Samstag, 13. November 2010

Apostolische Visitation der gottgeweihten Mitglieder des Regnum findet zwischen Januar und Juni 2011 statt


Brief von Mons. Ricardo Blázquez über den Beginn seiner Arbeit

Mons. Ricardo Blázquez, apostolischer Visitator für die gottgeweihten Mitglieder des Regnum Christi„Eine Phase, die sich besonders durch die christliche Hoffnung, durch Gebet, Reflexion, Buße und Umkehr, Geduld und Arbeit auszeichnet.“

In seinem Brief vom 19. Oktober 2010 hatte der Päpstliche Delegat für die Legionäre Christi und das Regnum Christi, Erzbischof De Paolis, bekannt gegeben, dass der Heilige Vater Mons.  Ricardo Blázquez, Erzbischof von Valladolid (Spanien), zum Apostolischen Visitator für die gottgeweihten Mitglieder des Regnum Christi ernannt hat.

Seinerseits gibt nun Mons. Ricardo Blázquez in einem Brief an die gottgeweihten Mitglieder vom 9. November dieses Jahres den Beginn der Visitation bekannt. Diese wird im Januar 2011 beginnen und voraussichtlich im Juni 2011 enden.

Die Visitation findet unter der Verantwortung des Päpstlichen Delegaten und in Übereinstimmung mit seinen Aufgaben statt. Mons. Blázquez steht aus diesem Grunde im engen Kontakt mit dem Delegaten. Am Ende der Visitation wird er diesem seinen Bericht vorlegen.

Während seiner Arbeit als Visitator wird Mons. Ricardo Blázquez auch weiterhin seinen Aufgaben als Erzbischof von Valladolid und stellvertretender Vorsitzender der spanischen Bischofskonferenz nachgehen.

Die Mitglieder des Regnum Christi danken Gott und der Kirche für diese weitere Hilfe, die der Heilige Vater ihnen durch Mons. Blázquez auf dem Weg der Erneuerung zukommen lässt und sichern diesem ihre uneingeschränkte Verfügbarkeit und Unterstützung zu. Sie heißen ihn in ihren Einrichtungen herzlich willkommen.  

Den Brief  von Mons. Ricardo Blázquez finden Sie hier im Wortlaut:


***

Valladolid, den 9. November 2010


Schreiben des Apostolischen Visitators der gottgeweihten Mitglieder der Bewegung Regnum Christi

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,

ich grüße Euch alle voller Achtung und Zuneigung. Ich danke dem Herrn für euer geweihtes Leben und empfehle euch gleichzeitig Gottes Gnade an, da ihr momentan durch eine Phase geht, die sich besonders durch Prüfung und Leid auszeichnet, durch Reinigung und Orientierung, Erneuerung und Hoffnung. In Erfüllung meines Auftrags versichere ich euch meiner Nähe und signalisiere meine Bereitschaft zu jeder möglichen Hilfeleistung. Ich bete für Euch zu Gott, dem Vater des Erbarmens. Gleichzeitig empfehle ich mich eurem Gebet an. In der Kirche ist man niemals allein und der Beistand der Brüder im Glauben wird besonders in den schwierigen Situationen spürbar.

Aufgrund des Schreibens, das der Päpstliche Delegat, Erzbischof Velasio de Paolis, am 19. Oktober 2010 an euch gerichtet hat, wisst ihr, dass mir die Aufgabe des Apostolischen Visitators für die gottgeweihten Mitglieder der Bewegung Regnum Christi übertragen worden ist. Ich danke dem Heiligen Vater aufrichtig für das Vertrauen, das er mir durch die Verleihung dieses Amtes entgegengebracht hat; ich werde versuchen, den empfangenen Auftrag treu zu erfüllen. In dem zitierten Schreiben heißt es, dass die “Visitation unter der Verantwortung des Päpstlichen Delegaten und in Abstimmung mit seiner Verantwortung für die ganze Legion Christi und die Bewegung Regnum Christi durchgeführt werden wird”. Am 16. Oktober habe ich den Päpstlichen Delegaten in Rom aufgesucht, um von ihm Anweisungen zu erhalten. Mit ihm werde ich in ständigem Austausch stehen.

