Dienstag, 6. August 2013

Eine wahre Wandlung


Tägliche Meditationen - 6. August 2013

Dienstag der achtzehnten Woche im Jahreskreis
Verklärung des Herrn

P. Patrick Murphy LC

Lk 9,28b-36
Jesus nahm Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst. Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube an deine wunderbare leuchtende Herrlichkeit, auch wenn sie meinen Augen verborgen ist. Ich hoffe auf den Frieden und die ewige Freude der kommenden Welt, denn diese Welt ist ein Tal der Tränen. Ich liebe dich, auch wenn es mir schwer fällt, deine Absichten zu erkennen, wenn du es zulässt, dass ich Leid erfahre. Du bist mein Gott und mein alles.

Bitte: Herr, mach mein Herz frei von der Welt und gewähre mir die Gnade, allein aus Liebe zu dir zu leben.

1.  Gespräch über sein Ende. Jesus redete mit Moses und Elija über sein Ende: die Befreiung der Menschheit aus der Sklaverei der Sünde. Er redete nicht über die Wunder, die er vollbringen wollte, über die Schönheit dieser Welt oder über seine Ambitionen. Er machte sich keine Gedanken darüber, wie er seine Talente am besten nutzen könnte, wie er Großes erreichen könnte, wie er die Wertschätzung der Leute gewinnen könnte, wie er sich einen Namen machen könnte, oder wie er sich ein bequemes Leben machen könnte. Jesus redete über keines dieser Dinge. Er dachte einzig und allein an sein Ende, sein Leiden, seinen Tod und seinen Fortgang aus dieser Welt, um seinen Vater zu verherrlichen, indem er seinen Willen, die Menschheit zu retten, erfüllte.

2. Das verheißene Land. Unser Herz kann viele Dinge lieben und sich zu ihnen hingezogen fühlen: Ambitionen, Wünsche, Hoffnungen, Ehre, Komfort, Erfolg, Selbstverwirklichung. Unser Herr hat alle diese Dinge seiner Liebe zum Vater untergeordnet. Christus nachzufolgen und frei von der Welt zu sein bedeutet: bereit zu sein, alle diese Dinge aus Liebe zu Christus aufzugeben, wenn er das von uns verlangt. Wir müssen Christus so lieben, dass er uns mehr wert ist als alles andere. Das ist das verheißene Land und die wahre Befreiung aus der Sklaverei des Egoismus. Wenn wir so uns selbst sterben, werden wir mit den Früchten der Freude, des Friedens, der Liebe und des ewigen Lebens belohnt.

3. Die Ichbezogenheit muss ausgerissen werden. „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein“ (Joh 12,24). Unsere Liebe muss gereinigt werden, muss sterben, wie das Korn in der Erde, weil unsere Liebe sehr ichbezogen ist. Diese Ichbezogenheit muss ausgerissen werden und sterben. Wenn wir das analysieren, was wir lieben, werden wir erkennen, dass das stimmt. Eine Frau, die ihren Mann liebt, kann in ihrer Liebe eine Ichbezogenheit feststellen, die verursacht, dass sie die Kontrolle über ihren Mann haben will. Ein Vater, der seinen Sohn liebt, bestraft ihn aus Ärger und nicht zu dessen größerem Nutzen. Das ichbezogene Element unserer Liebe macht diese arm und matt und bewirkt, dass wir weniger lieben, als wir in Wirklichkeit könnten.

Gespräch mit Christus: Herr, mach meine Liebe frei von aller Ichbezogenheit. Hilf mir, den großzügigen Schritt zu tun und mir selber abzusterben. Hilf mir zu verstehen, dass ich so wirklich frei werde und Freude in meinem Herzen erfahren werde und so fähig werde, mein Leben im wahren Geist der Hingabe zu leben.

Vorsatz:  Ich will mich heute bemühen, die Ichbezogenheit in einer Beziehung zu überwinden.


