Dienstag, 9. Oktober 2012

Das Gebet ist das Herzstück meiner Beziehung zu Jesus


Tägliche Meditationen - 9. Oktober 2012
Dienstag der siebenundzwanzigsten Woche im Jahreskreis

P. James Swanson LC

Lk 10,3842
Sie zogen zusammen weiter und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus, du bist der Schöpfer der Welt und dennoch willst du mich anhören und leiten. Du kennst alles Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige und dennoch gibst du mir die Freiheit, mich für dich zu entscheiden. Ich danke dir, dass du dich selbst mir schenkst. Dafür möchte ich dir die Niedrigkeit meiner selbst anbieten, mit allem, was ich geben kann.

Bitte: Herr, hilf mir zu lernen, besser zu beten.

1.  „Es werden mehr Dinge durch das Gebet vollbracht, als sich die Philosophie erträumt.“  Viele gute Menschen sehen das Gebet als etwas Schwaches an, das nicht wirklich hilft. Also stecken sie ihre Bemühungen in große Projekte und tun so viel sie können, um in der Welt Gutes hervorzubringen. Das ist auch gut so. Aber das Gebet ist essentiell. Selbst wenn ich es schaffe, Tausende in mein Projekt einzubeziehen, werde ich nicht so viel erreichen, wie wenn ich Gott einbeziehen kann. Gott durch das Gebet einzubeziehen ist das Erste und Wichtigste, wenn wir irgendetwas erreichen wollen. Wie sagt doch König Arthur zu Sir Bedevere in Tennyson’s Morte d’Arthur: „Es werden mehr Dinge durch das Gebet vollbracht, als wovon deine Philosophie träumt.“

2. Bete beständig und mit Liebe. Viele Kritiker des Gebets beschweren sich, dass sie viel beten, aber es nichts zu nützen scheine. Tja, es gibt Einiges, was man dazu sagen kann. Erstens muss es in meinem Herzen eine Liebe zu Gott geben. Gott muss jemand sein, der mir nahe steht, ein Freund. Wenn ich um einen Gefallen bitte, erwarte ich eine großzügigere Antwort von jemandem, den ich kenne, der mir nahe steht, als von einem Fremden. Wenn ich mir vorstelle, es gäbe jemanden, den ich kaum kennen würde, und den ich nur sähe, wenn er einen Gefallen von mir bräuchte: Wäre ich geneigt, ihm zu geben, was er bräuchte? Zweitens muss ich beständig sein. Wie die Kanaanitische Frau, die Jesus darum bat, ihre Tochter zu heilen, muss ich beständig beten, wenn die Dinge schwierig werden. Ihre Beständigkeit vergrößerte ihren Glauben, und am Ende brachte sie ihr, was sie wollte. Wenn ich beständig und mit Liebe bete, werde ich alles bekommen, was ich will.

3. Wirke mit Gottes Plan zusammen, anstatt auf deine eigenen Plänen zu vertrauen. Ich muss daran denken, dass jedes Gebet eine Wirkung hat. Wie oft bin ich enttäuscht, wenn ich nicht bekomme, worum ich bitte? Bin ich in meinen Gebeten offen genug dafür, Gott wirken zu lassen, wie er es will; seinem Plan zu folgen und nicht meinem? Zwinge ich ihn dazu, meine Bitte abzulehnen, indem ich sie so eng formuliere, dass es keinen Weg gibt, sie in seinen Plan einzubeziehen? Auch wenn ich das Ergebnis meines Gebets nicht sehe, bedeutet das nicht, dass Gott nicht zuhört. Gott zeigt sich der Lage immer gewachsen und wird oft etwas viel besseres tun, als das, worum ich ihn bitte. Er tut, was das Beste für mich ist, auch wenn es nicht ganz mit meinem Plan übereinstimmt. Es mag sein, dass ich - in diesem Leben – niemals genau erkenne, wie Gott auf meine Gebete hört. Es braucht Glauben, um das zu akzeptieren.

Gespräch mit Christus: Lieber Gott, was auch immer ich unternehme, hilf mir, es mit einem Gebet zu beginnen, zu beten, während ich damit beschäftigt bin, und es mit einem Gebet zu beenden. Ich möchte dir nahe sein wie Maria. Ich möchte dir dienen wie Martha. Hilf mir, in meinem Leben die richtige Ordnung und das richtige Gleichgewicht zu finden.

Vorsatz:  Bei allem, was ich heute beginne, werde ich Gott im Gebet bitten, das Vorhaben zu segnen.


