Sonntag, 21. Juli 2013

Das Schlechtere wählen


Tägliche Meditationen - 21. Juli 2013

Sechzehnter Sonntag im Jahreskreis

P. Robert DeCesare LC

Lk 10,3842
Jesus und seine Jünger zogen zusammen weiter und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du mein Gott und mein Alles bist. Du hast mich geschaffen und hast mich dafür bestimmt, mit dir glücklich zu sein. Herr, ich hoffe auf dich, denn ich vertraue darauf, dass du mich nicht vom Weg abkommen lässt. Ich liebe dich, Herr, denn du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch dich, Herr, und ich liebe dich dafür, dass du vor dem Vater für uns sprichst.

Bitte: Herr, sei die Mitte, der Standard, das Vorbild für mein Leben.

1.  „Du machst dir viele Sorgen und Mühen.“ Es scheint, dass alles immer schneller geht und dass mehr und mehr Dinge um meine Zeit buhlen. Ich bin Fahrer in unserer Gemeinschaft, ich verwende einen großen Teil meiner Zeit dafür, Kinder bei Nachmittagsaktivitäten zu begleiten und viele Leute möchten gerne mit mir sprechen. So vieles geschieht. Unsere Kultur verlangt schon fast von mir, dass ich all dies tue. Darüber hinaus scheint auch niemand mein Dilemma zu verstehen. Ich versuche das Richtige zu tun, ich bemühe mich, verantwortungsvoll zu sein, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass ich da in meiner Umgebung der Einzige bin. Ich finde mich selbst in Marta, Herr, in einer Welt, die so aktiv ist und in der die Zeit so rasch vorbeizufliegen scheint. Hilf mir, die richtigen Entscheidungen zu treffen und deinen Willen zu erfüllen.

2. „Aber nur eines ist notwendig.” Liebe Christus. Lebe für ihn. Das Leben schreitet voran und die Ewigkeit kommt immer näher. Was wirklich bleibt ist die Liebe Christi. Alles andere verwandelt sich in Rauch, Nebel, Nichts. Christi Liebe ist der Schatz, für den ich alles andere verkaufen sollte, auch Egoismus, Stolz und Eitelkeit. Herr, du bist alles, was ich brauche. Was hat sonst noch Bedeutung am Ende meines Lebens? Wer sonst kann meine Seele mit Zufriedenheit und Frieden erfüllen? Wer sonst gibt meinem Leben Bedeutung, wenn nicht du? Erinnere mich immer wieder daran, denn so leicht kann ich meinen Fokus, meine Richtung im Leben verlieren. Andere Dinge an die erste Stelle zu stellen ist so leicht.

3. „Wähle das Bessere.“ Herr, deine Worte zu Marta lassen etwas in meinem Herzen erklingen. Ich kann den Lärm und die Ablenkungen um mich an mein Herz heranlassen und mich in die falsche Richtung leiten lassen. Aber das wird nur noch mehr Verwirrung und Unruhe in mein Leben bringen. Wenn ich aber dich wähle, welch große Sicherheit wird es mir geben, wenn ich weiß, dass du mir nie genommen werden kannst. Jeder will glücklich sein. Jeder will ein erfülltes Leben führen. Warum soll ich mich selbst betrügen und das Glück in den Dingen dieser Welt suchen, wenn es in Wirklichkeit von dir kommt? Warum soll ich mich mit etwas Geringerem zufrieden geben, wenn du mir das Bessere geben möchtest? Sollte es nicht faszinierend für mich sein, zu deinen Füßen zu sitzen, Zeit mit dir zu verbringen, wenn du mich lehren möchtest, das Beste zu sein, was ich sein kann: heilig?

Gespräch mit Christus: Herr, gib mir die Zuversicht zu wissen, dass du alles bist, was ich brauche. Nichts anderes soll mich ablenken. Ich will zu deinen Füßen sitzen. Ich will dem zuhören, was du mir sagen möchtest. Sehr gerne möchte ich von dir lernen.

Vorsatz:  Nach der Messe werde ich Christus besuchen und ihm dafür danken, dass ich ihn in der Eucharistie empfangen durfte. Ich werde mir einen Moment Zeit nehmen und darauf hören, was du mir sagen möchtest.


