Mittwoch, 2. Februar 2011

Begegnungskommission“ eingerichtet für all jene, die durch das Fehlverhalten des Gründers verletzt wurden


Weiterer Schritt der Wiedergutmachung der Kongregation – Fälle werden dokumentiert

Logo RCLCRom, 31. Januar 2011. Kurz nach Bekanntwerden der schwerwiegenden Fehlverhalten des 2008 verstorbenen Gründers der Legionäre Christi und des Regnum Christi, P. Marcial Maciel, hat der Generaldirektor, P. Álvaro Corcuera LC, damit begonnen, persönlich und privat jene aufzusuchen, die besonderes Leid erfahren haben, und um Verzeihung zu bitten und Trost anzubieten. Die Ordensleitung hat immer wieder ihr tiefes Bedauern ausgedrückt und um Entschuldigung gebeten.

Heute nun hat der Päpstliche Delegat für die Kongregation und Apostolatsbewegung, Kardinal Velasio De Paolis, C.S., die schon in einem Brief von ihm am 19. Oktober 2010 angekündigte Kommission zur Begegnung mit den durch das Fehlverhalten des Gründers verletzten Personen eingesetzt.

Die Kommission wird vor allem die folgenden zwei Aufgaben haben: An erster Stelle wird sie alle anhören, die Ansprüche an die Kongregation der Legionäre Christi in der Sache P. Marcial erheben. Im Anschluss daran wird sie dem Päpstlichen Delegaten einen umfassenden Bericht darüber vorlegen, auf dessen Grundlage dieser, mit der Hilfe seiner Berater, die Entscheidungen darüber trifft, was die Kongregation in jedem einzelnen Fall tun wird.

Um die Objektivität und Unparteilichkeit der Arbeit der Kommission zu gewährleisten, wird dieser Mons. Mario Marchesi, einer der persönlichen Berater des Päpstlichen Delegaten, vorstehen. Die Kommission besteht ferner aus vier weiteren Mitgliedern: den Ordenspriestern der Legionäre Christi P. Florencio Sánchez (Seelsorger der Universität „Francisco de Vitoria“, Madrid) und P. Eduardo Robles-Gil (Sektionsleiter des Regnum Christi in Mexiko-Stadt) sowie zwei externen Experten: Don Silverio Nieto Núñez, Priester der Erzdiözese Madrid, ehemaliger Justizbeamter und Richter, der heute den Zivilrechtlichen Dienst der Spanischen Bischofskonferenz leitet, und den Professor für Rechtswissenschaften Dr. Jorge Adame Goddard aus Mexiko-Stadt.

All jene, die von der Kommission angehört werden möchten, können sich an die nachstehende Adresse wenden. Sie werden gebeten, die Situation, die sie darlegen wollen, in einer kurzen Zusammenfassung zu schildern:

Postweg:
Comisión de Acercamiento
c/o Legionari di Cristo
Via Aurelia, 677
I – 00165 Roma

E-Mail:
acercamiento(at)legionaries.org

Das Einsetzungsdekret der Kommission sieht vor, dass sich diese nicht der Fälle annimmt, die in keiner Beziehung zur Person von P. Marcial stehen und auch nicht in jene eingreift, die schon zivilen oder kirchlichen Gerichten übergeben wurden.

P. Álvaro Corcuera LC hob während der Vorstellung dieser Kommission gegenüber den Ordensleuten der Kongregation noch einmal hervor, dass es Ziel dieser sei, „weiter mit Ernsthaftigkeit und Verantwortung unsere jüngere Geschichte im Bezug auf das Verhalten von P. Marcial und deren Auswirkungen und Folgen für andere Menschen zu konfrontieren. Wir möchten, im Rahmen des menschlich Möglichen, dieses Kapitel unserer Geschichte im Bezug auf seine schmerzvollen Aspekte abschließen, Aussöhnung suchen und erreichen, dass Gerechtigkeit und Nächstenliebe herrschen.

Gleichzeitig bat der Generaldirektor der Legionäre Christi alle darum, die Arbeit der Kommission durch ihr Gebet zu begleiten, damit diese von der Gnade Gottes getragen sei und auf diese Weise zum Wohl aller betroffenen Personen und Familien beitragen helfe.


