Dienstag, 7. August 2012

Mission Impossible


Tägliche Meditationen - 7. August 2012
Dienstag der achtzehnten Woche im Jahreskreis

Hl. Xystus II., Papst, und Gefährten, Märtyrer
Hl. Kajetan, Priester und Ordensgründer
Hl. Altmann, Bischof

P. Patrick Murphy LC

Mt 14,2336
Gleich darauf forderte Jesus die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg. Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrieen vor Angst. Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme. Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu. Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.

Sie fuhren auf das Ufer zu und kamen nach Gennesaret. Als die Leute dort ihn erkannten, schickten sie Boten in die ganze Umgebung. Und man brachte alle Kranken zu ihm und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

Einführendes Gebet: Herr Jesus, ich glaube, dass du willst, dass ich Vertrauen in dich habe, ein Vertrauen, das vorbehaltlos auf deine Worte hört. Ich hoffe auf deine Worte und vertraue nicht ausschließlich auf meine eigene Kraft und meinen eigenen Verstand. Ich liebe dich. Du erstaunst mich immer wieder, wenn du mir zeigst, wie du Dinge anders tust als ich sie tue.

Bitte: Herr, möge mein Gebet heute bewirken, dass ich den Schritt aus meiner Bequemlichkeit heraus wage.

1. Einsamkeit und Gebet. Jesus schickte die Menge fort und ging auf einen Berg, um zu beten. Er war bereit, auf die Gesellschaft anderer zu verzichten, um allein mit Gott zu sein. Ohne andere allein in der Stille zu sein kann für kurze Zeit zu einem Gefühl der Einsamkeit und der inneren Leere führen. Vielleicht fühlen wir das Verlangen, die Gesellschaft anderer zu suchen – um so den Schmerz des Alleinseins zu betäuben. Wenn das der Fall ist, müssen wir im Gebet ausharren. Der Schmerz der Stille kann sich in Freude und Frieden verwandeln. Wir müssen aber mit Gott verbunden bleiben und lernen, uns über seine Gegenwart im stillen Gebet zu freuen.

2. Furcht vor dem Gebet. „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht.“ Petrus antwortete ihm: „Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.“ Manchmal kann unsere Furcht vor dem stillen Gebet größer sein als die Furcht, die Petrus empfand. Wir haben uns so sehr an das Zusammensein mit anderen gewöhnt, wir sind oft sehr beschäftigt, werden oft gebraucht, dass wir uns davor fürchten, diese Gewohnheiten zu verlassen, und sei es auch nur für die Zeit eines kurzen Gebets. Wir müssen bereit sein, diese Gewohnheiten aufzugeben, zumindest zeitweise, wenn wir Beten lernen wollen. Wir müssen frei von uns selbst werden, um mit Christus erfüllt zu werden und uns auf seine Stärke zu verlassen und ihm zu vertrauen.

3. Ein fester Entschluss. „Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.“ Wenn wir einmal „im Boot sind“, das heißt, wenn wir uns entschließen, stilles und konzentriertes Beten zu üben, werden sich unsere Ängste und Befürchtungen wie der Wind legen. Wir müssen den festen Entschluss fassen, uns tief aufs Gebet einzulassen und alle Trägheit überwinden, wenn wir die wahre Freiheit, den Frieden und die Freude echten Gebets erleben wollen. Bitten wir den Herrn um diese Gnade und seien wir großzügig, wenn wir beginnen.

Gespräch mit Christus: Herr, du kennst die Schwerfälligkeit, die ich erlebe, wenn ich beten will. Du weißt, wie oft ich versucht werde, mit dem Beten aufzuhören und etwas anderes zu tun. Gib mir einen tiefen Glauben und großen Mut, den Schritt ins Tiefe zu wagen und mit ganzem Herzen mein Beten zu beginnen.

Vorsatz: Ich will den festen Entschluss fassen, heute intensiv zu beten.


Mission Impossible

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Hl. Xystus II., Papst, und Gefährten, Märtyrer
Hl. Kajetan, Priester und Ordensgründer
Hl. Altmann, Bischof

P. Patrick Murphy LC

Mt 14,2336
Gleich darauf forderte Jesus die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg. Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrieen vor Angst. Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme. Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu. Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.

Sie fuhren auf das Ufer zu und kamen nach Gennesaret. Als die Leute dort ihn erkannten, schickten sie Boten in die ganze Umgebung. Und man brachte alle Kranken zu ihm und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

Einführendes Gebet: Herr Jesus, ich glaube, dass du willst, dass ich Vertrauen in dich habe, ein Vertrauen, das vorbehaltlos auf deine Worte hört. Ich hoffe auf deine Worte und vertraue nicht ausschließlich auf meine eigene Kraft und meinen eigenen Verstand. Ich liebe dich. Du erstaunst mich immer wieder, wenn du mir zeigst, wie du Dinge anders tust als ich sie tue.

Bitte: Herr, möge mein Gebet heute bewirken, dass ich den Schritt aus meiner Bequemlichkeit heraus wage.

1. Einsamkeit und Gebet. Jesus schickte die Menge fort und ging auf einen Berg, um zu beten. Er war bereit, auf die Gesellschaft anderer zu verzichten, um allein mit Gott zu sein. Ohne andere allein in der Stille zu sein kann für kurze Zeit zu einem Gefühl der Einsamkeit und der inneren Leere führen. Vielleicht fühlen wir das Verlangen, die Gesellschaft anderer zu suchen – um so den Schmerz des Alleinseins zu betäuben. Wenn das der Fall ist, müssen wir im Gebet ausharren. Der Schmerz der Stille kann sich in Freude und Frieden verwandeln. Wir müssen aber mit Gott verbunden bleiben und lernen, uns über seine Gegenwart im stillen Gebet zu freuen.

2. Furcht vor dem Gebet. „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht.“ Petrus antwortete ihm: „Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.“ Manchmal kann unsere Furcht vor dem stillen Gebet größer sein als die Furcht, die Petrus empfand. Wir haben uns so sehr an das Zusammensein mit anderen gewöhnt, wir sind oft sehr beschäftigt, werden oft gebraucht, dass wir uns davor fürchten, diese Gewohnheiten zu verlassen, und sei es auch nur für die Zeit eines kurzen Gebets. Wir müssen bereit sein, diese Gewohnheiten aufzugeben, zumindest zeitweise, wenn wir Beten lernen wollen. Wir müssen frei von uns selbst werden, um mit Christus erfüllt zu werden und uns auf seine Stärke zu verlassen und ihm zu vertrauen.

3. Ein fester Entschluss. „Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.“ Wenn wir einmal „im Boot sind“, das heißt, wenn wir uns entschließen, stilles und konzentriertes Beten zu üben, werden sich unsere Ängste und Befürchtungen wie der Wind legen. Wir müssen den festen Entschluss fassen, uns tief aufs Gebet einzulassen und alle Trägheit überwinden, wenn wir die wahre Freiheit, den Frieden und die Freude echten Gebets erleben wollen. Bitten wir den Herrn um diese Gnade und seien wir großzügig, wenn wir beginnen.

Gespräch mit Christus: Herr, du kennst die Schwerfälligkeit, die ich erlebe, wenn ich beten will. Du weißt, wie oft ich versucht werde, mit dem Beten aufzuhören und etwas anderes zu tun. Gib mir einen tiefen Glauben und großen Mut, den Schritt ins Tiefe zu wagen und mit ganzem Herzen mein Beten zu beginnen.

Vorsatz: Ich will den festen Entschluss fassen, heute intensiv zu beten.

 

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