Mittwoch, 26. September 2012

Eine Sendung haben


Tägliche Meditationen - 26. September 2012
Mittwoch der fünfundzwanzigsten Woche im Jahreskreis

Hl. Cosmas
Hl. Damian

P. Shane Lambert LC

Lk 9,16
Dann rief Jesus die Zwölf zu sich und gab ihnen die Kraft und die Vollmacht, alle Dämonen auszutreiben und die Kranken gesund zu machen. Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen. Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd. Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken.

Einführendes Gebet: Herr, du bist der Urheber des Lebens und der Spender alles Guten. Du bist der Friedensfürst und mein Helfer. Du bist mein Arzt und die Medizin selbst. Ich brauche dich dringend. Ich liebe dich und binde mich ganz an dich, denn ich weiß, dass du mich weder im Stich lassen noch mich betrügen könntest. Ich danke dir dafür, dass du dich mir ganz schenkst.

Bitte: Herr Jesus, lehre mich, in deinem Namen zu handeln, damit deine Macht und Autorität durch mich wirken können.

1. Ein Gesandter Gottes. Wir sehen, wie Jesus die zwölf Apostel zusammenruft, wie er ihnen Kraft und Vollmacht gibt, und wie Jesus sie aussendet. „Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn.“ Wer also einen Apostel Christi aufnimmt, nimmt einen Gesandten Gottes auf. Als Christ bin ich arm, wenn ich in meinem eigenen Namen auftrete, oder wenn ich mich allein auf meine eigenen Fähigkeiten und meine Kraft verlasse. Wenn ich aber in Christi Namen und nach Gottes Willen handle, habe ich die Garantie, die Gott selbst gegeben hat, dass ich Frucht bringen werde. Darum muss ich mich fragen, wie oft meine Pläne mit Gottes Willen für mich übereinstimmen, oder ob ich nur nach meinen egoistischen Wünschen handle. Lebe ich wirklich die göttlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe – besonders im Umgang mit anderen?

2. Der Auftrag. Jesus will, dass sich seine Apostel auf keine materiellen Dinge stützen: „Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd. Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst.“ Jesus hat seinen Aposteln einen Auftrag gegeben – einen Auftrag zur Rettung der Seelen. Die Fruchtbarkeit dieses Mühens wird nicht von materiellen Dingen, die sie anwenden, abhängen, sondern von dem Zeugnis, das sie für Christus und seine göttliche Botschaft, die sie weitertragen, geben. Dadurch kann Gottes Kraft durch sie wirken. Der heilige Paulus fasst diese Bedingung wie folgt zusammen: „Diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt“ (2 Kor 4,7). Christus legt vor allem Wert auf die Verkündigung des Reiches Gottes und die Heilung der Kranken: geistige und körperliche Werke der Barmherzigkeit. Gebe ich im Umgang mit den Nöten und Schwierigkeiten der anderen vor allem Christi Liebe weiter, oder ersetze ich diese allein mit der Kälte materieller Dinge?

3. Die Fruchtbarkeit der Treue. Das Evangelium berichtet uns vom fruchtbaren Wirken der Apostel: “Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken.“ Indem die Apostel Christus gehorchen, können sie auch den notleidenden Seelen den Trost der Frohen Botschaft und die Heilung ihrer Krankheiten bringen. Die Treue der Apostel verlangte ihnen persönliche Opfer ab, sie sollten ja für Christus Zeugnis ablegen und nicht für sich selbst, deshalb diese Strenge. Der heilige Paulus erinnert an diese Erfahrung der Selbsthingabe und spricht gleichzeitig die Freude über das Heil an: „Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft” (1 Kor 1,18). Habe ich schon einmal aus Liebe ein Opfer für einen anderen gebracht? Habe ich mein Herz wirklich Christus übergeben?

Gespräch mit Christus: Herr, nimm mein Herz aus Eis und schmelze es mit deiner Liebe. Löse mich von den materiellen Dingen, damit ich frei sein kann in deinem Heiligen Geist. Lehre mich, das Kreuz in Liebe anzunehmen, damit ich dein Werkzeug der Liebe zur Rettung der Seelen werden kann und damit andere durch mich den Trost deiner Liebe empfangen können.

Vorsatz: Ich will heute ein geistiges oder körperliches Werk der Barmherzigkeit aus Liebe zu Gott und den Seelen tun.


