ging ich in die Grundschule in Cotija und half bei der Ausbildung der Schüler. Eines Tages hatten wir keinen Priester in unserem Haus, so besuchte ich die heilige Messe in der Pfarrgemeinde. In seiner Predigt sprach der Pfarrer über Sekten. Ich verspürte den dringenden Wunsch, mit dem Pfarrer zu sprechen und hatte nach der Messe die Gelegenheit dazu. Er war sehr besorgt, denn während einer Woche gingen in seinem Dorf sechzig Zeugen Jehovas von Tür zu Tür. Seine Sorgen brachten mich auf eine Idee. Ich dachte an eine Gruppe Jugendlicher, die von Haus zu Haus gehen könnten, um die Menschen in ihrem Glauben zu stärken, um der Sekte zuvor zukommen. Das war der Beginn der Jugend– und Familienmissionen.“

Zunächst machte sich Pater Fabó auf die Suche nach Freiwilligen für das Projekt. An einem Freitagmorgen – erinnert er sich heute noch – traf er das erste Mal auf eine Gruppe von 40 Jugendlichen im Auditorium einer Schule der Legionäre Christi in Mexiko. „Ich sprach 20 Minuten mit ihnen. Die Jugendlichen sagten zu, noch am gleichen Tag um drei Uhr nachmittags mit gepackten Koffern, die Missionen beginnen zu wollen. Jetzt war ich sicher, dass es nur Gott sein konnte, der all das möglich macht. “, sagt er 20 Jahre später. 

Wir brauchen Priester, die die Beichte hören!“

Begeistert von den ersten Tagen der Mission riefen die Jugendlichen ihre Familien und Freunde an und erzählten von ihren Erfahrungen. Es dauerte nicht lange und nach zwei oder drei Tagen wurden sie durch die Ankunft weiterer Missionare überrascht, die mit zwei Bussen anreisten. In der darauf folgenden Zeit kamen weitere Familien hinzu, die der Enthusiasmus ihrer Kinder für die Missionen neugierig gemacht hatte.

Seit 1991 kommen auch Jugendgruppen aus anderen Ländern während der Sommerferien nach Mexiko, um an den Missionen teilzunehmen: aus Spanien, Deutschland, Frankreich, Italien und Irland. Der Schwerpunkt der Missionen liegt vor allem darauf, den Pfarrgemeinden zu helfen, z.B. bei der Vorbereitung auf die Sakramente (Erstkommunion, Firmung, Beichte, Ehe, Krankensalbung) und durch Katechismus-Unterricht. Damit soll vor allem die seelsorgerliche Nachhaltigkeit gewährleistet werden.

Botschaft des Weltjugendtags in Denver 1993 als Initialzündung

Cristina Danel, derzeit Leiterin von „Juventud y Familia Misionera“ (dt. Jugend– und Familienmission), sieht vor allem im Weltjugendtag 1993 und der Botschaft, die von dort ausging, einen Meilenstein für die weitere Entwicklung der Jugend– und Familienmissionen. „In diesem Jahr traf sich der damalige Papst Johannes Paul II. mit der Weltjugend in Denver. Dort lud er jeden von ihnen zu einer Neuevangelisation ein, um das Leben zu schützen und den eigenen Glauben zu bekennen. 1993 war außerdem das Jahr der Familie, weshalb viele Familien an den Missionen in der Karwoche teilnahmen.“

Ehe Pater Fabó 1993 zu den Missionen aufbrach, hatten sich bereits 500 junge Männer für die ersten „Mega-Missionen“ in Mexiko angemeldet, am Ende kamen 690. Mari Carmen, gottgeweihte Frau des Regnum Christi, zählte gleichzeitig 987 angemeldete Mädchen. Am Eröffnungsgottesdienst, in der Basilika der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-Stadt, nahmen schließlich über 2.000 Personen teil. Es war der offizielle Start von „Juventud y Familia Misionera“ (dt. Jugend– und Familienmission) und der ersten „Mega-Mission“.


Den Glauben im Weitergeben stärken

Den Glauben im Weitergeben stärken

In seiner Enzyklika „Redemptoris Missio“ (1990) hat Johannes Paul II. an die immerwährende Aktualität der Weisung Christi zur Mission erinnert: „Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“ (1 Kor 9,16). Die Jugend und Familienmissionen des Regnum Christi sind eine Antwort auf diesen Ruf.

Foto von der ersten Mission 1993Im Jahr des Glaubens feiern wir den 20. Jahrestag dieses Apostolates. Aus diesem Anlass informieren Pater Fernando Fabó LC und die gottgeweihten Frauen des Regnum Christi Maricarmen Rodríguez und Cristina Danel über den Ursprung und die Entwicklung des Apostolates.

