Montag, 17. September 2012

Herr, sprich nur ein Wort …


Tägliche Meditationen - 17. September 2012
Montag der vierundzwanzigsten Woche im Jahreskreis

Hl. Hildegard von Bingen

P. David Daly LC

Lk 7,110
Als Jesus diese Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein. Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte. Als der Hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten. Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst; denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut. Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden. Auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden. Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war.

Einführendes Gebet: Herr Jesus, ich glaube, dass du in diese Welt gekommen bist, um uns Sünder zu erlösen. Ich hoffe auf dich und deine Macht, die meine Seele durch deine Gnade von der Sündenverfallenheit zur Heiligkeit verwandeln kann. Herr, ich liebe dich und mein Herz verlangt, dich an die erste Stelle in meinem Leben zu setzen. Ich will dich lieben von ganzem Herzen, mit allen Gedanken, mit meiner Seele und meiner ganzen Kraft.

Bitte: Herr Jesus, gewähre mir das Geschenk eines tieferen Glaubens.

1. Der Hauptmann. Häufig erkennen jene Menschen Gott am wenigsten, die er am meisten beschenkt hat. Aus diesem Grund bietet er das Geschenk des Glaubens auch anderen Männern und Frauen an, vor allem jenen, die ein einfaches und demütiges Herz haben. Der Hauptmann veranschaulicht diese Kraft der Gnade Gottes in unserem Leben. Wir sollten uns bemühen, einfach und demütig wie er zu sein und ebenso auf sein kraftvolles Wirken in unserem täglichen Leben zu vertrauen.

2. Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. Diese Worte offenbaren die Demut des Hauptmanns. Sie sollten ebenso unsere Demut und unseren Glauben an die Gegenwart Christi in der heiligen Eucharistie offenbaren, denn es sind die gleichen Worte, die wir in jeder heiligen Messe beten, bevor wir den Herrn in der heiligen Kommunion empfangen. Wenn wir das Allerheiligste empfangen, empfangen wir in Wahrheit Jesus Christus – seinen Leib, sein Blut, seine Seele und seine Gottheit. Unser Glaube ist der Schlüssel, um unsere Herzen für die heiligmachende Gnade Christi zu öffnen.

3. Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden. Wollen wir nicht, dass Jesus solche Worte zu uns sagt? Sind sie nicht viel besser als folgende andere Worte Christi: „Wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?“ (Lk 18,8). Christus fordert uns auf, eine sprudelnde Quelle des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu sein, so dass er, selbst wenn er nirgendwo mehr Glauben findet, durch unseren unsterblichen Glauben getröstet werden kann.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich möchte diese Worte des Hauptmanns nachsprechen. Ich glaube an dich und an deine Realpräsenz in der Eucharistie. Wenn mich Glaubenszweifel oder Schwäche im Glauben überkommen, will ich zu dir rufen: „Sprich nur ein Wort und ich werde gesund!“

Vorsatz: Ich will mir vornehmen, heute diese Worte aus ganzem Herzen in der heiligen Messe beim Empfang der heiligen Eucharistie oder beim geistigen Kommunizieren zu beten.


Herr, sprich nur ein Wort …

Herr, sprich nur ein Wort …

Hl. Hildegard von Bingen

P. David Daly LC

Lk 7,110
Als Jesus diese Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein. Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte. Als der Hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten. Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst; denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut. Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden. Auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden. Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war.

Einführendes Gebet: Herr Jesus, ich glaube, dass du in diese Welt gekommen bist, um uns Sünder zu erlösen. Ich hoffe auf dich und deine Macht, die meine Seele durch deine Gnade von der Sündenverfallenheit zur Heiligkeit verwandeln kann. Herr, ich liebe dich und mein Herz verlangt, dich an die erste Stelle in meinem Leben zu setzen. Ich will dich lieben von ganzem Herzen, mit allen Gedanken, mit meiner Seele und meiner ganzen Kraft.

Bitte: Herr Jesus, gewähre mir das Geschenk eines tieferen Glaubens.

1. Der Hauptmann. Häufig erkennen jene Menschen Gott am wenigsten, die er am meisten beschenkt hat. Aus diesem Grund bietet er das Geschenk des Glaubens auch anderen Männern und Frauen an, vor allem jenen, die ein einfaches und demütiges Herz haben. Der Hauptmann veranschaulicht diese Kraft der Gnade Gottes in unserem Leben. Wir sollten uns bemühen, einfach und demütig wie er zu sein und ebenso auf sein kraftvolles Wirken in unserem täglichen Leben zu vertrauen.

2. Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. Diese Worte offenbaren die Demut des Hauptmanns. Sie sollten ebenso unsere Demut und unseren Glauben an die Gegenwart Christi in der heiligen Eucharistie offenbaren, denn es sind die gleichen Worte, die wir in jeder heiligen Messe beten, bevor wir den Herrn in der heiligen Kommunion empfangen. Wenn wir das Allerheiligste empfangen, empfangen wir in Wahrheit Jesus Christus – seinen Leib, sein Blut, seine Seele und seine Gottheit. Unser Glaube ist der Schlüssel, um unsere Herzen für die heiligmachende Gnade Christi zu öffnen.

3. Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden. Wollen wir nicht, dass Jesus solche Worte zu uns sagt? Sind sie nicht viel besser als folgende andere Worte Christi: „Wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?“ (Lk 18,8). Christus fordert uns auf, eine sprudelnde Quelle des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu sein, so dass er, selbst wenn er nirgendwo mehr Glauben findet, durch unseren unsterblichen Glauben getröstet werden kann.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich möchte diese Worte des Hauptmanns nachsprechen. Ich glaube an dich und an deine Realpräsenz in der Eucharistie. Wenn mich Glaubenszweifel oder Schwäche im Glauben überkommen, will ich zu dir rufen: „Sprich nur ein Wort und ich werde gesund!“

Vorsatz: Ich will mir vornehmen, heute diese Worte aus ganzem Herzen in der heiligen Messe beim Empfang der heiligen Eucharistie oder beim geistigen Kommunizieren zu beten.

 

Tägliche Meditationen - 17. September 2012
Montag der vierundzwanzigsten Woche im Jahreskreis

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Montag, 16. September 2012

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