Dienstag, 10. September 2013

Hören, Lieben, Bleiben“


Ordensprofess und sechs Neueintritte in das Noviziat der Legionäre Christi

Die zwei Neuprofessen: Br. Darren Wallace LC und Br. Loïc Chabut LCAm 7. September, legten zwei Novizen in einem feierlichen Gottesdienst in der Hauskapelle des Noviziats der Legionäre Christi in Bad Münstereifel ihre ersten Ordensgelübde ab. Mit der Profess beendeten sie ihre zweijährige Vorbereitungszeit auf das Ordensleben. Im Anschluss daran erneuerten drei Ordensleute ihre Gelübde. Am Vorabend waren sechs junge Männer (fünf aus Deutschland, einer aus Frankreich) neu in das Noviziat eingetreten. 

Ca. 300 Gläubigen nahmen an dem feierlichen Gottesdienst teil. Die fünf jungen Männer gelobten vor ca. 300 Gläubigen, in Armut, Keuschheit und Gehorsam zu leben. Am Gottesdienst nahmen neben Eltern und Verwandten, die zum Teil aus verschiedenen Ländern angereist waren, auch zahlreiche Gäste aus dem Umkreis teil. Aus Köln Br. Maxime (l.), der Assistent des Novizenmeisters, stellt den Gästen die neuen Novizen vor. kam die Gemeinschaft der Ursulinen-Schwestern. P. Konstantin Ballestrem LC, der Novizenmeister, begrüßte sie zu Beginn des Gottesdienstes ganz besonders. 

Zwei Neuprofessen, sechs Neueintritte

Br. Darren Wallace LC wurde 1991 in den USA geboren. Seine Familie stammt jedoch aus Irland. Er hat eine Schwester. Zu seinen persönlichen Interessen zählen Rugby und Jagen. Er trat in Irland in die Ordensgemeinschaft der Bei Kaffee und Kuchen war viel Zeit für Gespräch und Austausch. Auf dem Bild: Br. Gabriel Kimmle nLC mit seinen Eltern. Br. Gabriel war im letzten Jahr eingetreten und beginnt nun sein zweites Jahr im Noviziat. Legionäre Christi ein, nachdem er die Gemeinschaft während eines freiwilligen Jahres als „Coworker“ in der Jugendseelsorge kennen gelernt hatte. Seine nächste Ausbildungsstation nach der Gelübdeablegung wird das Zentrum für klassisch-humanistische Studien in Cheshire (USA) sein.

„Die Profess ist für mich der Moment, in dem ich mein Leben ganz in Gottes Händen lasse. Er soll den ersten Platz in meinem Leben und in meinem Handeln einnehmen“, fasst Br. Darren die Bedeutung dieses Schritts für sich zusammen.

Br. Loïc Chabut LC (20) stammt aus Saint Malo (Diözese Rennes, Frankreich). Er hat einen älteren Bruder und drei jüngere Schwestern. Mathematik und Physik liegen ihm besonders. Die Legionäre Christi hatte er am Ende einer Ferienfreizeit in seinem Bistum kennengelernt. Ins Noviziat trat er im August 2011 in Irland ein und kam später nach Deutschland. Zuvor hatte er bereits die „Apostolische Schule“ der Legionäre Christi in Frankreich (Méry-sur-Marne) absolviert. Auch er wird nun in Cheshire (USA) mit den klassisch-humanistischen Studien beginnen.

Ich hatte vorher auch andere Gemeinschaften kennengelernt. Doch für mich war immer klar, dass ich – wenn ich Priester werde – Legionär Christi werden möchte. Davon bin ich weiterhin überzeugt, nicht zuletzt, weil mir die Spiritualität und das Gemeinschaftsleben gefallen“, begründet Br. Loïc seine Entscheidung, in der Gemeinschaft der Legionäre Christi seiner Berufung auf der Spur zu sein.

Am Vorabend der Profess waren fünf junge Männer aus Deutschland und einer aus Frankreich neu in das Noviziat eingetreten: Br. Peter Hemm, Br. Andy Sawatzky, Br. David Dressler, Br. Manuel Suchy, Br. Cunnar Sornek und Br. Pierre Erceau (Frankreich).

„Hören, Lieben, Bleiben“

Hauptzelebrant der hl. Messe war Pater Andreas Schöggl LC, Territorialdirektor für West– und Mitteleuropa. Zusammen mit ihm konzelebrierten zahlreiche Priester der Gemeinschaft.

