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Donnerstag, 19. Dezember 2013

Gott hat mich völlig überrascht!


Die Eltern der gottgeweihten Frau Lorli Pregel stammen aus Österreich. 1969 in Barcelona (Spanien) geboren und bis zum Abitur dort lebend, weihte sich Lorli 1987 Gott als gottgeweihte Frau im Regnum Christi. 

Lorli PregelEine große Familie mit vielen Kindern!“ Das war meine ideale Zukunftsvorstellung. Ich bin die Jüngste von fünf Geschwistern und in unserer Familie ging es oft lustig und aufregend zu; so konnte ich mir nichts Schöneres für meine eigene Zukunft vorstellen. Meine Eltern lebten ihren Glauben mit großer Überzeugung. Er gehörte für uns einfach zum Leben dazu.

Als Jugendliche empfand ich mit der Zeit jedoch eine immer größere Kluft zwischen den Werten, die ich zuhause lebte und meinem Umfeld in Schule und Gesellschaft. Ich fragte mich immer wieder: Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit, überzeugt katholisch zu sein und gleichzeitig auch normal, lustig? Eine erste Antwort gab mir der Weltjugendtag 1985 in Rom mit Papst Johannes Paul II., wo ich auch die Apostolatsbewegung Regnum Christi näher kennenlernte: Ich war überwältigt von den tausenden Jugendlichen, die voller Überzeugung ihren Glauben miteinander feierten. Gleichzeitig begann mich aber auch eine andere Frage zu beschäftigen: „Und wenn Gott möchte, dass ich ihm alles gebe?“

In der Karwoche 1987 nahm ich an einem Einkehrtag teil und die Berufungsfrage war wieder ganz gegenwärtig. Gott schien mich im Gebet einladen zu wollen, alle Angst abzulegen und ihm mein ganzes Leben zu schenken.

Noch konnte ich mir nicht vorstellen, auf diesem Weg glücklich zu werden. Würden mir nicht Ehe, Familie, Freunde, der „Spaß am Leben“ fehlen? Heute, nach mehr als 26 Jahren gottgeweihten Lebens im Regnum Christi kann ich sagen: Gott hat mich im Laufe dieser Jahre völlig überrascht! – Sicher, die ersten Jahre auf diesem Weg waren eine echte Herausforderung.

Manchmal trug ich mich gar mit dem Gedanken alles „hinzuschmeißen“. Mit großem Erstaunen bemerkte ich jedoch im Laufe der Monate und Jahre, dass ich eine immer größere Freude im Herzen trug und die Gewissheit in mir wuchs, dass dieses Leben zu einer tiefen Erfüllung führt.

Wie kam es zu diesem Wandel? Ich kann es mir nur damit erklären, dass die Liebe Christi für mich wirklich lebendig geworden war und mein Herz mehr und mehr „erobert“ hatte. Mir kam es vor als hätte ich mich in jemanden verliebt, den ich schon lange kannte, aber nie gedacht hätte, ihn zu heiraten, weil ich glaubte, es bliebe immer nur bei einer guten Freundschaft; und nun war es doch geschehen. Wie bei einem Puzzle, das nach und nach ein wunderschönes Bild ergibt, habe ich im Laufe der Jahre und an verschiedenen Orten immer wieder neue Facetten entdeckt, die mich das wunderbare Geheimnis der Berufung tiefer verstehen ließen.

Im September 2012 konnte Lorli Pregel ihr silbernes Professjubiläum in Bad Münstereifel feiern.Mehrere Jahre durfte ich Mädchen in einer Internatsschule in den USA bei ihrer Ausbildung begleiten. Die Arbeit hatte viele Seiten: Einmal war ich für die Mädchen „ältere Schwester“, mal „Mama“, ein anderes Mal „Krankenschwester“ oder auch Freundin und Vertrauensperson. In dieser Zeit habe ich entdeckt, wie schön es ist, den inneren Reichtum meines gottgeweihten Lebens einzubringen, die Mädchen einfach so zu lieben, wie ich konnte, und auf diese Weise ein „Werkzeug Seiner Liebe“ zu werden. Dabei reifte in mir auch das Bewusstsein für eine spezielle Form der Mutterschaft, der geistlichen Mutterschaft, welche zu einem der größten Geschenke meiner Berufung und Quelle einer tiefen Freude geworden ist.

Im Heiligen Land begleitete ich später Pilgergruppen aus verschiedenen Ländern. Diese Jahre auf den Spuren des Herrn waren für mich eine ganz besondere Gnade. Ich durfte immer wieder Zeuge sein, wie Christus Menschen im Herzen berührt, die ihn suchen. Diese Erfahrung führte auch mich selbst zu einer tieferen und lebendigeren Begegnung mit dem Herrn, in der ich die innere Freude verspürte, ihm mein Leben geschenkt zu haben. Seit fast zwei Jahren leite ich nun die Gemeinschaft der gottgeweihten Frauen in Düsseldorf. Mit dieser Aufgabe hat Gott mich wieder sehr überrascht und verwundert. Es ist eine große Verantwortung, und ich versuche sie täglich mit viel Liebe zu erfüllen, und für meine Gemeinschaft eine echte Schwester und Unterstützung zu sein.

Ich bin Gott unendlich dankbar für das Geschenk meiner Berufung, für diese 26 Jahre, in denen ich klar erfahren habe, dass es sich wahrhaftig lohnt, Gottes Ruf zu hören und zu folgen. Er hat die Zukunftspläne meiner ersten Jugend weit übertroffen!


