Samstag, 11. August 2012

Zu Jesus gehen


Tägliche Meditationen - 11. August 2012
Samstag der achtzehnten Woche im Jahreskreis

Hl. Klara von Assisi, Jungfrau und Ordensgründerin
Nikolaus v. Kues

P. Jason Wallace LC

Mt 17,1420
Als sie zurückkamen, begegneten sie einer großen Zahl von Menschen. Da trat ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Immer wieder fällt er ins Feuer oder ins Wasser. Ich habe ihn schon zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen. Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir! Dann drohte Jesus dem Dämon. Der Dämon verließ den Jungen, und der Junge war von diesem Augenblick an geheilt.

Als die Jünger mit Jesus allein waren, wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben? Er antwortete: Weil euer Glaube so klein ist. Amen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.

Einführendes Gebet: Herr Jesus, ich glaube, dass du willst, dass ich einen Glauben habe, der deine Worte ohne zu zweifeln annimmt. Ich hoffe auf dein Wort und verlasse mich nicht allein auf meinen eigenen Verstand. Ich liebe dich. Du erstaunst mich immer wieder, indem du mich erfahren lässt, dass deine Wege nicht meine Wege sind.

Bitte: Herr, gib mir die Gnade, auf Dich zu vertrauen.

1. Die harte Realität der Welt. Kurz vor diesem Ereignis hatten die Apostel die Verklärung Christi miterlebt. Sind auch Sie schon einmal voller Begeisterung von Exerzitien nach Hause gekommen und wollten die Welt verändern? Aber dann sind unerwartete Kreuze gekommen – ein ablehnendes Wort, eine Versuchung, die Sie zuvor niemals kannten, eine Familientragödie. Wenn wir uns ganz von Gottes Herrlichkeit umfangen fühlten, mussten wir plötzlich die harte Realität dieser Welt erfahren. Die glücklichen Momente, in denen wir Gott wirklich erfahren, sollen uns die Kraft geben, die Herausforderungen, die noch vor uns liegen, mit Kraft und Ausdauer anzugehen. Wir brauchen dazu einen starken Glauben.

2. Echter Glaube. Die Apostel waren losgezogen und meinten, dass sie die Leute heilen könnten, aber sie vergaßen dabei die geheimnisvolle Zutat – den Glauben. Es sind nicht die Apostel, die diese Werke vollbringen; Gott wirkt durch sie. Könnte es sein, dass sie das vergessen hatten und anmaßend geworden waren? Wie oft passiert es auch uns, dass wir eine großartige Erfahrung beim Gebet machen; kaum sind wir aber aus der Haustüre hinausgegangen, verfallen wir gleich wieder in unseren Egoismus. Getrennt von Christus haben wir aber keine Kraft. Wir müssen unseren Glauben in die Tat umsetzen. Achten wir aber darauf, dass unsere Taten mit und durch Christus getan werden.

3. Zurückblicken. Stellen wir uns vor, wie Petrus zurückblickte auf die vielen Erlebnisse, die er mit Christus hatte und dabei feststellte, wie geduldig unser Herr immer wieder mit ihm gewesen war. Er erinnerte sich auch daran, wie barmherzig Jesus mit den Menschen gewesen war. Ist diese Geduld und Barmherzigkeit Jesu auch meine tägliche Stütze? Oder verliere ich oft meine Geduld und werde unsicher, weil ich nicht weiß, wie ich mit den Fehlern anderer Menschen oder mit Konfliktsituationen umgehen soll? Ist es schwer für mich, wenn die Menschen das Offensichtliche nicht erkennen wollen? Geh ich mit dem Versagen und den Fehlern der Anderen nicht richtig um? Gehen wir zu Christus. Schauen wir auf ihn, auf sein sanftes Lächeln und erinnern wir uns daran, wie lang er warten musste, bis wir ihm in die Augen schauten und unser Leben änderten.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, du streckst mir immer deine Hände entgegen, aber oft benutzte ich meine Hände für meine eigenen Ziele. Nimm mich jetzt an der Hand und führe mich dorthin, wohin ich nach deinem Willen gehen soll.

Vorsatz: Wenn ich heute bete, will ich auf den Weg zurückblicken, den ich bis jetzt schon gegangen bin, und dankbar sein.


