Mittwoch, 8. Januar 2014

Viel Freiraum für Eigeninitiative”


Andreas Weber verbringt ein Jahr als Coworker bei den Legionären Christi in den USA.

Andreas Weber rechts im Gespräch mit einem Coworker-Kollegen  Andreas Weber (19 Jahre) ist schon einige Jahre in der Jugendarbeit des Regnum Christi aktiv. Er stammt aus einer Familie in Kommern in der Eifel und hat drei ältere Brüder. Im Sommer 2013 hat er sein Abitur abgelegt und sich anschließend dazu entschlossen, ein freiwilliges Jahr als Coworker in den USA zu verbringen. In einem Brief teilt er seine Erfahrungen aus den ersten fünf Monaten in Atlanta, im Bundesstaat Georgia im Südosten der USA, mit.

„Zunächst: Was mache ich hier überhaupt? Ich habe mich dazu entschieden nach dem Abitur ein Jahr mit Jugend– und Missionsarbeit im Ausland zu verbringen. Das Programm wird von der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi organisiert, die uns auch die Unterkunft stellen. So lebe ich hier zusammen mit drei anderen Jungs aus verschiedenen Regionen in den USA und einem Freund aus Deutschland, die genauso wie ich an dem Programm teilnehmen. In der Kommunität, die hier ansässig ist, leben acht Priester und ein Bruder der Legionäre Christi.

Es ist richtig schön mit vier Gleichaltrigen zusammenzuleben: Wir haben viel Spaß zusammen und schließen immer mehr richtig gute Freundschaften.

Coworker und Coworkerinnen in einer SchulpauseZwei bis drei Mal in der Woche verbringen wir den ganzen Tag in einer Schule in Atlanta. Neben uns fünf Jungen nehmen dann auch fünf Mädchen an dem Programm teil, die mit uns zusammen an der Schule arbeiten. Wir helfen im Unterricht und im Sport und geben manchmal auch selber kleine Unterrichtseinheiten. Unser Ziel ist es die Jugendlichen kennenzulernen und ihnen bei ihren Alltagsproblemen Hilfestellungen anzubieten, sei es im schulischen oder persönlichen Umfeld.

Ich habe vor kurzem angefangen, mich jede Woche mit einigen Neuntklässlern zu treffen. Wir sprechen einmal die Woche über ein Thema, das die Jugendlichen auswählen. Wir reden über Glauben und Moral, aber auch über aktuelle Ereignisse. Es ist sehr schön zu sehen, wie offen die Kinder werden und wie viel man ihnen auch helfen kann.

Eine zweite große Aufgabe ist die Arbeit in einer Pfarrei in Atlanta. Hier organisieren und leiten wir dreimal die Woche Jugendabende und Jugendgruppen mit jeweils 100 bis 200 Jungen und Mädchen in verschiedenen Altersgruppen. Dort lernen wir sicher zu vielen Menschen zu reden und machen Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen. Außerdem organisieren wir über die Wochenenden Firmfreizeiten und Camps für die Pfarrei und andere Pfarreien in Atlanta. Diese Arbeit macht mir persönlich besonders viel Freude, weil die Kinder wirklich zu den Aktivitäten kommen wollen, auch wenn es keine Verpflichtung für sie ist. Das schafft eine ganz andere Atmosphäre.

Im freiwilligen Jahr kann Andreas Weber auch sein Hobby, das Klavierspiel pflegenIn den letzten Wochen haben wir angefangen eine neue Aktion zu starten: Wir wollen eine Konzertreihe für Familien in Atlanta starten, wo wir über unsere Erfahrungen in unserem Jahr berichten und gleichzeitig ein Konzert in den unterschiedlichsten Musikrichtungen anbieten. Darauf freue ich mich besonders, weil ich dadurch mein Hobby mit der Arbeit verbinden kann.

Allgemein versuchen wir ein gutes Beispiel für die Jugendlichen zu geben und sie im Glauben und Charakter zu stärken. Wir alle versuchen unsere Stärken in die Arbeit einzubringen und ergänzen uns als Team sehr gut.

