Donnerstag, 20. Oktober 2011

Das gottgeweihte Leben zur vollen Entfaltung bringen“


Brief von Kardinal De Paolis über das gottgeweihte Leben im Regnum Christi

Kardinal Velasio De Paolis CS, päpstlicher Delegat für die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum ChristiAm 15. Oktober 2011 hat der Päpstliche Delegat für die Legionäre Christi und das Regnum Christi, Velasio Kardinal De Paolis, C.S., im Anschluss an die Apostolische Visitation bei den gottgeweihten Mitgliedern des Regnum Christi einen Brief an die Mitglieder der Ordensgemeinschaft und der Apostolatsbewegung geschrieben.

Dankbarkeit für Berufung und Freude am gottgeweihten Leben

In seinem Brief nimmt Velasio Kardinal De Paolis, C.S., Bezug auf den Bericht zum Abschluss der Visitation bei den gottgeweihten Mitgliedern im Regnum Christi. Dabei kommt er zu ersten Beurteilungen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

So verweist er gleich zu Beginn seiner Zeilen darauf, dass „positiv aus der Apostolischen Visitation hervorgeht, dass die gottgeweihten Mitglieder auf persönlicher Ebene dankbar für ihre Berufung sind und ihre Weihe an Gott nach den evangelischen Räten mit großer Freude leben, wobei sie sich bewusst sind, dass sie mit ihrer Selbsthingabe einen kostbaren Dienst in der Kirche leisten.“

Positiv fällt seiner Einschätzung nach auch die Beziehung zwischen der Kongregation der Legionäre Christi und den gottgeweihten Personen im Regnum Christi aus, vor allem „aufgrund der guten Früchte, die diese im Apostolat hervorgebracht hat“.

„Den Schatz besser schützen, fördern und entwickeln“ – Überarbeitung der Statuten des Regnum Christi

Nach eingehender Prüfung und aufmerksamer Auswertung werden nach den Worten des päpstlichen Delegaten schließlich „alle als notwendig erachteten Schritte“ eingeleitet werden, „um sowohl die Statuten, die das gottgeweihte Leben des Regnum Christi regeln, zu überarbeiten als auch Änderungen in der bestehenden Praxis vorzunehmen.

Eine wichtige Frage stellt nach Auffassung des Delegaten außerdem die nach einer „angemessenen Eigenständigkeit“ der Gottgeweihten im Regnum Christi dar, „die gottgeweihte Personen haben sollen und die ihnen als eine Gemeinschaftsform in der Kirche zukommt“. Mit der Frage der Selbstbestimmung verbindet sich zunächst die Frage des Rechtsstatus der Gemeinschaft der gottgeweihten Personen, wie auch die der Bedeutung und rechtlichen Relevanz ihres Versprechens der evangelischen Räte.

Einerseits gilt es, eine Verbundenheit [mit den Legionären Christi] durch die – wenn auch differenzierte – Teilhabe  am selben Charisma, derselben Spiritualität und im Apostolat  zu erhalten, um einen vorhandenen kostbaren Schatz zu bewahren. Andererseits gilt es eine Form zu finden, die dem Kirchenrecht entspricht und die diesen Schatz besser zu hüten, zu fördern und zu entfalten vermag“, erläutert Kardinal Velasio anschließend.

Provisorische Bestimmungen und Aufforderung zur Mitarbeit

Bis zum Abschluss der geplanten Überprüfung der Lebensform der Gottgeweihten im Regnum Christi erlässt der päpstliche Delegat schließlich einige provisorische Bestimmungen, die sich stark an die für die Kongregation der Legionäre Christi in dieser Phase nach Abschluss der Apostolischen Visitation anlehnen. So bedürfen bis auf Weiteres „alle Entscheidung von besonderem Gewicht, die gottgeweihte Frauen und Männer des Regnum Christi betreffen, insbesondere die Aufnahme von neuen gottgeweihten Personen, Versetzungen, Ernennungen, Entlassungen oder Entbindung von den Versprechen“ der Approbation des Päpstlichen Delegaten, nach Anhörung der Assistenten des Generaldirektors für die gottgeweihten Frauen oder Männer.

Schließlich fordert Kardinal Velasio alle – gottgeweihte Frauen und Männer sowie die Legionäre Christi – zur Mitarbeit auf, „um so das gottgeweihte Leben im Regnum Christi innerhalb der Kirche, das etwas Gutes und Schönes ist, zur vollen Entfaltung zu bringen.

Den vollständigen Brief finden Sie unter folgendem Link:
http://www.regnumchristi.org/images/pdf/007312011-10-15_brief_velasio_kardinal_de_paolis_03.pdf 

* * *

Am 7. Juni  2011 hatte Bischof Ricardo Blázquez, Erzbischof von Valladolid, die Apostolische Visitation bei den gottgeweihten Mitgliedern des Regnum Christi abgeschlossen. Diese Aufgabe war ihm im 2010 von Papst Benedikt XVI. übertragen worden. Wie im Herbst 2010 bekanntgegeben, hatte Bischof Ricardo Blázquez den Auftrag erhalten, in Koordination mit Kardinal Velasio De Paolis CS, dem Päpstlichen Delegaten für die Legion Christi und die Bewegung Regnum Christi, bei den gottgeweihten Mitgliedern des Regnum Christi eine Apostolische Visitation durchzuführen (Weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://www.regnumchristi.org/de/component/k2/item/215-die-apostolische-visitation-bei-gottgeweihten-der-bewegung-regnum-christi-ist-abgeschlossen/).