Das Gebet ist das Herzstück meiner Beziehung zu Jesus

Das Gebet ist das Herzstück meiner Beziehung zu Jesus

P. James Swanson LC

Lk 10,3842
Sie zogen zusammen weiter und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus, du bist der Schöpfer der Welt und dennoch willst du mich anhören und leiten. Du kennst alles Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige und dennoch gibst du mir die Freiheit, mich für dich zu entscheiden. Ich danke dir, dass du dich selbst mir schenkst. Dafür möchte ich dir die Niedrigkeit meiner selbst anbieten, mit allem, was ich geben kann.

Bitte: Herr, hilf mir zu lernen, besser zu beten.

1.  „Es werden mehr Dinge durch das Gebet vollbracht, als sich die Philosophie erträumt.“  Viele gute Menschen sehen das Gebet als etwas Schwaches an, das nicht wirklich hilft. Also stecken sie ihre Bemühungen in große Projekte und tun so viel sie können, um in der Welt Gutes hervorzubringen. Das ist auch gut so. Aber das Gebet ist essentiell. Selbst wenn ich es schaffe, Tausende in mein Projekt einzubeziehen, werde ich nicht so viel erreichen, wie wenn ich Gott einbeziehen kann. Gott durch das Gebet einzubeziehen ist das Erste und Wichtigste, wenn wir irgendetwas erreichen wollen. Wie sagt doch König Arthur zu Sir Bedevere in Tennyson’s Morte d’Arthur: „Es werden mehr Dinge durch das Gebet vollbracht, als wovon deine Philosophie träumt.“

2. Bete beständig und mit Liebe. Viele Kritiker des Gebets beschweren sich, dass sie viel beten, aber es nichts zu nützen scheine. Tja, es gibt Einiges, was man dazu sagen kann. Erstens muss es in meinem Herzen eine Liebe zu Gott geben. Gott muss jemand sein, der mir nahe steht, ein Freund. Wenn ich um einen Gefallen bitte, erwarte ich eine großzügigere Antwort von jemandem, den ich kenne, der mir nahe steht, als von einem Fremden. Wenn ich mir vorstelle, es gäbe jemanden, den ich kaum kennen würde, und den ich nur sähe, wenn er einen Gefallen von mir bräuchte: Wäre ich geneigt, ihm zu geben, was er bräuchte? Zweitens muss ich beständig sein. Wie die Kanaanitische Frau, die Jesus darum bat, ihre Tochter zu heilen, muss ich beständig beten, wenn die Dinge schwierig werden. Ihre Beständigkeit vergrößerte ihren Glauben, und am Ende brachte sie ihr, was sie wollte. Wenn ich beständig und mit Liebe bete, werde ich alles bekommen, was ich will.

3. Wirke mit Gottes Plan zusammen, anstatt auf deine eigenen Plänen zu vertrauen. Ich muss daran denken, dass jedes Gebet eine Wirkung hat. Wie oft bin ich enttäuscht, wenn ich nicht bekomme, worum ich bitte? Bin ich in meinen Gebeten offen genug dafür, Gott wirken zu lassen, wie er es will; seinem Plan zu folgen und nicht meinem? Zwinge ich ihn dazu, meine Bitte abzulehnen, indem ich sie so eng formuliere, dass es keinen Weg gibt, sie in seinen Plan einzubeziehen? Auch wenn ich das Ergebnis meines Gebets nicht sehe, bedeutet das nicht, dass Gott nicht zuhört. Gott zeigt sich der Lage immer gewachsen und wird oft etwas viel besseres tun, als das, worum ich ihn bitte. Er tut, was das Beste für mich ist, auch wenn es nicht ganz mit meinem Plan übereinstimmt. Es mag sein, dass ich - in diesem Leben – niemals genau erkenne, wie Gott auf meine Gebete hört. Es braucht Glauben, um das zu akzeptieren.

Gespräch mit Christus: Lieber Gott, was auch immer ich unternehme, hilf mir, es mit einem Gebet zu beginnen, zu beten, während ich damit beschäftigt bin, und es mit einem Gebet zu beenden. Ich möchte dir nahe sein wie Maria. Ich möchte dir dienen wie Martha. Hilf mir, in meinem Leben die richtige Ordnung und das richtige Gleichgewicht zu finden.

Vorsatz:  Bei allem, was ich heute beginne, werde ich Gott im Gebet bitten, das Vorhaben zu segnen.

 

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Dienstag der siebenundzwanzigsten Woche im Jahreskreis

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