Freitag, 16. August 2013

In Rom kann ich auch Geige spielen”


Der 28-Jährige Ordensbruder Nikolaus Klemeyer LC stammt aus einer evangelisch-lutherischen Familie in Bayern und beginnt jetzt sein Theologiestudium in Rom.

Bruder Nikolaus Klemeyer bei der Diakonenweihe im Juni in RomBei verschiedenen Gelegenheiten, etwa bei den Professfeiern im Noviziat, fragen uns Gäste und Freunde häufig, wie es denn diesem oder jenem Bruder gehe, oder an welchem Status seiner Ausbildung ein bestimmter Bruder gerade stehe. Manchmal bringt es die lange Ausbildungszeit oder die weitverzweigten  Standorte mit sich, dass man den oder anderen Bruder etwas aus dem Blick verliert.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an den Assistenten von Novizenmeister John Luxbacher: Bruder Nikolaus Klemeyer? Von 2008 bis September 2010 war Bruder Nikolaus in Bad Münstereifel tätig. Nach seiner Zeit in der Eifel ging es dann ein Jahr nach Salamanca als Assistent des Regens im dortigen Studienhaus der Legionäre Christi. Seit 2011 ist Bruder Nikolaus nun in Rom, um sein Studium fortzusetzen: „Dieses Jahr habe ich das Philosophiestudium beendet, nächstes Semester fange ich Theologie an, um dann voraussichtlich in drei Jahren geweiht zu werden.“, schreibt er. In Rom kann er auch weiterhin sein Hobby, die Musik, pflegen: „Ich kann regelmäßig Geige üben. Außerdem spiele ich zusammen mit zwei Mitbrüdern in einem Klaviertrio.“

In der ewigen Stadt kennt er sich gut aus, war er doch Weihnachten 1997 zum ersten Mal mit einer Jugendgruppe der Legionäre Christi dorthin gefahren. Aber auch sonst hat er in seinem Leben vor dem Ordenseintritt schon etwas von der Welt gesehen: Im Jahr 2002 verbrachte er ein Jahr in den USA in New Hampshire an der dortigen Apostolischen Schule der Legionäre Christi. Im September 2003, also vor genau zehn Jahren, ist er in die Gemeinschaft eingetreten.

Bruder Nikolaus stammt aus einer kinderreichen Familie bei München, hat vier ältere Geschwister und eine jüngere Schwester. In seinem Elternhaus spielte die Frage nach Christus eine große Rolle, seine Herkunftsfamilie ist jedoch evangelisch-lutherisch geprägt.

Bruder Nikolaus im NoviziatFür ihn war es vor allem ein innerer Reifungsprozess, der ihn zum Übertritt in die katholische Kirche gebracht hat: „Der innere Reichtum, den ich hier erfahren durfte, ist unermesslich. Er ist auch die Quellejeder Sendung. Jeden Tag kann man einen Reichtum im Gebet, in der Liturgie, in Büchern, im Umgang mit Menschen und so vielen anderen Momenten erfahren. Ein Reichtum, welcher dann auf verschiedenste Arten überfließt.“

Beim Eintritt in die Ordensgemeinschaft spielte insbesondere die Liturgie und die Feier der österlichen Geheimnisse eine große Rolle: „Alle Ostertage, die ich in der katholischen Kirche miterleben durfte, feierte ich innerhalb der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi. Ich glaube, damit wollte Gott mich durch meine Ordensfamilie in die Fülle des Ostergeheimnisses einführen.“ Aus dieser österlichen Erfahrung heraus, bekommen die konkreten Gestaltungselemente des Ordensleben ihren Sinn und ihre Formung: „Die Gelübde, das Gemeinschaftsleben, das konkrete Apostolat, die Studien… das ist es, was mich auch für die Zukunft begeistert. Wenn Gott schon so viel gegeben hat, wie viel mehr wird er noch geben?“


