Freitag, 16. November 2012

Meine Begegnung mit Christus leben


Tägliche Meditationen - 16. November 2012

Freitag der zweiunddreißigsten Woche im Jahreskreis
Hl. Otmar von St. Gallen, Abt
Hl. Walter, Klostergründer

P. Edward Hopkins LC

Lk 17,2637
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Und wie es zur Zeit des Noah war, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein. Die Menschen aßen und tranken und heirateten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging; dann kam die Flut und vernichtete alle. Und es wird ebenso sein, wie es zur Zeit des Lot war: Sie aßen und tranken, kauften und verkauften, pflanzten und bauten. Aber an dem Tag, als Lot Sodom verließ, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und alle kamen um. Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem sich der Menschensohn offenbart. Wer dann auf dem Dach ist und seine Sachen im Haus hat, soll nicht hinabsteigen, um sie zu holen, und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren. Denkt an die Frau des Lot! Wer sein Leben zu bewahren sucht, wird es verlieren; wer es dagegen verliert, wird es gewinnen. Ich sage euch: Von zwei Männern, die in jener Nacht auf einem Bett liegen, wird der eine mitgenommen und der andere zurückgelassen. Von zwei Frauen, die mit derselben Mühle Getreide mahlen, wird die eine mitgenommen und die andere zurückgelassen. Da fragten sie ihn: Wo wird das geschehen, Herr? Er antwortete: Wo ein Aas ist, da sammeln sich auch die Geier.

Einführendes Gebet:  Ich glaube an dich, Herr, mein Begleiter und meine Stärke. Ich glaube, dass du jeden Tag kommst, um mir zu begegnen und mich darum bittest, mich mehr auf dich zu verlassen als auf die Geschöpfe. Ich hoffe auf dich, Herr, denn du erfüllst meine Sehnsucht nach Liebe. Ich liebe dich hier und jetzt mit meinem Gebet und mit meiner Sehnsucht, treu und großzügig in den kleinen Dingen zu sein, um die du mich bittest.

Bitte: Herr, hilf mir, dich in meinem Leben an die erste Stelle zu setzen.

1.  Sie aßen und tranken. Zu Noahs und Lots Zeiten wurde gesagt, dass Gottes Gericht über die Menschen kommen werde. Aber der wahre Moment des Gerichts für jeden von uns kommt unmittelbar nach unserem eigenen Tod. Dann wird uns das Reich Gottes vollkommen offenbart, und es wird entschieden, ob wir ein Teil davon sein werden oder nicht. Aber schon im Laufe meines Lebens wird über meine Möglichkeit, im Reich Gottes angenommen zu werden, entschieden. Gott kommt heute zu mir. Wie werde ich antworten? Meine Antwort jetzt und jeden Tag entscheidet über meinen ewigen Platz im Reich Gottes.

2. Kehre nicht um zu dem, was zurückgelassen wird. In den meisten Katastrophen haben die Menschen kaum eine Chance, ihre Besitztümer zu retten; wer es versucht, ist meist verloren. Dasselbe gilt für das Letzte Gericht – oder für unseren eigenen Tod; wenn Jesus kommt, werden wir dann bereit sein? Was ist mir am wichtigsten? Ich muss mich vor allem an Christus halten. Und das bedeutet, dass ich auf viele Weisen „mein Leben“ hier verliere. Lebe ich mit der Haltung, mein Leben jeden Tag ein bisschen mehr zu verlieren, mich von Dingen, Aktivitäten und Menschen freizumachen, um freier zu werden, Christus zu lieben und ihm in meinen Mitmenschen zu dienen?

3. Wo stehe ich? „Wo Herr?“ fragen die Jünger; wo wird der Tag des Menschensohnes stattfinden? Er wird dort stattfinden, sagt Jesus, wo immer ihr seid. Ob wir sterben und Christus in einem persönlichen Gericht begegnen oder ob wir die Wiederkunft Christi und das Endgericht erleben, die Tatsachen bleiben die gleichen. Wen wir kennen oder welche Kontakte wir haben wird wenig bewirken. Der einzig entscheidende Faktor wird sein, wo wir in unserer Beziehung zu Christus stehen. Wo stehe ich heute, Herr, in meiner Beziehung zu dir? Dies muss meine einzige Sorge sein!

Gespräch mit Christus: Jesus, unser Herr, vergrößere mein Verlangen danach, mein Leben in enger Beziehung zu dir zu leben. Ordne alle meine Aktivitäten nach deinem Willen, und meine Beziehungen nach deinem Herzen. „Ich will, was immer du willst, weil du es willst, wie du es willst und solange du es willst“ (Gebet des Papstes Clemens XI).

Vorsatz:  Ich werde meiner Beziehung zu Christus den Vorrang geben. Ich werde heute vor jeder Mahlzeit beten.


