Mittwoch, 16. Mai 2012

P. Thomas Williams LC gesteht Verhältnis mit einer Frau und Vaterschaft ein


Pressemitteilung - 16. Mai 2012

Betreff: P. Thomas Williams LC gesteht Verhältnis mit einer Frau und Vaterschaft ein – Veröffentlichung seines Statements


 


Kontakt:

Katholische Ordensgemeinschaft Legionäre Christi
Apostolatsbewegung Regnum Christi
Kieshecker Weg 240
40468 Düsseldorf

Richten Sie etwaige weitere Anfragen bitte an:

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Karl-Olaf Bergmann
Tel.: +49 (0) 211175404-22
Mobil: +49 (0) 17610232835
Fax: +49 (0) 211175404-20
Skype: kobergmann

E-Mail:
kobergmann@arcol.org
Internet:www.regnumchristi.org

 


 

P. Thomas Williams LC gesteht Verhältnis mit einer Frau und Vaterschaft ein – Veröffentlichung seines Statements

Die Legionäre Christi haben gestern allen Mitgliedern ein Statement von P. Thomas Williams LC zukommen lassen und dieses auch in mehreren Sprachen veröffentlicht. P. Williams stammt aus den USA, war in den vergangenen Jahren in Rom tätig und ist auch aufgrund seiner Publikationen und seiner Arbeit in den Medien bekannt. In seinem Statement teilt er mit, vor einigen Jahren ein Verhältnis mit einer Frau gehabt zu haben, aus dem auch ein Kind hervorging, und bittet um Entschuldigung für dieses mit dem katholischen Priestertum nicht vereinbare Verhalten.

Statement von P. Thomas Williams im Volltext:

„Vor einigen Jahren hatte ich eine Beziehung zu einer Frau, aus der ein Kind hervorging. Ich bereue diesen schweren Verstoß gegen das katholische Priestertum zutiefst und bin ehrlich um Wiedergutmachung bemüht. Meine Ordensoberen und ich haben zusammen entschieden, dass es das Beste ist, mich für ein Jahr von allen öffentlichen Aufgaben als Priester zurückzuziehen, und über meinen Fehler und Pflichten als Priester nachzudenken. Ich bedauere aufrichtig, andere durch diese Mitteilung zu verletzen, und bitte sie um ihr Gebet auf meiner Suche nach Orientierung für die weitere Zukunft.“

Ungeachtet des schweren Verstoßes gegen das katholische Priestertum handelt es sich um keinen Fall von sexuellem Missbrauch und um keine Straftat im Sinne staatlicher Gesetze.

Nach der Ordnung der Kirche kann in solchen Fällen der Priester darum bitten, von seinen priesterlichen Pflichten entbunden zu werden, um vor allem seinen natürlichen Pflichten als Vater nachkommen zu können. Bereut der Priester die Tat, kann er auch darum bitten, weiter im priesterlichen Dienst bleiben zu dürfen. In diesem Fall hat er jedoch dafür Sorge zu tragen und angemessene Maßnahmen zu treffen, dass für den Unterhalt des Kindes und seiner Mutter gesorgt ist. Außerdem ist sicherzustellen, dass seine Reue tiefgreifend ist und dass die weitere Ausübung des priesterlichen Dienstes keinen Anlass zu Ärgernis bei den Gläubigen gibt.

Die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi ist sich bewusst, dass diese Mitteilung für viele Menschen, gerade nach der jüngsten Geschichte der Gemeinschaft, eine Enttäuschung darstellt. Die Ordensgemeinschaft bittet deshalb insbesondere alle Mitglieder und Freunde aufrichtig um Verzeihung.

Die Legionäre Christi sind um ein respektvolles und verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber allen Beteiligten bemüht. Aufgrund des Schutzes der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen kann die Ordensgemeinschaft über das Statement hinaus keine Angaben zum Sachverhalt machen.

Wir über uns – Ein neues Kapitel in unserer Geschichte

Die Legionäre Christi sind eine Priester-Kongregation päpstlichen Rechts. Sie wurde 1941 in Mexiko gegründet und 1948 bzw. 1965 auf diözesaner und weltkirchlicher Ebene anerkannt. Heute zählt die Ordensgemeinschaft über 900 Priester, die in gut 20 Ländern der Welt tätig sind. Etwa 2.500 Aspiranten, Novizen und Ordensleute befinden sich in Ausbildung. Sie unterhält in 22 Ländern 127 Niederlassungen. Die Legionäre Christi widmen sich als missionarischer Orden vor allem der Verkündigung und der Ausbildung. In Deutschland sind die Legionäre Christi seit 1988 tätig und haben heute Niederlassungen in Bad Münstereifel (Noviziat) und Düsseldorf (Territorialdirektion und Kommunität). Sie betreuen Mitglieder des Regnum Christi und begleiten deren Initiativen v.a. in den Bereichen Ehe, Familie und Spiritualität in 12 deutschen Bistümern und sind auch in anderen seelsorglichen Aufgaben tätig (z.B. Schulseelsorge und Pfarrmissionen). Sie arbeiten vorwiegend in Schulen und Universitäten, in Mission und Entwicklungshilfe, im Bereich der Medien und in der Jungend– und Familienpastoral sowie in der Diözesanpriesterausbildung.