Eine wahre Wandlung

Eine wahre Wandlung

Dienstag der achtzehnten Woche im Jahreskreis
Verklärung des Herrn

P. Patrick Murphy LC

Lk 9,28b-36
Jesus nahm Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst. Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube an deine wunderbare leuchtende Herrlichkeit, auch wenn sie meinen Augen verborgen ist. Ich hoffe auf den Frieden und die ewige Freude der kommenden Welt, denn diese Welt ist ein Tal der Tränen. Ich liebe dich, auch wenn es mir schwer fällt, deine Absichten zu erkennen, wenn du es zulässt, dass ich Leid erfahre. Du bist mein Gott und mein alles.

Bitte: Herr, mach mein Herz frei von der Welt und gewähre mir die Gnade, allein aus Liebe zu dir zu leben.

1.  Gespräch über sein Ende. Jesus redete mit Moses und Elija über sein Ende: die Befreiung der Menschheit aus der Sklaverei der Sünde. Er redete nicht über die Wunder, die er vollbringen wollte, über die Schönheit dieser Welt oder über seine Ambitionen. Er machte sich keine Gedanken darüber, wie er seine Talente am besten nutzen könnte, wie er Großes erreichen könnte, wie er die Wertschätzung der Leute gewinnen könnte, wie er sich einen Namen machen könnte, oder wie er sich ein bequemes Leben machen könnte. Jesus redete über keines dieser Dinge. Er dachte einzig und allein an sein Ende, sein Leiden, seinen Tod und seinen Fortgang aus dieser Welt, um seinen Vater zu verherrlichen, indem er seinen Willen, die Menschheit zu retten, erfüllte.

2. Das verheißene Land. Unser Herz kann viele Dinge lieben und sich zu ihnen hingezogen fühlen: Ambitionen, Wünsche, Hoffnungen, Ehre, Komfort, Erfolg, Selbstverwirklichung. Unser Herr hat alle diese Dinge seiner Liebe zum Vater untergeordnet. Christus nachzufolgen und frei von der Welt zu sein bedeutet: bereit zu sein, alle diese Dinge aus Liebe zu Christus aufzugeben, wenn er das von uns verlangt. Wir müssen Christus so lieben, dass er uns mehr wert ist als alles andere. Das ist das verheißene Land und die wahre Befreiung aus der Sklaverei des Egoismus. Wenn wir so uns selbst sterben, werden wir mit den Früchten der Freude, des Friedens, der Liebe und des ewigen Lebens belohnt.

3. Die Ichbezogenheit muss ausgerissen werden. „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein“ (Joh 12,24). Unsere Liebe muss gereinigt werden, muss sterben, wie das Korn in der Erde, weil unsere Liebe sehr ichbezogen ist. Diese Ichbezogenheit muss ausgerissen werden und sterben. Wenn wir das analysieren, was wir lieben, werden wir erkennen, dass das stimmt. Eine Frau, die ihren Mann liebt, kann in ihrer Liebe eine Ichbezogenheit feststellen, die verursacht, dass sie die Kontrolle über ihren Mann haben will. Ein Vater, der seinen Sohn liebt, bestraft ihn aus Ärger und nicht zu dessen größerem Nutzen. Das ichbezogene Element unserer Liebe macht diese arm und matt und bewirkt, dass wir weniger lieben, als wir in Wirklichkeit könnten.

Gespräch mit Christus: Herr, mach meine Liebe frei von aller Ichbezogenheit. Hilf mir, den großzügigen Schritt zu tun und mir selber abzusterben. Hilf mir zu verstehen, dass ich so wirklich frei werde und Freude in meinem Herzen erfahren werde und so fähig werde, mein Leben im wahren Geist der Hingabe zu leben.

Vorsatz:  Ich will mich heute bemühen, die Ichbezogenheit in einer Beziehung zu überwinden.

 

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Dienstag, 5. August 2013

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