Mittwoch, 24. Juli 2013

Magst du Früchte?


Tägliche Meditationen - 24. Juli 2013

Mittwoch der sechzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Christophorus

P. Patrick Murphy LC

Mt 13,19
An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!

Einführendes Gebet:  Herr, mein Gebet kann nur „funktionieren“ wenn ich in Demut zu dir komme. Ich brauche dich und deine Gnade so sehr. Darüber nachzudenken hilft mir dabei, in Demut zu wachsen. Ich vertraue auf dich und deine Gnade. Danke für das so große Geschenk deiner Liebe.

Bitte: Herr, möge ich auf deine Gnade in meinem Herzen immer mit brennender und aktiver Liebe antworten.

1.  Die Tränen eines Sämanns. Stellen sie sich Jesus vor, wie er der Menge predigt, wie er auf positive Reaktionen hofft, aber viele Leute sieht, die seine Botschaft der Erlösung nicht annehmen. Eines Tages denkt er darüber nach, als er einen Sämann bei der Arbeit beobachtet. Er sieht Vögel, die sofort einen Teil der Körner wegpicken. Er sieht schon früher gesäte Körner von der Sonne verbrannt liegen. Er sieht junge Triebe von Unkraut erstickt. Dann erinnert er sich an die Namen von Menschen, die seine Botschaft gehört hatten, aber die sich entschlossen hatten, nicht darauf zu reagieren oder deren Reaktion nur sehr kurzlebig war. Wir erinnern uns an eine andere Bibelstelle: „Als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen.“ (Lk 19,41)

2. Keine Ruhe den Gottlosen. Die Ermahnungen, das Wort Gottes zu beachten, sind in der Heiligen Schrift zahlreich. Der Brief an die Hebräer ist besonders streng. Der Autor warnt uns, indem er auf den Psalm 95,8 Bezug nimmt: „Verhärtet euer Herz nicht wie beim Aufruhr, wie in der Wüste am Tag der Versuchung“ (Hebr 3,8). Die Israeliten antworteten nach dem Auszug aus Ägypten in beschämender Weise. „Immer geht ihr Herz in die Irre. Sie erkannten meine Wege nicht. Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen“ (Hebr 3,1011 mit Bezug auf Psalm 95, 1011). Das kann uns helfen, eine heilsame Ehrfurcht vor dem Herrn wach zu halten. Es spornt uns an, hart daran zu arbeiten, nahe bei Christus zu bleiben und so in seine Ruhe einzutreten und all unsere Herzenshärte zu besiegen.

3. Früchte der Tugend. „Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.“ Die Früchte, von denen der Herr möchte, dass wir sie hervorbringen, sind die von Glaube, Hoffnung und Liebe beseelten Tugenden. Wenn wir in der Nachfolge Christi und in der Liebe zu ihm jeden Tag in den Tugenden wachsen, dann können wir sicher sein, auf sein Wort zu hören und ihm zu gefallen. Die größte aller Tugenden ist die Nächstenliebe, eine praktische und effektive Liebe zu unserem Nächsten. Um zu sehen, wie diese Früchte auf eine Art verwendet werden, die Christus wirklich gefällt, können wir die Biographien der Heiligen betrachten.

Gespräch mit Christus: Herr, du weiß wie leicht ich Mittelmäßigkeit in meinem Leben zulasse. Die Ängste und Sorgen dieses Lebens befördern dich und dein Reich allzuoft auf den zweiten Rang. Schenke mir die Gewohnheit, jeden Tag Zeit für das Gebet zu reservieren und Platz zu schaffen für dich in meinem Leben und dem der meinen.

Vorsatz:  Ich werde mich erneut um jenes Gebetsversprechen bemühen, in dem ich am meisten nachgelassen habe.


Magst du Früchte?

Magst du Früchte?

Mittwoch der sechzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Christophorus

P. Patrick Murphy LC

Mt 13,19
An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!

Einführendes Gebet:  Herr, mein Gebet kann nur „funktionieren“ wenn ich in Demut zu dir komme. Ich brauche dich und deine Gnade so sehr. Darüber nachzudenken hilft mir dabei, in Demut zu wachsen. Ich vertraue auf dich und deine Gnade. Danke für das so große Geschenk deiner Liebe.

Bitte: Herr, möge ich auf deine Gnade in meinem Herzen immer mit brennender und aktiver Liebe antworten.

1.  Die Tränen eines Sämanns. Stellen sie sich Jesus vor, wie er der Menge predigt, wie er auf positive Reaktionen hofft, aber viele Leute sieht, die seine Botschaft der Erlösung nicht annehmen. Eines Tages denkt er darüber nach, als er einen Sämann bei der Arbeit beobachtet. Er sieht Vögel, die sofort einen Teil der Körner wegpicken. Er sieht schon früher gesäte Körner von der Sonne verbrannt liegen. Er sieht junge Triebe von Unkraut erstickt. Dann erinnert er sich an die Namen von Menschen, die seine Botschaft gehört hatten, aber die sich entschlossen hatten, nicht darauf zu reagieren oder deren Reaktion nur sehr kurzlebig war. Wir erinnern uns an eine andere Bibelstelle: „Als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen.“ (Lk 19,41)

2. Keine Ruhe den Gottlosen. Die Ermahnungen, das Wort Gottes zu beachten, sind in der Heiligen Schrift zahlreich. Der Brief an die Hebräer ist besonders streng. Der Autor warnt uns, indem er auf den Psalm 95,8 Bezug nimmt: „Verhärtet euer Herz nicht wie beim Aufruhr, wie in der Wüste am Tag der Versuchung“ (Hebr 3,8). Die Israeliten antworteten nach dem Auszug aus Ägypten in beschämender Weise. „Immer geht ihr Herz in die Irre. Sie erkannten meine Wege nicht. Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen“ (Hebr 3,1011 mit Bezug auf Psalm 95, 1011). Das kann uns helfen, eine heilsame Ehrfurcht vor dem Herrn wach zu halten. Es spornt uns an, hart daran zu arbeiten, nahe bei Christus zu bleiben und so in seine Ruhe einzutreten und all unsere Herzenshärte zu besiegen.

3. Früchte der Tugend. „Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.“ Die Früchte, von denen der Herr möchte, dass wir sie hervorbringen, sind die von Glaube, Hoffnung und Liebe beseelten Tugenden. Wenn wir in der Nachfolge Christi und in der Liebe zu ihm jeden Tag in den Tugenden wachsen, dann können wir sicher sein, auf sein Wort zu hören und ihm zu gefallen. Die größte aller Tugenden ist die Nächstenliebe, eine praktische und effektive Liebe zu unserem Nächsten. Um zu sehen, wie diese Früchte auf eine Art verwendet werden, die Christus wirklich gefällt, können wir die Biographien der Heiligen betrachten.

Gespräch mit Christus: Herr, du weiß wie leicht ich Mittelmäßigkeit in meinem Leben zulasse. Die Ängste und Sorgen dieses Lebens befördern dich und dein Reich allzuoft auf den zweiten Rang. Schenke mir die Gewohnheit, jeden Tag Zeit für das Gebet zu reservieren und Platz zu schaffen für dich in meinem Leben und dem der meinen.

Vorsatz:  Ich werde mich erneut um jenes Gebetsversprechen bemühen, in dem ich am meisten nachgelassen habe.

 

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