Seine Predigt begann P. Andreas mit der Frage, wo, an welchem geistlichen Ort, eine Profess überhaupt stattfindet. In Anlehnung an die Tradition der geistlichen Exerzitien des heiligen Ignatius von Loyola geht es dabei um den Ort, den „Schauplatz“, der geistlichen Betrachtung (Meditation). Wo stehen die Professbrüder? Wo stellen sie sich heute hin? „In der Gegenwart Gottes, der allerseligsten Jungfrau Maria, Mutter der Schmerzen, und des heiligen Evangelisten Johannes, verspreche ich…“, heißt es dazu in der feierlichen Formel für die Ablegung der Ordensgelübde bei den Legionären Christi. Es handelt sich demnach um einen ganz bestimmten Ort, den Kalvarienberg, wo sich diese jungen Männer eingefunden haben und mit der Schmerzensmutter und dem Lieblingsjünger auf den Gekreuzigten blicken. Davon leitete P. Andreas drei Eckpunkte für den weiteren Weg als Ordensleute ab: Hören wie der heilige Evangelist Johannes, der, wie diese jungen Männer, das Wort und den Ruf des Herrn gehört hatte. Lieben in Jesus, der sagt: Keiner liebt so sehr, wie der, der sein Leben hingibt; ich habe euch zuerst geliebt. Und Bleiben wie Maria, die bei Jesus blieb auch in den schweren Situationen bis unter dem Kreuz.

Noviziat: eine zweijährige Probezeit

Vor ihrer ersten Profess hatten die neuen Ordensleute eine zweijährige Probezeit, das Noviziat, absolviert. In dieser Zeit nutzten die jungen Männer die Möglichkeit, in der Stille und Zurückgezogenheit des Noviziats ihrer Berufung zum Ordensleben und Priestertum gezielt nachzugehen. Geprägt ist diese Phase durch das Gebet, die Vertiefung der eigenen Beziehung zu Gott, der Kenntnis der Kongregation, ihrer Spiritualität und ihrer pastoralen Arbeitsbereiche. Am Ende dieser Zeit legten die jungen Männer, die ihrer Berufung sicherer geworden sind, nun ihre ersten zeitlichen Gelübde ab, zunächst für drei Jahre. Nach dem Noviziat werden sie ihre Ausbildung mit den humanistischen Studien fortsetzen, an die sich ein Philosophie– und Theologiestudium sowie ein Pastoralpraktikum anschließen.

Kurzvideo-Serie „Einblicke in das Noviziat“ auf YouTube

Die Novizen geben in einer selbstgemachten Kurzvideo-Serie Einblicke auf YouTube in ihr Leben. Vier junge Männer aus Deutschland und Österreich, die im vergangenen Jahr in das Noviziat eintraten, ziehen in ihrem jüngsten Video Zwischenbilanz und sprechen über ihre Eindrücke, Erfahrungen und Erwartungen.


„Hören, Lieben, Bleiben“

Hören, Lieben, Bleiben“

Die zwei Neuprofessen: Br. Darren Wallace LC und Br. Loïc Chabut LCAm 7. September, legten zwei Novizen in einem feierlichen Gottesdienst in der Hauskapelle des Noviziats der Legionäre Christi in Bad Münstereifel ihre ersten Ordensgelübde ab. Mit der Profess beendeten sie ihre zweijährige Vorbereitungszeit auf das Ordensleben. Im Anschluss daran erneuerten drei Ordensleute ihre Gelübde. Am Vorabend waren sechs junge Männer (fünf aus Deutschland, einer aus Frankreich) neu in das Noviziat eingetreten. 

Ca. 300 Gläubigen nahmen an dem feierlichen Gottesdienst teil. Die fünf jungen Männer gelobten vor ca. 300 Gläubigen, in Armut, Keuschheit und Gehorsam zu leben. Am Gottesdienst nahmen neben Eltern und Verwandten, die zum Teil aus verschiedenen Ländern angereist waren, auch zahlreiche Gäste aus dem Umkreis teil. Aus Köln Br. Maxime (l.), der Assistent des Novizenmeisters, stellt den Gästen die neuen Novizen vor. kam die Gemeinschaft der Ursulinen-Schwestern. P. Konstantin Ballestrem LC, der Novizenmeister, begrüßte sie zu Beginn des Gottesdienstes ganz besonders. 

Zwei Neuprofessen, sechs Neueintritte

Br. Darren Wallace LC wurde 1991 in den USA geboren. Seine Familie stammt jedoch aus Irland. Er hat eine Schwester. Zu seinen persönlichen Interessen zählen Rugby und Jagen. Er trat in Irland in die Ordensgemeinschaft der Bei Kaffee und Kuchen war viel Zeit für Gespräch und Austausch. Auf dem Bild: Br. Gabriel Kimmle nLC mit seinen Eltern. Br. Gabriel war im letzten Jahr eingetreten und beginnt nun sein zweites Jahr im Noviziat. Legionäre Christi ein, nachdem er die Gemeinschaft während eines freiwilligen Jahres als „Coworker“ in der Jugendseelsorge kennen gelernt hatte. Seine nächste Ausbildungsstation nach der Gelübdeablegung wird das Zentrum für klassisch-humanistische Studien in Cheshire (USA) sein.

„Die Profess ist für mich der Moment, in dem ich mein Leben ganz in Gottes Händen lasse. Er soll den ersten Platz in meinem Leben und in meinem Handeln einnehmen“, fasst Br. Darren die Bedeutung dieses Schritts für sich zusammen.