Der Apostolische Visitator hat „grundsätzlich die Aufgabe, den Menschen zu begegnen, Informationen zu sammeln und sich ein Bild von der wirklichen Lage zu verschaffen, um dann der zuständigen Obrigkeit Vorschläge und Anregungen zu unterbreiten”, damit das, was eventuell geändert werden muss, einer Lösung zugeführt wird. Mit Gottes Hilfe werde ich nach Beendigung der Visitation dem Päpstlichen Delegaten einen schriftlichen Bericht überreichen, in dem das, was mir mitgeteilt wurde und ich gewissenhaft erwogen habe, seinen Niederschlag finden wird. Ich bitte euch darum, mir von jetzt ab mit euren Aussagen behilflich zu sein, damit ich das Amt und den Dienst erfüllen kann, den man sich von der Apostolischen Visitation erhofft.

Bei einem Treffen, das am 02. November in Valladolid und im Beisein der Assistentinnen des Generaldirektors und der Territorialdirektoren der gottgeweihten Frauen stattgefunden hat, haben wir miteinander ausgiebig über die Apostolische Visitation gesprochen und verschiedene Dinge festgehalten. Mein Wunsch ist es, dass die Visitation vor dem 30. Juni 2011 zum Abschluss kommen möge, damit ich den Bericht innerhalb der anberaumten Zeit abgeben kann.

So Gott will, werde ich eure Häuser besuchen, mir anhören, was ihr mir mitteilen möchtet sowie die Briefe empfangen, die ihr mir zukommen lassen wollt. Wer an einem der für ihn am günstigsten gelegenen Orte ein Gespräch mit mir führen möchte, wird hierzu auch Gelegenheit finden. Ich für meinen Teil stehe euch zur Verfügung. Ihr alle werdet mit dem Apostolischen Visitator persönlich sprechen oder eure Briefe bei ihm abgeben können.

Ich lade euch dazu ein, die folgenden Monate als einen Zeitraum zu nutzen, den uns die göttliche Vorsehung geschenkt hat. Es muss sich um eine Phase handeln, die sich besonders durch die christliche Hoffnung, durch Gebet, Reflexion, Buße und Umkehr, Geduld und Arbeit auszeichnet, was bedeutet, dass man erneut persönlich und in Gemeinschaft die kirchlichen Dokumente über das geweihte Leben liest. Möge dies eine aktive und friedliche Phase des Erwartens sein! Bruder Rafael, ein Trappistenmönch des Klosters in Venta de Baños (Palencia), der vor kurzem heilig gesprochen wurde, sagte mit der dem Evangelium eigenen einer Weisheit oft folgendes: „Wir verstehen uns auf die Wissenschaft des Hoffens“. Seine Worte laden uns nicht dazu ein, passiv der Dinge zu harren, sondern eine einsatzfreudige Hoffnung zu pflegen. Eile ist kein guter Ratgeber; widmen wir jedem Teilstück des Weges die angemessene Zeit.

Seitdem ich von meiner Aufgabe als Apostolischer Visitator erfahren habe, habe ich besonders beim Herrn für euch gebetet. Der Jungfrau Maria, die zugleich Muttergottes und unsere Mutter, Mutter der Barmherzigkeit und unsere Hoffnung ist, vertraue ich unser Werk an.