Vor 20 Jahren – Wie alles begann

P. Fernando Fabó LC (rechts) zusammen mit einem Ehepaar auf Mission in MexikoPater Fernando Fabó LC erinnert sich an die Ursprünge des Apostolates und erzählt von den ersten Schritten: 1986 arbeitete ich in der Territorialdirektion in Mexiko. An den Wochenenden ging ich in die Grundschule in Cotija und half bei der Ausbildung der Schüler. Eines Tages hatten wir keinen Priester in unserem Haus, so besuchte ich die heilige Messe in der Pfarrgemeinde. In seiner Predigt sprach der Pfarrer über Sekten. Ich verspürte den dringenden Wunsch, mit dem Pfarrer zu sprechen und hatte nach der Messe die Gelegenheit dazu. Er war sehr besorgt, denn während einer Woche gingen in seinem Dorf sechzig Zeugen Jehovas von Tür zu Tür. Seine Sorgen brachten mich auf eine Idee. Ich dachte an eine Gruppe Jugendlicher, die von Haus zu Haus gehen könnten, um die Menschen in ihrem Glauben zu stärken, um der Sekte zuvor zukommen. Das war der Beginn der Jugend– und Familienmissionen.“

Zunächst machte sich Pater Fabó auf die Suche nach Freiwilligen für das Projekt. An einem Freitagmorgen – erinnert er sich heute noch – traf er das erste Mal auf eine Gruppe von 40 Jugendlichen im Auditorium einer Schule der Legionäre Christi in Mexiko. „Ich sprach 20 Minuten mit ihnen. Die Jugendlichen sagten zu, noch am gleichen Tag um drei Uhr nachmittags mit gepackten Koffern, die Missionen beginnen zu wollen. Jetzt war ich sicher, dass es nur Gott sein konnte, der all das möglich macht. “, sagt er 20 Jahre später. 

Wir brauchen Priester, die die Beichte hören!“

Begeistert von den ersten Tagen der Mission riefen die Jugendlichen ihre Familien und Freunde an und erzählten von ihren Erfahrungen. Es dauerte nicht lange und nach zwei oder drei Tagen wurden sie durch die Ankunft weiterer Missionare überrascht, die mit zwei Bussen anreisten. In der darauf folgenden Zeit kamen weitere Familien hinzu, die der Enthusiasmus ihrer Kinder für die Missionen neugierig gemacht hatte.

Seit 1991 kommen auch Jugendgruppen aus anderen Ländern während der Sommerferien nach Mexiko, um an den Missionen teilzunehmen: aus Spanien, Deutschland, Frankreich, Italien und Irland. Der Schwerpunkt der Missionen liegt vor allem darauf, den Pfarrgemeinden zu helfen, z.B. bei der Vorbereitung auf die Sakramente (Erstkommunion, Firmung, Beichte, Ehe, Krankensalbung) und durch Katechismus-Unterricht. Damit soll vor allem die seelsorgerliche Nachhaltigkeit gewährleistet werden.

Botschaft des Weltjugendtags in Denver 1993 als Initialzündung

Cristina Danel, derzeit Leiterin von „Juventud y Familia Misionera“ (dt. Jugend– und Familienmission), sieht vor allem im Weltjugendtag 1993 und der Botschaft, die von dort ausging, einen Meilenstein für die weitere Entwicklung der Jugend– und Familienmissionen. „In diesem Jahr traf sich der damalige Papst Johannes Paul II. mit der Weltjugend in Denver. Dort lud er jeden von ihnen zu einer Neuevangelisation ein, um das Leben zu schützen und den eigenen Glauben zu bekennen. 1993 war außerdem das Jahr der Familie, weshalb viele Familien an den Missionen in der Karwoche teilnahmen.“

Ehe Pater Fabó 1993 zu den Missionen aufbrach, hatten sich bereits 500 junge Männer für die ersten „Mega-Missionen“ in Mexiko angemeldet, am Ende kamen 690. Mari Carmen, gottgeweihte Frau des Regnum Christi, zählte gleichzeitig 987 angemeldete Mädchen. Am Eröffnungsgottesdienst, in der Basilika der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-Stadt, nahmen schließlich über 2.000 Personen teil. Es war der offizielle Start von „Juventud y Familia Misionera“ (dt. Jugend– und Familienmission) und der ersten „Mega-Mission“.

 

20 Jahre Jugend und Familienmissionen des Regnum Christi

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