„Das gottgeweihte Leben zur vollen Entfaltung bringen“

Das gottgeweihte Leben zur vollen Entfaltung bringen“

Kardinal Velasio De Paolis CS, päpstlicher Delegat für die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum ChristiAm 15. Oktober 2011 hat der Päpstliche Delegat für die Legionäre Christi und das Regnum Christi, Velasio Kardinal De Paolis, C.S., im Anschluss an die Apostolische Visitation bei den gottgeweihten Mitgliedern des Regnum Christi einen Brief an die Mitglieder der Ordensgemeinschaft und der Apostolatsbewegung geschrieben.

Dankbarkeit für Berufung und Freude am gottgeweihten Leben

In seinem Brief nimmt Velasio Kardinal De Paolis, C.S., Bezug auf den Bericht zum Abschluss der Visitation bei den gottgeweihten Mitgliedern im Regnum Christi. Dabei kommt er zu ersten Beurteilungen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

So verweist er gleich zu Beginn seiner Zeilen darauf, dass „positiv aus der Apostolischen Visitation hervorgeht, dass die gottgeweihten Mitglieder auf persönlicher Ebene dankbar für ihre Berufung sind und ihre Weihe an Gott nach den evangelischen Räten mit großer Freude leben, wobei sie sich bewusst sind, dass sie mit ihrer Selbsthingabe einen kostbaren Dienst in der Kirche leisten.“

Positiv fällt seiner Einschätzung nach auch die Beziehung zwischen der Kongregation der Legionäre Christi und den gottgeweihten Personen im Regnum Christi aus, vor allem „aufgrund der guten Früchte, die diese im Apostolat hervorgebracht hat“.

„Den Schatz besser schützen, fördern und entwickeln“ – Überarbeitung der Statuten des Regnum Christi

Nach eingehender Prüfung und aufmerksamer Auswertung werden nach den Worten des päpstlichen Delegaten schließlich „alle als notwendig erachteten Schritte“ eingeleitet werden, „um sowohl die Statuten, die das gottgeweihte Leben des Regnum Christi regeln, zu überarbeiten als auch Änderungen in der bestehenden Praxis vorzunehmen.

Eine wichtige Frage stellt nach Auffassung des Delegaten außerdem die nach einer „angemessenen Eigenständigkeit“ der Gottgeweihten im Regnum Christi dar, „die gottgeweihte Personen haben sollen und die ihnen als eine Gemeinschaftsform in der Kirche zukommt“. Mit der Frage der Selbstbestimmung verbindet sich zunächst die Frage des Rechtsstatus der Gemeinschaft der gottgeweihten Personen, wie auch die der Bedeutung und rechtlichen Relevanz ihres Versprechens der evangelischen Räte.

Einerseits gilt es, eine Verbundenheit [mit den Legionären Christi] durch die – wenn auch differenzierte – Teilhabe  am selben Charisma, derselben Spiritualität und im Apostolat  zu erhalten, um einen vorhandenen kostbaren Schatz zu bewahren. Andererseits gilt es eine Form zu finden, die dem Kirchenrecht entspricht und die diesen Schatz besser zu hüten, zu fördern und zu entfalten vermag“, erläutert Kardinal Velasio anschließend.

Provisorische Bestimmungen und Aufforderung zur Mitarbeit

Bis zum Abschluss der geplanten Überprüfung der Lebensform der Gottgeweihten im Regnum Christi erlässt der päpstliche Delegat schließlich einige provisorische Bestimmungen, die sich stark an die für die Kongregation der Legionäre Christi in dieser Phase nach Abschluss der Apostolischen Visitation anlehnen. So bedürfen bis auf Weiteres „alle Entscheidung von besonderem Gewicht, die gottgeweihte Frauen und Männer des Regnum Christi betreffen, insbesondere die Aufnahme von neuen gottgeweihten Personen, Versetzungen, Ernennungen, Entlassungen oder Entbindung von den Versprechen“ der Approbation des Päpstlichen Delegaten, nach Anhörung der Assistenten des Generaldirektors für die gottgeweihten Frauen oder Männer.

Schließlich fordert Kardinal Velasio alle – gottgeweihte Frauen und Männer sowie die Legionäre Christi – zur Mitarbeit auf, „um so das gottgeweihte Leben im Regnum Christi innerhalb der Kirche, das etwas Gutes und Schönes ist, zur vollen Entfaltung zu bringen.

Den vollständigen Brief finden Sie unter folgendem Link:
http://www.regnumchristi.org/images/pdf/007312011-10-15_brief_velasio_kardinal_de_paolis_03.pdf 

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Am 7. Juni  2011 hatte Bischof Ricardo Blázquez, Erzbischof von Valladolid, die Apostolische Visitation bei den gottgeweihten Mitgliedern des Regnum Christi abgeschlossen. Diese Aufgabe war ihm im 2010 von Papst Benedikt XVI. übertragen worden. Wie im Herbst 2010 bekanntgegeben, hatte Bischof Ricardo Blázquez den Auftrag erhalten, in Koordination mit Kardinal Velasio De Paolis CS, dem Päpstlichen Delegaten für die Legion Christi und die Bewegung Regnum Christi, bei den gottgeweihten Mitgliedern des Regnum Christi eine Apostolische Visitation durchzuführen (Weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://www.regnumchristi.org/de/component/k2/item/215-die-apostolische-visitation-bei-gottgeweihten-der-bewegung-regnum-christi-ist-abgeschlossen/).

 

Brief von Kardinal De Paolis über das gottgeweihte Leben im Regnum Christi

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Donnerstag, 19. Oktober 2011

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