Mit herzlichen Grüßen im Herrn,

Msgr. Ricardo Blázquez 
Erzbischof von Valladolid

Anschrift: 
Arzobispado de Valladolid 
Calle San Juan de Dios, 5, código postal 47003 
Valladolid, España

Tel.: +34 983 217 929 
secretariaarzobispo@archivalladolid.org


Apostolische Visitation der gottgeweihten Mitglieder des Regnum findet zwischen Januar und Juni 2011 statt

Apostolische Visitation der gottgeweihten Mitglieder des Regnum findet zwischen Januar und Juni 2011 statt

Mons. Ricardo Blázquez, apostolischer Visitator für die gottgeweihten Mitglieder des Regnum Christi„Eine Phase, die sich besonders durch die christliche Hoffnung, durch Gebet, Reflexion, Buße und Umkehr, Geduld und Arbeit auszeichnet.“

In seinem Brief vom 19. Oktober 2010 hatte der Päpstliche Delegat für die Legionäre Christi und das Regnum Christi, Erzbischof De Paolis, bekannt gegeben, dass der Heilige Vater Mons.  Ricardo Blázquez, Erzbischof von Valladolid (Spanien), zum Apostolischen Visitator für die gottgeweihten Mitglieder des Regnum Christi ernannt hat.

Seinerseits gibt nun Mons. Ricardo Blázquez in einem Brief an die gottgeweihten Mitglieder vom 9. November dieses Jahres den Beginn der Visitation bekannt. Diese wird im Januar 2011 beginnen und voraussichtlich im Juni 2011 enden.

Die Visitation findet unter der Verantwortung des Päpstlichen Delegaten und in Übereinstimmung mit seinen Aufgaben statt. Mons. Blázquez steht aus diesem Grunde im engen Kontakt mit dem Delegaten. Am Ende der Visitation wird er diesem seinen Bericht vorlegen.

Während seiner Arbeit als Visitator wird Mons. Ricardo Blázquez auch weiterhin seinen Aufgaben als Erzbischof von Valladolid und stellvertretender Vorsitzender der spanischen Bischofskonferenz nachgehen.

Die Mitglieder des Regnum Christi danken Gott und der Kirche für diese weitere Hilfe, die der Heilige Vater ihnen durch Mons. Blázquez auf dem Weg der Erneuerung zukommen lässt und sichern diesem ihre uneingeschränkte Verfügbarkeit und Unterstützung zu. Sie heißen ihn in ihren Einrichtungen herzlich willkommen.  

Den Brief  von Mons. Ricardo Blázquez finden Sie hier im Wortlaut:


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Valladolid, den 9. November 2010


Schreiben des Apostolischen Visitators der gottgeweihten Mitglieder der Bewegung Regnum Christi

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,

ich grüße Euch alle voller Achtung und Zuneigung. Ich danke dem Herrn für euer geweihtes Leben und empfehle euch gleichzeitig Gottes Gnade an, da ihr momentan durch eine Phase geht, die sich besonders durch Prüfung und Leid auszeichnet, durch Reinigung und Orientierung, Erneuerung und Hoffnung. In Erfüllung meines Auftrags versichere ich euch meiner Nähe und signalisiere meine Bereitschaft zu jeder möglichen Hilfeleistung. Ich bete für Euch zu Gott, dem Vater des Erbarmens. Gleichzeitig empfehle ich mich eurem Gebet an. In der Kirche ist man niemals allein und der Beistand der Brüder im Glauben wird besonders in den schwierigen Situationen spürbar.

Aufgrund des Schreibens, das der Päpstliche Delegat, Erzbischof Velasio de Paolis, am 19. Oktober 2010 an euch gerichtet hat, wisst ihr, dass mir die Aufgabe des Apostolischen Visitators für die gottgeweihten Mitglieder der Bewegung Regnum Christi übertragen worden ist. Ich danke dem Heiligen Vater aufrichtig für das Vertrauen, das er mir durch die Verleihung dieses Amtes entgegengebracht hat; ich werde versuchen, den empfangenen Auftrag treu zu erfüllen. In dem zitierten Schreiben heißt es, dass die “Visitation unter der Verantwortung des Päpstlichen Delegaten und in Abstimmung mit seiner Verantwortung für die ganze Legion Christi und die Bewegung Regnum Christi durchgeführt werden wird”. Am 16. Oktober habe ich den Päpstlichen Delegaten in Rom aufgesucht, um von ihm Anweisungen zu erhalten. Mit ihm werde ich in ständigem Austausch stehen.