Gott hat mich völlig überrascht!

Gott hat mich völlig überrascht!

Lorli PregelEine große Familie mit vielen Kindern!“ Das war meine ideale Zukunftsvorstellung. Ich bin die Jüngste von fünf Geschwistern und in unserer Familie ging es oft lustig und aufregend zu; so konnte ich mir nichts Schöneres für meine eigene Zukunft vorstellen. Meine Eltern lebten ihren Glauben mit großer Überzeugung. Er gehörte für uns einfach zum Leben dazu.

Als Jugendliche empfand ich mit der Zeit jedoch eine immer größere Kluft zwischen den Werten, die ich zuhause lebte und meinem Umfeld in Schule und Gesellschaft. Ich fragte mich immer wieder: Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit, überzeugt katholisch zu sein und gleichzeitig auch normal, lustig? Eine erste Antwort gab mir der Weltjugendtag 1985 in Rom mit Papst Johannes Paul II., wo ich auch die Apostolatsbewegung Regnum Christi näher kennenlernte: Ich war überwältigt von den tausenden Jugendlichen, die voller Überzeugung ihren Glauben miteinander feierten. Gleichzeitig begann mich aber auch eine andere Frage zu beschäftigen: „Und wenn Gott möchte, dass ich ihm alles gebe?“

In der Karwoche 1987 nahm ich an einem Einkehrtag teil und die Berufungsfrage war wieder ganz gegenwärtig. Gott schien mich im Gebet einladen zu wollen, alle Angst abzulegen und ihm mein ganzes Leben zu schenken.

Noch konnte ich mir nicht vorstellen, auf diesem Weg glücklich zu werden. Würden mir nicht Ehe, Familie, Freunde, der „Spaß am Leben“ fehlen? Heute, nach mehr als 26 Jahren gottgeweihten Lebens im Regnum Christi kann ich sagen: Gott hat mich im Laufe dieser Jahre völlig überrascht! – Sicher, die ersten Jahre auf diesem Weg waren eine echte Herausforderung.

Manchmal trug ich mich gar mit dem Gedanken alles „hinzuschmeißen“. Mit großem Erstaunen bemerkte ich jedoch im Laufe der Monate und Jahre, dass ich eine immer größere Freude im Herzen trug und die Gewissheit in mir wuchs, dass dieses Leben zu einer tiefen Erfüllung führt.

Wie kam es zu diesem Wandel? Ich kann es mir nur damit erklären, dass die Liebe Christi für mich wirklich lebendig geworden war und mein Herz mehr und mehr „erobert“ hatte. Mir kam es vor als hätte ich mich in jemanden verliebt, den ich schon lange kannte, aber nie gedacht hätte, ihn zu heiraten, weil ich glaubte, es bliebe immer nur bei einer guten Freundschaft; und nun war es doch geschehen. Wie bei einem Puzzle, das nach und nach ein wunderschönes Bild ergibt, habe ich im Laufe der Jahre und an verschiedenen Orten immer wieder neue Facetten entdeckt, die mich das wunderbare Geheimnis der Berufung tiefer verstehen ließen.

Im September 2012 konnte Lorli Pregel ihr silbernes Professjubiläum in Bad Münstereifel feiern.Mehrere Jahre durfte ich Mädchen in einer Internatsschule in den USA bei ihrer Ausbildung begleiten. Die Arbeit hatte viele Seiten: Einmal war ich für die Mädchen „ältere Schwester“, mal „Mama“, ein anderes Mal „Krankenschwester“ oder auch Freundin und Vertrauensperson. In dieser Zeit habe ich entdeckt, wie schön es ist, den inneren Reichtum meines gottgeweihten Lebens einzubringen, die Mädchen einfach so zu lieben, wie ich konnte, und auf diese Weise ein „Werkzeug Seiner Liebe“ zu werden. Dabei reifte in mir auch das Bewusstsein für eine spezielle Form der Mutterschaft, der geistlichen Mutterschaft, welche zu einem der größten Geschenke meiner Berufung und Quelle einer tiefen Freude geworden ist.

Im Heiligen Land begleitete ich später Pilgergruppen aus verschiedenen Ländern. Diese Jahre auf den Spuren des Herrn waren für mich eine ganz besondere Gnade. Ich durfte immer wieder Zeuge sein, wie Christus Menschen im Herzen berührt, die ihn suchen. Diese Erfahrung führte auch mich selbst zu einer tieferen und lebendigeren Begegnung mit dem Herrn, in der ich die innere Freude verspürte, ihm mein Leben geschenkt zu haben. Seit fast zwei Jahren leite ich nun die Gemeinschaft der gottgeweihten Frauen in Düsseldorf. Mit dieser Aufgabe hat Gott mich wieder sehr überrascht und verwundert. Es ist eine große Verantwortung, und ich versuche sie täglich mit viel Liebe zu erfüllen, und für meine Gemeinschaft eine echte Schwester und Unterstützung zu sein.

Ich bin Gott unendlich dankbar für das Geschenk meiner Berufung, für diese 26 Jahre, in denen ich klar erfahren habe, dass es sich wahrhaftig lohnt, Gottes Ruf zu hören und zu folgen. Er hat die Zukunftspläne meiner ersten Jugend weit übertroffen!

 

Die Eltern der gottgeweihten Frau Lorli Pregel stammen aus Österreich. 1969 in Barcelona (Spanien) geboren und bis zum Abitur dort lebend, weihte sich Lorli 1987 Gott als gottgeweihte Frau im Regnum Christi. 

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