Samstag, 5. Oktober 2013

Einberufung des Generalkapitels


Erneuerungsprozess der Legionäre Christi endet 2014

Am 4. Oktober hat der Päpstliche Delegat für die Legionäre Christi und das Regnum Christi, Kardinal Velasio De Paolis, mit einem Brief an alle Mitglieder der Kongregation ein Außerordentlichen Generalkapitel einberufen, das am 8. Januar 2014 beginnen wird. Damit wird nach dreieinhalb Jahren der umfassende Erneuerungsprozess der Gemeinschaft im Frühjahr 2014 seinen Abschluss finden.

Papst Benedikt XVI. benannte bereits bei der Ernennung des Päpstlichen Delgaten im Juni 2010 die Revision der Konstitutionen und die Durchführung eines Außerordentlichen Generalkapitels als wesentliche Schritte des Erneuerungsprozesses.

In seinem Brief ruft Kardinal Velasio De Paolis zunächst in Erinnerung, dass er seit 2010 die Kongregation der Legionäre Christi im Auftrag des Heiligen Vaters leitet. Nun sei der Augenblick gekommen, das von Benedikt XVI. angekündigte Außerordentliche Generalkapitel einzuberufen.

„Ich spreche die Einberufung ganz bewusst an dem Tag aus, an dem die Kirche das Gedächtnis des heiligen Franz von Assisi begeht. Wir wollen dieses wichtige Ereignis, das am Ende eines langen Wegs der geistlichen Erneuerung und der Revisionsarbeit an den Konstitutionen steht, unter den Schutz des Poverello, des ‚kleinen Armen‘ von Assisi stellen“, schreibt Kardinal De Paolis.

Zwei Ziele: Wahl der Ordensleitung und Abschluss der Revision der Konstitutionen

Das Außerordentliche Generalkapitel findet in Rom statt, wo es am 8. Januar 2014 am Sitz der Ordensleitung in Rom seine Arbeit aufnehmen wird. Das Generalkapitel wird die gesamte Ordensgemeinschaft repräsentieren und soll „ein wirkliches Zeichen ihrer Einheit in Liebe“ sein (c. 631 § 1 CIC). Die beiden Hauptziele bestehen darin, eine neue Ordensleitung zu wählen und die Revision der Konstitutionen abzuschließen. Aus diesem Grunde ist eine größere Repräsentativität der gewählten Mitglieder vorgesehen. Im Brief werden die daraus resultierenden besonderen Wahlmodalitäten der Delegierten dargelegt. Wie im Kirchenrecht vorgesehen, können nicht nur die Territorien und die örtlichen Gemeinschaften, „sondern auch alle einzelnen Mitglieder ihre Wünsche und Vorschläge dem Generalkapitel frei zuleiten“ (c. 631 § 3 CIC). Nach Abschluss Revision der Konstitutionen durch das Generalkapitel werden diese Papst Franziskus zur endgültigen Approbation vorgelegt.

Der Kardinal schließt den Brief mit den ermutigenden Worten: „Bereiten wir uns geistlich auf diesen Augenblick der Gnade vor, indem wir um den Beistand des Heiligen Geistes und die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria bitten.“

Den vollständigen Brief im Wortlaut finden Sie hier.

Ein neues Kapitel in der Geschichte der Legionäre Christi

Die Phase des Erneuerungsprozesses durchlaufen die Legionäre Christi und die Apostolatsbewegung Regnum Christi seit Mai 2010. Am 30. April 2010 endete die von Papst Benedikt XVI. angeordnete „Apostolische Visitation“, nachdem schwere moralische Verfehlungen des 2008 verstorbenen Gründers bekannt geworden waren. Seither begleitet ein Päpstlicher Delegat die Revision der Konstitutionen und den Weg der Erneuerung. Das Außerordentliche Generalkapitel steht am Ende dieser Etappe und leitet ein neues Kapitel in der Geschichte der 1941 gegründeten Ordensgemeinschaft und Apostolatsbewegung ein.

Heute zählt die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi drei Bischöfe und 953 Priester, die in 22 Ländern tätig sind. Etwa 2.000 Ordensleute, Novizen und Aspiranten befinden sich in Ausbildung. Sie unterhält in 22 Ländern 109 Niederlassungen (Stand 31. Dezember 2012). Der Apostolatsbewegung Regnum Christi gehören weltweit etwa 70.000 Mitglieder an; darunter Jugendliche und Erwachsene, Diakone und Priester aus über 30 Ländern. Die Legionäre Christi widmen sich als missionarischer Orden vor allem der Verkündigung und der Ausbildung. Sie arbeiten vorwiegend in Schulen und Universitäten, in Mission und Entwicklungshilfe, im Bereich der Medien und in der Jugend– und Familienpastoral sowie in der Diözesanpriesterausbildung.

Alle bisher zum Erneuerungsprozess veröffentlichten Dokumente finden Sie chronologisch, thematisch und nach Etappen geordnet in der Sonderrubrik „Ein neues Kapitel in unserer Geschichte“.