Die in der jüngeren Vergangenheit bekannt gewordenen negativen Erkenntnisse aus dem Leben des Gründers der Legionäre Christi werden in enger Absprache mit dem Heiligen Stuhl noch abschließend aufgearbeitet. Anfang September 2009 hat P. Sylvester Heereman LC (Ordensprovinzial bis April 2012, jetzt Generalvikar der Kongregation) in einem auch im Internet veröffentlichten Brief erneut um Verzeihung gebeten und Maßnahmen bekannt gegeben.

Der erste Teil der am 15. Juli 2009 vom Heiligen Stuhl eingesetzten Apostolischen Visitation für die Ordensgemeinschaft ist Ende April 2010 abgeschlossen worden. Die Visitatoren überreichten Papst Benedikt XVI. am 28. April 2010 ihre Berichte. Am 1. Mai 2010 veröffentlichte der Heilige Stuhl in diesem Zusammenhang eine offizielle Erklärung, in der er sowohl das „sehr schwerwiegende und objektiv unmoralische Verhalten von Pater Maciel“ und die Erneuerungsbedürftigkeit der Gemeinschaft hervorhob, als auch den „aufrichtigen Eifer der Mehrheit der Legionäre, der sich auch bei den Besuchen der Häuser der Kongregation und vieler ihrer Einrichtungen zeigte“, unterstrich. In diesem Zusammenhang bestätigte der Heilige Stuhl auch erneut den Kern des authentischen Ordenscharismas der Kongregation. – In einer Sonderausgabe des vierteljährig erscheinenden Informationsmagazins der Ordensgemeinschaft („L“) vom Juli 2010 sind alle Geschehnisse noch einmal zusammenhängend dargelegt worden.

Am 9. Juli 2010 ernannte Papst Benedikt XVI. als seinen Delegaten Kardinal Velasio De Paolis, C.S., für die Legionäre Christi und das Regnum Christi. Dessen Aufgaben und Befugnisse gab der Heilige Stuhl in einer weiteren Erklärung am 21. Juli in allen Einzelheiten bekannt. (Weitere Informationen finden Sie vollständig auf unseren Internetseiten unter www.regnumchristi.org/de)


P. Thomas Williams LC gesteht Verhältnis mit einer Frau und Vaterschaft ein

P. Thomas Williams LC gesteht Verhältnis mit einer Frau und Vaterschaft ein

Betreff: P. Thomas Williams LC gesteht Verhältnis mit einer Frau und Vaterschaft ein – Veröffentlichung seines Statements


 


Kontakt:

Katholische Ordensgemeinschaft Legionäre Christi
Apostolatsbewegung Regnum Christi
Kieshecker Weg 240
40468 Düsseldorf

Richten Sie etwaige weitere Anfragen bitte an:

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Karl-Olaf Bergmann
Tel.: +49 (0) 211175404-22
Mobil: +49 (0) 17610232835
Fax: +49 (0) 211175404-20
Skype: kobergmann

E-Mail:
kobergmann@arcol.org
Internet:www.regnumchristi.org

 


 

P. Thomas Williams LC gesteht Verhältnis mit einer Frau und Vaterschaft ein – Veröffentlichung seines Statements

Die Legionäre Christi haben gestern allen Mitgliedern ein Statement von P. Thomas Williams LC zukommen lassen und dieses auch in mehreren Sprachen veröffentlicht. P. Williams stammt aus den USA, war in den vergangenen Jahren in Rom tätig und ist auch aufgrund seiner Publikationen und seiner Arbeit in den Medien bekannt. In seinem Statement teilt er mit, vor einigen Jahren ein Verhältnis mit einer Frau gehabt zu haben, aus dem auch ein Kind hervorging, und bittet um Entschuldigung für dieses mit dem katholischen Priestertum nicht vereinbare Verhalten.

Statement von P. Thomas Williams im Volltext:

„Vor einigen Jahren hatte ich eine Beziehung zu einer Frau, aus der ein Kind hervorging. Ich bereue diesen schweren Verstoß gegen das katholische Priestertum zutiefst und bin ehrlich um Wiedergutmachung bemüht. Meine Ordensoberen und ich haben zusammen entschieden, dass es das Beste ist, mich für ein Jahr von allen öffentlichen Aufgaben als Priester zurückzuziehen, und über meinen Fehler und Pflichten als Priester nachzudenken. Ich bedauere aufrichtig, andere durch diese Mitteilung zu verletzen, und bitte sie um ihr Gebet auf meiner Suche nach Orientierung für die weitere Zukunft.“

Ungeachtet des schweren Verstoßes gegen das katholische Priestertum handelt es sich um keinen Fall von sexuellem Missbrauch und um keine Straftat im Sinne staatlicher Gesetze.

