Dienstag, 24. Juli 2012

Lebensziele festlegen


Tägliche Meditationen - 24. Juli 2012
Dienstag der sechzehnten Woche im Jahreskreis

Christopherus, Märtyrer

P. Robert DeCesare LC

Mt 12,4650
Als Jesus noch mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen. Da sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen. Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

Einführendes Gebet: Herr, ich beginne meine Meditation im Bewusstsein, dass ich deiner Gnade und deiner Hilfe bedarf. Ohne dich, Herr, kann ich nichts, aber mit dir, Herr, kann ich alles. Ich glaube, dass du in der Eucharistie wahrhaft gegenwärtig bist. Verborgen in der Gestalt des Brotes bleibst du bei mir. Ich vertraue auf dich, Herr, weil du meinem Leben einen Sinn gibst. Ich vertraue dir, weil du deinen Versprechen treu bist. Herr, ich liebe dich, weil du mir den Schatz des katholischen Glaubens gegeben hast. Du hast mir dieses Geschenk gegeben, um es mir zu ermöglichen, dem Weg zum Himmel zu folgen und dort für immer bei dir zu sein.

Bitte: Herr, gib mir die Gnade, deinen Willen zu erkennen und ihn in meinem Leben zu befolgen.

1. Was ist das Ziel meines Lebens? Dies ist die grundlegende Frage nach unserem Sinn im Leben. Der Vater schuf uns, damit wir ihn erkennen, lieben und ihm in dieser Welt dienen, um mit ihm für immer in der nächsten Welt glücklich zu sein. „Von allen sichtbaren Geschöpfen ist einzig der Mensch ‚fähig, seinen Schöpfer zu erkennen und zu lieben’. Er ist ‚auf Erden das einzige Geschöpf, das Gott um seiner selbst willen gewollt hat’, und er allein ist berufen, in Erkenntnis und Liebe am Leben Gottes teilzuhaben. Auf dieses Ziel hin ist er erschaffen worden“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 356). Um uns zu helfen, gab uns Gott seinen Sohn, damit wir ihm folgen und von ihm lernen, um so den Plan Gottes in unserem Leben zu erfüllen. Und deshalb folgen wir ihm und hören ihm zu, denn so gelangen wir zur Vollendung.

2. Ich habe einen Auftrag. Unsere Lebensaufgabe ist es, zur Vollendung zu gelangen. Also ist die Erfüllung unserer Sendung eine grundlegende Sache für unser Gewissen. Die direkte Norm für den richtigen Gebrauch unseres Gewissens könnte so formuliert werden: „Alles, das mir hilft, meine Sendung zu erfüllen, ist gut für mich; alles, das zwischen mir und meiner Sendung steht, ist schlecht für mich“. Oder, um Christi Worte zu benutzen: „Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu vollenden“ (Joh 4,34); „Ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt“ (Joh 8,29). Der Grund ist offensichtlich: Die Tat folgt dem Sein; was wir sind, entscheidet darüber, was wir tun. In ähnlicher Weise ergibt sich die apostolische Sendung aus unserem Christ sein. Was wir sind und was wir tun sind die zwei Seiten derselben Medaille.

3. Ein Teil von Gottes Familie. An einer anderen Stelle im Evangelium sagt Christus: „Wer immer den Willen Gottes tut, ist mir Bruder und Schwester und Mutter“ (Mk 3,35). Die Familie Christi ist ewig. Er heißt diejenigen willkommen, die seinen Willen tun, weil wir dafür erschaffen wurden, seinen Willen zu tun. Wenn wir unserer Berufung treu sind und so zur Vollendung gelangen, dann entsprechen wir den Hoffnungen und Träumen, die der Herr für uns hat. Er will, dass wir heilig sind. Er hat uns für sich selbst geschaffen. Nichts würde ihm mehr gefallen als am Ende sagen zu können: „Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, erbt das Reich, das euch von der Erschaffung der Welt an bereitet ist“ (Mt 25,34).

Gespräch mit Christus: Herr, ich will Teil deiner Familie sein. Ich will deinen Willen tun, weil ich weiß, dass es mich heilig machen wird. Dein Wille heiligt uns. Mach du mich heilig, Herr. Gib mir die Gnade, deinen Willen zu erkennen, zu lieben und zu erfüllen.

Vorsatz: Ich werde meinen Tag noch einmal durchdenken, bevor ich heute zu Bett gehe, und erforschen, wie ich Gottes Willen heute erfüllt habe.


