Donnerstag, 27. März 2014

Gottes Barmherzigkeit erfahren


Legionäre Christi beten stellvertretend in der Barmherzigkeitsnovene für andere Menschen. 

Der barmherzige Jesus ist ein Gemälde, das Jesus Christus nach der Beschreibung der heiligen Faustyna Kowalska (1905–1938) darstellt.Vor großen Ereignissen, bei bestimmten Anlässen oder in besonderen Anliegen kennt die Kirche die Gebetsform der Novene. Von der Urform der Novene, der Pfingstnovene, berichtet der Evangelist Lukas in der Apostelgeschichte. Er erzählt, dass sich die Apostel und die Gottesmutter nach der Himmelfahrt Jesu in den Abendmahlsaal zurückgezogen und neun Tage auf das Kommen des Heiligen Geistes vorbereitet haben.

Die Novene, eine traditionsreiche und eindringliche Gebetsform

Sie verharrten einmütig im Gebet“, heißt es dort (Apg. 1, 14). Eine Gebetsnovene dauert immer neun Tage, kennt regelmäßige Formen und Gebetsteile, die jeden Tag variieren. Im 12. Jahrhundert zeigte sich die Volksfrömmigkeit sehr erfindungsreich im Entwickeln verschiedenster Novenen. Novenen zur Heiligsten Dreifaltigkeit, zu Maria, zu den Heiligen wie Judas Thaddäus, Birgitta von Schweden. In Amerika recht verbreitet ist die Weihnachtsnovene, die Allerseelennovene oder auch die Muttertagsnovene.     

Die polnische Schwester Faustyna KowlaskaDie Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit geht auf das Zeugnis der einfachen Ordensschwester Faustyna Kowalska zurück, die mit nur 33 Jahren am 5. Oktober 1938 in Krakau ihr Leben vollendete. Zum 1. August 1925 war sie in die Schwesternkongregation der Muttergottes von der Barmherzigkeit eingetreten. Sie wurde am 30. April 1926 eingekleidet und erhielt den Ordensnamen Maria Faustyna vom Allerheiligsten Sakrament. 1928 legte sie die ersten zeitlichen Gelübde und 1933 die ewige Profess ab. Während des Noviziates erwachte ihre große Gebetsbeziehung zur Heiligen Therese von Lisieux. Bald nach ihrem Ordenseintritt erkrankte Maria Faustyna Kowalska an Tuberkulose. Mehrere Spitalaufenthalte brachten ihr keine Heilung. Sie starb am 5. Oktober 1938 im Krakauer Kloster Josefów. 1966 wurde ihr Leib in die Klosterkirche überführt. Seit Fertigstellung der modernen Basilika der Göttlichen Barmherzigkeit werden ihre Reliquien dort verehrt.

Papst Johannes Paul II. und seine Freude über Gottes große Barmherzigkeit

Papst Johannes Paul II. ließ sich durch ihr Zeugnis dazu bewegen, den Barmherzigkeitssonntag für die ganze Kirche einzuführen. Vor seiner Wahl zum Papst hatte er sich als Bischof von Krakau jahrzehntelang in ihre Schriften über die göttliche Barmherzigkeit vertieft und sie zur kirchlichen Anerkennung geführt. „Meine Freude ist fürwahr groß, der ganzen Kirche heute das Lebenszeugnis von Schwester Faustyna Kowalska gewissermaßen als Geschenk Gottes an unsere Zeit vorzustellen“, bezeugte er bei ihrer Heiligsprechung am 30. April 2000

Papst Johannes Paul II. führte den Barmherzigkeitssonntag in die Kirche ein.Seit dem großen Jubiläumsjahr 2000 begeht die Kirche auf dem ganzen Erdkreis den zweiten Ostersonntag, den Weißen Sonntag, als „Fest der Göttlichen Barmherzigkeit“. Papst Benedikt XVI. nannte Johannes Paul II. einen „großen Apostel der göttlichen Barmherzigkeit“. Seine Verkündigung der Liebe und Barmherzigkeit Gottes habe viele Herzen gestärkt und ermutigt, ganze Gesellschaftssysteme zu verändern. Es ist ein bemerkenswertes Zeichen, dass die Sterbestunde Johannes Paul II. in die Vigil des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit im Jahr 2005 fiel. So hat Papst Franziskus entschieden, ihn am diesjährigen Barmherzigkeitssonntag gemeinsam mit Papst  Johannes XXIII. heilig zu sprechen. Beide Päpste haben die Kirche kraftvoll in schwierigen Situationen des gesellschaftlichen Umbruchs geleitet. Beide Päpste nahmen in ihrem Wirken unermüdlich Zuflucht zur Barmherzigkeit Gottes.