„Begegnungskommission“ eingerichtet für all jene, die durch das Fehlverhalten des Gründers verletzt wurden

Begegnungskommission“ eingerichtet für all jene, die durch das Fehlverhalten des Gründers verletzt wurden

Logo RCLCRom, 31. Januar 2011. Kurz nach Bekanntwerden der schwerwiegenden Fehlverhalten des 2008 verstorbenen Gründers der Legionäre Christi und des Regnum Christi, P. Marcial Maciel, hat der Generaldirektor, P. Álvaro Corcuera LC, damit begonnen, persönlich und privat jene aufzusuchen, die besonderes Leid erfahren haben, und um Verzeihung zu bitten und Trost anzubieten. Die Ordensleitung hat immer wieder ihr tiefes Bedauern ausgedrückt und um Entschuldigung gebeten.

Heute nun hat der Päpstliche Delegat für die Kongregation und Apostolatsbewegung, Kardinal Velasio De Paolis, C.S., die schon in einem Brief von ihm am 19. Oktober 2010 angekündigte Kommission zur Begegnung mit den durch das Fehlverhalten des Gründers verletzten Personen eingesetzt.

Die Kommission wird vor allem die folgenden zwei Aufgaben haben: An erster Stelle wird sie alle anhören, die Ansprüche an die Kongregation der Legionäre Christi in der Sache P. Marcial erheben. Im Anschluss daran wird sie dem Päpstlichen Delegaten einen umfassenden Bericht darüber vorlegen, auf dessen Grundlage dieser, mit der Hilfe seiner Berater, die Entscheidungen darüber trifft, was die Kongregation in jedem einzelnen Fall tun wird.

Um die Objektivität und Unparteilichkeit der Arbeit der Kommission zu gewährleisten, wird dieser Mons. Mario Marchesi, einer der persönlichen Berater des Päpstlichen Delegaten, vorstehen. Die Kommission besteht ferner aus vier weiteren Mitgliedern: den Ordenspriestern der Legionäre Christi P. Florencio Sánchez (Seelsorger der Universität „Francisco de Vitoria“, Madrid) und P. Eduardo Robles-Gil (Sektionsleiter des Regnum Christi in Mexiko-Stadt) sowie zwei externen Experten: Don Silverio Nieto Núñez, Priester der Erzdiözese Madrid, ehemaliger Justizbeamter und Richter, der heute den Zivilrechtlichen Dienst der Spanischen Bischofskonferenz leitet, und den Professor für Rechtswissenschaften Dr. Jorge Adame Goddard aus Mexiko-Stadt.

All jene, die von der Kommission angehört werden möchten, können sich an die nachstehende Adresse wenden. Sie werden gebeten, die Situation, die sie darlegen wollen, in einer kurzen Zusammenfassung zu schildern:

Postweg:
Comisión de Acercamiento
c/o Legionari di Cristo
Via Aurelia, 677
I – 00165 Roma

E-Mail:
acercamiento(at)legionaries.org

Das Einsetzungsdekret der Kommission sieht vor, dass sich diese nicht der Fälle annimmt, die in keiner Beziehung zur Person von P. Marcial stehen und auch nicht in jene eingreift, die schon zivilen oder kirchlichen Gerichten übergeben wurden.

P. Álvaro Corcuera LC hob während der Vorstellung dieser Kommission gegenüber den Ordensleuten der Kongregation noch einmal hervor, dass es Ziel dieser sei, „weiter mit Ernsthaftigkeit und Verantwortung unsere jüngere Geschichte im Bezug auf das Verhalten von P. Marcial und deren Auswirkungen und Folgen für andere Menschen zu konfrontieren. Wir möchten, im Rahmen des menschlich Möglichen, dieses Kapitel unserer Geschichte im Bezug auf seine schmerzvollen Aspekte abschließen, Aussöhnung suchen und erreichen, dass Gerechtigkeit und Nächstenliebe herrschen.

Gleichzeitig bat der Generaldirektor der Legionäre Christi alle darum, die Arbeit der Kommission durch ihr Gebet zu begleiten, damit diese von der Gnade Gottes getragen sei und auf diese Weise zum Wohl aller betroffenen Personen und Familien beitragen helfe.

 

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