Nach der Ordnung der Kirche kann in solchen Fällen der Priester darum bitten, von seinen priesterlichen Pflichten entbunden zu werden, um vor allem seinen natürlichen Pflichten als Vater nachkommen zu können. Bereut der Priester die Tat, kann er auch darum bitten, weiter im priesterlichen Dienst bleiben zu dürfen. In diesem Fall hat er jedoch dafür Sorge zu tragen und angemessene Maßnahmen zu treffen, dass für den Unterhalt des Kindes und seiner Mutter gesorgt ist. Außerdem ist sicherzustellen, dass seine Reue tiefgreifend ist und dass die weitere Ausübung des priesterlichen Dienstes keinen Anlass zu Ärgernis bei den Gläubigen gibt.

Die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi ist sich bewusst, dass diese Mitteilung für viele Menschen, gerade nach der jüngsten Geschichte der Gemeinschaft, eine Enttäuschung darstellt. Die Ordensgemeinschaft bittet deshalb insbesondere alle Mitglieder und Freunde aufrichtig um Verzeihung.

Die Legionäre Christi sind um ein respektvolles und verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber allen Beteiligten bemüht. Aufgrund des Schutzes der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen kann die Ordensgemeinschaft über das Statement hinaus keine Angaben zum Sachverhalt machen.

Wir über uns – Ein neues Kapitel in unserer Geschichte

Die Legionäre Christi sind eine Priester-Kongregation päpstlichen Rechts. Sie wurde 1941 in Mexiko gegründet und 1948 bzw. 1965 auf diözesaner und weltkirchlicher Ebene anerkannt. Heute zählt die Ordensgemeinschaft über 900 Priester, die in gut 20 Ländern der Welt tätig sind. Etwa 2.500 Aspiranten, Novizen und Ordensleute befinden sich in Ausbildung. Sie unterhält in 22 Ländern 127 Niederlassungen. Die Legionäre Christi widmen sich als missionarischer Orden vor allem der Verkündigung und der Ausbildung. In Deutschland sind die Legionäre Christi seit 1988 tätig und haben heute Niederlassungen in Bad Münstereifel (Noviziat) und Düsseldorf (Territorialdirektion und Kommunität). Sie betreuen Mitglieder des Regnum Christi und begleiten deren Initiativen v.a. in den Bereichen Ehe, Familie und Spiritualität in 12 deutschen Bistümern und sind auch in anderen seelsorglichen Aufgaben tätig (z.B. Schulseelsorge und Pfarrmissionen). Sie arbeiten vorwiegend in Schulen und Universitäten, in Mission und Entwicklungshilfe, im Bereich der Medien und in der Jungend– und Familienpastoral sowie in der Diözesanpriesterausbildung.

Die in der jüngeren Vergangenheit bekannt gewordenen negativen Erkenntnisse aus dem Leben des Gründers der Legionäre Christi werden in enger Absprache mit dem Heiligen Stuhl noch abschließend aufgearbeitet. Anfang September 2009 hat P. Sylvester Heereman LC (Ordensprovinzial bis April 2012, jetzt Generalvikar der Kongregation) in einem auch im Internet veröffentlichten Brief erneut um Verzeihung gebeten und Maßnahmen bekannt gegeben.

Der erste Teil der am 15. Juli 2009 vom Heiligen Stuhl eingesetzten Apostolischen Visitation für die Ordensgemeinschaft ist Ende April 2010 abgeschlossen worden. Die Visitatoren überreichten Papst Benedikt XVI. am 28. April 2010 ihre Berichte. Am 1. Mai 2010 veröffentlichte der Heilige Stuhl in diesem Zusammenhang eine offizielle Erklärung, in der er sowohl das „sehr schwerwiegende und objektiv unmoralische Verhalten von Pater Maciel“ und die Erneuerungsbedürftigkeit der Gemeinschaft hervorhob, als auch den „aufrichtigen Eifer der Mehrheit der Legionäre, der sich auch bei den Besuchen der Häuser der Kongregation und vieler ihrer Einrichtungen zeigte“, unterstrich. In diesem Zusammenhang bestätigte der Heilige Stuhl auch erneut den Kern des authentischen Ordenscharismas der Kongregation. – In einer Sonderausgabe des vierteljährig erscheinenden Informationsmagazins der Ordensgemeinschaft („L“) vom Juli 2010 sind alle Geschehnisse noch einmal zusammenhängend dargelegt worden.

Am 9. Juli 2010 ernannte Papst Benedikt XVI. als seinen Delegaten Kardinal Velasio De Paolis, C.S., für die Legionäre Christi und das Regnum Christi. Dessen Aufgaben und Befugnisse gab der Heilige Stuhl in einer weiteren Erklärung am 21. Juli in allen Einzelheiten bekannt. (Weitere Informationen finden Sie vollständig auf unseren Internetseiten unter www.regnumchristi.org/de)

 

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