Eine Sendung haben

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Hl. Cosmas
Hl. Damian

P. Shane Lambert LC

Lk 9,16
Dann rief Jesus die Zwölf zu sich und gab ihnen die Kraft und die Vollmacht, alle Dämonen auszutreiben und die Kranken gesund zu machen. Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen. Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd. Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken.

Einführendes Gebet: Herr, du bist der Urheber des Lebens und der Spender alles Guten. Du bist der Friedensfürst und mein Helfer. Du bist mein Arzt und die Medizin selbst. Ich brauche dich dringend. Ich liebe dich und binde mich ganz an dich, denn ich weiß, dass du mich weder im Stich lassen noch mich betrügen könntest. Ich danke dir dafür, dass du dich mir ganz schenkst.

Bitte: Herr Jesus, lehre mich, in deinem Namen zu handeln, damit deine Macht und Autorität durch mich wirken können.

1. Ein Gesandter Gottes. Wir sehen, wie Jesus die zwölf Apostel zusammenruft, wie er ihnen Kraft und Vollmacht gibt, und wie Jesus sie aussendet. „Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn.“ Wer also einen Apostel Christi aufnimmt, nimmt einen Gesandten Gottes auf. Als Christ bin ich arm, wenn ich in meinem eigenen Namen auftrete, oder wenn ich mich allein auf meine eigenen Fähigkeiten und meine Kraft verlasse. Wenn ich aber in Christi Namen und nach Gottes Willen handle, habe ich die Garantie, die Gott selbst gegeben hat, dass ich Frucht bringen werde. Darum muss ich mich fragen, wie oft meine Pläne mit Gottes Willen für mich übereinstimmen, oder ob ich nur nach meinen egoistischen Wünschen handle. Lebe ich wirklich die göttlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe – besonders im Umgang mit anderen?

2. Der Auftrag. Jesus will, dass sich seine Apostel auf keine materiellen Dinge stützen: „Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd. Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst.“ Jesus hat seinen Aposteln einen Auftrag gegeben – einen Auftrag zur Rettung der Seelen. Die Fruchtbarkeit dieses Mühens wird nicht von materiellen Dingen, die sie anwenden, abhängen, sondern von dem Zeugnis, das sie für Christus und seine göttliche Botschaft, die sie weitertragen, geben. Dadurch kann Gottes Kraft durch sie wirken. Der heilige Paulus fasst diese Bedingung wie folgt zusammen: „Diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt“ (2 Kor 4,7). Christus legt vor allem Wert auf die Verkündigung des Reiches Gottes und die Heilung der Kranken: geistige und körperliche Werke der Barmherzigkeit. Gebe ich im Umgang mit den Nöten und Schwierigkeiten der anderen vor allem Christi Liebe weiter, oder ersetze ich diese allein mit der Kälte materieller Dinge?

3. Die Fruchtbarkeit der Treue. Das Evangelium berichtet uns vom fruchtbaren Wirken der Apostel: “Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken.“ Indem die Apostel Christus gehorchen, können sie auch den notleidenden Seelen den Trost der Frohen Botschaft und die Heilung ihrer Krankheiten bringen. Die Treue der Apostel verlangte ihnen persönliche Opfer ab, sie sollten ja für Christus Zeugnis ablegen und nicht für sich selbst, deshalb diese Strenge. Der heilige Paulus erinnert an diese Erfahrung der Selbsthingabe und spricht gleichzeitig die Freude über das Heil an: „Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft” (1 Kor 1,18). Habe ich schon einmal aus Liebe ein Opfer für einen anderen gebracht? Habe ich mein Herz wirklich Christus übergeben?

Gespräch mit Christus: Herr, nimm mein Herz aus Eis und schmelze es mit deiner Liebe. Löse mich von den materiellen Dingen, damit ich frei sein kann in deinem Heiligen Geist. Lehre mich, das Kreuz in Liebe anzunehmen, damit ich dein Werkzeug der Liebe zur Rettung der Seelen werden kann und damit andere durch mich den Trost deiner Liebe empfangen können.

Vorsatz: Ich will heute ein geistiges oder körperliches Werk der Barmherzigkeit aus Liebe zu Gott und den Seelen tun.

 

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Mittwoch, 25. September 2012

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