Montag, 5. August 2013

Ein karges Mahl


Tägliche Meditationen - 5. August 2013

Montag der achtzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Oswald, Nothelfer
Hl. Dominika, Mystikerin,
Hl. Stanislaus, Kardinal

P. Patrick Murphy LC

Mt 14,1321
Als Jesus all das hörte, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren. Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns. Darauf antwortete er: Bringt sie her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus, ich glaube, dass du willst, dass ich Vertrauen in dich habe, ein Vertrauen, das vorbehaltlos auf deine Worte hört. Ich hoffe auf deine Worte und vertraue nicht auf meine eigene Kraft und meinen eigenen Verstand. Ich liebe dich. Du erstaunst mich immer wieder, wenn du mir zeigst, wie du Dinge anders tust, als ich sie mir vorstelle.

Bitte: Herr Jesus, vermehre meinen Glauben.

1.  Fruchtige Früchte. Unsere Mission besteht darin, das Reich Christi unter den Menschen zu verbreiten. Jeder von uns muss dies entsprechend seiner oder ihrer gesellschaftlichen Stellung tun. Bisweilen mag es so aussehen, als ob unsere Bemühungen nicht zu den erhofften Ergebnissen führen. Wir lieben Christus so sehr, und doch sind es so viele aus unserer Familie, von unseren Freunden und Bekannten, die ihn überhaupt nicht kennen oder lieben. Wir lieben unser Land und wünschen uns, dass auch alle unsere Landsleute die Schönheit unseres katholischen Glaubens für sich selbst entdecken. Wir wissen, dass in diesem Glauben alle Antworten auf die Grundfragen und Sehnsüchte des menschlichen Herzens liegen. Wir arbeiten hart, wir starten Initiativen, wir treffen uns mit anderen und bemühen uns, unser Bestes zu tun, und dennoch scheint es manchmal, dass viele die Botschaft Christi nicht hören. Was läuft falsch? Was können wir noch tun?

2. Gebt ihr ihnen zu essen! Unser Herr sagt den Aposteln, dass sie der Menge zu essen geben sollen. Wie nur hätten sie 5.000 Männer speisen können, dazu noch Frauen und Kinder? Sie hatten nur fünf Brote und zwei Fische. Das war sicherlich eine Parabel, dachten sie. Sie waren zu sehr auf das Wenige, das sie tun konnten, konzentriert; über ihren begrenzten Horizont hinaus sahen sie nicht. Was ging ihnen durch den Kopf, als er sagte, dass sich die Menschen setzten sollten. Was sagten sie in diesem Moment? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber, dass sie auf Christus hörten. Sie taten, was ihnen aufgetragen wurde. Sie begannen nicht zu beklagen, dass dies zwecklos sei. Und so begannen sie durch ihren Akt des Gehorsams tatsächlich, die Menschen zu speisen.

3. Sich auf Gott verlassen. Unser Herr vermehrte kraft seiner göttlichen Vollmacht die Anzahl der Brote und Fische. Interessanterweise speiste er die Menschen durch die zwölf Apostel. Die Apostel waren trotz ihrer Schwäche diejenigen, die das vermehrte Brot und die Fische an die Menschen austeilten. Christus kann ebenso auch an und durch uns große Dinge tun, wenn wir ihn lassen. Wenn wir angesichts der Herausforderungen der Neuevangelisierung Christus unsere Schwächen und Grenzen eingestehen und bereit sind zu tun, was er sagt, dann werden auch wir große Frucht bringen.

Gespräch mit Christus: Wiederum, mein Herr, zeigst du uns deine Güte und Freundlichkeit. Die Apostel wandten sich dir zu und schütteten ihr Herz aus. Und du beantwortetest ihre Gebete und gabst ihnen Früchte über alle Maßen. Herr, ich will beten, wie sie beteten. Ich möchte so wie sie in Glaube und Liebe tun, was du mir aufträgst.

Vorsatz:  Ich will um die Gnade bitten, als Christi Werkzeug der Evangelisation zu dienen und mich bemühen, trotz aller Schwierigkeiten den Mut nicht zu verlieren.