Mir persönlich gefällt vor allem, dass bei eingeschränktem Zeitkontingent doch viel Freiraum für Eigeninitiative bleibt und jeder das Jahr persönlich gestalten und nutzen kann. So wächst aus der Entscheidung zu diesem freiwilligen Jahr immer mehr Freude und Engagement.“

(Andi Weber)


„Viel Freiraum für Eigeninitiative”

Viel Freiraum für Eigeninitiative”

Andreas Weber rechts im Gespräch mit einem Coworker-Kollegen  Andreas Weber (19 Jahre) ist schon einige Jahre in der Jugendarbeit des Regnum Christi aktiv. Er stammt aus einer Familie in Kommern in der Eifel und hat drei ältere Brüder. Im Sommer 2013 hat er sein Abitur abgelegt und sich anschließend dazu entschlossen, ein freiwilliges Jahr als Coworker in den USA zu verbringen. In einem Brief teilt er seine Erfahrungen aus den ersten fünf Monaten in Atlanta, im Bundesstaat Georgia im Südosten der USA, mit.

„Zunächst: Was mache ich hier überhaupt? Ich habe mich dazu entschieden nach dem Abitur ein Jahr mit Jugend– und Missionsarbeit im Ausland zu verbringen. Das Programm wird von der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi organisiert, die uns auch die Unterkunft stellen. So lebe ich hier zusammen mit drei anderen Jungs aus verschiedenen Regionen in den USA und einem Freund aus Deutschland, die genauso wie ich an dem Programm teilnehmen. In der Kommunität, die hier ansässig ist, leben acht Priester und ein Bruder der Legionäre Christi.

Es ist richtig schön mit vier Gleichaltrigen zusammenzuleben: Wir haben viel Spaß zusammen und schließen immer mehr richtig gute Freundschaften.

Coworker und Coworkerinnen in einer SchulpauseZwei bis drei Mal in der Woche verbringen wir den ganzen Tag in einer Schule in Atlanta. Neben uns fünf Jungen nehmen dann auch fünf Mädchen an dem Programm teil, die mit uns zusammen an der Schule arbeiten. Wir helfen im Unterricht und im Sport und geben manchmal auch selber kleine Unterrichtseinheiten. Unser Ziel ist es die Jugendlichen kennenzulernen und ihnen bei ihren Alltagsproblemen Hilfestellungen anzubieten, sei es im schulischen oder persönlichen Umfeld.

Ich habe vor kurzem angefangen, mich jede Woche mit einigen Neuntklässlern zu treffen. Wir sprechen einmal die Woche über ein Thema, das die Jugendlichen auswählen. Wir reden über Glauben und Moral, aber auch über aktuelle Ereignisse. Es ist sehr schön zu sehen, wie offen die Kinder werden und wie viel man ihnen auch helfen kann.

Eine zweite große Aufgabe ist die Arbeit in einer Pfarrei in Atlanta. Hier organisieren und leiten wir dreimal die Woche Jugendabende und Jugendgruppen mit jeweils 100 bis 200 Jungen und Mädchen in verschiedenen Altersgruppen. Dort lernen wir sicher zu vielen Menschen zu reden und machen Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen. Außerdem organisieren wir über die Wochenenden Firmfreizeiten und Camps für die Pfarrei und andere Pfarreien in Atlanta. Diese Arbeit macht mir persönlich besonders viel Freude, weil die Kinder wirklich zu den Aktivitäten kommen wollen, auch wenn es keine Verpflichtung für sie ist. Das schafft eine ganz andere Atmosphäre.

Im freiwilligen Jahr kann Andreas Weber auch sein Hobby, das Klavierspiel pflegenIn den letzten Wochen haben wir angefangen eine neue Aktion zu starten: Wir wollen eine Konzertreihe für Familien in Atlanta starten, wo wir über unsere Erfahrungen in unserem Jahr berichten und gleichzeitig ein Konzert in den unterschiedlichsten Musikrichtungen anbieten. Darauf freue ich mich besonders, weil ich dadurch mein Hobby mit der Arbeit verbinden kann.

Allgemein versuchen wir ein gutes Beispiel für die Jugendlichen zu geben und sie im Glauben und Charakter zu stärken. Wir alle versuchen unsere Stärken in die Arbeit einzubringen und ergänzen uns als Team sehr gut.

Mir persönlich gefällt vor allem, dass bei eingeschränktem Zeitkontingent doch viel Freiraum für Eigeninitiative bleibt und jeder das Jahr persönlich gestalten und nutzen kann. So wächst aus der Entscheidung zu diesem freiwilligen Jahr immer mehr Freude und Engagement.“

(Andi Weber)

 

Andreas Weber verbringt ein Jahr als Coworker bei den Legionären Christi in den USA.

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