Freitag, 7. Dezember 2007

48 Legionäre Christi zu Priestern geweiht


Unter ihnen ist P. Konstantin Ballestrem sowie die ersten beiden Legionäre Christi aus El Salvador und Singapur.

Die 48 Weihekandidaten während der AllerheiligenlitaneiRom, 23. Dezember 2007. - Am gestrigen Samstag weihte Bischof Luigi De Magistris, emeritierter Groß-Pönitentiar der Römischen Kurie, in der Basilika Santa Maria Maggiore 48 Diakone der Legionäre Christi Priester. Sie stammen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, den Vereinigten Staaten, Mexiko, Brasilien, Chile sowie erstmals in der Geschichte der Kongregation aus El Salvador und Singapur. Unter den Neupriestern ist auch P. Konstantin Ballestrem, ein gebürtiger Freiburger, der in Anhofen (Kreis Günzburg, Diözese Augsburg) aufgewachsen ist.

Die gestern geweihten Ordensleute sind zwischen 28 und 49 Jahre alt und haben auf ganz unterschiedliche Weise ihren Weg zum Priestertum und zur Kongregation der Legionäre Christi gefunden. Unter ihnen sind ein promovierter Jurist, ein Arzt und mehrere Diplomingenieure, ein ehemaliger Offizier der amerikanischen Marine, zwei waren kurz vor dem Sprung zum Profisportler; andere sind dem Ruf Gottes schon sehr früh gefolgt und haben die letzten Jahre ihrer Schulzeit in einem Kleinen Seminar der Ordensgemeinschaft verbracht. Zwischen dem Eintritt in das Noviziat und der Priesterweihe liegt eine etwa 10– bis 15-jährige Ausbildungszeit. Diese schließt neben dem Philosophie– und Theologiestudium auch ein mehrjähriges Pastoralpraktikum mit ein.

An der Priesterweihe nahmen etwa 3.000 Personen teil, darunter viele Jugendliche und Familien sowie Mitglieder der Bewegung Regnum Christi, in der Laien das Charisma und das Apostolat der Legionäre Christi teilen. Unter den Gästen waren auch die Kardinäle Pio Laghi, Giovanni Lajolo und Bernard Law sowie die Bischöfe Renato Boccardo, Paolo Schiavon, Giovanni Marra und Josef Clemens, der einem großen Teil der Neupriester am vergangenen 29. Juni die Diakonenweihe gespendet hatte.

Bischof De Magistris erinnerte in seiner Predigt daran, dass er vor genau 56 Jahren, am 22. Dezember 1951, zum Diakon geweiht worden war, und teilte mit den Weihekandidaten spontan und von Herzen einige Erfahrungen aus seinem langen Priesterleben: „Seid immer Diener der Wahrheit; ein Priester Christi sein bedeutet, ein Priester in der Kirche, mit der Kirche und für die Kirche zu sein; feiert jede Eucharistie so, als wäre es eure erste, eure letzte und eure einzige; nehmt euch fest vor, dass ihr niemals jemanden zurückweisen werdet, der euch um das Sakrament der Versöhnung bittet“. Zum Schluss zitierte er noch auf Spanisch einen Satz aus einem Brief des Gründers der Legionäre Christi: „Halt dich an Maria fest, und dein Priestertum wird niemals ohne Frucht bleiben.“

P. Álvaro Corcuera, der Generaldirektor der Legionäre Christi, sagte nach der Priesterweihe: „Danken wir Gott für dieses große Geschenk von 48 Neupriestern und für all das Gute, das sie für so viele Menschen tun können, die nach Christus dürsten. Bitten wir Gott, unseren Herrn, dass Sie bis zum letzten Tag ihres Lebens mit aller Kraft danach streben, Christus zu lieben, ihren Brüdern und Schwestern zu dienen und die Kirche aufzubauen.“

Die Legionäre Christi zählen nach dieser Priesterweihe über 750 Priester, die in etwa 20 Ländern der Welt tätig sind. Sie arbeiten vorwiegend in Schulen und Universitäten, in Mission und Entwicklungshilfe, im Bereich der Medien und in der Jungend– und Familienpastoral sowie in der Diözesanpriesterausbildung.