Einberufung des Generalkapitels

Einberufung des Generalkapitels

Am 4. Oktober hat der Päpstliche Delegat für die Legionäre Christi und das Regnum Christi, Kardinal Velasio De Paolis, mit einem Brief an alle Mitglieder der Kongregation ein Außerordentlichen Generalkapitel einberufen, das am 8. Januar 2014 beginnen wird. Damit wird nach dreieinhalb Jahren der umfassende Erneuerungsprozess der Gemeinschaft im Frühjahr 2014 seinen Abschluss finden.

Papst Benedikt XVI. benannte bereits bei der Ernennung des Päpstlichen Delgaten im Juni 2010 die Revision der Konstitutionen und die Durchführung eines Außerordentlichen Generalkapitels als wesentliche Schritte des Erneuerungsprozesses.

In seinem Brief ruft Kardinal Velasio De Paolis zunächst in Erinnerung, dass er seit 2010 die Kongregation der Legionäre Christi im Auftrag des Heiligen Vaters leitet. Nun sei der Augenblick gekommen, das von Benedikt XVI. angekündigte Außerordentliche Generalkapitel einzuberufen.

„Ich spreche die Einberufung ganz bewusst an dem Tag aus, an dem die Kirche das Gedächtnis des heiligen Franz von Assisi begeht. Wir wollen dieses wichtige Ereignis, das am Ende eines langen Wegs der geistlichen Erneuerung und der Revisionsarbeit an den Konstitutionen steht, unter den Schutz des Poverello, des ‚kleinen Armen‘ von Assisi stellen“, schreibt Kardinal De Paolis.

Zwei Ziele: Wahl der Ordensleitung und Abschluss der Revision der Konstitutionen

Das Außerordentliche Generalkapitel findet in Rom statt, wo es am 8. Januar 2014 am Sitz der Ordensleitung in Rom seine Arbeit aufnehmen wird. Das Generalkapitel wird die gesamte Ordensgemeinschaft repräsentieren und soll „ein wirkliches Zeichen ihrer Einheit in Liebe“ sein (c. 631 § 1 CIC). Die beiden Hauptziele bestehen darin, eine neue Ordensleitung zu wählen und die Revision der Konstitutionen abzuschließen. Aus diesem Grunde ist eine größere Repräsentativität der gewählten Mitglieder vorgesehen. Im Brief werden die daraus resultierenden besonderen Wahlmodalitäten der Delegierten dargelegt. Wie im Kirchenrecht vorgesehen, können nicht nur die Territorien und die örtlichen Gemeinschaften, „sondern auch alle einzelnen Mitglieder ihre Wünsche und Vorschläge dem Generalkapitel frei zuleiten“ (c. 631 § 3 CIC). Nach Abschluss Revision der Konstitutionen durch das Generalkapitel werden diese Papst Franziskus zur endgültigen Approbation vorgelegt.

Der Kardinal schließt den Brief mit den ermutigenden Worten: „Bereiten wir uns geistlich auf diesen Augenblick der Gnade vor, indem wir um den Beistand des Heiligen Geistes und die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria bitten.“

Den vollständigen Brief im Wortlaut finden Sie hier.

Ein neues Kapitel in der Geschichte der Legionäre Christi

Die Phase des Erneuerungsprozesses durchlaufen die Legionäre Christi und die Apostolatsbewegung Regnum Christi seit Mai 2010. Am 30. April 2010 endete die von Papst Benedikt XVI. angeordnete „Apostolische Visitation“, nachdem schwere moralische Verfehlungen des 2008 verstorbenen Gründers bekannt geworden waren. Seither begleitet ein Päpstlicher Delegat die Revision der Konstitutionen und den Weg der Erneuerung. Das Außerordentliche Generalkapitel steht am Ende dieser Etappe und leitet ein neues Kapitel in der Geschichte der 1941 gegründeten Ordensgemeinschaft und Apostolatsbewegung ein.

Heute zählt die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi drei Bischöfe und 953 Priester, die in 22 Ländern tätig sind. Etwa 2.000 Ordensleute, Novizen und Aspiranten befinden sich in Ausbildung. Sie unterhält in 22 Ländern 109 Niederlassungen (Stand 31. Dezember 2012). Der Apostolatsbewegung Regnum Christi gehören weltweit etwa 70.000 Mitglieder an; darunter Jugendliche und Erwachsene, Diakone und Priester aus über 30 Ländern. Die Legionäre Christi widmen sich als missionarischer Orden vor allem der Verkündigung und der Ausbildung. Sie arbeiten vorwiegend in Schulen und Universitäten, in Mission und Entwicklungshilfe, im Bereich der Medien und in der Jugend– und Familienpastoral sowie in der Diözesanpriesterausbildung.

Alle bisher zum Erneuerungsprozess veröffentlichten Dokumente finden Sie chronologisch, thematisch und nach Etappen geordnet in der Sonderrubrik „Ein neues Kapitel in unserer Geschichte“.

 

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