Donnerstag, 6. Dezember 2012

Hochwassersicher


Tägliche Meditationen - 6. Dezember 2012

Donnerstag der ersten Woche im Advent
Hl. Nikolaus von Myra, Bischof

P. Edward McIlmail LC

Mt 7,21,2427
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.

Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.

Einführendes Gebet:  Herr, ich komme zu dir demütig und voller Hoffnung. Du willst mir sicherlich etwas mitteilen. Ich komme zu dir im Gebet und im Vertrauen auf deine Liebe und deine Gnade, die mir die Kraft geben wird, alles zu tun, um was du mich bittest. Ich spreche dieses Gebet für jene in meiner Familie, die vielleicht weit weg von dir sind.

Bitte: Herr, hilf mir, mein Leben des Glaubens und der Nächstenliebe zu vertiefen, um besser auf die vor mir liegenden Prüfungen vorbereitet zu sein.

1.  Die Fassade. Es ist einfach, Jesus als „Herr, Herr“ anzusprechen. Durch den Glauben wissen wir, dass er der Sohn Gottes ist. Seine Wunder und der Fortbestand seiner Kirche sind ein Beweis seiner göttlichen Natur. Unsere Anerkennung seiner Gottheit ist aber nicht genug. Es ist keine Garantie für den Himmel, wenn wir zugeben, dass Jesus unser Retter ist. Der Glaube an Christus darf nicht nur reines Lippenbekenntnis bleiben; er muss unsere Herzen und unseren Verstand durchdringen. Der Glaube bedeutet dann, dass wir den Willen Gottes erfüllen – in Gedanken, Worten und Werken. Wie setze ich meinen Glauben an Christus in Werke um? Genügt es mir, einige Gebete zu sprechen und wenig mehr?

2. Ungesehen. Christus ermahnt seine Jünger, ihren Glauben auf Felsen zu bauen und nicht auf Sentimentalität. Um ein solides Fundament für den Glauben zu bauen, braucht es viel Arbeit. Es verlangt Beständigkeit im Gebet, in Werken der Nächstenliebe und der Großzügigkeit. Es verlangt auch Demut und Reinheit der Absicht, da die Bereitung des Fundaments nichts Glamouröses an sich hat. Eine große Baugrube im Erdboden auf einer Baustelle ist nicht gerade schön. So ist es auch im geistlichen Leben; ein Fundament auszuheben verlangt von uns, dass wir tief graben und unsere schlimmsten Fehler beseitigen. Das ist keine angenehme Arbeit. Sie verlangt von uns, dass wir unsere Fehler ehrlich erkennen und dass wir die Maske, die wir vielleicht vor den anderen tragen, wegreißen. Wenn wir das nicht tun, riskieren wir, dass wir auf Sand bauen. Wie gut hebe ich mein Fundament aus?

3. Zu spät. Wenn alles ruhig ist, scheint das Fundament solide zu sein. Schönes Wetter beweist aber nicht die Stärke eines Gebäudes. Die wahre Prüfung kommt erst, wenn das Wetter unangenehm wird. Dasselbe geschieht in unserem geistlichen Leben. Wenn alles um uns herum heiter ist, ist es einfach, mit allen in Frieden zu sein. Wenn uns aber eine Krise befällt – eine Ablehnung, eine Krankheit, Widerstand gegen sittliches Handeln – dann erfahren wir, wie stark unser Glaube wirklich ist. Petrus, der prahlte, dass er unserem Herrn beistehen würde, selbst wenn „alle an dir Anstoß nehmen“ (Mt 26,33), musste ziemlich hart erfahren, dass sein Mut doch nicht so groß war, wie er gedacht hatte. Er hat Christus im Garten Gethsemane wie alle anderen Apostel im Stich gelassen. Wie gehe ich mit den alltäglichen Versuchungen und Rückschlägen um? Wie gut könnte ich mit einer ernsthaften Krise umgehen?

Gespräch mit Christus: Herr, ich fürchte, dass ich nicht viel besser als Petrus bin, der prahlte, dass er dir beistehen würde und dann aber geflohen ist, als dich die Soldaten am Gründonnerstag gefangen nahmen. Ich will ein wahrer christlicher Zeuge in der Welt sein, aber ich brauche deine Hilfe, um meine Menschenfurcht und meine Trägheit zu überwinden.

Vorsatz:  Ich will ein sichtbares Zeugnis meines Glaubens geben.