Meine Begegnung mit Christus leben

Meine Begegnung mit Christus leben

Freitag der zweiunddreißigsten Woche im Jahreskreis
Hl. Otmar von St. Gallen, Abt
Hl. Walter, Klostergründer

P. Edward Hopkins LC

Lk 17,2637
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Und wie es zur Zeit des Noah war, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein. Die Menschen aßen und tranken und heirateten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging; dann kam die Flut und vernichtete alle. Und es wird ebenso sein, wie es zur Zeit des Lot war: Sie aßen und tranken, kauften und verkauften, pflanzten und bauten. Aber an dem Tag, als Lot Sodom verließ, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und alle kamen um. Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem sich der Menschensohn offenbart. Wer dann auf dem Dach ist und seine Sachen im Haus hat, soll nicht hinabsteigen, um sie zu holen, und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren. Denkt an die Frau des Lot! Wer sein Leben zu bewahren sucht, wird es verlieren; wer es dagegen verliert, wird es gewinnen. Ich sage euch: Von zwei Männern, die in jener Nacht auf einem Bett liegen, wird der eine mitgenommen und der andere zurückgelassen. Von zwei Frauen, die mit derselben Mühle Getreide mahlen, wird die eine mitgenommen und die andere zurückgelassen. Da fragten sie ihn: Wo wird das geschehen, Herr? Er antwortete: Wo ein Aas ist, da sammeln sich auch die Geier.

Einführendes Gebet:  Ich glaube an dich, Herr, mein Begleiter und meine Stärke. Ich glaube, dass du jeden Tag kommst, um mir zu begegnen und mich darum bittest, mich mehr auf dich zu verlassen als auf die Geschöpfe. Ich hoffe auf dich, Herr, denn du erfüllst meine Sehnsucht nach Liebe. Ich liebe dich hier und jetzt mit meinem Gebet und mit meiner Sehnsucht, treu und großzügig in den kleinen Dingen zu sein, um die du mich bittest.

Bitte: Herr, hilf mir, dich in meinem Leben an die erste Stelle zu setzen.

1.  Sie aßen und tranken. Zu Noahs und Lots Zeiten wurde gesagt, dass Gottes Gericht über die Menschen kommen werde. Aber der wahre Moment des Gerichts für jeden von uns kommt unmittelbar nach unserem eigenen Tod. Dann wird uns das Reich Gottes vollkommen offenbart, und es wird entschieden, ob wir ein Teil davon sein werden oder nicht. Aber schon im Laufe meines Lebens wird über meine Möglichkeit, im Reich Gottes angenommen zu werden, entschieden. Gott kommt heute zu mir. Wie werde ich antworten? Meine Antwort jetzt und jeden Tag entscheidet über meinen ewigen Platz im Reich Gottes.

2. Kehre nicht um zu dem, was zurückgelassen wird. In den meisten Katastrophen haben die Menschen kaum eine Chance, ihre Besitztümer zu retten; wer es versucht, ist meist verloren. Dasselbe gilt für das Letzte Gericht – oder für unseren eigenen Tod; wenn Jesus kommt, werden wir dann bereit sein? Was ist mir am wichtigsten? Ich muss mich vor allem an Christus halten. Und das bedeutet, dass ich auf viele Weisen „mein Leben“ hier verliere. Lebe ich mit der Haltung, mein Leben jeden Tag ein bisschen mehr zu verlieren, mich von Dingen, Aktivitäten und Menschen freizumachen, um freier zu werden, Christus zu lieben und ihm in meinen Mitmenschen zu dienen?

3. Wo stehe ich? „Wo Herr?“ fragen die Jünger; wo wird der Tag des Menschensohnes stattfinden? Er wird dort stattfinden, sagt Jesus, wo immer ihr seid. Ob wir sterben und Christus in einem persönlichen Gericht begegnen oder ob wir die Wiederkunft Christi und das Endgericht erleben, die Tatsachen bleiben die gleichen. Wen wir kennen oder welche Kontakte wir haben wird wenig bewirken. Der einzig entscheidende Faktor wird sein, wo wir in unserer Beziehung zu Christus stehen. Wo stehe ich heute, Herr, in meiner Beziehung zu dir? Dies muss meine einzige Sorge sein!

Gespräch mit Christus: Jesus, unser Herr, vergrößere mein Verlangen danach, mein Leben in enger Beziehung zu dir zu leben. Ordne alle meine Aktivitäten nach deinem Willen, und meine Beziehungen nach deinem Herzen. „Ich will, was immer du willst, weil du es willst, wie du es willst und solange du es willst“ (Gebet des Papstes Clemens XI).

Vorsatz:  Ich werde meiner Beziehung zu Christus den Vorrang geben. Ich werde heute vor jeder Mahlzeit beten.

 

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Freitag, 15. November 2012

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