Freitag, 9. August 2013

Die Seele verkaufen


Tägliche Meditationen - 9. August 2013

Freitag der achtzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Theresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein)

P. James Brooks LC

Joh 4,1924
Die Frau sagte zu Jesus: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss.Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Einführendes Gebet:  Himmlischer Vater, hilf mir die überirdischen Dinge zu suchen. Hilf mir jene Dinge zu suchen, die ewigen Bestand haben, so dass alles, was ich tue, dir zur Ehre gereicht und meinen Schwestern und Brüdern hilft, dir näher zu kommen, der du lebst und herrschst mit Christus, deinem Sohn, in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Bitte: Vater, gib mir den Mut, den ich brauche, um mein Kreuz zu tragen und in die Fußstapfen deines Sohnes zu treten.

1.  Freunde des Kreuzes. Es gibt viele Christen, die in guten Zeiten gerne Freunde von Jesus sein wollen. Allerdings gibt es nur sehr wenige Christen, die wirkliche Freunde von Jesus sind, die das Kreuz zu jeder Zeit umarmen, auch in schlechten Zeiten. Natürlich ist es niemals einfach, ein Freund des Kreuzes zu sein, aber wer möchte nur ein Gut-Wetter-Fan Jesu und des Evangeliums sein? Unser christliches Leben ist ein ständiger Kampf. Wir dürfen dies nicht vergessen. Jeder ist versucht, der Realität seines Lebens von Zeit zu Zeit zu entfliehen. Trotzdem, wer aushält bis zum Ende, wird gerettet werden und hat ein fruchtbares Leben. Wir können keine glorreiche Ewigkeit voller Festlichkeiten und Freude erwarten, wenn wir nicht bereit sind, hier auf Erden auch Blut, Schweiß und Tränen um Christi willen und für das Wohl unserer Brüder und Schwestern zu vergießen.

2. Geld kann keine Liebe kaufen. „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?“ Mit anderen Worten: Jesus sagt, dass es nicht wichtig sei, wie viel Geld wir verdienen, welches Auto wir fahren, welche Kleidung wir tragen oder welchen Ausbildungsgrad wir erlangt haben. Wir können unser ganzes Leben damit verbringen, zu versuchen, Millionen Euros zu verdienen und alle Arten von Luxus und Sicherheiten anzuhäufen, aber all dies wird schließlich vergebens gewesen sein. Wir werden uns den wahren Sinn des Lebens und den wahren Schatz der Liebe verkannt haben. Machen wir nicht den Fehler, ständig zu versuchen, uns das Leben einfacher und angenehmer zu gestalten. Das führt nur zu Unglück und Einsamkeit.

3. Vergeltung kann hart sein. „Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen.“ Es ist klar, dass wir nicht in den Himmel kommen, nur weil wir sagen, dass wir an Jesus glauben. Jesus sagt dies klar mit seiner Botschaft, das ganze Evangelium hindurch. Glaube allein reicht nicht, um gerettet zu werden. Sogar der Satan und seine Teufel glauben – und schaudern (vgl. Jak 2,19). Lasst uns zum weiteren Verständnis mit den Worten des heiligen Jakobus fortfahren: „Meine Brüder und Schwestern, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat“ (Jak 2,1417).

Gespräch mit Christus: Ich verspreche Treue zum Kreuz, zur heiligen katholischen Kirche und zum Reich Gottes, für das sie steht: ein Leib in Jesus Christus, ewiges Leben, Vergebung der Sünden.

Vorsatz:  Ich werde heute ein leibliches Werk der Barmherzigkeit vollbringen. („Leibliche Werke der Barmherzigkeit sind vor allem: die Hungrigen speisen, Obdachlose beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke und Gefangene besuchen und Tote begraben. Unter diesen Werken ist das Almosenspenden an Arme eines der Hauptzeugnisse geschwisterlicher Liebe: es ist auch eine Gott wohlgefällige Tat der Gerechtigkeit“ [KKK 2447]).


