Dienstag, 23. Oktober 2012

Geistige Bereitschaft


Tägliche Meditationen - 23. Oktober 2012
Dienstag der neunundzwanzigsten Woche im Jahreskreis

Severin von Köln, Bischof

P. Steven Reilly LC

Lk 12,3538
Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft. Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach - selig sind sie.“

Einführendes Gebet:  Herr, erfülle meine Seele mit deiner Gnade. Der heutige Tag wird mir wieder Herausforderungen und schwierige Momente bringen. Ich brauche bestimmt deine Hilfe. Ich hänge von dir ab. Ich vertraue auf deine Liebe und Vorsehung. Du siehst alles, was ich tue, kennst jeden Gedanken und leitest alle meine Schritte. Ich liebe dich und vertraue deinem Willen. Möge mir diese Zeit des Gebets geistige Kraft geben, meine Augen heute immer auf dich gerichtet zu halten und mir das Vertrauen bewahren, dass du immer an meiner Seite bleibst.

Bitte: Herr, hilf mir, immer aufmerksam die Nöte der anderen zu sehen und die Gelegenheiten, deinen Namen zu preisen, zu nützen.

1.  Wachet und betet. Unliebsam überrascht zu werden ist keine Freude. Unerwartete Überraschungen sind besonders dann ärgerlich, wenn wir meinen, dass uns jemand hätte warnen müssen. „Nächstes Mal sagst du mir das aber!“ hört man sehr oft. Wenn wir aber nach dem Tod überrascht sind, können wir nur uns selbst die Schuld geben. Christus hat uns mehr als genug gewarnt. Weder der Tod noch sein Kommen in Herrlichkeit sollte uns unvorbereitet überraschen. Der Schlüssel zu diesem Vorbereitetsein liegt in seiner Mahnung an die Jünger: „Wachet und betet“ (Mt 26,41).

2. Herr oder Diener. Stell dir Jesu Freude vor, wenn er seine guten und treuen Diener im Himmel willkommen heißt. Er sagte, dass er uns am Tisch Platz nehmen lässt und uns bedienen wird. Dieses schöne Bild erinnert uns daran, dass unsere Mühe, treu zu bleiben, belohnt werden wird. Vor allem zeigt es uns Jesu Dankbarkeit: Der Herr wird zum Diener seiner treuen Jünger. Nach allem, was der Herr für uns getan hat, muss es doch für uns das Wichtigste sein, der Freude über Christus Ausdruck zu verleihen.

3. Das lange Warten. Jesus erzählt vom Herrn des Hauses, der vielleicht erst in der zweiten oder dritten Nachtwache kommt. Treu zu sein ist nicht leicht. Wir wissen, dass es ein Auf und Ab gibt, dass wir manchmal zwei Schritte vorwärts und einen Schritt zurück gehen. Deshalb sollen wir uns mühen, beharrlich zu sein. Einfach ist es nicht, aber schön! Johannes Paul II. gab uns ein unvergessliches Beispiel von Beharrlichkeit. Als wir von seinem Heimgang hörten, waren wir alle traurig. Als wir uns aber vorstellten, wie er den Herrn umarmt, den er so geliebt hat, erfüllte uns das mit Freude. So soll unser Beispiel Zeugnis ablegen, dass wir beharrlich und treu sein wollen, bis der Herr uns zu sich heimholt.

Gespräch mit Christus: Ob mein Leben kurz oder lang sein wird, Herr, ich muss für alles bereit sein, was deine Vorsehung bringt. Ich will beharrlich sein, aber meine Liebe wird von meinen Ängsten und meiner Schwachheit immer wieder geschwächt. Gib mir die Stärke, die ich brauche.

Vorsatz:  Ich will mein Leben überprüfen, um zu erkennen, ob ich in allem, was ich Christus versprochen habe, auch beharrlich bin.


Geistige Bereitschaft

Geistige Bereitschaft

Severin von Köln, Bischof

P. Steven Reilly LC

Lk 12,3538
Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft. Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach - selig sind sie.“

Einführendes Gebet:  Herr, erfülle meine Seele mit deiner Gnade. Der heutige Tag wird mir wieder Herausforderungen und schwierige Momente bringen. Ich brauche bestimmt deine Hilfe. Ich hänge von dir ab. Ich vertraue auf deine Liebe und Vorsehung. Du siehst alles, was ich tue, kennst jeden Gedanken und leitest alle meine Schritte. Ich liebe dich und vertraue deinem Willen. Möge mir diese Zeit des Gebets geistige Kraft geben, meine Augen heute immer auf dich gerichtet zu halten und mir das Vertrauen bewahren, dass du immer an meiner Seite bleibst.

Bitte: Herr, hilf mir, immer aufmerksam die Nöte der anderen zu sehen und die Gelegenheiten, deinen Namen zu preisen, zu nützen.

1.  Wachet und betet. Unliebsam überrascht zu werden ist keine Freude. Unerwartete Überraschungen sind besonders dann ärgerlich, wenn wir meinen, dass uns jemand hätte warnen müssen. „Nächstes Mal sagst du mir das aber!“ hört man sehr oft. Wenn wir aber nach dem Tod überrascht sind, können wir nur uns selbst die Schuld geben. Christus hat uns mehr als genug gewarnt. Weder der Tod noch sein Kommen in Herrlichkeit sollte uns unvorbereitet überraschen. Der Schlüssel zu diesem Vorbereitetsein liegt in seiner Mahnung an die Jünger: „Wachet und betet“ (Mt 26,41).

2. Herr oder Diener. Stell dir Jesu Freude vor, wenn er seine guten und treuen Diener im Himmel willkommen heißt. Er sagte, dass er uns am Tisch Platz nehmen lässt und uns bedienen wird. Dieses schöne Bild erinnert uns daran, dass unsere Mühe, treu zu bleiben, belohnt werden wird. Vor allem zeigt es uns Jesu Dankbarkeit: Der Herr wird zum Diener seiner treuen Jünger. Nach allem, was der Herr für uns getan hat, muss es doch für uns das Wichtigste sein, der Freude über Christus Ausdruck zu verleihen.

3. Das lange Warten. Jesus erzählt vom Herrn des Hauses, der vielleicht erst in der zweiten oder dritten Nachtwache kommt. Treu zu sein ist nicht leicht. Wir wissen, dass es ein Auf und Ab gibt, dass wir manchmal zwei Schritte vorwärts und einen Schritt zurück gehen. Deshalb sollen wir uns mühen, beharrlich zu sein. Einfach ist es nicht, aber schön! Johannes Paul II. gab uns ein unvergessliches Beispiel von Beharrlichkeit. Als wir von seinem Heimgang hörten, waren wir alle traurig. Als wir uns aber vorstellten, wie er den Herrn umarmt, den er so geliebt hat, erfüllte uns das mit Freude. So soll unser Beispiel Zeugnis ablegen, dass wir beharrlich und treu sein wollen, bis der Herr uns zu sich heimholt.

Gespräch mit Christus: Ob mein Leben kurz oder lang sein wird, Herr, ich muss für alles bereit sein, was deine Vorsehung bringt. Ich will beharrlich sein, aber meine Liebe wird von meinen Ängsten und meiner Schwachheit immer wieder geschwächt. Gib mir die Stärke, die ich brauche.

Vorsatz:  Ich will mein Leben überprüfen, um zu erkennen, ob ich in allem, was ich Christus versprochen habe, auch beharrlich bin.

 

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