Der Apostolische Visitator hat „grundsätzlich die Aufgabe, den Menschen zu begegnen, Informationen zu sammeln und sich ein Bild von der wirklichen Lage zu verschaffen, um dann der zuständigen Obrigkeit Vorschläge und Anregungen zu unterbreiten”, damit das, was eventuell geändert werden muss, einer Lösung zugeführt wird. Mit Gottes Hilfe werde ich nach Beendigung der Visitation dem Päpstlichen Delegaten einen schriftlichen Bericht überreichen, in dem das, was mir mitgeteilt wurde und ich gewissenhaft erwogen habe, seinen Niederschlag finden wird. Ich bitte euch darum, mir von jetzt ab mit euren Aussagen behilflich zu sein, damit ich das Amt und den Dienst erfüllen kann, den man sich von der Apostolischen Visitation erhofft.

Bei einem Treffen, das am 02. November in Valladolid und im Beisein der Assistentinnen des Generaldirektors und der Territorialdirektoren der gottgeweihten Frauen stattgefunden hat, haben wir miteinander ausgiebig über die Apostolische Visitation gesprochen und verschiedene Dinge festgehalten. Mein Wunsch ist es, dass die Visitation vor dem 30. Juni 2011 zum Abschluss kommen möge, damit ich den Bericht innerhalb der anberaumten Zeit abgeben kann.

So Gott will, werde ich eure Häuser besuchen, mir anhören, was ihr mir mitteilen möchtet sowie die Briefe empfangen, die ihr mir zukommen lassen wollt. Wer an einem der für ihn am günstigsten gelegenen Orte ein Gespräch mit mir führen möchte, wird hierzu auch Gelegenheit finden. Ich für meinen Teil stehe euch zur Verfügung. Ihr alle werdet mit dem Apostolischen Visitator persönlich sprechen oder eure Briefe bei ihm abgeben können.

Ich lade euch dazu ein, die folgenden Monate als einen Zeitraum zu nutzen, den uns die göttliche Vorsehung geschenkt hat. Es muss sich um eine Phase handeln, die sich besonders durch die christliche Hoffnung, durch Gebet, Reflexion, Buße und Umkehr, Geduld und Arbeit auszeichnet, was bedeutet, dass man erneut persönlich und in Gemeinschaft die kirchlichen Dokumente über das geweihte Leben liest. Möge dies eine aktive und friedliche Phase des Erwartens sein! Bruder Rafael, ein Trappistenmönch des Klosters in Venta de Baños (Palencia), der vor kurzem heilig gesprochen wurde, sagte mit der dem Evangelium eigenen einer Weisheit oft folgendes: „Wir verstehen uns auf die Wissenschaft des Hoffens“. Seine Worte laden uns nicht dazu ein, passiv der Dinge zu harren, sondern eine einsatzfreudige Hoffnung zu pflegen. Eile ist kein guter Ratgeber; widmen wir jedem Teilstück des Weges die angemessene Zeit.

Seitdem ich von meiner Aufgabe als Apostolischer Visitator erfahren habe, habe ich besonders beim Herrn für euch gebetet. Der Jungfrau Maria, die zugleich Muttergottes und unsere Mutter, Mutter der Barmherzigkeit und unsere Hoffnung ist, vertraue ich unser Werk an.

Mit herzlichen Grüßen im Herrn,

Msgr. Ricardo Blázquez 
Erzbischof von Valladolid

Anschrift: 
Arzobispado de Valladolid 
Calle San Juan de Dios, 5, código postal 47003 
Valladolid, España

Tel.: +34 983 217 929 
secretariaarzobispo@archivalladolid.org

 

Brief von Mons. Ricardo Blázquez über den Beginn seiner Arbeit

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