Ein karges Mahl

Ein karges Mahl

Montag der achtzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Oswald, Nothelfer
Hl. Dominika, Mystikerin,
Hl. Stanislaus, Kardinal

P. Patrick Murphy LC

Mt 14,1321
Als Jesus all das hörte, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren. Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns. Darauf antwortete er: Bringt sie her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus, ich glaube, dass du willst, dass ich Vertrauen in dich habe, ein Vertrauen, das vorbehaltlos auf deine Worte hört. Ich hoffe auf deine Worte und vertraue nicht auf meine eigene Kraft und meinen eigenen Verstand. Ich liebe dich. Du erstaunst mich immer wieder, wenn du mir zeigst, wie du Dinge anders tust, als ich sie mir vorstelle.

Bitte: Herr Jesus, vermehre meinen Glauben.

1.  Fruchtige Früchte. Unsere Mission besteht darin, das Reich Christi unter den Menschen zu verbreiten. Jeder von uns muss dies entsprechend seiner oder ihrer gesellschaftlichen Stellung tun. Bisweilen mag es so aussehen, als ob unsere Bemühungen nicht zu den erhofften Ergebnissen führen. Wir lieben Christus so sehr, und doch sind es so viele aus unserer Familie, von unseren Freunden und Bekannten, die ihn überhaupt nicht kennen oder lieben. Wir lieben unser Land und wünschen uns, dass auch alle unsere Landsleute die Schönheit unseres katholischen Glaubens für sich selbst entdecken. Wir wissen, dass in diesem Glauben alle Antworten auf die Grundfragen und Sehnsüchte des menschlichen Herzens liegen. Wir arbeiten hart, wir starten Initiativen, wir treffen uns mit anderen und bemühen uns, unser Bestes zu tun, und dennoch scheint es manchmal, dass viele die Botschaft Christi nicht hören. Was läuft falsch? Was können wir noch tun?

2. Gebt ihr ihnen zu essen! Unser Herr sagt den Aposteln, dass sie der Menge zu essen geben sollen. Wie nur hätten sie 5.000 Männer speisen können, dazu noch Frauen und Kinder? Sie hatten nur fünf Brote und zwei Fische. Das war sicherlich eine Parabel, dachten sie. Sie waren zu sehr auf das Wenige, das sie tun konnten, konzentriert; über ihren begrenzten Horizont hinaus sahen sie nicht. Was ging ihnen durch den Kopf, als er sagte, dass sich die Menschen setzten sollten. Was sagten sie in diesem Moment? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber, dass sie auf Christus hörten. Sie taten, was ihnen aufgetragen wurde. Sie begannen nicht zu beklagen, dass dies zwecklos sei. Und so begannen sie durch ihren Akt des Gehorsams tatsächlich, die Menschen zu speisen.

3. Sich auf Gott verlassen. Unser Herr vermehrte kraft seiner göttlichen Vollmacht die Anzahl der Brote und Fische. Interessanterweise speiste er die Menschen durch die zwölf Apostel. Die Apostel waren trotz ihrer Schwäche diejenigen, die das vermehrte Brot und die Fische an die Menschen austeilten. Christus kann ebenso auch an und durch uns große Dinge tun, wenn wir ihn lassen. Wenn wir angesichts der Herausforderungen der Neuevangelisierung Christus unsere Schwächen und Grenzen eingestehen und bereit sind zu tun, was er sagt, dann werden auch wir große Frucht bringen.

Gespräch mit Christus: Wiederum, mein Herr, zeigst du uns deine Güte und Freundlichkeit. Die Apostel wandten sich dir zu und schütteten ihr Herz aus. Und du beantwortetest ihre Gebete und gabst ihnen Früchte über alle Maßen. Herr, ich will beten, wie sie beteten. Ich möchte so wie sie in Glaube und Liebe tun, was du mir aufträgst.

Vorsatz:  Ich will um die Gnade bitten, als Christi Werkzeug der Evangelisation zu dienen und mich bemühen, trotz aller Schwierigkeiten den Mut nicht zu verlieren.

 

Tägliche Meditationen - 5. August 2013

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Montag, 4. August 2013

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