Gottes Barmherzigkeit erfahren

Nicht im Aktivismus, im Machbarkeitsdenken und Pragmatismus suchten sie Lösungen für Konflikte, sondern in einer  festen und unbedingten Ausrichtung auf die Worte Jesu: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ (Lk 6,36). Die Barmherzigkeit Gottes erfahren wir in der Vergebung unserer Sünden bei der Taufe und immer wieder neu im Sakrament der Versöhnung. Schon aus unserem Vertrauen auf den Mensch gewordenen Gottessohn Jesus Christus erwächst uns Heil und Rettung für unser Leben, weil dieses Vertrauen Christus die Tür zu unseren Herzen öffnet, die er mit Barmherzigkeit durchdringen möchte. Doch Christus offenbarte Schwester Faustyna seine Barmherzigkeit auch als ein wirksames Apostolat, das wir stellvertretend für jene ausüben können, denen der Glaube heute nichts mehr sagt und die sich von Gott abgewandt haben.

Auch die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi hat während der letzten Jahre, der schwierigsten Phase ihrer Geschichte, und während des von daher notwendig gewordenen Erneuerungsprozesses diese Barmherzigkeit erfahren. In Gottes Barmherzigkeit und neben der treuen Unterstützung vieler Freunde und Wohltäter weiß sich die  Ordensgemeinschaft insbesondere durch die Autorität von Papst Benedikt XVI. und seines Nachfolgers Papst Franziskus getragen, um aus den Beschlüssen des Außerordentlichen Generalkapitels im Januar und Februar 2014 heraus die Schwelle eines Neubeginns überschreiten zu können.

Eine Einladung zum Mitbeten

So betet die Ordensgemeinschaft in diesem besonderen Jahr gemeinsam die Novene der Göttlichen Barmherzigkeit und möchte auch die Menschen, die mit ihr auf dem Weg sind, einladen mitzubeten. Interessierte können uns Ihre persönlichen Nöte und Anliegen auch gerne per Mail oder mithilfe der im Dokument angefügten Antwortkarte zusenden.  Die Novizen in Bad Münstereifel  werden die Anliegen, die selbstverständlich vertrauensvoll behandelt werden, von Karfreitag, den 18. April, bis Ostersamstag, den 26. April im Gebet vor Christus bringen.

Für alle, die mitbeten möchten, gibt es einen Flyer mit dem Gebetstext  zur Novene der Göttlichen Barmherzigkeit, den Sie hier zum Download finden. Gerne können wir Ihnen den Flyer auch auf dem Postweg zukommen lassen. Mit Sr. Faustyna  dürfen wir beten: „Mein Jesus, ich vertrau auf Dich!“

E-Mail Adresse zum Senden Ihres Anliegens: noviziat@legionaries.org. Die Antwortkarte finden Sie hier. Anschrift zum Bestellen der Flyer: Legionäre Christi e.V. zu Hden Markus Schüppen, Justinianstraße 16, 50679 Köln.


Gottes Barmherzigkeit erfahren

Gottes Barmherzigkeit erfahren

Der barmherzige Jesus ist ein Gemälde, das Jesus Christus nach der Beschreibung der heiligen Faustyna Kowalska (1905–1938) darstellt.Vor großen Ereignissen, bei bestimmten Anlässen oder in besonderen Anliegen kennt die Kirche die Gebetsform der Novene. Von der Urform der Novene, der Pfingstnovene, berichtet der Evangelist Lukas in der Apostelgeschichte. Er erzählt, dass sich die Apostel und die Gottesmutter nach der Himmelfahrt Jesu in den Abendmahlsaal zurückgezogen und neun Tage auf das Kommen des Heiligen Geistes vorbereitet haben.

Die Novene, eine traditionsreiche und eindringliche Gebetsform

Sie verharrten einmütig im Gebet“, heißt es dort (Apg. 1, 14). Eine Gebetsnovene dauert immer neun Tage, kennt regelmäßige Formen und Gebetsteile, die jeden Tag variieren. Im 12. Jahrhundert zeigte sich die Volksfrömmigkeit sehr erfindungsreich im Entwickeln verschiedenster Novenen. Novenen zur Heiligsten Dreifaltigkeit, zu Maria, zu den Heiligen wie Judas Thaddäus, Birgitta von Schweden. In Amerika recht verbreitet ist die Weihnachtsnovene, die Allerseelennovene oder auch die Muttertagsnovene.     

Die polnische Schwester Faustyna KowlaskaDie Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit geht auf das Zeugnis der einfachen Ordensschwester Faustyna Kowalska zurück, die mit nur 33 Jahren am 5. Oktober 1938 in Krakau ihr Leben vollendete. Zum 1. August 1925 war sie in die Schwesternkongregation der Muttergottes von der Barmherzigkeit eingetreten. Sie wurde am 30. April 1926 eingekleidet und erhielt den Ordensnamen Maria Faustyna vom Allerheiligsten Sakrament. 1928 legte sie die ersten zeitlichen Gelübde und 1933 die ewige Profess ab. Während des Noviziates erwachte ihre große Gebetsbeziehung zur Heiligen Therese von Lisieux. Bald nach ihrem Ordenseintritt erkrankte Maria Faustyna Kowalska an Tuberkulose. Mehrere Spitalaufenthalte brachten ihr keine Heilung. Sie starb am 5. Oktober 1938 im Krakauer Kloster Josefów. 1966 wurde ihr Leib in die Klosterkirche überführt. Seit Fertigstellung der modernen Basilika der Göttlichen Barmherzigkeit werden ihre Reliquien dort verehrt.