„In Rom kann ich auch Geige spielen”

In Rom kann ich auch Geige spielen”

Bruder Nikolaus Klemeyer bei der Diakonenweihe im Juni in RomBei verschiedenen Gelegenheiten, etwa bei den Professfeiern im Noviziat, fragen uns Gäste und Freunde häufig, wie es denn diesem oder jenem Bruder gehe, oder an welchem Status seiner Ausbildung ein bestimmter Bruder gerade stehe. Manchmal bringt es die lange Ausbildungszeit oder die weitverzweigten  Standorte mit sich, dass man den oder anderen Bruder etwas aus dem Blick verliert.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an den Assistenten von Novizenmeister John Luxbacher: Bruder Nikolaus Klemeyer? Von 2008 bis September 2010 war Bruder Nikolaus in Bad Münstereifel tätig. Nach seiner Zeit in der Eifel ging es dann ein Jahr nach Salamanca als Assistent des Regens im dortigen Studienhaus der Legionäre Christi. Seit 2011 ist Bruder Nikolaus nun in Rom, um sein Studium fortzusetzen: „Dieses Jahr habe ich das Philosophiestudium beendet, nächstes Semester fange ich Theologie an, um dann voraussichtlich in drei Jahren geweiht zu werden.“, schreibt er. In Rom kann er auch weiterhin sein Hobby, die Musik, pflegen: „Ich kann regelmäßig Geige üben. Außerdem spiele ich zusammen mit zwei Mitbrüdern in einem Klaviertrio.“

In der ewigen Stadt kennt er sich gut aus, war er doch Weihnachten 1997 zum ersten Mal mit einer Jugendgruppe der Legionäre Christi dorthin gefahren. Aber auch sonst hat er in seinem Leben vor dem Ordenseintritt schon etwas von der Welt gesehen: Im Jahr 2002 verbrachte er ein Jahr in den USA in New Hampshire an der dortigen Apostolischen Schule der Legionäre Christi. Im September 2003, also vor genau zehn Jahren, ist er in die Gemeinschaft eingetreten.

Bruder Nikolaus stammt aus einer kinderreichen Familie bei München, hat vier ältere Geschwister und eine jüngere Schwester. In seinem Elternhaus spielte die Frage nach Christus eine große Rolle, seine Herkunftsfamilie ist jedoch evangelisch-lutherisch geprägt.

Bruder Nikolaus im NoviziatFür ihn war es vor allem ein innerer Reifungsprozess, der ihn zum Übertritt in die katholische Kirche gebracht hat: „Der innere Reichtum, den ich hier erfahren durfte, ist unermesslich. Er ist auch die Quellejeder Sendung. Jeden Tag kann man einen Reichtum im Gebet, in der Liturgie, in Büchern, im Umgang mit Menschen und so vielen anderen Momenten erfahren. Ein Reichtum, welcher dann auf verschiedenste Arten überfließt.“

Beim Eintritt in die Ordensgemeinschaft spielte insbesondere die Liturgie und die Feier der österlichen Geheimnisse eine große Rolle: „Alle Ostertage, die ich in der katholischen Kirche miterleben durfte, feierte ich innerhalb der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi. Ich glaube, damit wollte Gott mich durch meine Ordensfamilie in die Fülle des Ostergeheimnisses einführen.“ Aus dieser österlichen Erfahrung heraus, bekommen die konkreten Gestaltungselemente des Ordensleben ihren Sinn und ihre Formung: „Die Gelübde, das Gemeinschaftsleben, das konkrete Apostolat, die Studien… das ist es, was mich auch für die Zukunft begeistert. Wenn Gott schon so viel gegeben hat, wie viel mehr wird er noch geben?“

 

Der 28-Jährige Ordensbruder Nikolaus Klemeyer LC stammt aus einer evangelisch-lutherischen Familie in Bayern und beginnt jetzt sein Theologiestudium in Rom.

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