Donnerstag, 26. Juli 2012

Den guten Kampf für den Glauben kämpfen


Tägliche Meditationen - 26. Juli 2012
Donnerstag der sechzehnten Woche im Jahreskreis

Joachim und Anna, Eltern der Gottesmutter

P. Patrick Murphy LC

Mt 13,1017
Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas:

Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.

Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.

Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.

Einführendes Gebet: Herr, mein Gebet kommt nur dann an, wenn ich demütig vor dir bin. So nähere ich mich in Bescheidenheit und Demut. Ich spüre ein klares Verlangen nach dir und deiner Gnade. In Gedanken daran wächst meine Demut. Ich vertraue dir und deiner Gnade. Danke für deine unermessliche Liebe.

Bitte: Herr, mehre meinen Glauben, meine Hoffnung und meine Liebe.

1. Es bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe. Was meint der Herr, wenn er sagt „wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben“ oder „wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.“ Er bezieht sich eher auf die geistigen Güter als auf die materiellen. Gnade, Glaube, Hoffnung und Liebe sind allesamt geistige Güter. Wer hat, dem wird gegeben. Wenn du deinen Glauben, deine Hoffnung und deine Liebe lebst, werden sie in deiner Seele wachsen. Das Ergebnis? Du wirst Gnade im Überfluss haben. Wenn du deinen Glauben, deine Hoffnung und deine Liebe nicht übst, verlierst du alles, denn die irdische Welt ist vergänglich. So lehrt uns der heilige Paulus: „Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben; das Vergängliche erbt nicht das Unvergängliche“ (1 Kor 15,50). Und an anderer Stelle: „Es bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei“ (1 Kor 13,13).

2. Mit neuen Augen sehen. „Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.“ Wir können die Welt aus natürlicher oder aus übernatürlicher Sicht betrachten. Glaube, Hoffnung und Liebe erlauben uns eine übernatürliche Sicht der Welt. Die natürliche Sicht der Dinge schränkt uns in tausenderlei Hinsicht ein, weil die materielle Welt begrenzt und vergänglich ist. Die übernatürliche Welt ist nicht begrenzt, wenn man sie im Glauben sieht. Sie kommt zur Erfüllung und besteht für immer. Ohne Glauben hören wir, verstehen aber nicht, ohne Glauben halten wir Ausschau, sehen aber nichts.

3. Ein kämpfendes Herz. Nur wenn wir darum kämpfen, Christus ähnlich zu werden, verstehen wir diese Worte wirklich: „Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören.“ Das mag schwer zu verstehen sein, ist aber so. Um Jesus zu verstehen, ist es notwendig, ihm ähnlich zu sein. In dem Augenblick, in dem wir beginnen, für die Liebe zu ihm zu kämpfen, beginnen wir auch, ihm ähnlich zu werden. Gleichzeitig fangen wir an, ihn zu verstehen. Um ein Herz wie Jesus zu haben, müssen wir kämpfen und leiden, aber kämpfen und leiden ohne Feigheit, ohne Pause und ohne Entmutigung.

Gespräch mit Christus: Herr, gewähre mir die Gnade, im Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu kämpfen. Ich möchte in diesen Tugenden wachsen und beginnen, die Welt mit deinen Augen zu sehen – den Augen eines neuen Mannes oder einer neuen Frau in Christus. Mit dir ist meine Zukunft hoffnungsvoller und voll großartiger Verheißung und in jedem Falle glänzender als meine Vergangenheit.

Vorsatz: Ich will heute Menschen, Handlungen und Ereignisse mit den Augen des Glaubens sehen.


Den guten Kampf für den Glauben kämpfen

Den guten Kampf für den Glauben kämpfen

Joachim und Anna, Eltern der Gottesmutter

P. Patrick Murphy LC

Mt 13,1017
Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas:

Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.

Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.

Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.

Einführendes Gebet: Herr, mein Gebet kommt nur dann an, wenn ich demütig vor dir bin. So nähere ich mich in Bescheidenheit und Demut. Ich spüre ein klares Verlangen nach dir und deiner Gnade. In Gedanken daran wächst meine Demut. Ich vertraue dir und deiner Gnade. Danke für deine unermessliche Liebe.

Bitte: Herr, mehre meinen Glauben, meine Hoffnung und meine Liebe.

1. Es bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe. Was meint der Herr, wenn er sagt „wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben“ oder „wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.“ Er bezieht sich eher auf die geistigen Güter als auf die materiellen. Gnade, Glaube, Hoffnung und Liebe sind allesamt geistige Güter. Wer hat, dem wird gegeben. Wenn du deinen Glauben, deine Hoffnung und deine Liebe lebst, werden sie in deiner Seele wachsen. Das Ergebnis? Du wirst Gnade im Überfluss haben. Wenn du deinen Glauben, deine Hoffnung und deine Liebe nicht übst, verlierst du alles, denn die irdische Welt ist vergänglich. So lehrt uns der heilige Paulus: „Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben; das Vergängliche erbt nicht das Unvergängliche“ (1 Kor 15,50). Und an anderer Stelle: „Es bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei“ (1 Kor 13,13).

2. Mit neuen Augen sehen. „Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.“ Wir können die Welt aus natürlicher oder aus übernatürlicher Sicht betrachten. Glaube, Hoffnung und Liebe erlauben uns eine übernatürliche Sicht der Welt. Die natürliche Sicht der Dinge schränkt uns in tausenderlei Hinsicht ein, weil die materielle Welt begrenzt und vergänglich ist. Die übernatürliche Welt ist nicht begrenzt, wenn man sie im Glauben sieht. Sie kommt zur Erfüllung und besteht für immer. Ohne Glauben hören wir, verstehen aber nicht, ohne Glauben halten wir Ausschau, sehen aber nichts.

3. Ein kämpfendes Herz. Nur wenn wir darum kämpfen, Christus ähnlich zu werden, verstehen wir diese Worte wirklich: „Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören.“ Das mag schwer zu verstehen sein, ist aber so. Um Jesus zu verstehen, ist es notwendig, ihm ähnlich zu sein. In dem Augenblick, in dem wir beginnen, für die Liebe zu ihm zu kämpfen, beginnen wir auch, ihm ähnlich zu werden. Gleichzeitig fangen wir an, ihn zu verstehen. Um ein Herz wie Jesus zu haben, müssen wir kämpfen und leiden, aber kämpfen und leiden ohne Feigheit, ohne Pause und ohne Entmutigung.

Gespräch mit Christus: Herr, gewähre mir die Gnade, im Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu kämpfen. Ich möchte in diesen Tugenden wachsen und beginnen, die Welt mit deinen Augen zu sehen – den Augen eines neuen Mannes oder einer neuen Frau in Christus. Mit dir ist meine Zukunft hoffnungsvoller und voll großartiger Verheißung und in jedem Falle glänzender als meine Vergangenheit.

Vorsatz: Ich will heute Menschen, Handlungen und Ereignisse mit den Augen des Glaubens sehen.

 

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