Montag, 23. Dezember 2013

Die Zuneigung unseres Gottes


Pater Andreas Schöggl, Territorialdirektor der Legionäre Christi, erinnert in seiner Weihnachtsbotschaft daran, was die Nähe Gottes zu uns Menschen bedeutet.

Pater Andreas Schöggl, Territorialdirektor der Legionäre ChristiPapst Franziskus hat uns in diesen Monaten immer wieder mit sehr anschaulichen Bildern die Augen für die Liebe Gottes und unseren Auftrag in der Welt geöffnet. So ermunterte er die Priester bei der Chrisammesse im Petersdom dazu, Hirten zu sein, die den Geruch der Schafe an sich tragen. Nicht schöne Sprüche aus sicherer Distanz sind gefragt, sondern Gottes Wort muss zu den Menschen kommen und sie berühren.

Zu Weihnachten feiern wir die Nähe und Zuneigung unseres Gottes. Er kam in einer Futterkrippe zur Welt, umgeben nur von seinen irdischen Eltern und von Tieren. Jesus war sich nicht zu gut für den Stallgeruch um ihn, die ganz reale Lebenssituation der Menschen mit all ihren Schwächen und Nöten. Betlehem, die Stadt Davids, erinnert uns auch daran, dass Gott den berühmtesten König von Israel vom Schafhüten weggeholt hat, um ihn zum Hirten für sein Volk zu machen. So ist auch Christus, unser König, zu aller erst der Gute Hirte und sein Reich ist die Herde seiner Weide, die Schafe, die sich um ihn drängen, die seine Stimme kennen und ihm folgen. Er ist ein Hirte, der mit uns geht und unser Leben teilt.

Geburt Christi, Konrad von Soest, 1404, Wildunger Altar, Stadtkirche zu NiederwildungenDaran erinnert uns Papst Franziskus in seiner ersten Enzyklika: „Der christliche Glaube ist ein Glaube an die Inkarnation des Wortes und an die Auferstehung des Fleisches; es ist der Glaube an einen Gott, der uns so nahe geworden ist, dass er in unsere Geschichte eingetreten ist. Der Glaube an den in Jesus Mensch gewordenen Sohn Gottes trennt uns nicht von der Wirklichkeit, sondern erlaubt uns, ihren tieferen Grund zu erfassen und zu entdecken, wie sehr Gott diese Welt liebt und sie unaufhörlich auf sich hin ausrichtet“ (Lumen fidei, Nr. 18).

Den tieferen Grund unserer Wirklichkeit als Ordensgemeinschaft zu erfassen und sie unaufhörlich auf Gott und seine Liebe zu den Menschen auszurichten, ist auch das Ziel des Erneuerungsprozesses, den die Legionäre Christi gemeinsam mit den Mitgliedern der Apostolatsbewegung Regnum Christi in den vergangenen Jahren durchlaufen haben. Im Januar 2014 steht nun das Außerordentliche Generalkapitel mit der Wahl der neuen Ordensleitung und der Revision der Konstitutionen bevor. Dafür bitte ich um Ihr besonderes Gebet, damit wir Jesus als unseren Hirten erfahren und diese Freude und Zuversicht weitergeben können.


Die Zuneigung unseres Gottes

Die Zuneigung unseres Gottes

Pater Andreas Schöggl, Territorialdirektor der Legionäre ChristiPapst Franziskus hat uns in diesen Monaten immer wieder mit sehr anschaulichen Bildern die Augen für die Liebe Gottes und unseren Auftrag in der Welt geöffnet. So ermunterte er die Priester bei der Chrisammesse im Petersdom dazu, Hirten zu sein, die den Geruch der Schafe an sich tragen. Nicht schöne Sprüche aus sicherer Distanz sind gefragt, sondern Gottes Wort muss zu den Menschen kommen und sie berühren.

Zu Weihnachten feiern wir die Nähe und Zuneigung unseres Gottes. Er kam in einer Futterkrippe zur Welt, umgeben nur von seinen irdischen Eltern und von Tieren. Jesus war sich nicht zu gut für den Stallgeruch um ihn, die ganz reale Lebenssituation der Menschen mit all ihren Schwächen und Nöten. Betlehem, die Stadt Davids, erinnert uns auch daran, dass Gott den berühmtesten König von Israel vom Schafhüten weggeholt hat, um ihn zum Hirten für sein Volk zu machen. So ist auch Christus, unser König, zu aller erst der Gute Hirte und sein Reich ist die Herde seiner Weide, die Schafe, die sich um ihn drängen, die seine Stimme kennen und ihm folgen. Er ist ein Hirte, der mit uns geht und unser Leben teilt.

Geburt Christi, Konrad von Soest, 1404, Wildunger Altar, Stadtkirche zu NiederwildungenDaran erinnert uns Papst Franziskus in seiner ersten Enzyklika: „Der christliche Glaube ist ein Glaube an die Inkarnation des Wortes und an die Auferstehung des Fleisches; es ist der Glaube an einen Gott, der uns so nahe geworden ist, dass er in unsere Geschichte eingetreten ist. Der Glaube an den in Jesus Mensch gewordenen Sohn Gottes trennt uns nicht von der Wirklichkeit, sondern erlaubt uns, ihren tieferen Grund zu erfassen und zu entdecken, wie sehr Gott diese Welt liebt und sie unaufhörlich auf sich hin ausrichtet“ (Lumen fidei, Nr. 18).

Den tieferen Grund unserer Wirklichkeit als Ordensgemeinschaft zu erfassen und sie unaufhörlich auf Gott und seine Liebe zu den Menschen auszurichten, ist auch das Ziel des Erneuerungsprozesses, den die Legionäre Christi gemeinsam mit den Mitgliedern der Apostolatsbewegung Regnum Christi in den vergangenen Jahren durchlaufen haben. Im Januar 2014 steht nun das Außerordentliche Generalkapitel mit der Wahl der neuen Ordensleitung und der Revision der Konstitutionen bevor. Dafür bitte ich um Ihr besonderes Gebet, damit wir Jesus als unseren Hirten erfahren und diese Freude und Zuversicht weitergeben können.

 

Pater Andreas Schöggl, Territorialdirektor der Legionäre Christi, erinnert in seiner Weihnachtsbotschaft daran, was die Nähe Gottes zu uns Menschen bedeutet.

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