Dienstag, 10. September 2013

Dieses Bild spricht zu unserem Herzen“


Eröffnung der Ausstellung zum Turiner Grabtuch in Bad Münstereifel

Das Tuch, das Secondo Pia fotografierte, ist ein 4,40 Meter langes und 1,13 Meter breites Leinentuch mit einem angenähten Saum.Am vergangenen Samstag, den 7. September, 15 Uhr eröffneten P. Valentin Gögele LC (Rektor der „Apostolischen Schule“ der Legionäre Christi), der Landrat von Euskirchen Herr Günter Rosenke (Schirmherr) und der stellvertretende Bürgermeister von Bad Münstereifel, Dr. Ludger Müller, gemeinsam die Ausstellung. Sowohl der Landrat als auch der stellvertretende Bürgermeister richteten zur Eröffnung ein Grußwort an die Besucher. Die Ausstellung befindet sich auf dem Gelände des Noviziates und der „Apostolischen Schule“ der Legionäre Christi. Sie zählte am ersten Tag ca. 250 Besucher. 

P. Joachim Richter LC führt Dr. Ludger Müller, stellvertretender Bürgermeister von Bad Münstereifel, und den Landrat von Euskirchen Herrn Günter Rosenke (Schirmherr) durch die Ausstellung (v. l.). Rechts im Bild: P. Valentin Gögele, Rektor der „Apostolischen Schule“. Landrat Rosenke begann schwungvoll mit den Worten: „Ich habe für die heutige Ausstellung sehr gern die Schirmherrschaft übernommen. Ich freue mich, dass es mir und meinen Mitarbeitern gelungen ist, mich für diesen Termin freizuschaufeln!“ Gern erinnere er sich an seine Zeit als Messdiener in St. Jakob in Aachen und die Fußballspiele mit dem Pastor. Diese schönen Erinnerungen seien ihm bis heute eine Art „Wärmflaschen fürs Herz“ im Trubel und den Mühen des Alltags; solche Erinnerungen wünsche Zahlreiche Besucher waren zur Ausstellungseröffnung nach Bad Münstereifel gekommen.er auch jedem der Anwesenden. Die Ausstellung befasse sich gleichzeitig mit drei Bereichen: Wissenschaft, Geschichte und Glaube. „Das Turiner Grabtuch fasziniert seit Jahren die Menschen, die Gläubigen, aber auch die Nichtgläubigen. (…) Die Negativabzüge der Fotos des Grabtuchs zeigten das Antlitz eines Menschen, der verblüffende Ähnlichkeit mit dem gekreuzigten Jesus von Nazareth in den Evangelien hat. Von diesem Moment besaß das Tuch neben seiner religiösen auch wissenschaftliche und historische Bedeutung“, führte er weiter aus. „Die Ausstellung zeigt sehr anschaulich, dass sich Naturwissenschaft und Religion nicht ausschließen, sondern vielmehr einander bedürfen. (…) Ich danke Ihnen, den Maltesern und der Apostolischen Schule in Bad Münstereifel, dass Sie diese Ausstellung auch hier nach Bad Münstereifel in unseren schönen Kreis Euskirchen geholt haben. (…) Ich wünsche mir, dass sich hier in Ihrer Schule interessierte Menschen, Gläubige und Nichtgläubige oder auch Zweifelnde, treffen werden, um sich von dieser Thematik ansprechen zu lassen!“ Der Stellvertretender Bürgermeister Dr. Müller verwies auf Bad Münstereifel als eine Stadt der Schulen. So freue er sich ganz persönlich, „dass wir auch eine ganz kleine Schule hier haben, die Apostolische Schule. Es ist mir immer ein Herzensanliegen, wenn so eine kleine Einheit wächst und gedeiht.“    

Die Ausstellung beschäftigt sich in unterschiedlichen Facetten und Sichtweisen mit dieser für die Christenheit so einzigartigen Reliquie. „Dieses in das Tuch eingeprägte Bild spricht zu unserem Herzen und drängt uns, auf den Kalvarienberg hinaufzugehen, das Kreuzesholz zu betrachten und uns in das beredte Schweigen der Liebe zu versenken“, beschreibt Papst Franziskus in einer Botschaft vom diesjährigen Karsamstag die Bedeutung des Grabtuchs.

Über 40 Stelen, Exponate, eine originalgroße Kopie des Turiner Grabtuchs und eine lebensgroße nach dem Tuchabdruck modellierte Bronzestatue führen die Besucher in die spirituelle, wissenschaftliche und historische Auseinandersetzung ein. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Herkunft des Grabtuchs sind in der Ausstellung ebenso berücksichtigt wie verschiedene theologische Sichtweisen.

Ausstellungsort: Noviziat der Legionäre Christi, Linnerijstraße 25, 53902 Bad Münstereifel.

Öffnungszeiten: Vom 7. September bis 24. November jeweils Samstag und Sonntag 11 bis 13 Uhr sowie wochentags von 17 bis 19.30 Uhr nur mit vorheriger Anmeldung. Termine und Führungen sind grundsätzlich auf Anfrage immer möglich. Rückfragen und Anmeldungen nimmt Frau Andrea Borgloh entgegen, Tel.: 0221-880439-70, E-Mail: aborgloh(at)arcol.org.

Der Historiker und Autor Herr Michael Hesemann, der intensiv über frühchristliche archäologische Befunde geforscht hat, wird am Sonntag 15. September um 15.00 Uhr einen Vortrag über das Grabtuch und das Bluttuch von Oviedo halten. Auch hierzu sind alle Interessierten herzlich nach Bad Münstereifel eingeladen.