P. Konstantin Ballestrem (34) wurde in Freiburg im Breisgau in einer katholischen Familie geboren. Aufgewachsen ist er vor allem in Anhofen, in der Diözese Augsburg in Bayern. Dort verbrachte er seine Schulzeit und absolvierte seinen Militärdienst. Für sein Jurastudium kehrte er in seine Geburtsstadt Freiburg zurück. Nach einer kurzen Zeit als Coworker trat er im Sommer 1996 in das Noviziat der Legionäre Christi ein. Nach zwei Jahren Noviziat studierte er ein Jahr humanistische Fächer in Salamanca, Spanien, und ging anschließend nach Rom, um Philosophie zu studieren. Er absolvierte ein dreijähriges apostolisches Praktikum im Noviziat der Legion in Bad Münstereifel bei Euskirchen, und kehrte danach nach Rom zurück, um die Studien abzuschließen. Zurzeit studiert er ein Lizenziat in Dogmatik und begleitet eine Gruppe von jungen Ordensleuten in ihrer Ausbildung.

Die Berufungsgeschichte von P. Konstantin, der heute seine Primiz in der deutschen Nationalkirche Santa Maria dell´Anima gefeiert hat, kann auf dieser Internetseite nachgelesen werden. Viele andere Zeugnisse, die in diesen Tagen auch in einem Buch publiziert wurden, befinden sich auf der spanischen und auf der englischen Internetseite.

Ebenfalls besonders mit Deutschland verbunden ist P. Robert Havens aus New York, der sein Noviziat und ein mehrjähriges Pastoralpraktikum in Deutschland verbracht hat. Seine Berufungsgeschichte wurde bisher im englischen Original und in einer Übersetzung auf Spanisch ins Netz gestellt. Manche können sich vielleicht auch noch an P. Daniel Preciado erinnern. Auch dieser mexikanische Neupriester war Novize in Bad Münstereifel und arbeitet heute im Missionsgebiet der Legionäre Christi in Cancún-Chetumal.

Bevor sich die Neupriester aus Rom verabschieden, werden sie am Mittwoch, den 2. Januar, mit ihren Angehörigen und etwa 700 Mitbrüdern an der Generalaudienz des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. teilnehmen. Durch dieses Zeichen wollen sie ihr treues Festhalten an seinem Lehr– und Hirtenamt bekräftigen und ihn um seinen Segen für ihren künftigen priesterlichen Dienst bitten.


48 Legionäre Christi zu Priestern geweiht

48 Legionäre Christi zu Priestern geweiht

Die 48 Weihekandidaten während der AllerheiligenlitaneiRom, 23. Dezember 2007. - Am gestrigen Samstag weihte Bischof Luigi De Magistris, emeritierter Groß-Pönitentiar der Römischen Kurie, in der Basilika Santa Maria Maggiore 48 Diakone der Legionäre Christi Priester. Sie stammen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, den Vereinigten Staaten, Mexiko, Brasilien, Chile sowie erstmals in der Geschichte der Kongregation aus El Salvador und Singapur. Unter den Neupriestern ist auch P. Konstantin Ballestrem, ein gebürtiger Freiburger, der in Anhofen (Kreis Günzburg, Diözese Augsburg) aufgewachsen ist.

Die gestern geweihten Ordensleute sind zwischen 28 und 49 Jahre alt und haben auf ganz unterschiedliche Weise ihren Weg zum Priestertum und zur Kongregation der Legionäre Christi gefunden. Unter ihnen sind ein promovierter Jurist, ein Arzt und mehrere Diplomingenieure, ein ehemaliger Offizier der amerikanischen Marine, zwei waren kurz vor dem Sprung zum Profisportler; andere sind dem Ruf Gottes schon sehr früh gefolgt und haben die letzten Jahre ihrer Schulzeit in einem Kleinen Seminar der Ordensgemeinschaft verbracht. Zwischen dem Eintritt in das Noviziat und der Priesterweihe liegt eine etwa 10– bis 15-jährige Ausbildungszeit. Diese schließt neben dem Philosophie– und Theologiestudium auch ein mehrjähriges Pastoralpraktikum mit ein.

An der Priesterweihe nahmen etwa 3.000 Personen teil, darunter viele Jugendliche und Familien sowie Mitglieder der Bewegung Regnum Christi, in der Laien das Charisma und das Apostolat der Legionäre Christi teilen. Unter den Gästen waren auch die Kardinäle Pio Laghi, Giovanni Lajolo und Bernard Law sowie die Bischöfe Renato Boccardo, Paolo Schiavon, Giovanni Marra und Josef Clemens, der einem großen Teil der Neupriester am vergangenen 29. Juni die Diakonenweihe gespendet hatte.

