Freitag, 11. April 2014

An der Quelle des Glaubens


Pilgerzentrum „Magdala-Center” der Legionäre Christi am See Genezareth

Seit 2004 wirken die Legionäre Christi im Heiligen Land. Papst Johannes Paul II. übertrug der Ordensgemeinschaft zu jener Zeit die Leitung des Institutes „Notre Dame of Jersualem Center“. Schon kurz darauf begann die Planung des multimedialen Pilgerzentrums „Magdala-Center“. Dieses Zentrum liegt direkt am See Genezareth in Israel. Seit Jahren gehört auch P. Eamon Kelly LC zum Leitungsteam vor Ort.

Eine Besonderheit des „Magdala-Centers“ ist der Altar der Kapelle in Form eines Schiffes, wie es auf dem See Genezareth zu Zeiten Jesu gefahren wurde. Schaut man zum Altar, so sieht man gleichzeitig aufs Wasser vom See. Die außergewöhnliche Gestaltung des Altars ist das Werk einer Künstlerin aus Aachen (Deutschland).

Pilger des Friedens

Vom 8. bis 15. Mai 2009 reiste Papst Benedikt XVI als Friedensbote ins Heilige Land. Auf seiner Reise segnete er auch den Grundstein des „Magdala Centers“. „Meine erste Absicht ist es, die heiligen Stätten zu besuchen, an denen Jesus gewirkt hat und dort um das Geschenk des Friedens und der Einheit eurer Familien zu beten, und für alle, die im Heiligen Land und im mittleren Osten leben.“ Mit diesen Worten hatte Benedikt XVI. in der Generalaudienz vom 6. Mai 2009 seine Reise eingeleitet.

In wenigen Wochen (vom 24. bis zum 26. Mai) wird nun auch Papst Franziskus ins Heilige Land reisen. Auf seinem Weg liegen dann Israel, Jordanien und die Palästinensergebiete. Außerdem plant er einen Besuch des „Magdala Centers“.

Pilgerzentrum „Magdala Center“

Derzeit besuchen jährlich ca. 1,5 Millionen Touristen das Heilige Land. Die Mehrzahl von ihnen sind Pilger, die die heiligen Orte besuchen. Ungefähr 80 Prozent von ihnen verweilen auf ihrer Reise in Jerusalem. Mehr als 70 Prozent pilgern nach Galiläa und verbringen dort mindestens zwei Tage.

Das Projekt des „Magdala Centers“ ist eine Antwort auf die drängensten Bedürfnisse der christlichen Pilger, die das Heilige Land besuchen, besonders im Gebiet von Galiläa. Sie brauchen eine Unterkunft ebenso wie Orte des Gebetes und der kulturellen Information und Weiterbildung. Auf diese Weise sollen sie sich besser mit den heiligen Stätten auseinandersetzen können, mit einem vertieften Blick auf das Leben Jesu und näher an den Evangelien.

Synagoge aus der Zeit Jesu gefunden

Am 10. September 2009 gab die israelische Altertumsbehörde durch ein Pressekommuniqué bekannt, dass bei den Ausgrabungen zum zukünftigen „Magdala-Center“  eine wichtige und überraschende Entdeckung gemacht wurde. Es handelt sich dabei um die Reste einer Synagoge aus der Zeit Christi und seiner Apostel.

Die archäologischen Ausgrabungen begannen am 27. Juli 2009 unter der Leitung von Dina Avshalon-Gorni und Arfan Najar. Etwa einen Monat später wurden die ersten Überreste einer signifikanten Stätte gefunden. Im Laufe der folgenden Tage erweiterten sich die Funde, die letztendlich zu dem Schluss führten, dass es sich um eine Synagoge aus dem ersten Jahrhundert handeln muss. Sie wurde wahrscheinlich während der Jahre des Judenaufstandes gegen die Römer, im Zeitraum von 66 bis 70 n.C. zerstört.

Die wichtigste Entdeckung stellt ein behauener Stein dar. Er befand sich in der Mitte des Gebäudes und misst circa 11 mal 11 Meter. In ihm sind verschiedene Zeichen eingemeißelt, vor allem auch eine Menora, der siebenarmige Leuchter. Hierbei handelt es sich vermutlich um die älteste Menora, die bis zum heutigen Tage in einer Synagoge gefunden wurde. In der Tat wurden bis zum heutigen Tage nur sechs weitere Synagogen aus dieser Epoche gefunden. Es handelt sich um die Zeit des Zweiten Jerusalemer Tempels.

Informationen und Pilgereisen

Auf der eigenen Webseite können Sie sich nun ausführlich über die Einweihung des Zentrums informieren. Die Facebook-Seite bietet weitere aktuelle Informationen über die Entwicklungen vor Ort. Auskunft zu geführten Pilgerfahrten ins Heilige Land finden Sie in unserem Online-Veranstaltungskalender.