Papst Johannes Paul II. und seine Freude über Gottes große Barmherzigkeit

Papst Johannes Paul II. ließ sich durch ihr Zeugnis dazu bewegen, den Barmherzigkeitssonntag für die ganze Kirche einzuführen. Vor seiner Wahl zum Papst hatte er sich als Bischof von Krakau jahrzehntelang in ihre Schriften über die göttliche Barmherzigkeit vertieft und sie zur kirchlichen Anerkennung geführt. „Meine Freude ist fürwahr groß, der ganzen Kirche heute das Lebenszeugnis von Schwester Faustyna Kowalska gewissermaßen als Geschenk Gottes an unsere Zeit vorzustellen“, bezeugte er bei ihrer Heiligsprechung am 30. April 2000

Papst Johannes Paul II. führte den Barmherzigkeitssonntag in die Kirche ein.Seit dem großen Jubiläumsjahr 2000 begeht die Kirche auf dem ganzen Erdkreis den zweiten Ostersonntag, den Weißen Sonntag, als „Fest der Göttlichen Barmherzigkeit“. Papst Benedikt XVI. nannte Johannes Paul II. einen „großen Apostel der göttlichen Barmherzigkeit“. Seine Verkündigung der Liebe und Barmherzigkeit Gottes habe viele Herzen gestärkt und ermutigt, ganze Gesellschaftssysteme zu verändern. Es ist ein bemerkenswertes Zeichen, dass die Sterbestunde Johannes Paul II. in die Vigil des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit im Jahr 2005 fiel. So hat Papst Franziskus entschieden, ihn am diesjährigen Barmherzigkeitssonntag gemeinsam mit Papst  Johannes XXIII. heilig zu sprechen. Beide Päpste haben die Kirche kraftvoll in schwierigen Situationen des gesellschaftlichen Umbruchs geleitet. Beide Päpste nahmen in ihrem Wirken unermüdlich Zuflucht zur Barmherzigkeit Gottes.

Gottes Barmherzigkeit erfahren

Nicht im Aktivismus, im Machbarkeitsdenken und Pragmatismus suchten sie Lösungen für Konflikte, sondern in einer  festen und unbedingten Ausrichtung auf die Worte Jesu: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ (Lk 6,36). Die Barmherzigkeit Gottes erfahren wir in der Vergebung unserer Sünden bei der Taufe und immer wieder neu im Sakrament der Versöhnung. Schon aus unserem Vertrauen auf den Mensch gewordenen Gottessohn Jesus Christus erwächst uns Heil und Rettung für unser Leben, weil dieses Vertrauen Christus die Tür zu unseren Herzen öffnet, die er mit Barmherzigkeit durchdringen möchte. Doch Christus offenbarte Schwester Faustyna seine Barmherzigkeit auch als ein wirksames Apostolat, das wir stellvertretend für jene ausüben können, denen der Glaube heute nichts mehr sagt und die sich von Gott abgewandt haben.

Auch die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi hat während der letzten Jahre, der schwierigsten Phase ihrer Geschichte, und während des von daher notwendig gewordenen Erneuerungsprozesses diese Barmherzigkeit erfahren. In Gottes Barmherzigkeit und neben der treuen Unterstützung vieler Freunde und Wohltäter weiß sich die  Ordensgemeinschaft insbesondere durch die Autorität von Papst Benedikt XVI. und seines Nachfolgers Papst Franziskus getragen, um aus den Beschlüssen des Außerordentlichen Generalkapitels im Januar und Februar 2014 heraus die Schwelle eines Neubeginns überschreiten zu können.

Eine Einladung zum Mitbeten

So betet die Ordensgemeinschaft in diesem besonderen Jahr gemeinsam die Novene der Göttlichen Barmherzigkeit und möchte auch die Menschen, die mit ihr auf dem Weg sind, einladen mitzubeten. Interessierte können uns Ihre persönlichen Nöte und Anliegen auch gerne per Mail oder mithilfe der im Dokument angefügten Antwortkarte zusenden.  Die Novizen in Bad Münstereifel  werden die Anliegen, die selbstverständlich vertrauensvoll behandelt werden, von Karfreitag, den 18. April, bis Ostersamstag, den 26. April im Gebet vor Christus bringen.

Für alle, die mitbeten möchten, gibt es einen Flyer mit dem Gebetstext  zur Novene der Göttlichen Barmherzigkeit, den Sie hier zum Download finden. Gerne können wir Ihnen den Flyer auch auf dem Postweg zukommen lassen. Mit Sr. Faustyna  dürfen wir beten: „Mein Jesus, ich vertrau auf Dich!“

E-Mail Adresse zum Senden Ihres Anliegens: noviziat@legionaries.org. Die Antwortkarte finden Sie hier. Anschrift zum Bestellen der Flyer: Legionäre Christi e.V. zu Hden Markus Schüppen, Justinianstraße 16, 50679 Köln.

 

Legionäre Christi beten stellvertretend in der Barmherzigkeitsnovene für andere Menschen. 

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