Montag, 5. Mai 2014

Herr, Dir in die Hände”


Woche für das Leben wurde mit einem Gottesdienst am 3. Mai im Erfurter Mariendom gestartet.

Das diesjährige Plakat zur Woche für das Leben.

Die Aktion findet vom 3. bis 10. Mai 2014 unter dem Leitgedanken „Herr, Dir in die Hände“ (nach einem Gedicht von Eduard Mörike) statt. Bundesweit wurden dabei katholische Pfarrgemeinden und evangelische Kirchengemeinden aufgerufen, im Aktionszeitraum das schutzbedürftige Leben – sei es am Anfang oder am Ende – in den Mittelpunkt von ökumenischen Gottesdiensten zu stellen.

Der ökumenische Eröffnungsgottesdienst wurde am Samstag, den 3. Mai im Erfurter Mariendom gefeiert. Die Deutsche Bischofskonferenz vertrat der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle, von evangelischer Seite nahm der Landesbischof von Sachsen Jochen Bohl teil. Vor dem Hintergrund der in vielen europäischen Ländern intensiv geführten Diskussion um ein menschenwürdiges Sterben betonte Bischof Trelle in seiner Predigt: „Es wäre ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, wenn der Wunsch, seinem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen, nur deshalb entsteht, weil jemand sich alleingelassen fühlt.“ Er hielt weiter fest: „Unser Auftrag als Christen ist, die Menschen im Sterben zu begleiten, ihnen Mut und Hoffnung und vor allem Halt zu geben. Wir dürfen uns nicht durch eine Hilfe zur Selbsttötung von ihnen abwenden, sondern müssen uns ihnen zuwenden.“ Ausdrücklich stufte Bischof Trelle auch das ungeborene Leben als besonders schutzbedürftig ein.

Landesbischof Bohl wies im Gottesdienst auf die Bedeutung der palliativen Versorgung schwerkranker Menschen hin: „Die Hospizdienste, die in den letzten Jahrzehnten überall in Deutschland entstanden sind, sprechen von der Hochschätzung des menschlichen Lebens in bewegender, unmissverständlicher Weise – wir danken allen, die ihre Kräfte einsetzen, dass Leiden gelindert wird und Menschen in Frieden sterben können.“ Die Humanität einer Gesellschaft zeige sich nicht zuletzt im Umgang mit den Sterbenden. „Wir haben uns das Leben nicht selbst gegeben, sondern haben es aus Gottes Hand empfangen. Darum ist es uns heilig, von seinem Beginn bis an das Ende. 

Mit der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam getragenen Aktion Woche für das Leben leisten die Kirchen seit über 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens. In jedem Frühjahr finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen statt. Sie werden von Gemeinden, Kirchen und Akademien organisiert und sollen Menschen in Kirche und Gesellschaft für die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit menschlichen Lebens in allen seinen Phasen sensibilisieren. Die bundesweite Eröffnung wird jährlich mit einem ökumenischen Gottesdienst in wechselnden Städten feierlich begangen. Bei der diesjährigen Woche für das Leben steht vor allem das Lebensende im Fokus.


„Herr, Dir in die Hände”

Herr, Dir in die Hände”

Das diesjährige Plakat zur Woche für das Leben.

Die Aktion findet vom 3. bis 10. Mai 2014 unter dem Leitgedanken „Herr, Dir in die Hände“ (nach einem Gedicht von Eduard Mörike) statt. Bundesweit wurden dabei katholische Pfarrgemeinden und evangelische Kirchengemeinden aufgerufen, im Aktionszeitraum das schutzbedürftige Leben – sei es am Anfang oder am Ende – in den Mittelpunkt von ökumenischen Gottesdiensten zu stellen.

Der ökumenische Eröffnungsgottesdienst wurde am Samstag, den 3. Mai im Erfurter Mariendom gefeiert. Die Deutsche Bischofskonferenz vertrat der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle, von evangelischer Seite nahm der Landesbischof von Sachsen Jochen Bohl teil. Vor dem Hintergrund der in vielen europäischen Ländern intensiv geführten Diskussion um ein menschenwürdiges Sterben betonte Bischof Trelle in seiner Predigt: „Es wäre ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, wenn der Wunsch, seinem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen, nur deshalb entsteht, weil jemand sich alleingelassen fühlt.“ Er hielt weiter fest: „Unser Auftrag als Christen ist, die Menschen im Sterben zu begleiten, ihnen Mut und Hoffnung und vor allem Halt zu geben. Wir dürfen uns nicht durch eine Hilfe zur Selbsttötung von ihnen abwenden, sondern müssen uns ihnen zuwenden.“ Ausdrücklich stufte Bischof Trelle auch das ungeborene Leben als besonders schutzbedürftig ein.

Landesbischof Bohl wies im Gottesdienst auf die Bedeutung der palliativen Versorgung schwerkranker Menschen hin: „Die Hospizdienste, die in den letzten Jahrzehnten überall in Deutschland entstanden sind, sprechen von der Hochschätzung des menschlichen Lebens in bewegender, unmissverständlicher Weise – wir danken allen, die ihre Kräfte einsetzen, dass Leiden gelindert wird und Menschen in Frieden sterben können.“ Die Humanität einer Gesellschaft zeige sich nicht zuletzt im Umgang mit den Sterbenden. „Wir haben uns das Leben nicht selbst gegeben, sondern haben es aus Gottes Hand empfangen. Darum ist es uns heilig, von seinem Beginn bis an das Ende. 

Mit der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam getragenen Aktion Woche für das Leben leisten die Kirchen seit über 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens. In jedem Frühjahr finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen statt. Sie werden von Gemeinden, Kirchen und Akademien organisiert und sollen Menschen in Kirche und Gesellschaft für die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit menschlichen Lebens in allen seinen Phasen sensibilisieren. Die bundesweite Eröffnung wird jährlich mit einem ökumenischen Gottesdienst in wechselnden Städten feierlich begangen. Bei der diesjährigen Woche für das Leben steht vor allem das Lebensende im Fokus.

 

Woche für das Leben wurde mit einem Gottesdienst am 3. Mai im Erfurter Mariendom gestartet.

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Montag, 5. Mai 2014

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