An der Quelle des Glaubens

An der Quelle des Glaubens

Seit 2004 wirken die Legionäre Christi im Heiligen Land. Papst Johannes Paul II. übertrug der Ordensgemeinschaft zu jener Zeit die Leitung des Institutes „Notre Dame of Jersualem Center“. Schon kurz darauf begann die Planung des multimedialen Pilgerzentrums „Magdala-Center“. Dieses Zentrum liegt direkt am See Genezareth in Israel. Seit Jahren gehört auch P. Eamon Kelly LC zum Leitungsteam vor Ort.

Eine Besonderheit des „Magdala-Centers“ ist der Altar der Kapelle in Form eines Schiffes, wie es auf dem See Genezareth zu Zeiten Jesu gefahren wurde. Schaut man zum Altar, so sieht man gleichzeitig aufs Wasser vom See. Die außergewöhnliche Gestaltung des Altars ist das Werk einer Künstlerin aus Aachen (Deutschland).

Pilger des Friedens

Vom 8. bis 15. Mai 2009 reiste Papst Benedikt XVI als Friedensbote ins Heilige Land. Auf seiner Reise segnete er auch den Grundstein des „Magdala Centers“. „Meine erste Absicht ist es, die heiligen Stätten zu besuchen, an denen Jesus gewirkt hat und dort um das Geschenk des Friedens und der Einheit eurer Familien zu beten, und für alle, die im Heiligen Land und im mittleren Osten leben.“ Mit diesen Worten hatte Benedikt XVI. in der Generalaudienz vom 6. Mai 2009 seine Reise eingeleitet.

In wenigen Wochen (vom 24. bis zum 26. Mai) wird nun auch Papst Franziskus ins Heilige Land reisen. Auf seinem Weg liegen dann Israel, Jordanien und die Palästinensergebiete. Außerdem plant er einen Besuch des „Magdala Centers“.

Pilgerzentrum „Magdala Center“

Derzeit besuchen jährlich ca. 1,5 Millionen Touristen das Heilige Land. Die Mehrzahl von ihnen sind Pilger, die die heiligen Orte besuchen. Ungefähr 80 Prozent von ihnen verweilen auf ihrer Reise in Jerusalem. Mehr als 70 Prozent pilgern nach Galiläa und verbringen dort mindestens zwei Tage.

Das Projekt des „Magdala Centers“ ist eine Antwort auf die drängensten Bedürfnisse der christlichen Pilger, die das Heilige Land besuchen, besonders im Gebiet von Galiläa. Sie brauchen eine Unterkunft ebenso wie Orte des Gebetes und der kulturellen Information und Weiterbildung. Auf diese Weise sollen sie sich besser mit den heiligen Stätten auseinandersetzen können, mit einem vertieften Blick auf das Leben Jesu und näher an den Evangelien.

Synagoge aus der Zeit Jesu gefunden

Am 10. September 2009 gab die israelische Altertumsbehörde durch ein Pressekommuniqué bekannt, dass bei den Ausgrabungen zum zukünftigen „Magdala-Center“  eine wichtige und überraschende Entdeckung gemacht wurde. Es handelt sich dabei um die Reste einer Synagoge aus der Zeit Christi und seiner Apostel.

Die archäologischen Ausgrabungen begannen am 27. Juli 2009 unter der Leitung von Dina Avshalon-Gorni und Arfan Najar. Etwa einen Monat später wurden die ersten Überreste einer signifikanten Stätte gefunden. Im Laufe der folgenden Tage erweiterten sich die Funde, die letztendlich zu dem Schluss führten, dass es sich um eine Synagoge aus dem ersten Jahrhundert handeln muss. Sie wurde wahrscheinlich während der Jahre des Judenaufstandes gegen die Römer, im Zeitraum von 66 bis 70 n.C. zerstört.

Die wichtigste Entdeckung stellt ein behauener Stein dar. Er befand sich in der Mitte des Gebäudes und misst circa 11 mal 11 Meter. In ihm sind verschiedene Zeichen eingemeißelt, vor allem auch eine Menora, der siebenarmige Leuchter. Hierbei handelt es sich vermutlich um die älteste Menora, die bis zum heutigen Tage in einer Synagoge gefunden wurde. In der Tat wurden bis zum heutigen Tage nur sechs weitere Synagogen aus dieser Epoche gefunden. Es handelt sich um die Zeit des Zweiten Jerusalemer Tempels.

Informationen und Pilgereisen

Auf der eigenen Webseite können Sie sich nun ausführlich über die Einweihung des Zentrums informieren. Die Facebook-Seite bietet weitere aktuelle Informationen über die Entwicklungen vor Ort. Auskunft zu geführten Pilgerfahrten ins Heilige Land finden Sie in unserem Online-Veranstaltungskalender.

 

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