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Donnerstag der ersten Woche im Advent
Hl. Nikolaus von Myra, Bischof

P. Edward McIlmail LC

Mt 7,21,2427
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.

Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.

Einführendes Gebet:  Herr, ich komme zu dir demütig und voller Hoffnung. Du willst mir sicherlich etwas mitteilen. Ich komme zu dir im Gebet und im Vertrauen auf deine Liebe und deine Gnade, die mir die Kraft geben wird, alles zu tun, um was du mich bittest. Ich spreche dieses Gebet für jene in meiner Familie, die vielleicht weit weg von dir sind.

Bitte: Herr, hilf mir, mein Leben des Glaubens und der Nächstenliebe zu vertiefen, um besser auf die vor mir liegenden Prüfungen vorbereitet zu sein.

1.  Die Fassade. Es ist einfach, Jesus als „Herr, Herr“ anzusprechen. Durch den Glauben wissen wir, dass er der Sohn Gottes ist. Seine Wunder und der Fortbestand seiner Kirche sind ein Beweis seiner göttlichen Natur. Unsere Anerkennung seiner Gottheit ist aber nicht genug. Es ist keine Garantie für den Himmel, wenn wir zugeben, dass Jesus unser Retter ist. Der Glaube an Christus darf nicht nur reines Lippenbekenntnis bleiben; er muss unsere Herzen und unseren Verstand durchdringen. Der Glaube bedeutet dann, dass wir den Willen Gottes erfüllen – in Gedanken, Worten und Werken. Wie setze ich meinen Glauben an Christus in Werke um? Genügt es mir, einige Gebete zu sprechen und wenig mehr?

2. Ungesehen. Christus ermahnt seine Jünger, ihren Glauben auf Felsen zu bauen und nicht auf Sentimentalität. Um ein solides Fundament für den Glauben zu bauen, braucht es viel Arbeit. Es verlangt Beständigkeit im Gebet, in Werken der Nächstenliebe und der Großzügigkeit. Es verlangt auch Demut und Reinheit der Absicht, da die Bereitung des Fundaments nichts Glamouröses an sich hat. Eine große Baugrube im Erdboden auf einer Baustelle ist nicht gerade schön. So ist es auch im geistlichen Leben; ein Fundament auszuheben verlangt von uns, dass wir tief graben und unsere schlimmsten Fehler beseitigen. Das ist keine angenehme Arbeit. Sie verlangt von uns, dass wir unsere Fehler ehrlich erkennen und dass wir die Maske, die wir vielleicht vor den anderen tragen, wegreißen. Wenn wir das nicht tun, riskieren wir, dass wir auf Sand bauen. Wie gut hebe ich mein Fundament aus?

3. Zu spät. Wenn alles ruhig ist, scheint das Fundament solide zu sein. Schönes Wetter beweist aber nicht die Stärke eines Gebäudes. Die wahre Prüfung kommt erst, wenn das Wetter unangenehm wird. Dasselbe geschieht in unserem geistlichen Leben. Wenn alles um uns herum heiter ist, ist es einfach, mit allen in Frieden zu sein. Wenn uns aber eine Krise befällt – eine Ablehnung, eine Krankheit, Widerstand gegen sittliches Handeln – dann erfahren wir, wie stark unser Glaube wirklich ist. Petrus, der prahlte, dass er unserem Herrn beistehen würde, selbst wenn „alle an dir Anstoß nehmen“ (Mt 26,33), musste ziemlich hart erfahren, dass sein Mut doch nicht so groß war, wie er gedacht hatte. Er hat Christus im Garten Gethsemane wie alle anderen Apostel im Stich gelassen. Wie gehe ich mit den alltäglichen Versuchungen und Rückschlägen um? Wie gut könnte ich mit einer ernsthaften Krise umgehen?

Gespräch mit Christus: Herr, ich fürchte, dass ich nicht viel besser als Petrus bin, der prahlte, dass er dir beistehen würde und dann aber geflohen ist, als dich die Soldaten am Gründonnerstag gefangen nahmen. Ich will ein wahrer christlicher Zeuge in der Welt sein, aber ich brauche deine Hilfe, um meine Menschenfurcht und meine Trägheit zu überwinden.

Vorsatz:  Ich will ein sichtbares Zeugnis meines Glaubens geben.

 

Tägliche Meditationen - 6. Dezember 2012

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Donnerstag, 5. Dezember 2012

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