Bischof De Magistris erinnerte in seiner Predigt daran, dass er vor genau 56 Jahren, am 22. Dezember 1951, zum Diakon geweiht worden war, und teilte mit den Weihekandidaten spontan und von Herzen einige Erfahrungen aus seinem langen Priesterleben: „Seid immer Diener der Wahrheit; ein Priester Christi sein bedeutet, ein Priester in der Kirche, mit der Kirche und für die Kirche zu sein; feiert jede Eucharistie so, als wäre es eure erste, eure letzte und eure einzige; nehmt euch fest vor, dass ihr niemals jemanden zurückweisen werdet, der euch um das Sakrament der Versöhnung bittet“. Zum Schluss zitierte er noch auf Spanisch einen Satz aus einem Brief des Gründers der Legionäre Christi: „Halt dich an Maria fest, und dein Priestertum wird niemals ohne Frucht bleiben.“

P. Álvaro Corcuera, der Generaldirektor der Legionäre Christi, sagte nach der Priesterweihe: „Danken wir Gott für dieses große Geschenk von 48 Neupriestern und für all das Gute, das sie für so viele Menschen tun können, die nach Christus dürsten. Bitten wir Gott, unseren Herrn, dass Sie bis zum letzten Tag ihres Lebens mit aller Kraft danach streben, Christus zu lieben, ihren Brüdern und Schwestern zu dienen und die Kirche aufzubauen.“

Die Legionäre Christi zählen nach dieser Priesterweihe über 750 Priester, die in etwa 20 Ländern der Welt tätig sind. Sie arbeiten vorwiegend in Schulen und Universitäten, in Mission und Entwicklungshilfe, im Bereich der Medien und in der Jungend– und Familienpastoral sowie in der Diözesanpriesterausbildung.

P. Konstantin Ballestrem (34) wurde in Freiburg im Breisgau in einer katholischen Familie geboren. Aufgewachsen ist er vor allem in Anhofen, in der Diözese Augsburg in Bayern. Dort verbrachte er seine Schulzeit und absolvierte seinen Militärdienst. Für sein Jurastudium kehrte er in seine Geburtsstadt Freiburg zurück. Nach einer kurzen Zeit als Coworker trat er im Sommer 1996 in das Noviziat der Legionäre Christi ein. Nach zwei Jahren Noviziat studierte er ein Jahr humanistische Fächer in Salamanca, Spanien, und ging anschließend nach Rom, um Philosophie zu studieren. Er absolvierte ein dreijähriges apostolisches Praktikum im Noviziat der Legion in Bad Münstereifel bei Euskirchen, und kehrte danach nach Rom zurück, um die Studien abzuschließen. Zurzeit studiert er ein Lizenziat in Dogmatik und begleitet eine Gruppe von jungen Ordensleuten in ihrer Ausbildung.

Die Berufungsgeschichte von P. Konstantin, der heute seine Primiz in der deutschen Nationalkirche Santa Maria dell´Anima gefeiert hat, kann auf dieser Internetseite nachgelesen werden. Viele andere Zeugnisse, die in diesen Tagen auch in einem Buch publiziert wurden, befinden sich auf der spanischen und auf der englischen Internetseite.

Ebenfalls besonders mit Deutschland verbunden ist P. Robert Havens aus New York, der sein Noviziat und ein mehrjähriges Pastoralpraktikum in Deutschland verbracht hat. Seine Berufungsgeschichte wurde bisher im englischen Original und in einer Übersetzung auf Spanisch ins Netz gestellt. Manche können sich vielleicht auch noch an P. Daniel Preciado erinnern. Auch dieser mexikanische Neupriester war Novize in Bad Münstereifel und arbeitet heute im Missionsgebiet der Legionäre Christi in Cancún-Chetumal.

Bevor sich die Neupriester aus Rom verabschieden, werden sie am Mittwoch, den 2. Januar, mit ihren Angehörigen und etwa 700 Mitbrüdern an der Generalaudienz des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. teilnehmen. Durch dieses Zeichen wollen sie ihr treues Festhalten an seinem Lehr– und Hirtenamt bekräftigen und ihn um seinen Segen für ihren künftigen priesterlichen Dienst bitten.

 

Unter ihnen ist P. Konstantin Ballestrem sowie die ersten beiden Legionäre Christi aus El Salvador und Singapur.

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Freitag, 6. Dezember 2007

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