Montag, 30. Juli 2012

Kaum merkliches, aber stetiges Wachstum


Tägliche Meditationen - 30. Juli 2012
Montag der siebzehnten Woche im Jahreskreis

Hl. Petrus Chrysologus, Bischof vonRavenna, Kirchenlehrer

P. Ernest Daly LC

Mt 13,3135
Jesus erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war. Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen. Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.

Einführendes Gebet: Herr, ich komme in deine Gegenwart, um dich besser kennenzulernen. Ich glaube, dass du mich zuerst suchst. Du willst, dass ich dich finde. Ich vertraue darauf, dass du mich in deiner Barmherzigkeit zu immer größerer Vertrautheit mit dir führen wirst. Ich öffne heute mein Herz, um deine Freundschaft zu empfangen.

Bitte: Herr, lehre mich die Sehnsucht nach deinem Reich und deiner Heiligkeit.

1. Kaum merklich stark werden. Das Reich Gottes ist nicht gerade eine sehr sichtbare und auffallende Organisation in der Welt. Es ist vor allem eine geistige Kraft. Es arbeitet unauffällig aber mit Macht in den Herzen derer, die es erlangen. Indem Christen den Glauben, die Hoffnung und die Nächstenliebe leben, entdecken sie, dass ihre großzügige Antwort auf die Stimme Christi in ihrem Gewissen ein Leben aufbaut, das Kraft und Substanz hat. Ein Leben in christlichem Glauben macht einen Menschen in allen Schwierigkeiten stark und befähigt ihn, auch andere auf ihrem Lebensweg zu stärken. Erlaube ich dem Reich Gottes, sich in meinem Herzen so auszubreiten, dass ich andere durch mein Vorbild und durch meine Nächstenliebe unbemerkt stärken kann?

2. Verborgene Ausbreitung. Sobald wir Christus erlauben, jeden Tag mehr in unseren Herzen zu regieren, werden wir bemerken, dass er nicht nur uns selbst beeinflusst, sondern auch die Menschen um uns herum. Diese Welt wird viel liebenswerter und mitmenschlicher. Die Wahrheit breitet sich immer mehr aus. Die Menschen werden an Gottes Gegenwart und Liebe erinnert. Diese Welt wird mehr zu einem Ort, an dem die anderen Gott finden können. Es ist eine kaum merkliche Umwandlung der Welt, aber unaufhaltsam, wie das Aufgehen des Teigs durch die Wirkkraft des Sauerteigs. Lasse ich jederzeit zu, dass die Werte des Reiches Gottes die Art und Weise, wie ich mit anderen umgehe, ändern? Habe ich Vertrauen auf die verwandelnde Kraft des Evangeliums?

3. Geheimnisse offenbaren. Christus sprach in Gleichnissen, weil er uns helfen wollte zu verstehen, dass es das Reich Gottes gibt und dass es erreichbar ist. Gott will in unseren Herzen regieren, und die Erfüllung seines Willens wird für uns durch seine Gnade zur Realität. Das Geheimnis für die Fruchtbarkeit unseres Lebens liegt in unserer Offenheit und Mitarbeit mit Gottes Gnade. Es liegt an uns, ob wir unseren Glauben praktizieren wollen. Christus ist gekommen, um unsere Augen für Gottes Gnade zu öffnen. Zeigen wir unsere Dankbarkeit, indem wir seinen Willen erfüllen?

Gespräch mit Christus: Herr, ich glaube an dein Reich. Ich weiß, dass es durch die Kraft deiner Gnade ständig wächst. Hilf mir heute, mit Zuversicht zu handeln. Ich weiß, dass ich dir durch die Aussaat des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe erlaube, große Taten in der Welt um mich herum zu vollbringen.

Vorsatz: Heute will ich ausführlich über Gottes Güte mit jemandem sprechen, den ich treffe.


Kaum merkliches, aber stetiges Wachstum

Kaum merkliches, aber stetiges Wachstum

Hl. Petrus Chrysologus, Bischof vonRavenna, Kirchenlehrer

P. Ernest Daly LC

Mt 13,3135
Jesus erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war. Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen. Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.

Einführendes Gebet: Herr, ich komme in deine Gegenwart, um dich besser kennenzulernen. Ich glaube, dass du mich zuerst suchst. Du willst, dass ich dich finde. Ich vertraue darauf, dass du mich in deiner Barmherzigkeit zu immer größerer Vertrautheit mit dir führen wirst. Ich öffne heute mein Herz, um deine Freundschaft zu empfangen.

Bitte: Herr, lehre mich die Sehnsucht nach deinem Reich und deiner Heiligkeit.

1. Kaum merklich stark werden. Das Reich Gottes ist nicht gerade eine sehr sichtbare und auffallende Organisation in der Welt. Es ist vor allem eine geistige Kraft. Es arbeitet unauffällig aber mit Macht in den Herzen derer, die es erlangen. Indem Christen den Glauben, die Hoffnung und die Nächstenliebe leben, entdecken sie, dass ihre großzügige Antwort auf die Stimme Christi in ihrem Gewissen ein Leben aufbaut, das Kraft und Substanz hat. Ein Leben in christlichem Glauben macht einen Menschen in allen Schwierigkeiten stark und befähigt ihn, auch andere auf ihrem Lebensweg zu stärken. Erlaube ich dem Reich Gottes, sich in meinem Herzen so auszubreiten, dass ich andere durch mein Vorbild und durch meine Nächstenliebe unbemerkt stärken kann?

2. Verborgene Ausbreitung. Sobald wir Christus erlauben, jeden Tag mehr in unseren Herzen zu regieren, werden wir bemerken, dass er nicht nur uns selbst beeinflusst, sondern auch die Menschen um uns herum. Diese Welt wird viel liebenswerter und mitmenschlicher. Die Wahrheit breitet sich immer mehr aus. Die Menschen werden an Gottes Gegenwart und Liebe erinnert. Diese Welt wird mehr zu einem Ort, an dem die anderen Gott finden können. Es ist eine kaum merkliche Umwandlung der Welt, aber unaufhaltsam, wie das Aufgehen des Teigs durch die Wirkkraft des Sauerteigs. Lasse ich jederzeit zu, dass die Werte des Reiches Gottes die Art und Weise, wie ich mit anderen umgehe, ändern? Habe ich Vertrauen auf die verwandelnde Kraft des Evangeliums?

3. Geheimnisse offenbaren. Christus sprach in Gleichnissen, weil er uns helfen wollte zu verstehen, dass es das Reich Gottes gibt und dass es erreichbar ist. Gott will in unseren Herzen regieren, und die Erfüllung seines Willens wird für uns durch seine Gnade zur Realität. Das Geheimnis für die Fruchtbarkeit unseres Lebens liegt in unserer Offenheit und Mitarbeit mit Gottes Gnade. Es liegt an uns, ob wir unseren Glauben praktizieren wollen. Christus ist gekommen, um unsere Augen für Gottes Gnade zu öffnen. Zeigen wir unsere Dankbarkeit, indem wir seinen Willen erfüllen?

Gespräch mit Christus: Herr, ich glaube an dein Reich. Ich weiß, dass es durch die Kraft deiner Gnade ständig wächst. Hilf mir heute, mit Zuversicht zu handeln. Ich weiß, dass ich dir durch die Aussaat des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe erlaube, große Taten in der Welt um mich herum zu vollbringen.

Vorsatz: Heute will ich ausführlich über Gottes Güte mit jemandem sprechen, den ich treffe.

 

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