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Christopherus, Märtyrer

P. Robert DeCesare LC

Mt 12,4650
Als Jesus noch mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen. Da sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen. Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

Einführendes Gebet: Herr, ich beginne meine Meditation im Bewusstsein, dass ich deiner Gnade und deiner Hilfe bedarf. Ohne dich, Herr, kann ich nichts, aber mit dir, Herr, kann ich alles. Ich glaube, dass du in der Eucharistie wahrhaft gegenwärtig bist. Verborgen in der Gestalt des Brotes bleibst du bei mir. Ich vertraue auf dich, Herr, weil du meinem Leben einen Sinn gibst. Ich vertraue dir, weil du deinen Versprechen treu bist. Herr, ich liebe dich, weil du mir den Schatz des katholischen Glaubens gegeben hast. Du hast mir dieses Geschenk gegeben, um es mir zu ermöglichen, dem Weg zum Himmel zu folgen und dort für immer bei dir zu sein.

Bitte: Herr, gib mir die Gnade, deinen Willen zu erkennen und ihn in meinem Leben zu befolgen.

1. Was ist das Ziel meines Lebens? Dies ist die grundlegende Frage nach unserem Sinn im Leben. Der Vater schuf uns, damit wir ihn erkennen, lieben und ihm in dieser Welt dienen, um mit ihm für immer in der nächsten Welt glücklich zu sein. „Von allen sichtbaren Geschöpfen ist einzig der Mensch ‚fähig, seinen Schöpfer zu erkennen und zu lieben’. Er ist ‚auf Erden das einzige Geschöpf, das Gott um seiner selbst willen gewollt hat’, und er allein ist berufen, in Erkenntnis und Liebe am Leben Gottes teilzuhaben. Auf dieses Ziel hin ist er erschaffen worden“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 356). Um uns zu helfen, gab uns Gott seinen Sohn, damit wir ihm folgen und von ihm lernen, um so den Plan Gottes in unserem Leben zu erfüllen. Und deshalb folgen wir ihm und hören ihm zu, denn so gelangen wir zur Vollendung.

2. Ich habe einen Auftrag. Unsere Lebensaufgabe ist es, zur Vollendung zu gelangen. Also ist die Erfüllung unserer Sendung eine grundlegende Sache für unser Gewissen. Die direkte Norm für den richtigen Gebrauch unseres Gewissens könnte so formuliert werden: „Alles, das mir hilft, meine Sendung zu erfüllen, ist gut für mich; alles, das zwischen mir und meiner Sendung steht, ist schlecht für mich“. Oder, um Christi Worte zu benutzen: „Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu vollenden“ (Joh 4,34); „Ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt“ (Joh 8,29). Der Grund ist offensichtlich: Die Tat folgt dem Sein; was wir sind, entscheidet darüber, was wir tun. In ähnlicher Weise ergibt sich die apostolische Sendung aus unserem Christ sein. Was wir sind und was wir tun sind die zwei Seiten derselben Medaille.

3. Ein Teil von Gottes Familie. An einer anderen Stelle im Evangelium sagt Christus: „Wer immer den Willen Gottes tut, ist mir Bruder und Schwester und Mutter“ (Mk 3,35). Die Familie Christi ist ewig. Er heißt diejenigen willkommen, die seinen Willen tun, weil wir dafür erschaffen wurden, seinen Willen zu tun. Wenn wir unserer Berufung treu sind und so zur Vollendung gelangen, dann entsprechen wir den Hoffnungen und Träumen, die der Herr für uns hat. Er will, dass wir heilig sind. Er hat uns für sich selbst geschaffen. Nichts würde ihm mehr gefallen als am Ende sagen zu können: „Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, erbt das Reich, das euch von der Erschaffung der Welt an bereitet ist“ (Mt 25,34).

Gespräch mit Christus: Herr, ich will Teil deiner Familie sein. Ich will deinen Willen tun, weil ich weiß, dass es mich heilig machen wird. Dein Wille heiligt uns. Mach du mich heilig, Herr. Gib mir die Gnade, deinen Willen zu erkennen, zu lieben und zu erfüllen.

Vorsatz: Ich werde meinen Tag noch einmal durchdenken, bevor ich heute zu Bett gehe, und erforschen, wie ich Gottes Willen heute erfüllt habe.

 

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