Zu Jesus gehen

Zu Jesus gehen

Hl. Klara von Assisi, Jungfrau und Ordensgründerin
Nikolaus v. Kues

P. Jason Wallace LC

Mt 17,1420
Als sie zurückkamen, begegneten sie einer großen Zahl von Menschen. Da trat ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Immer wieder fällt er ins Feuer oder ins Wasser. Ich habe ihn schon zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen. Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir! Dann drohte Jesus dem Dämon. Der Dämon verließ den Jungen, und der Junge war von diesem Augenblick an geheilt.

Als die Jünger mit Jesus allein waren, wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben? Er antwortete: Weil euer Glaube so klein ist. Amen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.

Einführendes Gebet: Herr Jesus, ich glaube, dass du willst, dass ich einen Glauben habe, der deine Worte ohne zu zweifeln annimmt. Ich hoffe auf dein Wort und verlasse mich nicht allein auf meinen eigenen Verstand. Ich liebe dich. Du erstaunst mich immer wieder, indem du mich erfahren lässt, dass deine Wege nicht meine Wege sind.

Bitte: Herr, gib mir die Gnade, auf Dich zu vertrauen.

1. Die harte Realität der Welt. Kurz vor diesem Ereignis hatten die Apostel die Verklärung Christi miterlebt. Sind auch Sie schon einmal voller Begeisterung von Exerzitien nach Hause gekommen und wollten die Welt verändern? Aber dann sind unerwartete Kreuze gekommen – ein ablehnendes Wort, eine Versuchung, die Sie zuvor niemals kannten, eine Familientragödie. Wenn wir uns ganz von Gottes Herrlichkeit umfangen fühlten, mussten wir plötzlich die harte Realität dieser Welt erfahren. Die glücklichen Momente, in denen wir Gott wirklich erfahren, sollen uns die Kraft geben, die Herausforderungen, die noch vor uns liegen, mit Kraft und Ausdauer anzugehen. Wir brauchen dazu einen starken Glauben.

2. Echter Glaube. Die Apostel waren losgezogen und meinten, dass sie die Leute heilen könnten, aber sie vergaßen dabei die geheimnisvolle Zutat – den Glauben. Es sind nicht die Apostel, die diese Werke vollbringen; Gott wirkt durch sie. Könnte es sein, dass sie das vergessen hatten und anmaßend geworden waren? Wie oft passiert es auch uns, dass wir eine großartige Erfahrung beim Gebet machen; kaum sind wir aber aus der Haustüre hinausgegangen, verfallen wir gleich wieder in unseren Egoismus. Getrennt von Christus haben wir aber keine Kraft. Wir müssen unseren Glauben in die Tat umsetzen. Achten wir aber darauf, dass unsere Taten mit und durch Christus getan werden.

3. Zurückblicken. Stellen wir uns vor, wie Petrus zurückblickte auf die vielen Erlebnisse, die er mit Christus hatte und dabei feststellte, wie geduldig unser Herr immer wieder mit ihm gewesen war. Er erinnerte sich auch daran, wie barmherzig Jesus mit den Menschen gewesen war. Ist diese Geduld und Barmherzigkeit Jesu auch meine tägliche Stütze? Oder verliere ich oft meine Geduld und werde unsicher, weil ich nicht weiß, wie ich mit den Fehlern anderer Menschen oder mit Konfliktsituationen umgehen soll? Ist es schwer für mich, wenn die Menschen das Offensichtliche nicht erkennen wollen? Geh ich mit dem Versagen und den Fehlern der Anderen nicht richtig um? Gehen wir zu Christus. Schauen wir auf ihn, auf sein sanftes Lächeln und erinnern wir uns daran, wie lang er warten musste, bis wir ihm in die Augen schauten und unser Leben änderten.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, du streckst mir immer deine Hände entgegen, aber oft benutzte ich meine Hände für meine eigenen Ziele. Nimm mich jetzt an der Hand und führe mich dorthin, wohin ich nach deinem Willen gehen soll.

Vorsatz: Wenn ich heute bete, will ich auf den Weg zurückblicken, den ich bis jetzt schon gegangen bin, und dankbar sein.

 

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