Montag, 10. Januar 2011

Wir sind dazu berufen, nach oben zu schauen.“


Weihnachtsbrief des Päpstlichen Delegaten an die Legionäre Christi und Mitglieder des Regnum Christi

Kardinal Velasio De Paolis CS, päpstlicher Delegat für die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum ChristiAus Anlass des Weihnachtsfestes schrieb der Päpstliche Delegat für die Legionäre Christi und des Regnum Christi, Kardinal Velasio De Paolis, C.S., den Mitgliedern am 10. Dezember 2010  einen geistlichen Brief.

***

Rom, am 10. Dezember 2011

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn
der Legion Christi und der Bewegung Regnum Christi

Ich sende allen einen herzlichen und brüderlichen Glückwunsch zu Weihnachten und wünsche ein frohes neues Jahr, auch im Namen aller meiner Berater, die mich in der Aufgabe als Päpstlicher Delegat begleiten.

Dieses Jahr stellt das Weihnachtsfest einen wichtigen Abschnitt des Weges dar, den wir zusammen gehen. Wir haben uns gegenseitig schon viele Dinge gesagt. Selbst wenn wir uns noch nicht persönlich getroffen haben, gab es doch mit allen einen sehr tiefen Austausch, weil dieser auf den gemeinsamen Glauben an unseren Herrn gebaut ist, der uns begleitet. ER ist unser Erlöser, der uns rettet, indem er uns von den bösen Wurzeln, die immer noch in uns bestehen, befreit und uns das neue Leben als Kinder Gottes schenkt.

Gott weitet unseren Horizont

In der Heiligen Nacht werden wir, egal wo wir uns befinden, die wunderbaren Worte des Gesanges im Stall von Bethlehem erklingen hören: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Mensch auf Erden, die er liebt!“ Wir sind auf Erden! Aber wir dürfen nicht im irdischen Horizont eingeschlossen bleiben, denn wir könnten sehr einfach in der Dunkelheit versinken. Wir sind dazu berufen, nach oben zu schauen, in den Himmel, wo wir das Angesicht Gottes des Vaters betrachten, der uns liebt und uns seinen Frieden schenkt. Die größte Tat seiner Liebe ist das Geschenk seines Sohnes Jesus, der unser Bruder wird, um uns das göttliche Leben zu schenken; er tritt in unsere Geschichte ein, damit wir an Gottes Geschichte anteilhaben. Er tritt in unsere Zeit ein, damit wir uns der Ewigkeit öffnen können. Im Angesicht der göttlichen Liebe, das in Christi Angesicht, dem fleischgewordenen Wort, widerstrahlt, haben wir unseren Horizont, in den wir uns stellen und frohen Herzens unseren Weg wiederaufnehmen.

Dank für Zusammenarbeit und Bereitschaft zur Erneuerung

Zusammen mit meinen Glückwünschen, möchte ich auch all jenen meinen Dank aussprechen, die sich dazu bereiterklärt haben, den Weg der Brüderlichkeit, der Erneuerung und der Versöhnung zu folgen, den wir bereits eingeschlagen haben, indem sie positiv zu einem größeren Verständnis, gegenseitiger Annahme und zur Erbauung der Gemeinschaft beigesteuert haben. Vor allem jenen, die sich engagiert haben, das Klima der Brüderlichkeit und des Vertrauens zu vermehren, und dort wo es nötig war, wie Söhne Gottes, die ihren himmlischen Vater nachahmen, Verzeihung anzubieten.

Insbesondere danke ich all jenen, die sich voll Vertrauen darum bemüht haben, bei der Erneuerung des Institutes mitzuwirken, indem sie ihre Anregungen und Empfehlungen beisteuerten. In diesen Tagen wurde mit der Bildung der Kommission zur Revision der Konstitutionen die Hauptaufgabe, zu der wir gemäß der Anweisungen des Heiligen Vaters berufen sind, in Angriff genommen. Es handelt sich dabei um eine äußerst wichtige Aufgabe, und alle sind dazu aufgerufen, den Möglichkeiten und der Rolle jedes einzelnen entsprechend, auf aktive Weise daran teilzunehmen.

