Mittwoch, 21. November 2012

Abwechslung, Austausch, Glaube


Über 360 Jungen und 200 Mädchen auf den Sommercamps von Regnum Christi und Legionären Christi

Gruppenbild von einer Fahrt nach RiminiDüsseldorf – Die jährlichen Sommercamps der Apostolatsgemeinschaft Regnum Christi bieten seit mittlerweile fünf Jahren eine große Palette an Unternehmungen und Impulsen für den Glauben an und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Abwechslung vom Alltag zuhause, interessanter Austausch mit gleichaltrigen Jugendlichen, spannende und abenteuerliche Orte und Begegnungen, viel sportliche, manchmal  ausgefallene Betätigung bieten diese Freizeiten.

Insgesamt über 360 Jungen und knapp 200 Mädchen im Alter zwischen 9 und 18 Jahren aus Deutschland und Österreich wollten sich die Angebote von Juni bis September nicht entgehen lassen. Vom Outdoor-Wochenende für Väter und Söhne im Bayerischen Wald, dem Erlebniscamp mit Klettergarten in der Bayerischen Rhön, über das Abenteuercamp für Mädchen in der Eifel bis zum Wassersportcamp auf Mallorca als Highlight, für jeden war etwas Interessantes dabei.

Vom 8. bis 16. August reiste eine Gruppe jugendlicher Teilnehmer (eine Gruppe von 12 Jungen) nach Termini (Süd-Italien). Dorf trafen sie auch mit Ordensleuten der Legionäre Christi zusammen. Sie verbrachten einige Tage mit der Gemeinschaft der Ordensleute und konnten dabei sowohl den Generaldirektor, P. Álvaro Corcuera LC, als auch den Päpstlichen Delegaten, Kardinal De Paolis, persönlich kennenlernen.

Die Fahrt auf den Spuren Johannes Paul II. führte die Teilnehmer auch nach Auschwitz

Führung im Konzentrationslager Auschwitz, das  während des Camps auf den Spuren Johannes Paul II. besucht wurdeNeben den vorwiegend sportlich fröhlichen Freizeiten für die 1214 Jährigen, gab es für die älteren Jugendlichen (ab 16 Jahre) auch eher nachdenkliche Angebote, die zum Verweilen einluden und dem Gedenken an die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur galten. So nahmen 25 Jugendliche Anfang August an der Reise „Auf den Spuren Johannes Paul II“ teil, die die Gruppe neben einem Besuch des neuen Noviziats in Alzgern-Neuötting, auch nach Krakau und schließlich zu einer Führung in das Konzentrationslager Auschwitz führte.

Pater Klaus Einsle begleitete die Gruppe: „Mit den Jugendlichen hatten wir uns vorher den Film Schindlers Liste angeschaut und einen einführenden Vortrag bekommen. Am achten August waren wir dann in Ausschwitz und Birkenau. Wir haben eine fast fünfstündige Führung durch das ganze Gelände erhalten. Wir haben alles gesehen, was es zu sehen gibt: die Barracken, in denen Tausende Menschen wohnten, die Todeszelle von Pater Maximilian Kolbe, die Öfen, in denen hunderte Menschen täglich verbrannt wurden, die Galgen, die drei Bahnlinien, auf denen die Züge nach Birkenau gefahren kamen, die Reste der „Duschräume“, in denen die Menschen vergast wurden. Alle waren nach der Führung sehr betroffen und noch längere Zeit sehr schweigsam. Das Schweigen war das wichtigste. Man merkte schon, dass das Ganze allen sehr unter die Haut ging.“

Von besonderer Bedeutung ist auf allen Camps insbesondere der religiöse Impuls, den Glauben kennenzulernen, gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern. „Vor allem geht es darum, die Persönlichkeit zu stärken, Solidarität zu üben und zu lernen, gute Freunde zu finden“, fasst Pater Martin Baranowski die Ziele solcher Camps zusammen. Die Jugendcamps werden von Jugendlichen, Eltern und Mitgliedern des Regnum Christi organisiert und von Patres der Legionäre Christi – und bei den Mädchen von gottgeweihten Frauen des Regnum Christi – geistlich betreut.