„Dieses Bild spricht zu unserem Herzen“

Dieses Bild spricht zu unserem Herzen“

Das Tuch, das Secondo Pia fotografierte, ist ein 4,40 Meter langes und 1,13 Meter breites Leinentuch mit einem angenähten Saum.Am vergangenen Samstag, den 7. September, 15 Uhr eröffneten P. Valentin Gögele LC (Rektor der „Apostolischen Schule“ der Legionäre Christi), der Landrat von Euskirchen Herr Günter Rosenke (Schirmherr) und der stellvertretende Bürgermeister von Bad Münstereifel, Dr. Ludger Müller, gemeinsam die Ausstellung. Sowohl der Landrat als auch der stellvertretende Bürgermeister richteten zur Eröffnung ein Grußwort an die Besucher. Die Ausstellung befindet sich auf dem Gelände des Noviziates und der „Apostolischen Schule“ der Legionäre Christi. Sie zählte am ersten Tag ca. 250 Besucher. 

P. Joachim Richter LC führt Dr. Ludger Müller, stellvertretender Bürgermeister von Bad Münstereifel, und den Landrat von Euskirchen Herrn Günter Rosenke (Schirmherr) durch die Ausstellung (v. l.). Rechts im Bild: P. Valentin Gögele, Rektor der „Apostolischen Schule“. Landrat Rosenke begann schwungvoll mit den Worten: „Ich habe für die heutige Ausstellung sehr gern die Schirmherrschaft übernommen. Ich freue mich, dass es mir und meinen Mitarbeitern gelungen ist, mich für diesen Termin freizuschaufeln!“ Gern erinnere er sich an seine Zeit als Messdiener in St. Jakob in Aachen und die Fußballspiele mit dem Pastor. Diese schönen Erinnerungen seien ihm bis heute eine Art „Wärmflaschen fürs Herz“ im Trubel und den Mühen des Alltags; solche Erinnerungen wünsche Zahlreiche Besucher waren zur Ausstellungseröffnung nach Bad Münstereifel gekommen.er auch jedem der Anwesenden. Die Ausstellung befasse sich gleichzeitig mit drei Bereichen: Wissenschaft, Geschichte und Glaube. „Das Turiner Grabtuch fasziniert seit Jahren die Menschen, die Gläubigen, aber auch die Nichtgläubigen. (…) Die Negativabzüge der Fotos des Grabtuchs zeigten das Antlitz eines Menschen, der verblüffende Ähnlichkeit mit dem gekreuzigten Jesus von Nazareth in den Evangelien hat. Von diesem Moment besaß das Tuch neben seiner religiösen auch wissenschaftliche und historische Bedeutung“, führte er weiter aus. „Die Ausstellung zeigt sehr anschaulich, dass sich Naturwissenschaft und Religion nicht ausschließen, sondern vielmehr einander bedürfen. (…) Ich danke Ihnen, den Maltesern und der Apostolischen Schule in Bad Münstereifel, dass Sie diese Ausstellung auch hier nach Bad Münstereifel in unseren schönen Kreis Euskirchen geholt haben. (…) Ich wünsche mir, dass sich hier in Ihrer Schule interessierte Menschen, Gläubige und Nichtgläubige oder auch Zweifelnde, treffen werden, um sich von dieser Thematik ansprechen zu lassen!“ Der Stellvertretender Bürgermeister Dr. Müller verwies auf Bad Münstereifel als eine Stadt der Schulen. So freue er sich ganz persönlich, „dass wir auch eine ganz kleine Schule hier haben, die Apostolische Schule. Es ist mir immer ein Herzensanliegen, wenn so eine kleine Einheit wächst und gedeiht.“    

Die Ausstellung beschäftigt sich in unterschiedlichen Facetten und Sichtweisen mit dieser für die Christenheit so einzigartigen Reliquie. „Dieses in das Tuch eingeprägte Bild spricht zu unserem Herzen und drängt uns, auf den Kalvarienberg hinaufzugehen, das Kreuzesholz zu betrachten und uns in das beredte Schweigen der Liebe zu versenken“, beschreibt Papst Franziskus in einer Botschaft vom diesjährigen Karsamstag die Bedeutung des Grabtuchs.

Über 40 Stelen, Exponate, eine originalgroße Kopie des Turiner Grabtuchs und eine lebensgroße nach dem Tuchabdruck modellierte Bronzestatue führen die Besucher in die spirituelle, wissenschaftliche und historische Auseinandersetzung ein. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Herkunft des Grabtuchs sind in der Ausstellung ebenso berücksichtigt wie verschiedene theologische Sichtweisen.

Ausstellungsort: Noviziat der Legionäre Christi, Linnerijstraße 25, 53902 Bad Münstereifel.

Öffnungszeiten: Vom 7. September bis 24. November jeweils Samstag und Sonntag 11 bis 13 Uhr sowie wochentags von 17 bis 19.30 Uhr nur mit vorheriger Anmeldung. Termine und Führungen sind grundsätzlich auf Anfrage immer möglich. Rückfragen und Anmeldungen nimmt Frau Andrea Borgloh entgegen, Tel.: 0221-880439-70, E-Mail: aborgloh(at)arcol.org.

Der Historiker und Autor Herr Michael Hesemann, der intensiv über frühchristliche archäologische Befunde geforscht hat, wird am Sonntag 15. September um 15.00 Uhr einen Vortrag über das Grabtuch und das Bluttuch von Oviedo halten. Auch hierzu sind alle Interessierten herzlich nach Bad Münstereifel eingeladen.

 

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