Die Seele verkaufen

Die Seele verkaufen

Freitag der achtzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Theresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein)

P. James Brooks LC

Joh 4,1924
Die Frau sagte zu Jesus: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss.Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Einführendes Gebet:  Himmlischer Vater, hilf mir die überirdischen Dinge zu suchen. Hilf mir jene Dinge zu suchen, die ewigen Bestand haben, so dass alles, was ich tue, dir zur Ehre gereicht und meinen Schwestern und Brüdern hilft, dir näher zu kommen, der du lebst und herrschst mit Christus, deinem Sohn, in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Bitte: Vater, gib mir den Mut, den ich brauche, um mein Kreuz zu tragen und in die Fußstapfen deines Sohnes zu treten.

1.  Freunde des Kreuzes. Es gibt viele Christen, die in guten Zeiten gerne Freunde von Jesus sein wollen. Allerdings gibt es nur sehr wenige Christen, die wirkliche Freunde von Jesus sind, die das Kreuz zu jeder Zeit umarmen, auch in schlechten Zeiten. Natürlich ist es niemals einfach, ein Freund des Kreuzes zu sein, aber wer möchte nur ein Gut-Wetter-Fan Jesu und des Evangeliums sein? Unser christliches Leben ist ein ständiger Kampf. Wir dürfen dies nicht vergessen. Jeder ist versucht, der Realität seines Lebens von Zeit zu Zeit zu entfliehen. Trotzdem, wer aushält bis zum Ende, wird gerettet werden und hat ein fruchtbares Leben. Wir können keine glorreiche Ewigkeit voller Festlichkeiten und Freude erwarten, wenn wir nicht bereit sind, hier auf Erden auch Blut, Schweiß und Tränen um Christi willen und für das Wohl unserer Brüder und Schwestern zu vergießen.

2. Geld kann keine Liebe kaufen. „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?“ Mit anderen Worten: Jesus sagt, dass es nicht wichtig sei, wie viel Geld wir verdienen, welches Auto wir fahren, welche Kleidung wir tragen oder welchen Ausbildungsgrad wir erlangt haben. Wir können unser ganzes Leben damit verbringen, zu versuchen, Millionen Euros zu verdienen und alle Arten von Luxus und Sicherheiten anzuhäufen, aber all dies wird schließlich vergebens gewesen sein. Wir werden uns den wahren Sinn des Lebens und den wahren Schatz der Liebe verkannt haben. Machen wir nicht den Fehler, ständig zu versuchen, uns das Leben einfacher und angenehmer zu gestalten. Das führt nur zu Unglück und Einsamkeit.

3. Vergeltung kann hart sein. „Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen.“ Es ist klar, dass wir nicht in den Himmel kommen, nur weil wir sagen, dass wir an Jesus glauben. Jesus sagt dies klar mit seiner Botschaft, das ganze Evangelium hindurch. Glaube allein reicht nicht, um gerettet zu werden. Sogar der Satan und seine Teufel glauben – und schaudern (vgl. Jak 2,19). Lasst uns zum weiteren Verständnis mit den Worten des heiligen Jakobus fortfahren: „Meine Brüder und Schwestern, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat“ (Jak 2,1417).

Gespräch mit Christus: Ich verspreche Treue zum Kreuz, zur heiligen katholischen Kirche und zum Reich Gottes, für das sie steht: ein Leib in Jesus Christus, ewiges Leben, Vergebung der Sünden.

Vorsatz:  Ich werde heute ein leibliches Werk der Barmherzigkeit vollbringen. („Leibliche Werke der Barmherzigkeit sind vor allem: die Hungrigen speisen, Obdachlose beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke und Gefangene besuchen und Tote begraben. Unter diesen Werken ist das Almosenspenden an Arme eines der Hauptzeugnisse geschwisterlicher Liebe: es ist auch eine Gott wohlgefällige Tat der Gerechtigkeit“ [KKK 2447]).

 

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