Abwechslung, Austausch, Glaube

Abwechslung, Austausch, Glaube

Gruppenbild von einer Fahrt nach RiminiDüsseldorf – Die jährlichen Sommercamps der Apostolatsgemeinschaft Regnum Christi bieten seit mittlerweile fünf Jahren eine große Palette an Unternehmungen und Impulsen für den Glauben an und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Abwechslung vom Alltag zuhause, interessanter Austausch mit gleichaltrigen Jugendlichen, spannende und abenteuerliche Orte und Begegnungen, viel sportliche, manchmal  ausgefallene Betätigung bieten diese Freizeiten.

Insgesamt über 360 Jungen und knapp 200 Mädchen im Alter zwischen 9 und 18 Jahren aus Deutschland und Österreich wollten sich die Angebote von Juni bis September nicht entgehen lassen. Vom Outdoor-Wochenende für Väter und Söhne im Bayerischen Wald, dem Erlebniscamp mit Klettergarten in der Bayerischen Rhön, über das Abenteuercamp für Mädchen in der Eifel bis zum Wassersportcamp auf Mallorca als Highlight, für jeden war etwas Interessantes dabei.

Vom 8. bis 16. August reiste eine Gruppe jugendlicher Teilnehmer (eine Gruppe von 12 Jungen) nach Termini (Süd-Italien). Dorf trafen sie auch mit Ordensleuten der Legionäre Christi zusammen. Sie verbrachten einige Tage mit der Gemeinschaft der Ordensleute und konnten dabei sowohl den Generaldirektor, P. Álvaro Corcuera LC, als auch den Päpstlichen Delegaten, Kardinal De Paolis, persönlich kennenlernen.

Die Fahrt auf den Spuren Johannes Paul II. führte die Teilnehmer auch nach Auschwitz

Führung im Konzentrationslager Auschwitz, das  während des Camps auf den Spuren Johannes Paul II. besucht wurdeNeben den vorwiegend sportlich fröhlichen Freizeiten für die 1214 Jährigen, gab es für die älteren Jugendlichen (ab 16 Jahre) auch eher nachdenkliche Angebote, die zum Verweilen einluden und dem Gedenken an die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur galten. So nahmen 25 Jugendliche Anfang August an der Reise „Auf den Spuren Johannes Paul II“ teil, die die Gruppe neben einem Besuch des neuen Noviziats in Alzgern-Neuötting, auch nach Krakau und schließlich zu einer Führung in das Konzentrationslager Auschwitz führte.

Pater Klaus Einsle begleitete die Gruppe: „Mit den Jugendlichen hatten wir uns vorher den Film Schindlers Liste angeschaut und einen einführenden Vortrag bekommen. Am achten August waren wir dann in Ausschwitz und Birkenau. Wir haben eine fast fünfstündige Führung durch das ganze Gelände erhalten. Wir haben alles gesehen, was es zu sehen gibt: die Barracken, in denen Tausende Menschen wohnten, die Todeszelle von Pater Maximilian Kolbe, die Öfen, in denen hunderte Menschen täglich verbrannt wurden, die Galgen, die drei Bahnlinien, auf denen die Züge nach Birkenau gefahren kamen, die Reste der „Duschräume“, in denen die Menschen vergast wurden. Alle waren nach der Führung sehr betroffen und noch längere Zeit sehr schweigsam. Das Schweigen war das wichtigste. Man merkte schon, dass das Ganze allen sehr unter die Haut ging.“

Von besonderer Bedeutung ist auf allen Camps insbesondere der religiöse Impuls, den Glauben kennenzulernen, gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern. „Vor allem geht es darum, die Persönlichkeit zu stärken, Solidarität zu üben und zu lernen, gute Freunde zu finden“, fasst Pater Martin Baranowski die Ziele solcher Camps zusammen. Die Jugendcamps werden von Jugendlichen, Eltern und Mitgliedern des Regnum Christi organisiert und von Patres der Legionäre Christi – und bei den Mädchen von gottgeweihten Frauen des Regnum Christi – geistlich betreut.

 

Über 360 Jungen und 200 Mädchen auf den Sommercamps von Regnum Christi und Legionären Christi

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http://www.regnumchristi.org/de/component/k2/item/704-abwechslung-austausch-glaube/

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