Br. Loïc Chabut LC (20) stammt aus Saint Malo (Diözese Rennes, Frankreich). Er hat einen älteren Bruder und drei jüngere Schwestern. Mathematik und Physik liegen ihm besonders. Die Legionäre Christi hatte er am Ende einer Ferienfreizeit in seinem Bistum kennengelernt. Ins Noviziat trat er im August 2011 in Irland ein und kam später nach Deutschland. Zuvor hatte er bereits die „Apostolische Schule“ der Legionäre Christi in Frankreich (Méry-sur-Marne) absolviert. Auch er wird nun in Cheshire (USA) mit den klassisch-humanistischen Studien beginnen.

Ich hatte vorher auch andere Gemeinschaften kennengelernt. Doch für mich war immer klar, dass ich – wenn ich Priester werde – Legionär Christi werden möchte. Davon bin ich weiterhin überzeugt, nicht zuletzt, weil mir die Spiritualität und das Gemeinschaftsleben gefallen“, begründet Br. Loïc seine Entscheidung, in der Gemeinschaft der Legionäre Christi seiner Berufung auf der Spur zu sein.

Am Vorabend der Profess waren fünf junge Männer aus Deutschland und einer aus Frankreich neu in das Noviziat eingetreten: Br. Peter Hemm, Br. Andy Sawatzky, Br. David Dressler, Br. Manuel Suchy, Br. Cunnar Sornek und Br. Pierre Erceau (Frankreich).

„Hören, Lieben, Bleiben“

Hauptzelebrant der hl. Messe war Pater Andreas Schöggl LC, Territorialdirektor für West– und Mitteleuropa. Zusammen mit ihm konzelebrierten zahlreiche Priester der Gemeinschaft.

Seine Predigt begann P. Andreas mit der Frage, wo, an welchem geistlichen Ort, eine Profess überhaupt stattfindet. In Anlehnung an die Tradition der geistlichen Exerzitien des heiligen Ignatius von Loyola geht es dabei um den Ort, den „Schauplatz“, der geistlichen Betrachtung (Meditation). Wo stehen die Professbrüder? Wo stellen sie sich heute hin? „In der Gegenwart Gottes, der allerseligsten Jungfrau Maria, Mutter der Schmerzen, und des heiligen Evangelisten Johannes, verspreche ich…“, heißt es dazu in der feierlichen Formel für die Ablegung der Ordensgelübde bei den Legionären Christi. Es handelt sich demnach um einen ganz bestimmten Ort, den Kalvarienberg, wo sich diese jungen Männer eingefunden haben und mit der Schmerzensmutter und dem Lieblingsjünger auf den Gekreuzigten blicken. Davon leitete P. Andreas drei Eckpunkte für den weiteren Weg als Ordensleute ab: Hören wie der heilige Evangelist Johannes, der, wie diese jungen Männer, das Wort und den Ruf des Herrn gehört hatte. Lieben in Jesus, der sagt: Keiner liebt so sehr, wie der, der sein Leben hingibt; ich habe euch zuerst geliebt. Und Bleiben wie Maria, die bei Jesus blieb auch in den schweren Situationen bis unter dem Kreuz.

Noviziat: eine zweijährige Probezeit

Vor ihrer ersten Profess hatten die neuen Ordensleute eine zweijährige Probezeit, das Noviziat, absolviert. In dieser Zeit nutzten die jungen Männer die Möglichkeit, in der Stille und Zurückgezogenheit des Noviziats ihrer Berufung zum Ordensleben und Priestertum gezielt nachzugehen. Geprägt ist diese Phase durch das Gebet, die Vertiefung der eigenen Beziehung zu Gott, der Kenntnis der Kongregation, ihrer Spiritualität und ihrer pastoralen Arbeitsbereiche. Am Ende dieser Zeit legten die jungen Männer, die ihrer Berufung sicherer geworden sind, nun ihre ersten zeitlichen Gelübde ab, zunächst für drei Jahre. Nach dem Noviziat werden sie ihre Ausbildung mit den humanistischen Studien fortsetzen, an die sich ein Philosophie– und Theologiestudium sowie ein Pastoralpraktikum anschließen.

Kurzvideo-Serie „Einblicke in das Noviziat“ auf YouTube

Die Novizen geben in einer selbstgemachten Kurzvideo-Serie Einblicke auf YouTube in ihr Leben. Vier junge Männer aus Deutschland und Österreich, die im vergangenen Jahr in das Noviziat eintraten, ziehen in ihrem jüngsten Video Zwischenbilanz und sprechen über ihre Eindrücke, Erfahrungen und Erwartungen.

 

Ordensprofess und sechs Neueintritte in das Noviziat der Legionäre Christi

close
Dienstag, 10. September 2013

Direktlink senden

http://www.regnumchristi.org/de/component/k2/item/1295-hoeren-lieben-bleiben/

Diesen Artikel empfehlen:



To listen to this song, you need the latest Flash-Player and active javascript in your browser.