Das Schlechtere wählen

Das Schlechtere wählen

Sechzehnter Sonntag im Jahreskreis

P. Robert DeCesare LC

Lk 10,3842
Jesus und seine Jünger zogen zusammen weiter und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du mein Gott und mein Alles bist. Du hast mich geschaffen und hast mich dafür bestimmt, mit dir glücklich zu sein. Herr, ich hoffe auf dich, denn ich vertraue darauf, dass du mich nicht vom Weg abkommen lässt. Ich liebe dich, Herr, denn du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch dich, Herr, und ich liebe dich dafür, dass du vor dem Vater für uns sprichst.

Bitte: Herr, sei die Mitte, der Standard, das Vorbild für mein Leben.

1.  „Du machst dir viele Sorgen und Mühen.“ Es scheint, dass alles immer schneller geht und dass mehr und mehr Dinge um meine Zeit buhlen. Ich bin Fahrer in unserer Gemeinschaft, ich verwende einen großen Teil meiner Zeit dafür, Kinder bei Nachmittagsaktivitäten zu begleiten und viele Leute möchten gerne mit mir sprechen. So vieles geschieht. Unsere Kultur verlangt schon fast von mir, dass ich all dies tue. Darüber hinaus scheint auch niemand mein Dilemma zu verstehen. Ich versuche das Richtige zu tun, ich bemühe mich, verantwortungsvoll zu sein, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass ich da in meiner Umgebung der Einzige bin. Ich finde mich selbst in Marta, Herr, in einer Welt, die so aktiv ist und in der die Zeit so rasch vorbeizufliegen scheint. Hilf mir, die richtigen Entscheidungen zu treffen und deinen Willen zu erfüllen.

2. „Aber nur eines ist notwendig.” Liebe Christus. Lebe für ihn. Das Leben schreitet voran und die Ewigkeit kommt immer näher. Was wirklich bleibt ist die Liebe Christi. Alles andere verwandelt sich in Rauch, Nebel, Nichts. Christi Liebe ist der Schatz, für den ich alles andere verkaufen sollte, auch Egoismus, Stolz und Eitelkeit. Herr, du bist alles, was ich brauche. Was hat sonst noch Bedeutung am Ende meines Lebens? Wer sonst kann meine Seele mit Zufriedenheit und Frieden erfüllen? Wer sonst gibt meinem Leben Bedeutung, wenn nicht du? Erinnere mich immer wieder daran, denn so leicht kann ich meinen Fokus, meine Richtung im Leben verlieren. Andere Dinge an die erste Stelle zu stellen ist so leicht.

3. „Wähle das Bessere.“ Herr, deine Worte zu Marta lassen etwas in meinem Herzen erklingen. Ich kann den Lärm und die Ablenkungen um mich an mein Herz heranlassen und mich in die falsche Richtung leiten lassen. Aber das wird nur noch mehr Verwirrung und Unruhe in mein Leben bringen. Wenn ich aber dich wähle, welch große Sicherheit wird es mir geben, wenn ich weiß, dass du mir nie genommen werden kannst. Jeder will glücklich sein. Jeder will ein erfülltes Leben führen. Warum soll ich mich selbst betrügen und das Glück in den Dingen dieser Welt suchen, wenn es in Wirklichkeit von dir kommt? Warum soll ich mich mit etwas Geringerem zufrieden geben, wenn du mir das Bessere geben möchtest? Sollte es nicht faszinierend für mich sein, zu deinen Füßen zu sitzen, Zeit mit dir zu verbringen, wenn du mich lehren möchtest, das Beste zu sein, was ich sein kann: heilig?

Gespräch mit Christus: Herr, gib mir die Zuversicht zu wissen, dass du alles bist, was ich brauche. Nichts anderes soll mich ablenken. Ich will zu deinen Füßen sitzen. Ich will dem zuhören, was du mir sagen möchtest. Sehr gerne möchte ich von dir lernen.

Vorsatz:  Nach der Messe werde ich Christus besuchen und ihm dafür danken, dass ich ihn in der Eucharistie empfangen durfte. Ich werde mir einen Moment Zeit nehmen und darauf hören, was du mir sagen möchtest.

 

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