Künftige Aufgaben

Diese Kommission besteht nicht nur aus dem Päpstlichen Delegat, als deren Präsident, sondern auch aus zwei seiner Berater, Experten des Ordenslebens (P. Gianfranco Ghirlanda und P. Agostino Montan). Das Ergebnis hängt von der Mitarbeit aller ab, und wird von einem außerordentlichen Generalkapitel bestätigt werden, und dann vom Heiligen Stuhl approbiert werden.

Es ist eine Aufgabe, die innere Freiheit und Unterscheidungsvermögen verlangt, um die eigene Zustimmung zum göttlichen Willen zu geben. Es sind nicht die Ideen des einen oder des anderen, die sich durchsetzten oder siegen sollen. Es geht darum, auf den göttlichen Willen zu hören, in der Schule der Kirche, um die Geschichte des Institutes und die eigene Berufung auf richtige Weise neu zu lesen, um nach Gottes Vorhaben, das Beste zu wählen. Wir sind dazu aufgerufen, wie die Selige Jungfrau und Gottesmutter Maria, alles betrachten, alles in unserem Herzen zu bewahren, alles im Lichte des göttlichen Geheimnisses neu zu lesen. Das höchste Ziel ist es, frei zu sein, um wie Maria, unser bereitwilliges „Ja“ zu sprechen. Der Herr wird in dem Maß in uns Einzug halten und von uns Besitz ergreifen, in dem er die Türen unseres Herzens geöffnet findet. Auf diese Weise wird das Reich Christi in unserem Herz und im Leben der Legion errichtet werden, die so wirklich zur Legion Christi wird.

Ich wünsche Ihnen alles Gute im Herrn und ich segne jeden einzelnen, vereint im Gebet am Altar des Herrn.

Velasio Card. De Paolis CS

(Übersetzung des italienischen Originals)



„Wir sind dazu berufen, nach oben zu schauen.“

Wir sind dazu berufen, nach oben zu schauen.“

Kardinal Velasio De Paolis CS, päpstlicher Delegat für die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum ChristiAus Anlass des Weihnachtsfestes schrieb der Päpstliche Delegat für die Legionäre Christi und des Regnum Christi, Kardinal Velasio De Paolis, C.S., den Mitgliedern am 10. Dezember 2010  einen geistlichen Brief.

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Rom, am 10. Dezember 2011

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn
der Legion Christi und der Bewegung Regnum Christi

Ich sende allen einen herzlichen und brüderlichen Glückwunsch zu Weihnachten und wünsche ein frohes neues Jahr, auch im Namen aller meiner Berater, die mich in der Aufgabe als Päpstlicher Delegat begleiten.

Dieses Jahr stellt das Weihnachtsfest einen wichtigen Abschnitt des Weges dar, den wir zusammen gehen. Wir haben uns gegenseitig schon viele Dinge gesagt. Selbst wenn wir uns noch nicht persönlich getroffen haben, gab es doch mit allen einen sehr tiefen Austausch, weil dieser auf den gemeinsamen Glauben an unseren Herrn gebaut ist, der uns begleitet. ER ist unser Erlöser, der uns rettet, indem er uns von den bösen Wurzeln, die immer noch in uns bestehen, befreit und uns das neue Leben als Kinder Gottes schenkt.

Gott weitet unseren Horizont

In der Heiligen Nacht werden wir, egal wo wir uns befinden, die wunderbaren Worte des Gesanges im Stall von Bethlehem erklingen hören: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Mensch auf Erden, die er liebt!“ Wir sind auf Erden! Aber wir dürfen nicht im irdischen Horizont eingeschlossen bleiben, denn wir könnten sehr einfach in der Dunkelheit versinken. Wir sind dazu berufen, nach oben zu schauen, in den Himmel, wo wir das Angesicht Gottes des Vaters betrachten, der uns liebt und uns seinen Frieden schenkt. Die größte Tat seiner Liebe ist das Geschenk seines Sohnes Jesus, der unser Bruder wird, um uns das göttliche Leben zu schenken; er tritt in unsere Geschichte ein, damit wir an Gottes Geschichte anteilhaben. Er tritt in unsere Zeit ein, damit wir uns der Ewigkeit öffnen können. Im Angesicht der göttlichen Liebe, das in Christi Angesicht, dem fleischgewordenen Wort, widerstrahlt, haben wir unseren Horizont, in den wir uns stellen und frohen Herzens unseren Weg wiederaufnehmen.

Dank für Zusammenarbeit und Bereitschaft zur Erneuerung

Zusammen mit meinen Glückwünschen, möchte ich auch all jenen meinen Dank aussprechen, die sich dazu bereiterklärt haben, den Weg der Brüderlichkeit, der Erneuerung und der Versöhnung zu folgen, den wir bereits eingeschlagen haben, indem sie positiv zu einem größeren Verständnis, gegenseitiger Annahme und zur Erbauung der Gemeinschaft beigesteuert haben. Vor allem jenen, die sich engagiert haben, das Klima der Brüderlichkeit und des Vertrauens zu vermehren, und dort wo es nötig war, wie Söhne Gottes, die ihren himmlischen Vater nachahmen, Verzeihung anzubieten.

Insbesondere danke ich all jenen, die sich voll Vertrauen darum bemüht haben, bei der Erneuerung des Institutes mitzuwirken, indem sie ihre Anregungen und Empfehlungen beisteuerten. In diesen Tagen wurde mit der Bildung der Kommission zur Revision der Konstitutionen die Hauptaufgabe, zu der wir gemäß der Anweisungen des Heiligen Vaters berufen sind, in Angriff genommen. Es handelt sich dabei um eine äußerst wichtige Aufgabe, und alle sind dazu aufgerufen, den Möglichkeiten und der Rolle jedes einzelnen entsprechend, auf aktive Weise daran teilzunehmen.

Künftige Aufgaben

Diese Kommission besteht nicht nur aus dem Päpstlichen Delegat, als deren Präsident, sondern auch aus zwei seiner Berater, Experten des Ordenslebens (P. Gianfranco Ghirlanda und P. Agostino Montan). Das Ergebnis hängt von der Mitarbeit aller ab, und wird von einem außerordentlichen Generalkapitel bestätigt werden, und dann vom Heiligen Stuhl approbiert werden.

Es ist eine Aufgabe, die innere Freiheit und Unterscheidungsvermögen verlangt, um die eigene Zustimmung zum göttlichen Willen zu geben. Es sind nicht die Ideen des einen oder des anderen, die sich durchsetzten oder siegen sollen. Es geht darum, auf den göttlichen Willen zu hören, in der Schule der Kirche, um die Geschichte des Institutes und die eigene Berufung auf richtige Weise neu zu lesen, um nach Gottes Vorhaben, das Beste zu wählen. Wir sind dazu aufgerufen, wie die Selige Jungfrau und Gottesmutter Maria, alles betrachten, alles in unserem Herzen zu bewahren, alles im Lichte des göttlichen Geheimnisses neu zu lesen. Das höchste Ziel ist es, frei zu sein, um wie Maria, unser bereitwilliges „Ja“ zu sprechen. Der Herr wird in dem Maß in uns Einzug halten und von uns Besitz ergreifen, in dem er die Türen unseres Herzens geöffnet findet. Auf diese Weise wird das Reich Christi in unserem Herz und im Leben der Legion errichtet werden, die so wirklich zur Legion Christi wird.

Ich wünsche Ihnen alles Gute im Herrn und ich segne jeden einzelnen, vereint im Gebet am Altar des Herrn.

Velasio Card. De Paolis CS

(Übersetzung des italienischen Originals)


 

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